Castroper Haie : Sportfreunde Ickern = 14:4 (6:1)

Erneut in Unterzahl ging es heute mit nur neun Akteuren und Walter Stromeyer als Zuschauer nach Herne Horsthausen. Da beide Mannschaften keinen Platz in Castrop besorgen konnten, wich man nach Herne aus. Als Schiedsrichter fungierte ein Mitglied der Haie. Da sich bereits vor dem Spiel alle mit einer einseitigen Partie abgefunden hatten, wollten wir wenigstens mit Kampfkraft dagegen halten. Leider ging dieser Vorsatz bereits nach wenigen Minuten über Bord, als der erste Angriff der Gastgeber zum 1:0 im Netz zappelte. Heiko Seil sah auch beim zweiten Treffer zum 2:0 alles andere als gut aus. Wir hielten zu neunt dagegen und erarbeiteten uns anfangs ebenfalls vielversprechenden Chancen, leider ohne krönenden Abschluss. Beim vereiteln einer weiteren Torchance verletzte Heiko Seil sich so schwer, das er nur noch bedingt am Spiel teilnehmen konnte. Auf der Gegenseite viel postwendend das 3:0 und 4:0. Nach dem vorentscheidenden 5:0 in der 35. Spielminute waren endlich unsere Sturmreihen am Drücker. Kevin Miah konnte einen unglücklich abgeschlagenen Ball des Keepers direkt zum 5:1 verwandeln. Mit dem Pausenpfiff kassierten wir den 6:1 Halbzeitstand. Nach dem Wechsel begannen wir zunächst stärker, konnten die Großchancen aber erneut nicht nutzen. Der erste Konter landete unglücklich zum 7:1 hinter Heiko Seil im Tor. Das 8:1 und das 9:1 fielen fast im Minutentakt. Mustafa Kadioglu konnte die Verwirrung im Fünfer nach Ecke von Dirk Huml ausnutzen und auf 9:2 verkürzen. Mit einem Sololauf und großer Übersicht markierte Mustafa Kadioglu nur Minuten später gar das 9:3 für uns. Das zweistellige Ergebnis erklommen die Haie mit dem Treffer zum 10:3. In der Schlussphase konnte der starke Gegner auf 11:3, 12:3 und 13:3 erhöhen. Das 14:3 fiel aus glasklarer Abseitsposition, nachdem der Referee unser Tor nicht anerkannt hatte. Alle Proteste nutzten nichts, der Treffer zählte. Den Schlusspunkt setzten Kevin Miah und Ahmet Kadioglu, denn Kevin Miah traf aus 14 Metern nur den Außenpfosten und Ahmet Kadioglu konnte aus zehn Metern zum 14:4 Endstand einschieben. Mehr war heute leider nicht für uns zu holen, doch hätten Patrick Klanthe, Dirk Huml, Ahmet Kadioglu, Mustafa Kadioglu oder Kevin Miah etwas mehr Ruhe walten lassen, dann wäre mehr Ergebniskosmetik möglich gewesen. Dazu kommt das Heiko Seil heute einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte und erst ab der 75. Spielminute wieder an gewohnte Leistungen anknüpfen konnte. Schade aber trotz der hohen „Packung“ zeigten alle Sportfreunde kämpferischen Einsatz und fairen Zusammenhalt. Außerdem waren zwei oder drei Treffer erst nach kleinen Fehleinschätzungen des ansonsten fairen Unparteiischen möglich, was aber nicht als Ausrede herhalten soll. Nächste Woche ist spielfrei und man trifft sich zum ersten Mal in 2004 zu Hallentraining in der Halle an der Realschule in Habinghorst.

Joykicks : Sportfreunde Ickern = 9:7 (6:1)

In dieser Woche dauerte es nicht bis zur zweiten Hälfte bis uns die Luft ausging. Obwohl wir durch ein Blitztor bereits in Minute drei in Führung gegangen waren, nahm in den verbleibenden 42 Minuten der ersten Hälfte erneut ein Debakel seinen Lauf. Bei der frühen Anstoßzeit von 12.30 Uhr verwunderte es, das wir überhaupt zehn Akteure aufbieten konnten. Unser Gegner begann gar mit acht Spielern und komplettierte sich nachher auf ebenfalls zehn. Wie gesagt, das 0:1 für uns viel eigentlich mit dem ersten Angriff unsererseits. Dennis Machtenberg spielte einen Zuckerpass auf Kevin Miah, welcher dann mit dem Außenrist vollstrecken konnte. Doch anstatt weiter zu zaubern kassierten wir mit dem Wiederanpfiff den 1:1 Ausgleich. Von nun an ging es bergab, durch individuelle Fehler kassierten wir erst das 2:1, dann das 3:1 und innerhalb weniger Minuten das 4:1. Wir versuchten nochmals dagegen zu halten, konnten aber kein adäquates Mittel gegen die Joykicks Abwehr finden. Das 5:1 war dann sogar ein Eigentor von Dirk Huml der einen hohen Ball per Kopf über Heiko Seil hinweg ins Tor bugsierte. Vor dem erlösenden Pausenpfiff erzielte unser Gegner das 6:1. Ohne große Pause ging es unverändert weiter, bei peitschendem Wind und Schneeregen versuchten wir noch einmal aufzustecken, doch leider ließen wir unsere Chancen ungenutzt und kassierten nacheinander das 7:1 und das 8:1. Dann der erste Lichtblick, Kevin Miah erzielte den 8:2 Anschlusstreffer und konnte Minuten später mit seinem Dritten Tor das 8:3 für uns markieren. Unser Gegner konnte seine Führung mit dem 9:3 abermals auf sechs Tore ausbauen. Nachdem Mirko Puzel mit seinem Doppelpack gar auf 9:4 und 9:5 verkürzen konnte und wir durch Dennis Machtenberg sogar noch einen Elfmeter zugesprochen kamen, schien die Wende doch noch möglich. Carsten Sander trat an und legte sich den Ball zu Recht, seinen gut geschossenen Ball konnte der Keeper allerdings aus der Ecke kratzen und ins Feld abwehren, Chance vertan. Trotz alledem kamen wir durch Kevin Miah, nach einem herben Torwartfehler, zum 9:6. In der 84. Minute konnte Mirko Puzel mit seinem Dritten Treffer für uns auf 9:7 einschießen, ehe das Spiel pünktlich beendet wurde. Das Spiel wurde von zwei völlig verschiedenen Hälften geprägt und bot neben 16 Treffern alles was ein Fußballspiel nur bieten kann. In der zweiten Hälfte bewiesen alle Akteure dass doch noch Moral in Ihnen steckte, leider erfolgte diese Einsicht mehr als spät, so dass es doch nicht mehr zu einem Unentschieden reichte. Hoffen wir darauf, dass wir in der nächsten Woche gegen die Castroper Haie nicht als „Fischfutter“ enden.

FC Schatulle ´94 : Sportfreunde Ickern = 12:0 (0:0)

Debakel nach starker erster Halbzeit in Unterzahl. Anders kann dieser Bericht nun wirklich nicht beginnen. Nach Schneewehen im Laufe der Woche setzte pünktlich Tauwetter ein. An diesem Wochenende startete ja auf die Bundesliga in die Rückrunde. Aber so ein Ergebnis wie wir es ablieferten gab es seit 1977 (M´ Gladbach : Bor. Dortmund = 12:0) nicht mehr. Bei feinem Nieselregen starteten wir mit zehn Mann auf mehr als unbespielbarem Boden welcher besonders in den Strafräumen nur noch aus Matsche bestand. Gespickt von zahllosen Maulwurfshügeln und Hasenbauten war es mehr als gefährlich auf diesem „Rasen“ anzutreten. Wie gesagt in Unterzahl ging es los, bereits in Minute eins wären wir ohne Heiko Seil im Kasten ins Hintertreffen gelangt. Das Spiel gestaltete sich recht offen und beide Mannschaften hielten sich spielerisch die Waage. Lediglich in den Torchancen lagen uns die Selmer voraus. Doch Heiko Seil erwischte die beste Leistung seit Monaten, er hechtete jedem Ball hinterher und vernichtete 100 %-ige Großchancen des Gastgebers. Auch wir hatten vielversprechende Torraumszenen, aber auch der Selmer Keeper rettete mehrmals für sein Team. Die größten Chancen vergaben Dennis Machtenberg, Kosta Palmberg und mit einem direkten Freistoß aus 14 Metern Patrick Klanthe. In der 30. Minute verstärkte der nachgereiste Akteur Ahmet Kadioglu unser Team. Danach pfiff Alfred zur Halbzeit. Unser einziger Zuschauer Frank Messingfeld (noch verletzt) war mit der Leistung zufrieden. In der Pause musste unser heutiger Spielführer Heiko Seil verletzungsbedingt aufgeben und wurde durch Markus Giese im Tor ersetzt. Also war wieder Unterzahlspiel angesagt. Der Gegner, nun sogar mit Ersatzspielern bestückt, wechselte munter ein und aus. In Hälfte zwei begann dann das Debakel, bedingt durch die Unterzahl, den Verlust unseres stärksten Spielers am heutigen Samstag und geplagt vom Pech nahm das Schicksal seinen Lauf. Den ersten Treffer erzielten die Selmer nach verunglückter Flanke, welche durch den starken Wind ins Tor gedrückt wurde. Das 2:0 viel nur Minuten später nach einer Unachtsamkeit in unserer Hintermannschaft. Die Treffer zum 3:0 und 4:0 folgten auf dem Fuße, so das es nach zehn gespielten Minuten bereits viermal eingeschlagen hatte. Die Moral war gebrochen und wir fügten uns unserem Schicksal, doch das es am Ende gar 12:0 für den Gegner endete den wir über 2 Jahre perfekt beherrscht hatten, hätte niemand auch nur für möglich gehalten. Das Spiel entwickelte sich in den zweiten 45 Minuten zur schwärzesten Stunde seit langem. Einmal mehr wurde deutlich (abgesehen von der Unterzahl und dem Fehlen von einigen Stammspielern) das Großteile unserer Mannschaft nicht fähig sind über eine Distanz von 90 Minuten am Spiel teilnehmen zu können. Bei einigen mag an es der fehlenden Spielpraxis liegen, bei anderen an körperlichem Stress unter der Woche und bei wieder anderen am übermäßigen Alkoholgenuss am Vorabend und vor dem Spiel. Da es sich um ein Hobby handelt muss jeder für sich mit den Konsequenzen leben, schade ist dies nur für diejenigen die etwas mehr Engagement und Zeit in unsere Mannschaft investieren. Ein anderes Problem ist die Trikotwäsche, was größtenteils sehr gut geklappt hat ist bei einigen Spielern einfach ignoriert worden. Einige fühlen sich einfach nicht zuständig mal etwas für die Gemeinschaft zu erledigen und so banale Dinge wie die Trikotreinigung ein- oder zweimal pro Jahr durchzuführen. Hoffen wir auf Besserung in der nächsten Woche gegen die Joykicks.

Annes Kicker : Sportfreunde Ickern = 5:0 (0:0)

Auch im seinem zweiten Spiel als „Interims Spielführer“ des Jahres 2004 konnte Patrick Klanthe seine Elf nicht zum Sieg führen. Wahrlich wartete mit den Annes Kickern in Gladbeck unser stärkster Gegner auf uns, trotz alledem hatten wir uns nach dem letzten Sieg mehr versprochen. Wir reisten mit 12 Spielern und Walter Stromeyer sowie Christian Dörre als Zuschauer zum Auswärtsspiel an. Bei gerade einmal 1 oder 2° Celsius ging es in blauweiß gegen unseren rotschwarz gekleideten Gegner fast pünktlich um 15:40 Uhr zur Sache. Anfangs lief es auch ganz gut für uns, zwar hielt der Gastgeber größtenteils das Heft in der Hand, konnte aber keinen zählbaren Erfolg aufweisen. Wir kamen zwar durch Dirk Huml, Dennis Machtenberg, Ahmet Kadioglu und Patrick Klanthe in Hälfte eins zu einigen Torchancen, konnten den Ball aber nicht im Gehäuse platzieren. Die Gladbecker vergaben zu unserem Glück selbst hundertprozentige Möglichkeiten indem Sie zu verspielt waren oder an Heiko Seil im Kasten scheiterten. Halbzeitstand 0:0, in der Pause wurde Markus Paul im linken Mittelfeld durch Pascal Kaczmarek ersetzt. Die zweite Hälfte fand jahreszeitlich bedingt unter Flutlicht statt. Nach dem Wechsel das gleiche Bild, Annes Kicker machte das Spiel und wir fuhren gelegentliche Konter, doch bis zur 65. Minute fiel auf beiden Seite kein Treffer. Dann leider die Führung für die Gastgeber. Einige Unachtsamkeiten in der Defensive ermöglichten unserem Gegner das 1:0. Danach war wieder einmal die Moral dahin, fast die gesamte Mannschaft ergab sich bereits beim Stande von 1:0 geschlagen, was es dem Gegner leichter machte. Das 2:0 fiel nur Minuten später aus etwa 16 Metern Torentfernung. In der 75. Minute nutzten die Kicker einen Konter zum alles entscheidenden 3:0. Danach boten sich noch einmal vielversprechende Chancen die Patrick Klanthe und Dirk Huml allesamt ungenutzt ließen. Das 4:0 fiel durch einen eher harmlosen Rückpass von Torsten Bertling auf Heiko Seil, welcher den Ball dann direkt vor die Füße des einschussbereiten Stürmer schob. In der Schlussminute dann der entgültige „Todesstoß“, ein 30 Meter Distanzschuss flog so unglücklich Richtung Tor, dass er vom Innenpfosten ins Netz sprang und den etwas zu hohen Sieg für unsere Gastgeber besiegelte. Heute hätte es zu keinem Zeitpunkt zu einem Unentschieden gereicht, trotzdem wäre mit etwas mehr Ruhe und Übersicht ein 2:1 oder 3:2 möglich gewesen. Es zeigte sich einmal mehr, das keine Mannschaft zehn oder mehr Ausfälle so einfach verkraften kann. Hoffen wir auf Besserung in der nächsten Woche in Selm/Bork.

Gelsenkirchener Domspatzen : Sportfreunde Ickern = 5:3 (1:2)

Der Startschuss ins Jahr 2004 erfolgte für uns heute bei den Domspatzen in Gelsenkirchen. Leider fanden nur sieben etatmäßige Sportfreunde sowie ein „Comebacker“ den Weg zum Treffpunkt. Einige waren entschuldigt, wieder Andere meldeten sich kurz vorher ab und die Übrigen ließen uns unentschuldigt einmal mehr hängen. Zu unserem Glück gesellten sich Marc Nertinger, Benjamin Lisant, Thomas Henseleit, Mustafa Kadioglu und Markus Paul (verzichtete allerdings auf seinen Einsatz) als Gäste hinzu. Überraschender Weise begannen wir besser als der Gegner und spielten uns bei gefühlten 2°C und peitschendem Regen in dessen Hälfte fest. Da war es fast logisch, das wir mit 0:1 in Front gingen. Einen Distanzhammer von Andre´ Sykora konnte der Keeper nur nach vorn fausten, wo Kevin Miah goldrichtig stand und einschieben konnte. Der erste Treffer im neuen Jahr war gefallen. Wenig später erzielten die Gastgeber per Handspiel den Ausgleich, welcher aber nach unseren berechtigten Protesten nicht anerkannt wurde. Das reguläre 1:1 kassierten wir in der 25. Spielminute durch einen Konter. Eine Unachtsamkeit in unserer Defensiv ebnete dem Gegner den Weg zum Ausgleich. Danach rollte unser Angriff wieder unaufhaltsam Richtung Domspatzentor. Leider wurden hochkarätige Chancen zuhauf vergeben, ehe die Kadioglu-Brüder aufspielten. Ahmet Kadioglu bediente seinen „kleineren“ Bruder Mustafa Kadioglu mit einem Zuckerpass, welcher dann erstklassig zum 1:2 verwandelte. Vor dem Seitenwechsel noch einmal Hektik, Marc Nertinger wurde im Strafraum gefoult und erhielt einen Strafstoss. Leider behielt die goldene Regel „der Gefoulte soll nicht…“ heute Recht, denn der gegnerische Keeper parierte seinen Schuss und verhinderte so das 1:3. Kurz darauf ging es in die Pause. Kevin Miah wechselte sich für Benjamin Lisant aus und wir stellten die Mannschaft ein wenig um. Fast mit Wiederanpfiff überlief uns der Spatzensturm und erzielte mit ein wenig Unterstützung unseres Schlussmannes Heiko Seil den 2:2 Ausgleich. Danach war erst einmal der Gegner am Drücker, wir verloren völlig den Faden und reagierten nur noch anstatt zu agieren. Die Folge daraus war das 3:2 für die Heimmannschaft nach einem Blitzangriff. Doch noch gaben wir das Spiel nicht verloren, wir kämpften uns zurück und erzielten nach einem indirekten Freistoss den 3:3 Ausgleich. Marc Nertinger sicherte sich den Ball nahe der Grundlinie und vollstreckte aus kürzester Distanz. Leider fingen wir uns fast postwendend das 4:3 ein und liefen diesem erneuten Rückstand in den verbleibenden Minuten vergebens hinterher. Trotz einiger Chancen fand der Ball den Weg ins Tor nicht mehr. Die entblößte Abwehr ermöglichte unserem Gegner in der 90. Spielminute den 5:3 Endstand, nachdem Ahmet Kadioglu den Ball unglücklich an den Stürmer verloren hatte. Leider nutzten wir die erste Chance 2004 nicht aus, spielten phasenweise aber recht ansehnlich. Vielleicht klappt es ja nächste Woche bei den Annes Kickern in Gladbeck.

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