07.09.2019 Sportfreunde Ickern : Soccer5-Team = 8:10 (4:6)

Wollen wir eigentlich noch Fußball spielen oder die Samstag lieber anderweitig verbringen? Diese Frage muss einfach gestellt werden, wenn trotz mehrwöchiger Pause zum Heimspiel an einem bundesligafreien Samstag bei herrlichem Spätsommerwetter einfach keine komplette Elf auf dem Kunstrasen steht.
Abgesagt ist abgesagt, warum ist natürlich auch egal. Dennoch ist es wenig glaubwürdig, wenn nur ganze acht Sportfreunde den Weg zum Heimspiel finden. Zu unserem Glück gesellten sich mit Philipp Kozub und Andreas Kamyk wenigstens noch zwei Gäste hinzu. Da ich selbst erst kurz nach Anpfiff eintrudeln konnte, musste sich die Mannschaft selbst aufstellen. Die Gäste bzw. Freunde, die uns gegenüberstanden, konnten anfangs auch nur auf genau 11 Akteure zugreifen. Fair wie man sich auch kaum anders kennt, begann das Spiel dann mit 10 gegen 10. Leider musste auch ohne Unparteiischen gekickt werden, was aber ein deutlich kleineres Problem war, als der fehlende Torwart.
Mir unerklärlich warum, aber wir stellten einen unserer treffsichersten Stürmer und zugleich den kleinsten Sportfreund Benjamin Ottberg in den Kasten. Davor sortierte eine Viererabwehr die defensiven Geschehnisse. Die Gäste, in dessen Reihen unser Abwehrroutinier Martin Rügner spielte, kamen besser in die Partie und tauchten schnell gefährlich an unserem Sechszehner auf. Einen eher harmlosen Schuss in Minute fünf konnte Benjamin Ottberg entschärfen. Niklas Wesberg schloss dann unseren ersten Angriff ab und den Abpraller köpfte Robin Schrimpf daneben. Maik Schulze, Philipp Kozub, Andreas Kamyk und Kevin Zastrow konnten die Angriffe der Gäste noch unterbinden, wurden aber immer wieder durch gelungene Pässe zwischen die eigenen Reihen ausgehebelt. Unseren ersten Eckball schlugen wir auf Robin Schrimpf, der sich schlussendlich festlief. Dann flankte Robin Schrimpf und Philipp Kozub scheiterte an der Fußabwehr des aufmerksamen Schlussmanns. Leider gerieten wir nach etwa 16 Minuten mit 0:1 ins Hintertreffen. Nach einem Steilpass tauchte der Stürmer in unseren Strafraum ein und Maik Schulze kam ebenso wenig ans Leder wie Benjamin Ottberg, der den Flachschuss im Eck einschlagen lassen musste. Nach einem langen Ball direkt im Anschluss scheiterte Niklas Wesberg aus wenigen Metern am Keeper. Der letzte Mann der Gegner verletzte sich dann unglücklich am linken Daumen und musste ausgewechselt werden. Nach dem Spiel erreichte uns die schlechte Nachricht vom Daumenbruch. Wir wünschen gute Besserung und hoffen, dass der Bruch nicht operiert werden muss. Die Blauen konterten uns im Gegenzug gekonnt aus und nach drei Stationen stand der Angreifer frei vor Benjamin Ottberg und tunnelte selbigen zum 0:2. Obwohl kein Referee an Bord war, wurde der wahrscheinliche Abseitstreffer nicht gewertet, weiterhin 0:1. Dann ein starker Angriff der Sportfreunde und nun war Robin Schrimpf erfolgreich und glich zum 1:1 aus. Den Assist lieferte Kevin Zastrow mit einem gelungenen Zuspiel aus dem Mittelkreis. Nur Sekunden später landete ein Befreiungsschlag von Benjamin Ottberg genau bei Robin Schrimpf, der durchstartete aber schlussendlich nur einen Eckball erarbeiten konnte. Die Ecke trug leider keine Früchte. Auf der Gegenseite übermannte uns die Gegner mit einem simplen Angriff über die linke Abwehrseite und nach einem Pass in die Mitte konnte der Angreifer unseren Schlussmann aus acht Metern ohne Mühe zum 1:2 überwinden. Wenige Augenblicke später der Doppelschlag trotz Überzahl in der Deckung. Benjamin Ottberg kam zwar noch ans Leder, konnte den Einschlag zum 1:3 aber nicht verhindern. Dann tauschten er und Kevin Zastrow die Positionen. Auch Kevin Zastrow musste schnell hinter sich greifen. Er eilte aus seinem Kasten, zog fair zurück, doch der Angreifer zog durch, kratzte den Ball vor der Torauslinie herum und seinen Pass konnte der Mitspieler leicht im leeren Kasten zum 1:4 unterbringen. Bis dahin waren kaum 26 Minuten gespielt und wir schluckten beinahe das 1:5. Kevin Zastrow wurde umspielt doch der Angreifer schlenzte die Kugel am leeren Tor vorbei. Wir lebten noch und ließen den 2:4 Anschlusstreffer im Netz zappeln. Nach genialem Zuspiel von Pascal Fritz war es Knipser Benjamin Ottberg, der nach innen zog und die Kugel genau in den Knick hämmerte. Als Philipp Kozub und Benjamin Ottberg gemeinsam eine Ecke erzwangen, kamen wir beinahe zum 3:4. Erst scheitere Robin Schrimpf nach Eckball von Benjamin Ottberg, dann passte Robin Schrimpf das Spielgerät Philipp Kozub zu, der Benjamin Ottberg fand, doch auch er scheiterte im Abschluss. Doch der Treffer fiel trotzdem. Dieses Mal legte Benjamin Ottberg auf und Robin Schrimpf tanzte den Schlussmann aus und verkürzte auf 3:4. Wir waren ganz dicht dran, aber nur für Sekunden. Denn die agilen Angreifer antworteten direkt und eiskalt mit dem 3:5. Wieder lief der Angriff über den Flügel, wieder reichte ein Querpass an den Sechszehner und gegen den Abschluss gegen die Laufrichtung war Kevin Zastrow chancenlos, obwohl er den Schuss noch mit den Handschuhen erreichen konnte. Den Treffer zum 3:6 müssen sich Andreas Kamyk und Niklas Wesberg leider ankreiden lassen. Wir hatten den Angriff schon entschärft und den Ball gesichert, als beide ihn dann doch abschenkten und der Stürmer nach Zuspiel seines Mitspielers locker einnetzen konnte. In der 44. Spielminute schlug Pascal Fritz einen Flankenball über 65 Meter auf Robin Schrimpf und sicherte sich seinen zweiten Assist. Robin Schrimpf ließ die Abwehr um Martin Rügner alt aussehen und traf zum 4:6 Pausenstand ins lange Eck.
In der Halbzeitpause organisierte Marc Schünemann noch einen Gastspieler aus dem gegnerischen Lager und mit Giovanni Marceri konnten wir also endlich 11 Mannen aufbieten. Fortan spielten beide Teams als mit voller Mannschaftsstärke. Patrick Klanthe stellte um und Maik Schulze bezog freiwillig den Posten des Keepers.
Die neue Grundordnung sollte uns endlich mehr defensive Stabilität einbringen und die Zuspiele aus dem Mittelfeld unterbinden. Leider wurde der Plan in der 46. Minute ad absurdum geführt. Nach einem einfachen Pass innerhalb unseres Strafraums klingelte es im Ickerner Kasten und Maik Schulze konnte am 4:7 rein gar nichts ausrichten. Als Kevin Zastrow eine vermeintliche Abseitsstellung aufhob, lagen wir nur Minuten später sogar mit 4:8 hinten. Doch danach zeigten die Umstellungen die erwünschte Wirkung. In der 52. Spielminute tunnelte Kevin Zastrow seinen Gegenspieler im Mittelfeld und fand Benjamin Ottberg, der sich mit seinem punktgenauen Zuspiel auf Robin Schrimpf den zweiten Assist holte. Gegen den satten Abschluss aus der Kurzdistanz war auch der gute Schlussmann ohne Abwehrmöglichkeit, nur noch 5:8. Kurz darauf Ecke für die Sportfreunde. Benjamin Ottberg fand Gast Giovanni Marceri, der dann den nächsten Eckball erspielte. Leider klärten die Gegner auch diesen lang ausgeführten Eckball am zweiten Pfosten. Doch wir kamen trotzdem zum sechsten Treffer. Robin Schrimpf zirkelte eine Maßflanke vom rechten Flügel vor das Gehäuse und Benjamin Hashemian Ottberg stand regelrecht in der Luft und köpfte die Kugel sehenswert zum 6:8 in der 58. Spielminute in die Maschen. Wir waren am Drücker und legten kurze Zeit später das 7:8 nach. Benjamin Ottberg brach nach Pass von Robin Schrimpf durch und legte vor dem herauseilenden Schlussmann mundgerecht auf Niklas Wesberg ab, der in seinem 31. Spiel endlich seinen ersten Treffer für seine Sportfreunde erzielen konnte. Glückwunsch Niklas, KISTE! Den 8:8 Ausgleich nach Zuckerflanke von Robin Schrimpf und volley Abnahme von Benjamin Ottberg konnten wir nur kurz bejubeln, da man sich wohl richtigerweise auf Abseits einigte, schade. Martin Rügner fiel immer wieder durch gutes Stellungsspiel auf und auch die anderen bekannten Gesichter mischten auf der Gegenseite ordentlich mit, im positiven Sinne natürlich. Hinten hielt uns Maik Schulze mit einer starken Parade im Rennen und klärte gegen den pfeilschnellen Angreifer. Dann die stärkste Rettungstat der Partie. Robin Schrimpf legte für Niklas Wesberg auf, dessen Schuss geblockt wurde. Der Abpraller landete bei Marc Schünemann, der mit seinem Dampfhammer den Keeper schon bezwungen hatte, aber irgendwoher kam Martin Rügner und köpfte das Leder mit vollem Einsatz vor der Torlinie ins Toraus, Wahnsinn!
Einen Schuss von Niklas Wesberg aus der zweiten Reihe konnte der Schlussmann dann ohne Probleme entschärfen. Wir drängten auf den Ausgleich und die Gegenspieler schienen nahezu ausgeknockt. In Minute 70 musste ein Gegenspieler ohne Fremdeinwirkung verletzt runter und auch wir nahmen dafür Kevin Zastrow vom Feld, wieder 10 gegen 10. Philipp Kozub fand mit seinem Pass vorn Benjamin Ottberg, der die Kugel parallel zum Tor in die Mitte schlug. In der Zentrale lauerte Robin Schrimpf, der nur noch einschieben musste, doch leider vergab er mehr als kläglich, oder Pascal?
Der Ausgleich zum 8:8 fiel dennoch kurz darauf. Giovanni Marceri krönte seine solide Leistung mit dem Zuspiel auf Benjamin Ottberg und unser Rekordtorschütze nagelte die Kugel mit viel Wucht in die Maschen. Wenige Sekunden darauf scheiterte Robin Schrimpf im eigensinnigen Abschluss, anstatt den freien Mitspieler Benjamin Ottberg einzubinden. Der Gegner hatte etwas Luft geschnappt und erstarke noch einmal. Wir wurden kurze Zeit in der eigenen Hälfte festgesetzt und mussten uns einige Angriffe erwehren. Allen voran Marius Schrebkowski hielt das Remis durch seine gewonnenen Zweikämpfe fest. Vorn dann der Big Point. Robin Schrimpf hatte die erste und dann wohl vorentscheidende Führung auf dem Schlappen, scheiterte aber erneut am Keeper. Auch Benjamin Ottberg hätte aus der zweiten Reihe das leere Tor treffen müssen, verfehlte den Kasten mit seinem Abschluss dennoch. Dann die 89. Minute, ein einziger Steilpass rutschte Marius Schrebkowski und seinen Defensivkollegen durch und der Angreifer traf sehenswert aber per Sonntagsschuss die Unterkante der Latte. Von dort sprang der Ball, an den Maik Schulze noch rangekommen war leider zum 8:9 hinter die Linie. Durch die vorangegangene Verletzungspause waren noch gut vier Minuten zu spielen und auch Kevin Zastrow, der Marc Schünemann ersetzt hatte, gab Fersengas, doch am Ende trafen die Blauen. Maik Schulze stand in der Nachspielzeit zu weit vor seinem Kasten, seine Mitspieler schenkten den Ball im Spielaufbau her und der Schuss aus der Halbdistanz schlug über unseren Schlussmann hinweg zum 8:10 Endstand im verwaisten Ickerner Gehäuse ein. Maik Schulze „platze der sprichwörtliche Arsch“ und zwischen ihm und einen seiner Mitspieler kam es zu verbalen Entgleisungen. Die Partie war beendet und alle klatschten einander freundlich ab, doch innerhalb der Ickerner Truppe wirkten die fehl gerichteten Worte nach. Erst am Abend glätteten sich die Wogen und alle Akteure fanden versöhnlich zueinander.
Vielen Dank den fairen Gegnern, den Gastspielern und unseren drei Ersatztorhütern.

Da nun auch die erste Großfeldniederlage gegen das Soccer5-Team verbucht werden musste, einigten wir uns auch Rückspiel im Oktober. Schlussendlich war es eine sehr faire Begegnung mit vielen Treffern, die aus meiner Sicht keinen Verlierer verdient hatte. Martin Rügner hatte wohl vor dem Spiel ein 10:10 orakelt. Dieses Ergebnis hätte ich sehr gern hier wiedergegeben.

Den beiden verletzten Spielern wünschen wir eine schnelle Genesung und uns einen Sieg im Re-Match.

27.07.2019 VfB Habinghorst 2 : Sportfreunde Ickern = 8:8 (2:4)

Selbstverständlich haben wir auch schon Testspiele gegen Vereinsmannschaften absolviert, dennoch ist es eine sehr seltene und willkommene Abwechslung. Zum gestrigen Freundschaftsspiel hat uns Markus Lüneberg vom VfB Habinghorst eingeladen. Im Rahmen des Vereinssommerfestes sollten wir ein Einlagespiel gegen die Zweitvertretung des aktuellen B-Ligameisters und Aufsteigers in die Kreisliga A bestreiten.
Trotz der wochenlangen Spielpause und besten Rahmenbedingungen trudelten mehr Absagen als Zusagen ein und Organisator Patrick Klanthe befürchtete schon einen Spielausfall. Am Freitagabend blieben noch 11 Zusagen übrig, die am Samstag auf 9 zusammenschrumpften. Doch auf die Sportfreunde und die Ruhrpott-Fighter ist Verlass. So trommelten Mirko Schmitt, Benjamin Ottberg und Marcel Tuppat noch drei Gastspieler zusammen. Vor Ort erhielt dann auch Fahd Latrach aus der Meisterelf die Freigabe und durfte einmal mehr als Sportfreund auflaufen. Da sich Mitte der zweiten Halbzeit auch Ex-Sportfreund Steven Prisor „verlief“, kam er als 14-ter Sportfreund zum Einsatz.
Auf der Gegenseite standen mit Sebastian Olof, Max Hyzyk und Daniel Babic auch drei „Sportfreunde“ oder Gäste im Heimkader. Leider durften Robin Schrimpf und Pascal Fritz nach dem eigenen Testspielsieg nicht auflaufen und erhielten vom Vereinscoach ein Auflaufverbot.
Dennoch konnten wir eine schlagkräftige Startelf ins Rennen schicken. Da wir immer noch keinen festen Keeper haben und Nils Wisniewski auf einem Bundeswehreinsatz weilt, stellte sich Gast Marcel Tuppat in den Kasten. Davor boten wir mit Stefan Birnbaum, Tomai Pelle, Ex-Ruhrpottler Christian Küffhausen und Debütant Sebastian Krzyminski einen vierer Abwehrriegel auf. Auf der Doppelsechs starteten Maik Schulze und Marius Schrebkowski, die Flügel besetzten Stanislav Skatrut und Fahd Latrach. Im Sturm agierten Benjamin Ottberg und der Ruhrpottler Monir De Souza.
Die Heimelf kam auf dem sommergeschundenen Rasen zunächst besser ins Spiel und das junge Team aus der C-Liga schnürte uns schnell hinten ein. Es war deutlich mehr Struktur als bei uns zu erkennen und der Ball lief noch flüssiger. Stefan Birnbaum und Marcel Tuppat waren hellwach und entschärften erste Angriffsbemühungen. Wir versuchten das Spiel immer wieder über Maik Schulze und Stefan Birnbaum aufzubauen. Unser erstes Ausrufezeichen setzte Gast Monir De Souza mit viel Power an den Habinghorster Querbalken. Den ersten Eckball schlug Benjamin Ottberg herein aber Monir De Souza konnte sich schlussendlich nicht gegen die Abwehrspieler durchsetzen. Wir fuhren einen schnellen Angriff über Fahd Latrach, der Benjamin Ottberg einbezog. Benjamin Ottberg passte das Leder quer vor den gegnerischen Kasten doch Marius Schrebkowski kam einen Schritt zu spät. Im Ickerner Kasten vereitelte Marcel Tuppat gleich zwei gute Angriffe der Hausherren durch dosiertes herauslaufen. Ohne Ball bewegten wir uns aber noch zu wenig und machten es den Habinghorstern unnötig einfach. Stefan Birnbaum rettete gegen die gegnerische Überzahl und verhinderte den Rückstand. Vorn wurde ein Abschluss von Benjamin Ottberg zunächst geblockt und den zweiten Versuch konnte Sebastian Olof im Kasten halten. Der direkte Gegenzug lief und Marcel Tuppat wehrte glänzend zur Ecke ab. Die Hereingabe von der Eckfahne konnte Stanislav Skatrut klären. Kurz darauf musste Marcel Tuppat gegen den allein heraneilenden Angreifer Kopf und Kragen riskieren um die Null zu verteidigen. Im Angriff behauptete sich Marius Schrebkowski stark gegen drei Defensivspieler, traf dann aber nur das Außennetz. Christian Küffhausen musste sich und seiner Raucherlunge dann eine Auszeit gönnen und wir brachten Andreas Kamyk ins Spiel. Leider übersah der Referee dann ein hohes Bein gegen Sebastian Krzyminski, der beim Kopfball leider unliebsamen Kontakt mit dem Gegner machte. Leider wurde seine Brille dabei so stark beschädigt, dass er nicht weiterspielen konnte, von der blutenden Wunde auf der Nase mal ganz abgesehen. Hier wäre mindestens ein Freistoß für uns fällig gewesen. Für ihn wechselten wir Nachrücker Niklas Wesberg ein. Benjamin Ottberg schlug abermals einen Eckball herein doch Fahd Latrach erreichte das Leder nicht. Marius Schrebkowski spulte ein immenses Laufpensum ab und steckte den Ball auf Benjamin Ottberg durch, der auf den kurzen Pfosten zielte, aber am aufmerksamen Schlussmann scheiterte. Die daraus resultierende Ecke von Benjamin Ottberg wurde leider geklärt. Der Ball landete kurz darauf bei Fahd Latrach, der sich mit Monir De Souza einen schnellen Doppelpass lieferte aber am Keeper scheiterte. Die Ottbergsche Ecke nickte Fahd Latrach dann ins Toraus. Kurz darauf erzwangen Fahd Latrach und Niklas Wesberg durch schnelles Pressing einen weiteren Standard, der erfolglos blieb. Nach 26 Spielminuten endlich der erste Torjubel! Andreas Kamyk stellte die Passwege zu und Fahd Latrach sprintete in ein Abspiel hinein und stibitzte die Kugel vor dem anvisierten Gegenspieler. Fahd Latrach ließ sich dann nicht mehr einfangen und nagelte die Kugel zum verdienten 0:1 ins Netz. Nur Sekunden nach unserem Jubel standen wir in der Deckung ungewohnt offen. Max Hyzyk im gegnerischen Dress legte von der Grundlinie aus zurück und sein Mitspieler ließ Marcel Tuppat aus der Kurzdistanz keine Chance, Ausgleich zum 1:1 in der 27. Spielminute. Danach fast der Doppelschlag, doch Marcel Tuppat rettete sehenswert zur Ecke. Vorn startete Marius Schrebkowski durch und hatte zwei Abspieloptionen. Er entschied sich für Fahd Latrach, der dann leider nur einen Eckball erspielen konnte.
Hinten rettete Maik Schulze in gleich zwei aufeinanderfolgenden Szenen in höchster Not. Leider gerieten wir dann trotzdem ins Hintertreffen. Wir verschenkten einen Ball im Spielaufbau und der Angreifer passte sich die Kugel mit seinem Mitspieler schnell hin und zurück und netzte zum 2:1 für die Gastgeber. Doch dieses Mal antworteten wir nur Sekunden später. Der Ball landete auf Umwegen bei Marius Schrebkowski, der selbigen dann mit dem Außenrist in einer schönen Flugbahn zum 2:2 Ausgleich ins lange Netz zirkelte. Bis dahin waren genau 34 Minuten absolviert und alle Akteure froh, dass sich eine dicke Wolkendecke vor die Sommersonne geschoben hatte. Stanislav Skatrut passte zu Monir De Souza, dessen Gewaltschuss der Keeper vereiteln konnte. Dann kam Christian Küffhausen für Stanislav Skatrut zurück ins Match. Benjamin Ottberg wurde fünf Minuten vor dem Seitenwechsel gefoult und Debütant Monir De Souza übernahm Verantwortung. Er trat an, hielt direkt drauf und überwand die Mauer sowie Schlussmann Sebastian Olof, der leider etwas unglücklich beim 2:3 für uns aussah. Ein geiles Tor! Doch noch war hier die erste Halbzeit nicht durch. Fahd Latrach und Marius Schrebkowski bereiteten gut vor und Benjamin Ottberg legte quer auf Monir De Souza ab. Monir De Souza hielt direkt drauf, scheiterte aber am Schlussmann und konnte erst im Nachsetzen auf 2:4 erhöhen. Hinten noch eine Schrecksekunde, als Tomai Pelle beim Rettungsversuch den eigenen Kasten nur knapp verfehlte. Dann labten wir uns am Mineralwasser des gastgebenden Vereins und suchten Erholung im Schatten.
Obwohl es super lief, entsprachen wir dem Wunsch von Marcel Tuppat und nahmen ihn aus dem Kasten und stellten Niklas Wesberg zwischen die Pfosten. Leider verschenkte Monir De Souza einen Ball leichtfertig in der eigenen Spielhälfte und der Angreifer ließ Marcel Tuppat und Stefan Birnbaum stehen. Zu unserem Glück verfehlte sein Torschuss unseren Kasten dann doch. Andreas Kamyk und Niklas Wesberg hatten dann leichte Kommunikationsprobleme und verursachten einen überflüssigen Eckball. Doch dieses Geschenk konnten die Hausherren nicht verwerten. Dann schickten wir Fahd Latrach mit einem langen Ball auf die Reise, erwischten ihn aber leider im Abseits. Nach fünf zerfahrenen Minuten schienen wir endlich wieder mit dem Pressing des VfB klarzukommen, als in der 52. Spielminute ein Lupfer über Niklas Wesberg hinweg das 3:4 nach sich zog. Doch wir ließen uns nicht beirren. Tomai Pelle flankte aus der Zentrale heraus auf Benjamin Ottberg, der sich um seinen Bewacher herum drehte und leider am Schlussmann scheiterte. Leider leistete sich Niklas Wesberg im Kasten dann einen dicken Bock und griff in der 55. Minute am Ball vorbei und ermöglichte den Habinghorstern den 4:4 Ausgleich. Es ging nun hin und her. Benjamin Ottberg war wieder durchgebrochen, fand im Schlussmann aber wieder seinen Meister. Nach einer Stunde musste Fahd Latrach dem hohen Tempo Tribut zollen und Ex-Sportfreund Steven Prisor kam für ihn ins Mittelfeld. Kurz darauf gingen wir wieder in Führung. Marcel Tuppat schlug einen Freistoß auf seinen Mitspieler Monir De Souza, der auf Benjamin Ottberg weiterleitete. Benjamin Ottberg band Marcel Tuppat mit einem Rückpass ein und der sicherte sich mit seinem Zuspiel auf Monir De Souza seinen Assist. Monir De Souza ließ dem Keeper auch bei seinem dritten Tagestreffer zum 4:5 keine Abwehrchance.
In der Ickerner Defensive klärte Stefan Birnbaum und flankte direkt weiter zu Benjamin Ottberg, der ein weiteres Mal am Schlussmann scheiterte. Leider glichen die VfB-ler zum 5:5 aus. Einen Angriff über unsere rechte Seite konnte auch Maik Schulze per Grätsche nicht mehr stoppen und gegen die Flanke auf den zweiten Pfosten fanden wir kein Gegenmittel. Der freistehende Gegenspieler dankte es uns mit dem Treffer gegen die Laufrichtung von Niklas Wesberg. Nach 66 Minuten kam Christian Küffhausen für Maik Schulze ins Spiel. Ein Gegenspieler verletzte sich dann ohne Fremdeinwirkung, als er im Rasen hängen blieb. 5:6 für die Sportfreunde! Monir De Souza stibitzte einem Gegenspieler den Ball von den Socken und legte am Strafraum mustergültig für Benjamin Ottberg auf, der mit dem 5:6 endlich selbst netzen konnte. Er behauptete sich gegen seinen Gegenspieler und verwandelte im langen Eck. Als Marcel Tuppat und Benjamin Ottberg sich dann genial durch die Abwehrreihen gedribbelt hatten, scheiterte Marcel Tuppat noch am Keeper, doch Benjamin Ottberg schnürte seinen Doppelpack und staubte zum 5:7 ab. Wir fuhren wieder auf der Siegerstraße. Nach dem Gegentreffer nahm der gegnerische Trainer einen seiner Spieler wegen Undiszipliniertheit von Feld und ließ zu zehnt weiterspielen. Da bei uns der Fair-Play Gedanke immer im Vordergrund steht, opferten wir Andreas Kamyk und spielten auch zu zehnt weiter. Marcel Tuppat leitete eigentlich die endgültige Vorentscheidung ein, doch anstatt ins Eck zu schieben, nagelte Monir De Souza das Leder weit über den Kasten. Die Hausherren lebten noch und kamen zum 6:7 Anschlusstreffer, nachdem Stanislav Skatrut den Ball auf der Außenbahn nicht mehr blocken konnte. Der Schuss von der Strafraumgrenze aus schlug dann im langen Eck ein. Die Motivation beim C-Ligisten flammte wieder auf, erst Recht nach dem 7:7 Ausgleich, einem von Stefan Birnbaum unfreiwillig abgefälschtem Torschuss. Als Benjamin Ottberg, Marcel Tuppat und Monir De Souza durchgestartet waren, hatten wir den Torschrei schon auf den Lippen, doch am Ende landete der Ball im Toraus. Monir De Souza schanzte Benjamin Ottberg den Ball zu, doch der blieb dann in einem Schlagloch hängen. Andreas Kamyk kam noch einmal für Steven Prisor ins Spiel, was sich nachher noch als Goldwert herausstellte. Nach einem Pressschlag musste Spielführer Tomai Pelle vom Feld und Maik Schulze dann doch noch einmal ins Spiel zurück. In der 89. Minute schien sich der Fußballgott gegen uns zu stellen. Wir konnten einen flachen Ball in die Mitte nicht mehr abwehren und ein Angreifer stand vogelfrei in unserem Fünfer und schob den Ball ungehindert zum 8:7 in unser Netz. Doch wir stemmten uns gegen die unverdiente Niederlage. Benjamin Ottberg passte zu Monir De Souza, doch der vergeigte die dicke Chance auf den späten Ausgleich. Die 90 Minuten waren um, doch es gab Nachschlag aufgrund zweier Verletzungsunterbrechungen. In der 93. Minute Einwurf für uns und wir schickten alle zehn Feldspieler nach vor. Marcel Tuppat warf ein und fand Monir De Souza, der Stefan Birnbaum bewusst übersah und selbst abschloss. Der Keeper konnte seinen Schussversuch zwar blocken, doch Andreas Kamyk stand goldrichtig und lupfte die Kugel zum umjubelten und verdienten 8:8 Ausgleich ins lange Eck. Es müsste gleichsam sein erster Treffer für die Sportfreunde gewesen sein „KISTE“!

Kurz darauf war Schluss und wir mit dem Remis gegen eine trainierende Vereinself mehr als zufrieden. Vielen Dank an den Referee, die Heimelf, unsere Gäste und den einladenden Verein für die beiden Freibierkisten, die wir nachher noch mit einigen alten Bekannten aus dem Habinghorster Lager entleerten. Für Tomai Pelle hoffen wir mal, dass es nur bei dem blauen Nagel bleibt und der Zeh nicht gebrochen oder gestaucht ist. Auch dem verletzten Gegenspieler gute Besserung.

Dass das 8:8 natürlich das höchste Remis seit Aufzeichnung der Daten in diesem Jahrtausend und wahrscheinlich in der gesamten Sportfreunde Ära sein dürfte, ist nicht schwer zu glauben. Wir lagen mit dem 6:6 gegen den SSV Winkel am 09.11.2013 einmal nah dran an dem gestrigen Resultat.

Vielen Dank auch an Ex-Sportfreund Benjamin Reiß, der als Trainer an der Seitenlinie seine Jungs immer wieder zur Fairness ermahnte.

In diesem Sinne auf bald, wir kommen sehr gern wieder.

15.06.2019 – PÖTTI’S POTT 2019 – VfB Habinghorst e. V. – Vorrundenaus

Über manche Geschehnisse sollte man einfach den Mantel des Schweigens werfen und selbigen nie wieder hochheben. Da wir aber auch zu unseren Fehlern und Niederlagen stehen, berichten wir selbstverständlich auch über die inzwischen 7. Auflage des Kleinfeldturniers der Jugendabteilung des VfB Habinghorst. Auch wenn der Cup im Laufe der Jahre seinen Namen mehrfach geändert hatte, blieben die Rahmenbedingungen in der Kampfbahn Habichthorst stets dieselben. Es wurden „fast“ nur Hobby- und Freizeitmannschaften geladen und in diesem Jahr in vier Vierergruppen aufgeteilt. Wir landeten in Gruppe B, unsere Freunde, die Ruhrpott-Fighter, in Gruppe C.  Die Gruppensieger spielten gegen die Gruppenzweiten und ermittelten so zunächst die Halbfinalisten und schlussendlich die beiden Finalteilnehmer. Das Turnier gewann die Stiftung Wadentest gegen unseren Gruppengegner Stimbergteufel. Leider erwischten wir einen sportlich gebrauchten Samstag und strichen nach den drei Vorrundenspielen punktlos und mit einer Torbilanz von 1:11 die Segel. Nie waren wir schlechter. Einzig im Jahr 2016 flogen wir mit 1 Punkt und 0:8 Toren ähnlich schlecht raus.

Insgesamt 8 Sportfreunde und 4 Gastspieler wollten mindestens in die Zwischenrunde einziehen, was bereits nach der Auftaktniederlage kaum noch möglich gewesen wäre. Mit Patrick Klanthe und später Niklas Wesberg waren in 2019 auch nur zwei Mitglieder als Zaungäste dabei. Dafür glich das gesamte Teilnehmerfeld einem großen Klassentreffen. In insgesamt vier weiteren Mannschaften liefen ehemalige oder aktuelle Sportfreunde oder Gastspieler der Sportfreunde auf.

Bei dem FC KopinNacken mit Benjamin Reiß, Max Hyzyk, Robin Schrimpf und Patrick Fritz gleich vier. Im Kader der Ruhrpott-Fighter unsere gelegentlichen Gäste Marcel Gellert und Marcel Tuppat. Bei der SpVgg. Knallgas nur Cedric Nelson. Beim späteren Turniersieger die Gäste Dennis Zier, Cedric Knauer, Steven Klawitter und Thomas Henseleit.

Im Kasten begann in den ersten beiden Partien Nils Wisniewski, im dritten Spiel dann Gast Stanislav Skatrut.

Spiel 1 – Sportfreunde Ickern : KC Die Vollen = 0:2 (Tore: Fehlanzeige)

So viel hatten wir uns in der Kabine noch vorgenommen. Startelf festgelegt, feste Wechselpaare gebildet und erst einmal die Null hinten verteidigen, dann erste Nadelstiche setzen. Nur Sekunden nach dem ersten Anpfiff war vieles davon schon wieder hinfällig. Nils Wisniewski, David Meyer, Marius Schrebkowski, Christopher Radhoff, Maik Schulze, Kevin Zastrow und Philipp Kozub bildeten als Startelf ein schlechtes Gespann. Direkt mit dem ersten Angriff ging der Kegelclub mit 0:1 in Front. Wir konnten auf der rechten Abwehrseite das Hereinspiel in die Mitte nicht unterbinden und der Angreifer netzte zum 0:1 im kurzen Eck flach ein. Unseren ersten Akzent setzte Kevin Zastrow nach Zuspiel von Christopher Radhoff, doch leider konnte die Flanke von Kevin Zastrow nicht von den Mitspielern erreicht werden. Der KC erspielte sich zwei Eckbälle doch Nils Wisniewski rettete für Gast Fahd Latrach, der für Kevin Zastrow ins Spiel gekommen war und den Ball nach der Ecke verloren gab. Maik Schulze ließ sich für Stanislav Skatrut auswechseln. Kurz drauf ersetzte Gast Christopher Klaas den Sportfreund Christopher Radhoff positionsgetreu. Im Sturm kam Benjamin Ottberg in der Mitte der Partie für Philipp Kozub ins Spiel und Pascal Fritz für Marius Schrebkowski. David Meyer passte in die Spitze zu Fahd Latrach, doch statt zum 1:1 Ausgleich flog der Schuss über den Kasten ins Toraus. David Meyer musste dann durchschnaufen und Christopher Radhoff kam erneut ins Match. Hinten rettete Nils Wisniewski Mitspieler Stanislav Skatrut den Hintern und bescherte den Gegnern einen weiteren Eckball. Wir spielten etwas besser auf, konnten aber keine echte Torgefahr ausstrahlen. Das 0:2 fingen wir uns dann nach Ballverlust durch Maik Schulze im Spielaufbau. Hier war Nils Wisniewski gegen den vogelfreien Stürmer chancenlos. Marius Schrebkowski hielt aus der Halbdistanz drauf, doch der Schlussmann konnte mühelos parieren. Unseren letzten Schuss setzte Stanislav Skatrut ab, doch mehr als eine Ecke, die wir kläglich vergaben, sprang nicht mehr raus. Schlussendlich eine verdiente Niederlage, weil wir einfach zu wenig Fußball spielten.

Auffälligster Akteur des Spiels:

Nils Wisniewski, der mit starken Paraden eine höhere Niederlage verhinderte.

 

Spiel 2 – Sportfreunde Ickern : FC KopinNacken = 0:4 (Tore: Fehlanzeige)

Leider lief es in Begegnung zwei noch schlechter. Zwar erwischte die Startelf um Nils Wisniewski, David Meyer, Marius Schrebkowski, Maik Schulze, Christopher Radhoff, Philipp Kozub und erstmals von Beginn an Fahd Latrach einen besseren Start, stand am Ende aber weiterhin ohne eigenen Treffer und ohne Punkte da. Uns gegenüber standen mit Robin Schrimpf, Patrick Fritz und Max Hyzyk gleich drei Sportfreunde gegenüber. Einzig Sportfreund Benjamin Reiß kam in der Begegnung gegen uns nicht zum Einsatz. Unsere erste Torraumszene setzte Christopher Radhoff vorbei. Im Kasten brillierte Nils Wisniewski mit einer schnellen Fußabwehr und hielt zunächst das 0:0. Fahd Latrach versuchte sich abermals als Offensivschütze, traf das Gehäuse aber nicht. Wir brachten mit Pascal Fritz und Stanislav Skatrut für Marius Schrebkowski und Maik Schulze frischen Wind ins Spiel. Nach fünf Minuten ersetzte Benjamin Ottberg dann Philipp Kozub als Sturmspitze. Leider machte Pascal Fritz die alte Muskelverletzung einen Strich durch die Rechnung und der werdende Papa konnte nicht mehr weiterspielen. Für ihn sprang Gast Christopher Klaas ein. Als Benjamin Ottberg gefoult wurde, trat Fahd Latrach den Freistoß gleich zwei Mal in die verteidigende Mauer. Nach acht Spielminuten eroberte David Meyer den Ball am eigenen Strafraum, passte ihn dann aber zu kurz zum Mitspieler und der Gegenspieler erhaschte die Kugel. Der Angreifer legte ab und sein mitgelaufener Stürmer nagelte das Ding unhaltbar zum 0:1 in unsere Maschen. Leider kassierten wir dann den Doppelschlag. Nach einem Ballverlust vor dem gegnerischen Tor konterte der FC uns eiskalt aus. Nils Wisniewski konnte das Geschoss nur noch nach vorn abwehren und Sportfreund Robin Schrimpf im gegnerischen Jersey war die 30 Meter im Vollsprint mitgelaufen und verwandelte den Abpraller zum 0:2. Fair wie er nun einmal ist, verzichtete er aus Respekt auf den Torjubel. Nur Sekunden später der endgültige KO. Kevin Zastrow und sein Gegenspieler strauchelten und Kevin Zastrow fiel unglücklich mit seinem Kinn in die Fersen des Angreifers und hatte schlussendlich mit einer kleinen Wunde nur eine harmlose Verletzung davon getragen. Der Angriff lief weiter und die Spieler des FC droschen den Ball zum 0:3 in den Winkel. Kurioserweise kassierte Kevin Zastrow für das „Hinfallen“ dann nachträglich noch gelb. Kevin Zastrow leitete einen vielversprechenden Angriff ein, doch das Zuspiel auf Philipp Kozub versandete dann und Christopher Klaas lief vergeblich in den Freiraum. Maik Schulze rettete dann nach einer Ecke und der Nachschuss der Gegner landete in den Weiten der Botanik. Kurz vor dem Abpfiff fingen wir uns das unnötige 0:4 trotz Überzahl am eigenen Strafraum.

Auffälligster Akteur des Spiels:

Nils Wisniewski, der trotz vier Gegentreffern noch bester Sportfreund war.

 

Spiel 3 – Sportfreunde Ickern : Stimbergteufel = 1:5 (Tor: Kevin Zastrow)

Im letzten Gruppenspiel ging es für uns nur noch um Kosmetik, dennoch hätten wir mit einem Sieg dem Kegelclub Die Vollen zum Einzug ins Viertelfinale verhelfen können. Da Gast Christopher Klaas mit Jetlag abgereist war (er landete erst am frühen Morgen aus dem Urlaub) und Pascal Fritz verletzt ausschied, nahmen nur noch drei Akteure auf der Reservebank Platz.

Wie erwähnt ging Stanislav Skatrut ins Tor und Nils Wisniewski bezog Stellung in der Deckung. Marius Schrebkowski schenkte den Ball im Spielaufbau her und nach einer schnellen Kombination schossen die Teufel den Ball über unseren Kasten. Wir spielten uns über Fahd Latrach und Philipp Kozub nach vorn und im Strafraum wurde Philipp Kozub gefoult. Klare Sache Strafstoß für uns und die riesige Chance auf unseren ersten Treffer und die erste Führung. Ex-Keeper Nils Wisniewski trat als Schütze an und nagelte den Ball mit aller Wucht an den rechten Pfosten, leider verzogen wir auch den Nachschuss jämmerlich. Der gegnerische Zehner machte es bei einem Konter besser und zog zu einfach an unserem letzten Mann David Meyer vorbei und netzte zum 0:1 ins Eck. Danach waren wir wieder vollkommen von der Rolle und eierten uns nach einem Einwurf das 0:2 nahezu selbst rein. David Meyer und Schlussmann Stanislav Skatrut behinderten sich gegenseitig und unterliefen den Einwurf, sodass der freie Angreifer den Ball nur noch ins leere Tor köpfen musste. Dann zog Fahd Latrach ab, doch der Ball sprang vom Innenpfosten, oder doch von der Querstrebe hinter der Linie, zurück ins Feld. Im Tor rettete Stanislav Skatrut dann gegen drei Angreifer mit einer guten Parade. Fahd Latrach setzte einen Zuckerpass ab und Kevin Zastrow nagelte das Zuspiel zum 1:2 Anschluss ins lange Eck.

Leider egalisierten die Gegenspieler das Ergebnis mit Wiederanpfiff. Wir pennten im Kollektiv und der Ball schlug von der Mittellinie aus über Stanislav Skatrut hinweg zum 1:3 im Netz ein. Slapstick pur!

Maik Schulze hielt mit viel Engagement dagegen, doch er sowie Kevin Zastrow konnten Schlimmeres nicht verhindern. Endlich fighteten die Sportfreunde auch mal. Das 1:4 entsprang einer bärenstarken Einzelleistung, das 1:5 nahmen wir in der Schlussminute nahezu ohne Gegenwehr hin.

Auffälligster Akteur des Spiels:

Fahd Latrach, der sich den einzigen Assist sicherte und die meisten Offensivszenen ablieferte.

Für uns war das Turnier vorbei und wir labten uns an der obligatorischen Freibierrunde auf Kosten der Allgemeinheit. 7 Cola und 3 Bier sagen mehr als tausend Worte!

Am Ende kamen alle Sportfreunde und Gastspieler auf ihre Spielzeiten und bis auf die alte Verletzung von Pascal Fritz blieben wir 2019 schadlos.

08.06.2019 Joykicks : Sportfreunde Ickern = 4:10 (2:4)

Rückspiel in Merklinde, Gastgeber waren erneut die Mannen der Joykicks. Um 16.10 Uhr erfolgte unter der Regie von Jost Ziegner endlich der Anpfiff. Wir konnten dank einiger Gastspieler und Debütanten  dreizehn Spieler aufbieten, die Hausherren deren zwölf. Unseren ersten Warnschuss gab Benjamin Ottberg in Spielminute eins ab. Sein Schuss aus der Drehung strich leider knapp am Außenpfosten vorbei. In Spielminute drei tauchten die Joykicks erstmals gefährlich an unserem Strafraum auf, doch Spielführer Stefan Birnbaum konnte zur Ecke klären. Den fälligen Eckball wuchtete Maik Schulze aus  der Gefahrenzone.

Leider leistete er sich kurz darauf einen Fehlpass, da Marius Schrebkowski aber dazwischen grätschte, blieb der Fauxpas folgenlos. Gast Tomo Deric spielte direkt wieder stark auf und leitete das Leder auf Robin Schrimpf weiter, der dann selbst einen zu langen Pass auf Benjamin Ottberg absetzte.

Unseren Kasten hütete Debütant Sven Omlin, der mittels Fußabwehr einen Einschlag verhinderte.

Benjamin Ottberg und Jan Ferdinand klären gemeinsam über links, doch die abschließende Flanke von Jan Ferdinand auf Robin Schrimpf fiel viel zu kurz aus.

Bei einem Querschläger von Marius Schrebkowski war Sven Omlin zur Stelle und rettete das Leder vor den Angreifer.

Unseren nächsten Angriff in der 15. Spielminute fuhren wir über Benjamin Ottberg, Robin Schrimpf und Tomo Deric, am Ende zog  Benjamin Ottberg die Kugel aber daneben. Den direkten und vielversprechenden Konter vergaben die Joykicks und auch hier segelte der Abschluss am langen Pfosten vorbei ins Toraus. Am gegnerischen Strafraum eroberte Robin Schrimpf dann einen Ball und nagelte ihn leider nur an die Latte. Auf die Chancen der Heimelf nahmen zu, verfehlten aber allesamt unseren Kasten. Dann endlich der erste Treffer! Marius Schrebkowski leitete den Angriff aus der Abwehr heraus ein und passte auf Marcel Tuppat, der das Leder auf den Kopf von Robin Schrimpf flankte. Robin Schrimpf stieg hoch, scheiterte per Kopf aber am Torwart. Auch den Nachschuss von Benjamin Ottberg konnte er abwehren, gegen den dritten Versuch von Benjamin Ottberg war er chancenlos und in Minute 18 stand es 0:1. Unseren Doppelschlag machte Tomo Deric perfekt. Er schoss das 0:2 nach Vorarbeit von Marcel Tuppat, Robin Schrimpf und Benjamin Ottberg. Sein Schuss schlug mit einem mächtigen Wumms im langen Eck ein.

Hinten vereitelte Sven Omlin mit einer Glanzparade nach einem harten Kopfball den Anschluss. Kurz darauf Ecke für die Kicks. Der Ball segelte hinein und Maik Schulze kam am zweiten Pfosten nicht hoch genug und sein Gegenspieler nickte die Kugel unhaltbar zum 1:2 in den Knick.

Wir ließen uns davon nicht aus der Ruhe bringen. Eine Flanke von Marcel Gellert legten sich die Gegner fast ins eigene Tor. Die daraus resultierende Ecke zirkelte Marcel Tuppat beinahe direkt rein.

Den nächsten Eckball schlug Benjamin Ottberg von rechts, doch Robin Schrimpf köpfte einmal mehr daneben. Eine halbe Stunde war gespielt, als Tomo Deric einen weiteren Treffer für Ickern einleitete. Er fand Robin Schrimpf, der wiederum legt quer zu Benjamin Ottberg und als der Abwehrspieler ihn fast schon ins Toraus abgedrängt hatte, lupfte unser Schlitzohr das Leder zum 1:3 ins kurze Eck. Nur Sekunden später flankte Tomo Deric einen Ball fast ins Netz. Die Ickerner Abwehr stand, trotz großer Personalsorgen, sattelfest. Stefan Birnbaum fing einen Angriff nach schneller Kombination der Kicks äußerst souverän ab. Vorn wurde Benjamin Ottberg zurückgepfiffen, obwohl er klar nicht im Abseits stand. Jan Ferdinand setzte sich gut über links durch, doch am Ende verzog Robin Schrimpf die gute Vorarbeit. In der 36. Minute standen wir nach einem Konter viel zu offen. Stefan Birnbaum versucht noch den Angreifer einzuholen, doch der war enteilt und schob den Ball zum 2:3 im langen Eck ein.

Wir erhielten einen Standard und Marcel Tuppat setzte den Freistoß leider nur ans Außennetz. Schlussmann Sven Omlin wehrte einen satten direkten Freistoß sehenswert zur Ecke ab. Auch den Eckball konnte Sven Omlin direkt abgreifen. Mit seinem weiten Abschlag leitete er dann den Pausenstand ein. Benjamin Ottberg verlängert das Zuspiel und Robin Schrimpf hängte alle Gegner ab und netzt zum 2:4 ein. Stanislav Skatrut wurde heute selten ins Offensivspiel eingebunden, fightete dafür aber defensiv deutlich mit. In Minute zweiundvierzig war der gegnerische Schlussmann im laufenden Spiel zur Reservebank geeilt um sich zu erfrischen und Tomo Deric verfehlte den leeren Kasten aus 30 Metern.

Mit dem Halbzeitpfiff legte Marcel Tuppat auf  Robin Schrimpf ab, doch der schoss den Ball über den Kasten. Auch die zweite Hälfte wurde von den Hausherren geleitet (danke Klaus)!

Wir brachten Marcel Müller und Debütant Bastian K. für Jan Ferdinand und Stefan Birnbaum ins Spiel, die Binde wanderte derweil weiter zu Robin Schrimpf. Unsere erste Flanke in Durchgang zwei schlug Benjamin Ottberg,  doch Robin Schrimpf nagelte das Spielgerät mit dem Kopf daneben. Nach 51 Minuten klärte Marcel Tuppat einen Ball aus der Abwehr und fand Benjamin Ottberg. Benjamin Ottberg lief aufs Tor zu, der Gegner drängte ihn ab und am Ende rettet der Schlussmann zur Ecke. Den Eckball von Benjamin Ottberg konnten die Kicks dann endgültig klären. Auch eine Flanke von Benjamin Ottberg fand zwar Mitspieler Robin Schrimpf, aber wieder köpfte er die Murmel drüber. Marcel Gellert passte auf Tomo Deric, der weiter auf Robin Schrimpf und Robin Schrimpf versenkte den Ball im langen Eck zum 2:5. Marcel Müller leitete einen Ball auf unseren Angreifer Benjamin Ottberg weiter und dessen Zuspiel schob Robin Schrimpf zum 2:6 ein. Der Knoten war nun endgültig geplatzt.

In drei Minuten erzielten wir dann insgesamt drei Tore! Tomo Deric flankte aus dem Mittelfeld heraus auf Robin Schrimpf und der nagelte die Kugel stark zum 2:7 ins lange Eck. Kurz darauf steckte Tomo Deric durch und fand Marcel Gellert am 2. Pfosten. Aber der Torwart lenkt seinen Abschluss ans Aluminium. Nächster Angriff, Tomo Deric, Robin Schrimpf und Benjamin Ottberg rollten auf den Schlussmann zu aber Benjamin Ottberg scheiterte am Keeper.

In der 63. Minute war es Tomo Deric, der nach Zuspiel von Marcel Tuppat aufs Tor eilte. Er ließ zwei Gegenspieler stehen und ging auch am Schlussmann vorbei und schob die Kugel zum 2:8 über die Linie.

Leider ließen wir die Abwehr sträflich allein und kassierten folgerichtig den Anschlusstreffer zum 3:8 nach einem langen Ball. Torhüter Sven Omlin war dabei ohne jede Chance. Doch wir stellten den alten Abstand schnell wieder her. Tomo Deric schlug eine bombastische Maßflanke auf Robin Schrimpf, der den herauseilenden Schlussmann überlupfte und zum 3:9 einschoss. Nach siebzig Minuten kam Stefan Birnbaum für Stanislav Skatrut ins Spiel, der heute etwas unter den Möglichkeiten der Vorwoche blieb.

Leider ging in der 75. Minute ein Gegenspieler vom Feld und damit wir nicht noch mehr Übergewicht durch die personelle Überzahl gewinnen wollten, liehen wir Marcel Müller erneut an die Hausherren aus und wechselten Jan Ferdinand für ihn ein. Um die 80. Minute herum passte Robin Schrimpf dieses Mal auf Tomo Deric dessen Schuss der Torwart unter die Latte fälschte. Marcel Müller hatte dann die Chance gegen uns zu treffen, doch er scheiterte an seinem Kumpel Sven Omlin im Kasten. Stanislav Skatrut kam noch einmal für Marius Schrebkowski ins Spiel und wollte unbedingt selbst noch netzen. Allerdings gönnte sich Benjamin Ottberg den zehnten Treffer zum 3:10 dann selbst. KISTE!

Den Assist sicherte sich Stefan Birnbaum mit seinem gelungenen Zuspiel. Dann machte Marcel Tuppat den „Schrebkowski“ des Tages. Er  setzte zum Solo über 70 Meter an und fiel am Ende einfach erschöpft um.

In der 85. Minute ging Marcel Tuppat nach gefühlten 15 Kilometern raus und Marius Schrebkowski kam noch einmal rein. Nur Sekunden später pennten wir hinten und die Joykicks markierten den 4:10 Endstand. Bastian K. versuchte es vor dem Abpfiff aus der 2. Reihe, verfehlte das Ziel aber deutlich.  Hinten grätschte  Kampfsau Maik Schulze alles ab, anstatt sich etwas zu schonen. In der 89. Minute hätten die Joykicks noch Ergebniskosmetik betreiben können, doch der allein aufs Tor laufende Angreifer schob das Leder am Kasten vorbei.

Vielen Dank an die beiden Referees, unsere Gastspieler und an Stefan Birnbaum, der in der Pause leider verkündete, dass er seine Verletzungen auskurieren muss und vorerst nicht mehr am Spielbetrieb teilnehmen kann. Nein, es war kein Abschiedsspiel, sonst hätte ich ja auch wieder auflaufen dürfen.

In der kommenden Woche stehen wir auf dem Kleinfeldturnier im Habichthorst dann einigen unserer Mitspieler als Gegner gegenüber. Hoffen wir, dass irgendeines unsere Teams den Pott holt!

 

01.06.2019 Joykicks : Sportfreunde Ickern = 3:5 (1:1)

Nach der über zweimonatigen spielfreien Zeit war es gestern endlich wieder mal soweit. Wir trafen uns zum Freundschaftsspiel mit den Joykicks. Es sollte aber nicht „nur“ ein weiteres Kräftemessen unter den befreundeten Teams werden, sondern auch ein weiteres Abschiedsspiel eines langjährigen Sportfreundes. Mirko Schmitt hatte mich unter der Woche informiert, dass die zahlreichen Verletzungen und die anstehende OP am Knie eine aktive Fortsetzung seiner Karriere nicht mehr zulassen. Kurzerhand organisierten wir ihm ein Abschiedsshirt, eine personalisierte FUT Karte in A4 Format sowie eine Flasche besten Captain.

Die Mannschaft und der Gegner erfuhren von dem Abschied erst durch die Ansprache von Patrick Klanthe am Mittelkreis. Mirko Schmitt zeigte sich sichtlich gerührt und hocherfreut über die Präsente aber auch über die Spielführerbinde, die er zu seinen Ehren noch ein letztes Mal tragen sollte. Da auch in den Reihen der Joykicks ein langjähriger Spieler (Markus) letztmalig die Schuhe schnürte, gab es quasi einen Doppelabschied.

Wir konnten durch die Gastspieler Sven Battefeld, Marcel Müller und Debütant Stanislav Skatrut immerhin 13 Spieler aufbieten, ja okay ich selbst habe auch mitgespielt, aber es war ja auch ein Abschiedsspiel! Die Hausherren konnten leider nur 10 Akteure aufs Feld schicken. Wir einigten uns auf die Leihgabe von Marcel Müller und kickten somit mit 11 gegen 11. Maik Schulze blieb dann zunächst freiwillig unten und komplett unfreiwillig leitete Daniela Schmitt die Begegnung sitzen vom Spielfeldrand aus.

Die Begegnung begann bei bestem sommerlichen Fußballwetter leicht verspätet, was aber auch an der Abschiedszeremonie lag. Anfangs tasteten sich beide Mannschaften vorsichtig ab und waren um eigenen Ballbesitz bemüht. Mirko Schmitt hatten wir mit der Hoffnung auf einen eigenen Treffer ins Sturmzentrum beordert. Leider konnten wir die ersten vielversprechenden Angriffsbemühungen, vor allem über unseren Neuling Stanislav Skatrut auf links, nicht in Torgefahr ummünzen. Die Joykicks brachen einige Male durch und hätten durch einen geschenkten Ballverlust unsererseits das 1:0 erzielen müssen. Doch Nils Wisniewski im Kasten vereitelte gleich drei solcher Großchancen grandios. Aber auch das Aluminium half uns zunächst mit. Einen satten Schuss konnte Nils Wisniewski nicht mehr erreichen, doch zu unserem Glück sprang der Schuss vom Pfosten zurück ins Feld. Nach einer schnellen Kombination stand unsere Leihgabe Marcel Müller frei im Fünfer und bejubelte seinen erfolgreichen Abschluss zum 1:0. Doch da er klar mehrere Meter im Abseits stand, zählte der Treffer folgerichtig nicht.

Es ging beim Stande von 0:0 weiter. Leider erhöhte sich der Druck der Heimelf, doch wir agierten heute sehr defensivsicher und versuchten endlich einmal das Spiel in Ruhe aus der Abwehr heraus zu eröffnen. Sven Battefeld, David Meyer, Tomai Pelle und Philipp Kozub zogen vor unserem Schlussmann die Fäden und setzten die Vorderleute immer wieder gut in Szene. Leider musste Tomai Pelle dann verletzt aufstecken. Die Leiste hatte sich wieder gemeldet und es ging nicht mehr weiter. Maik Schulze kam für ihn ins Spiel und fügte sich nahtlos ein. Die Mittelfeldachse bestand aus Stanislav Skatrut, Marc Schünemann, Marius Schrebkowski und Patrick Klanthe. Neben Mirko Schmitt agierte unser Dauerknipser Benjamin Ottberg im Angriffszentrum. Leider ließen wir uns nach etwa 20 Minuten durch einen schnellen Angriff aushebeln und der über links angreifende Gegenspieler ließ Nils Wisniewski beim Abschluss innerhalb des Strafraums keine Abwehrchance, Spielstand somit 1:0. Doch wir behielten die Ordnung bei und versuchten uns spielerisch nach vorn zu tasten. Mirko Schmitt tauschte später dann seine Position mit David Meyer und zeigte auch hinten, warum wir ihn schmerzlich vermissen werden. Dann passte Marius Schrebkowski das Leder mustergültig zu Benjamin Ottberg, der unseren scheidenden Spielführer Mirko Schmitt übersah, dann aber selbst erfolgreich zum 1:1 einnetzen konnte. Die Partie war wieder offen und wir erspielten uns, ebenso wie die schwarzgelben, einige Eckbälle. Bis zum Seitenwechsel hielten sich die Spielanteile nahezu die Waage, obwohl die besseren Chancen klar für die Joykicks zu verzeichnen waren. In der Pause suchten alle Akteure den kühlenden Schatten sowie die von Marius Schrebkowski, Mirko Schmitt und Philipp Kozub gesponserten Wasserflaschen auf. Vielen Dank allen edlen Spendern!

Nach dem Seitenwechsel ging die Hitzeschlacht weiter und nur Sekunden nach Wiederanpfiff ertönte unser Aluminium schon wieder. Ein weiterer Abschluss prallte nicht ins Netz, sondern ins Feld und konnte von uns geklärt werden. Doch um die 50. Minute herum waren unsere Abwehr und unser Schlussmann geschlagen und es fiel das 2:1 gegen uns. Doch die klare Abseitsstellung führte zur fairen Annullierung des Gegentreffers. Weiterhin 1:1 und es sollten die furiosen 10 Minuten der Sportfreunde folgen. Erst stibitzte Schlitzohr Benjamin Ottberg einen zu kurzen Rückpass vom gegnerischen Abwehrspieler, bevor er den Keeper umkurvte und zum 1:2 für uns einschieben konnte. Dann, nur wenige Augenblicke später, setzte Philipp Kozub einen Zuckerpass auf Benjamin Ottberg ab, der uns mit seinen dritten Treffer zum 1:3 führte. So wollen wir den alten Otte sehen!

Wiederum nur Minuten nach dem Tor schlug die Stunde von Debütant Stanislav Skatrut. Er setzte sich nach Zuspiel von Benjamin Ottberg über die linke Seite bis zur Grundlinie durch und schloss den Angriff aus unmöglichem Winkel erfolgreich zum 1:4 ab. Der Schlussmann konnte den Ball am Einschlag im langen Eck nicht mehr hindern. Die Joykicks hatten sich eine unfreiwillige Auszeit genommen, berannten unseren Kasten nun aber im Dauerlauf. Wir nutzten die etwas entblößte Abwehr und kamen sogar noch zum zwischenzeitlichen 1:5. Marius Schrebkowski setzte in der eigenen Spielhälfte zum Solo an und umkurvte drei oder vier Gegner, bevor er auf David Meyer passen konnte und sich seinen Assist sicherte. David Meyer hielt unumwunden drauf und der Schlussmann konnte den zentral einschlagenden Treffer nicht mehr vereiteln. Es wären sogar noch ein oder zwei Treffer mehr möglich gewesen, doch einmal versuchte es Maik Schulze selbst, anstatt Benjamin Ottberg oder Patrick Klanthe einzubinden und einmal scheiterte Stanislav Skatrut aus vielversprechender Position.

In der Abwehr mussten wir uns noch etwas mehr als eine Viertelstunde erwehren und kassierten nach einer starken Einzelleistung und einem Ballverlust im Spielaufbau das 2:5. Nils Wisniewski konnte das scharfe Geschoss aus kurzer Distanz nicht mehr erreichen. Leider kamen die Kicks durch eine missglückte Rettungsaktion und folgenden zögerlichen Zweikämpfen am Ickerner Strafraum zum 3:5 Anschluss. Bei uns schienen die Akkus leer zu sein und wir warfen uns in die Schüsse um einen weiteren Gegentreffer zu verhindern.          

Maik Schulze, Mirko Schmitt, Sven Battefeld und Nils Wisniewski retteten mehrfach in höchster Not. Im Mittelfeld zollten nun auch Marc Schünemann, Stanislav Skatrut und Patrick Klanthe dem hohen Tempo und den hohen Temperaturen Tribut. Mehrere Akteure waren stehend KO und sichtlich froh über den Abpfiff und den nicht ganz unglücklichen Auswärtssieg.

Vielen Dank an die fairen Hausherren, an die Zeitnehmerin und Schiedsrichterin, an unsere Leihgabe Marcel Müller sowie an Mirko Schmitt für die Ausstandskiste und für neun unsagbar schöne Jahre. Du hast mit dem heutigen Spiel insgesamt 97 Spiele für die Sportfreunde bestritten und genau 28 Treffer erzielt. Zudem hast Du an zahlreichen Turnieren teilgenommen und uns als Spielführer durch viele Begegnungen geführt. Als Gegner haben wir Dich kennengelernt und als Mitspieler verabschieden wir Dich in den unfreiwilligen Vorruhestand. Aber wie am Mittelkreis bereits betont, Sportfreunde setzen sich aus Sport und Freunde zusammen. Auch wenn der Sport einmal geht oder gehen muss, die Freunde bleiben.

 

Lieber Mirko vielen Dank, dass ich heute bei Deinem letzten Spiel an Deiner Seite spielen durfte! Dies gilt für mich selbst, aber auch für alle anderen Sportfreunde!!!

30.03.2019 Sportfreunde Ickern : Ruhrpott-Fighter = 6:14 (3:7)

Es geht in diesem Jahr nur extrem! Entweder fahren wir deutliche Siege ein oder eben deutliche Niederlagen. Nach dem Gesetz der Serie war heute leider wieder letzteres der Fall. Wir kassierten zum Jahresauftakt eine Rekordniederlage gegen die Ruhrpott-Fighter und „verbesserten“ uns heute wenigstens etwas im Ergebnis.

Spielerisch war es phasenweise wieder ein Offenbarungseid. Fast schon traditionell schafften wir es gegen die Fighter wieder nicht, eine schlagkräftige Elf ins Rennen zu schicken. Im Gegenteil, wir konnten auf nur sieben eigene Akteure bauen. Zu unserem Glück brachten wir es durch die Gäste und Debütanten aus dem Bekanntenkreis auf immerhin genau 11 Spieler. Noch vor dem Anpfiff erfuhren wir dann von der äußerst erfreulichen Geste der Gäste. Sie liehen uns den spiel- und abschlussstarken Knipser Marcel Tuppat aus, der an spielfreien Tagen auch schon für uns aufgelaufen war.

Zunächst landete er aber auf der Bank, da die Aufstellung zum Zeitpunkt der Leihe bereits verkündet war. In der Startelf landeten mit Tomo Deric, Marcel Müller und Dominik Wörmann dann gleich drei Debütanten sowie Roman Focht, der als Gast zum zweiten Mal auflief. Nahezu pünktlich auf die Sekunde pfiff der Referee aus dem Lager der Fighter die Begegnung bei besten Rahmenbedingungen an. Nils Wisniewski hütete wie in der Vorwoche den Kasten und musste nach knapp 180 Sekunden zum ersten Mal hinter sich greifen. Es war der erste echte Angriff, den die Fighter über unsere linke Abwehrseite aufbauten. Der Flügelläufer konnte ungehindert flanken und in der Mitte schloss Pinball nahezu unbedrängt direkt ab und traf zum 0:1 für seine Fighter und gegen seine Sportfreunde. Sehr fair verhielt er sich, indem er den Treffer nicht bejubelte. Kurz darauf Ecke für die RPF, doch wir konnten klären. Einen Angriff später rettete Niklas Wesberg für den schon geschlagenen Schlussmann zu einer weiteren Ecke. Der Ball lief sehr gut durch die gegnerischen Reihen und wir bekamen einfach keinen Zugriff. Einen Freistoß pflückte der gegnerische Angreifer in unseren Strafraum gekonnt herunter, hämmerte den Ball dann aber zwei Etagen über unseren Kasten. Gast Tomo Deric schickte Robin Schrimpf mit einem Ball in die Tiefe auf die Reise, doch leider fing ein Abwehrspieler das Zuspiel ab. Wir gaben einen weiteren Ball im Spielaufbau verloren, standen dann hinten zu offen und kassierten aus einer Abseitsstellung heraus das 0:2. Der Ball wurde schnell auf unseren Flügel gespielt und der Angreifer vollendete im kurzen Eck. Es waren bis dahin genau zehn Minuten verstrichen. Den Doppelschlag zum 0:3 vollendeten die Angreifer dann, als Pascal Fritz seinen Rettungsversuch genau auf einen Angreifer schlug. Der bedankte sich und nagelte das Leder zentral aber sehr wuchtig zum 0:3 ins Netz. Nach 18 Minuten erlösten wir Debütant Marcel Müller, der sichtlich überfordert mit dem Spiel der gegnerischen Angreifer gewesen war. Leihe Marcel Tuppat bezog seine Stellung und beruhigte das Spiel umgehend etwas. Tomo Deric schloss den ersten Ickerner Torschuss ab, verfehlte das Ziel aber deutlich. Bei einem der folgenden Gegenangriffe standen wir hinten mit fünf gegen zwei in Überzahl, dennoch zappelte der Ball zum 0:4 im Netz. Nils Wisniewski konnte dem satten Abschluss nur noch hinterher gucken. Robin Schrimpf erspielte uns Mitte der ersten Hälfte den ersten Eckball. Marcel Tuppat schlug die Ecke scharf herein und Pascal Fritz verwertete die Vorlage, hatte aber Pech, das ein Abwehrspieler auf der Linie klären konnte. Der Abpraller landete bei Robin Schrimpf, der in der 23. Minute auf 1:4 verkürzen konnte. Kurz darauf wurde Marcel Tuppat im Mittelkreis gefoult und wir erhielten folgerichtig einen Freistoß.

Leider stellten die Fighter mit dem 1:5 den alten Abstand schnell wieder her. Nils Wisniewski versuchte noch den Treffer zu vereiteln, war am Ende aber machtlos.  Beim 1:6 wenig später lief der Angreifer allein auf unseren Schlussmann zu und ließ ihm keinerlei Abwehrchance. Martin Rügner sah etwas unglücklich aus, da er als letzter Mann von der hohen Flanke übermann worden war. Die Gegner schenkten uns dann einen Hochkaräter, doch Christopher Radhoff war von dem Querschläger im gegnerischen Strafraum scheinbar zu überrascht, denn er schoss aus 13 Metern zentraler Position über den Kasten. Marcel Tuppat und Tomo Deric harmonierten gut im Offensivspiel, schlussendlich endete ein vielversprechender Angriff aber neben dem Kasten. Kurz drauf schloss Robin Schrimpf einen guten Angriff ab, traf aber nur den Pfosten, den Abpraller hielt Tomo Deric direkt drauf, doch der Schlussmann wehrte reflexartig zur Ecke ab. Christopher Radhoff versuchte es Minuten später mit viel Schnitt von der Außenbahn, setzte die Murmel aber über den Kasten. Nach einer schnellen und endlich mal ansehnlichen Kombination über Christopher Radhoff und Marcel Tuppat landete der Ball bei Pascal Fritz, der auf Robin Schrimpf weiterleitete. Robin Schrimpf steckte den Ball zu Tomo Deric durch, der auf 2:6 in der 34. Minute verkürzen konnte. Wir sahen so etwas wie die stärkste Phase der Sportfreunde. Leider egalisierte Marcel Gellert mit seinem Kopfballtreffer nach einem Eckball unsere Bemühungen. Er stieg ungehindert hoch und wuchtete den Ball in der 40. Minute zum 2:7 ins kurze Eck. Vorn ließ Tomo Deric gleich drei Gegner aussteigen, versuchte es dann aber mit einem Absatzpass zu Robin Schrimpf etwas zu umständlich. Robin Schrimpf konnte den Ball trotzdem auf Christopher Radhoff absetzten, der leider am kurzen Pfosten vorbeischob. Nach einem genialen langen Ball tanzte sich Robin Schrimpf am Gegenspieler und Keeper vorbei, zog in die Mitte, blieb aber dann an einem weiteren Abwehrspieler hängen. Tomo Deric versuchte es noch einmal aus Reihe zwei und nagelte den Ball kurz vor dem Seitenwechsel zum 3:7 in die Maschen. Quasi mit dem Pausenpfiff rettete uns der Pfosten.

 

Wir gingen ohne Veränderungen in die zweite Spielhälfte, bei den Fightern musste Pinball seinen Posten gegen den des Referees eintauschen.  Wir kamen zunächst erstaunlich gut ins Spiel zurück, kamen aber zu keinem gefährlichen Abschluss. Marcel Tuppat versuchte nun unsere Deckung zu stabilisieren und die ersten fünf, sechs Minuten diktierten wir das Spiel. Marcel Tuppat setzte einen Zuckerpass auf Marius Schrebkowski ab, der im direkten Duell mit dem Schlussmann aber Nerven zeigte und nicht auf 4:7 verkürzen konnte. Nils Wisniewski rettete uns zwei Mal den Hintern, als das Spiel der RPF wieder anzog. Auch Martin Rügner vereitelte einen Angriff und klärte zur Ecke. Die Ecke wurde hereingeschlagen und der Ball aus zentraler Schussposition landete zum Glück im Toraus. Robin Schrimpf suchte mit seiner Maßflanke Christopher Radhoff, doch leider kam der an den Flankenball nicht heran. Dann Ecke für die Gäste, Marius Schrebkowski konnte den ersten Abschluss noch blocken, doch der zweite Strahl brach durch und obwohl Nils Wisniewski die Fäuste blitzartig ans Leder bekam schlug der wuchtige Schuss zum 3:8 im Winkel ein. Marius Schrebkowski musste sich eine Verletzungsauszeit nehmen und Marcel Müller kam zurück ins Spiel. Leider fiel kurz darauf schon das 3:9 gegen uns. Niklas Wesberg ließ seinen Gegenspieler, warum auch immer, allein und der konnte nach einem Querpass ungehindert zum 3:9 einschieben. Beim 3:10 nur Augenblicke später schenkten wir das Leder her und standen trotzdem mit fünf Abwehrspielern nur zwei Angreifern gegenüber. Die machten es sehr clever und schlossen schlussendlich erfolgreich ab. Beim 3:11 glich unser Sechzehner einem Kneipenflipper. Der Ball prallte mehrfach hin und her und landete am Ende im Kasten. Wir wurden in den vorangegangenen fünf Minuten gleich drei Mal vorgeführt. Nils Wisniewski verhinderte noch schlimmeres, als er einen Ball abfing, den die Defensive verschlafen hatte. Tomo Deric leitete dann einen Angriff für Robin Schrimpf ein, doch leider versprang ihm im falschen Moment der Ball. Auch ein Abschluss von Tomo Deric landete kurz darauf nur am Außennetz. Die Fighter waren da deutlich treffsicherer unterwegs. Das 3:12 fingen wir uns zu einfach. Der Angriff war einfach zu schnell für uns und unsere Gäste Dominik Wörmann und Marcel Müller. Martin Rügner und Nils Wisniewski stemmten sich gemeinsam gegen einen weiteren Gegentreffer. Im Angriff schlug Tomo Deric eine Ecke herein und Niklas Wesberg konnte für Marcel Tuppat auflegen, der aber am Kasten vorbei zielte. Das 3:13 verhinderte Martin Rügner zwar erst, doch der Rettungsversuch landete beim Angreifer, der aus 14 Metern einschießen konnte. Nils Wisniewski tauschte mit Dominik Wörmann und agierte fortan als Feldspieler. Marius Schrebkowski versuchte es noch einmal und erlöste Marcel Müller auf rechts. Wieder rettete Martin Rügner für seine Farben, doch da die halbe Mannschaft der Sportfreunde nur noch spazieren ging, konnten die Fighter den Treffer zum 3:14 nachlegen.  

Nun ging Marcel Tuppat in den Kasten und Dominik Wörmann wieder ins Feld. Kurze Zeit später hatte Marcel Tuppat Glück, dass sein verfummelter Ball nicht im leeren Kasten landete. Auch Niklas Wesberg blockte einen Abschluss erfolgreich. Die Fighter hatten scheinbar genug und schalteten einige Gänge herunter. Marcel Gellert foulte Robin Schrimpf dann im gegnerischen Strafraum und Pinball entschied direkt auf Elfmeter. Nils Wisniewski wollte so gern antreten, doch Pascal Fritz setzte sich durch. Er lief an und verwandelte zum 4:14. Doch der Jubel verstummte, als Pinball den Elfer wiederholen ließ. Gleich zwei Ickerner waren viel zu früh in den Sechzehner geeilt. Leider scheiterte Pascal Fritz beim zweiten Anlauf und es stand weiterhin 3:14. Doch noch waren acht Spielminuten für Ergebniskosmetik übrig. Nils Wisniewski zirkelte einen Eckball herein und Tomo Deric verkürzte auf 4:14, schon sein dritter Treffer in dieser Begegnung. Dann gönnte sich Christopher Radhoff endlich seinen Treffer. Er nahm ein Zuspiel von Tomo Deric mit und vollendete zum 5:14 ins lange Eck. Wir spielten plötzlich wieder Fußball. Robin Schrimpf ließ drei Gegenspieler stehen, lief allein auf den Kasten zu und traf leider nur den Innenpfosten. Da der Abpraller wieder bei ihm landete versuchte er es erneut und scheiterte am anderen Pfosten. Mit dieser Aktion löste er Cedric Nelson als Tic Toc Deppen der Woche ab.

Niklas Wesberg krönte seine kämpferische Leistung, als er am Mittelkreis einen Angriff blockte und Robin Schrimpf auf die Reise schickte. Tomo Deric war noch mitgelaufen, doch den 6:14 Endstand ließ sich Robin Schrimpf nun nicht mehr streitig machen. Er versenkte den Ball zielsicher im kurzen Eck. Wir hätten sogar noch zwei Treffer mehr setzen können, doch erst vertändelte Tomo Deric eine drei gegen drei Situation, dann scheiterte Christopher Radhoff nach Zuckerpass von Robin Schrimpf am Schlussmann.

Pinball pfiff die immer faire Partie ab, die auch 10:14 aber ebenso gut auch 6:20 hätte ausgehen können. Nach dem Spiel entleerten beide Mannschaften ihre Bierkisten beim gemeinsamen Fußballtalk. Unsere warf Robin Schrimpf für seine zehn Treffer in der Vorwoche, den Ansinger mimte Christopher Radhoff, beiden danke für den Einsatz.

Vielen Dank an die fairen Gäste für das Spiel und die Leihgabe von Marcel Tuppat und vielen Dank unseren Gastspielern.

Leider versäumte Cedric Nelson die Partie unentschuldigt und ließ seine Mitspieler hängen. So etwas geht leider gar nicht, wir hoffen, Du gelobst Besserung! In der kommenden Woche haben wir spielfrei und können unsere Wunden auskurieren.

23.03.2019 Sportfreunde Ickern : FC Flying Dragons = 18:8 (7:3)

Obwohl wir den FC Flying Dragons vor vier Wochen mit einer deutlichen Klatsche nach Hause geschickt hatten, wollte das faire Team heute Revanche nehmen. Leider sprangen den Gästen quasi über Nacht mehrere Spieler ab und mehr als schlussendlich acht blieben nicht übrig.

Dennoch reisten die Jungs an und erhielten zwei Leihgaben aus unserem prächtig gefüllten Kader. Wir liehen unsere beiden Gäste Andreas Fränkel und Marcel Tuppat an die Gegner aus. Da wir uns beide für rotschwarze Trikots entschieden hatten, mussten die Gäste mit grünen Leibchen auflaufen.

Nils Wisniewski bezog freiwillig den Posten des Schlussmannes und Stefan Birnbaum stellte sich abermals als Schiedsrichter zur Verfügung. Beiden vielen Dank für das Engagement den Dienst an der Mannschaft. Auf die Bank mussten zunächst Max Hyzyk und Gastspieler Fahd Latrach sowie die später nachgereisten Sportfreunde Christopher Radhoff und Niklas Wesberg.

Robin Schrimpf streifte sich die Spielführerbinde über, da Benjamin Ottberg sich vehement geweigert hatte. Wir starteten also unter der Leitung von Stefan Birnbaum das Spiel 10 gegen 10 und übernahmen direkt das Zepter. Wir belagerten die gegnerische Spielhälfte von Beginn an und schnürten die Gäste am eigenen Sechzehner ein. Hinten agierten wir mit einer Dreierkette in der Abwehr. Marius Schrebkowski spielte dann den ersten seiner guten Bälle in die Tiefe und fand Benjamin Ottberg, der durchbrach und zum 1:0 in der zweiten Spielminute einnetzen konnte. Wenig später tankte sich Cedric Nelson über die Außenbahn durch und holte am Ende einen Eckball heraus. Leider verpuffte die Ecke ohne Erfolg. Dann zog Cedric Nelson eine Flanke auf Robin Schrimpf, der weiter auf Benjamin Ottberg leitete. Benjamin Ottberg ließ den Abwehrspieler aussteigen, wurde dann aber von selbigen gefoult. Klare Sache, Strafstoß für uns. Robin Schrimpf legte sich den neuen Spielball zurecht und ließ dem Schlussmann beim anschließenden Schuss ins untere Toreck keine Chance. 2:0 und es waren nicht einmal acht Minuten gespielt. Die nächste Flanke schlug David Meyer, der aus der Abwehr mit aufgerückt war, doch leider standen seine Mitspieler in der Zentrale im strafbaren Abseits. Robin Schrimpf setzte nach Zuspiel von Martin Rügner zum Sololauf an und traf nach gelungener Körpertäuschung zum 3:0 ins lange Eck. Wow drei Tore in den ersten zehn Minuten, so konnte es weiter gehen. Der erste echte Angriff des FC rollte auf Nils Wisniewski zu, doch unser Keeper konnte den Ball abfangen. Leider saß der nächste Angriff besser. Der Gegenspieler hielt von der Strafraumkante aus drauf und profitierte wohl etwas davon, dass er dabei wegrutschte. Nils Wisniewski war chancenlos und konnte dem Einschlag zum 3:1 in den langen Winkel nur noch hinterher gucken. Die Dragons fanden nun etwas besser ins Spiel und wir agierten in der Phase zu sorglos. Pascal Fritz schlug eine Flanke auf Benjamin Ottberg, doch dessen Volleyabnahme konnte der Abwehrspieler für den schon geschlagenen Schlussmann von der Linie kratzen. Dann war Robin Schrimpf wieder an der Reihe. Er ließ mehrere Gegenspieler stehen und zog in die Mitte. Der Schlussmann eilte ihm entgegen und wurde zum 4:1 getunnelt. Nach etwa sechszehn Minuten machte Cedric Nelson Platz und wurde von Max Hyzyk ersetzt. Wir standen in der Defensive dann einfach zu offen und waren zu weit aufgerückt. Martin Rügner fälschte den Torschuss beim Klärungsversuch noch unhaltbar ab, neuer Spielstand 4:2. Dann leistete sich David Meyer im Spielaufbau einen haarsträubenden Fehlpass und unsere Leihgabe Marcel Tuppat startete für die Dragons durch und wurde von seinem Kollegen Marcel Gellert in höchster Not gestoppt. Wir schwammen nun gehörig und Nils Wisniewski musste mit einer Parade zur Ecke retten. Die Ecke konnten wir dann aber problemlos verteidigen. Robin Schrimpf schlug vorn einen vielversprechenden Ball in die Mitte aber Benjamin Ottberg vergab mit dem falschen Fuß. Danach versuchte es Robin Schrimpf erneut selbst, schob den Ball aber denkbar knapp am Kasten vorbei. Max Hyzyk versuchte es aus gut sechszehn Metern, brachte aber nicht genügend Druck auf den Ball. Die Dragons kamen aus vermeintlicher Abseitsstellung auf 4:3 heran. David Meyer kam nicht mehr hinterher und der Angreifer ließ sich den Treffer nicht mehr nehmen. Wir schraubten die Geschwindigkeit wieder etwas in die Höhe. Benjamin Ottberg legte zurück auf Robin Schrimpf, doch dessen Schuss landete in der 2. Etage. Marcel Tuppat kassierte dann die gelbe Karte, da er mitten im Spiel für eine Trinkpause vom Feld gestiefelt war. Wir ließen die schnellen Ballstafetten aus der Anfangsviertelstunde mehr und mehr vermissen und verloren zeitweise den Faden. Nach einer halben Stunde nahmen wir Maik Schulze herunter und brachten Gast Fahd Latrach ins Spiel. Robin Schrimpf erspielte dann einen Eckball, doch der Kopfball von Marcel Gellert landete neben dem Gehäuse. Hinten hatten wir riesigen Dusel, als wir wieder offen erwischt worden waren und der FC das Geschenk verspielt hatte. Benjamin Ottberg und Fahd Latrach brachen durch, doch der herauseilende Schlussmann konnte Benjamin Ottberg dem Ball von den Socken klauen. Dann scheiterte Marius Schrebkowski am Keeper, doch den zweiten Ball spitzelte Marius Schrebkowski zu Robin Schrimpf, der in der 36. Minute zum 5:3 einschießen konnte. Marius Schrebkowski passte kurz darauf auf Fahd Latrach, doch leider blieb er dann am Gegenspieler hängen. Benjamin Ottberg leitete die Kugel dann stark auf Robin Schrimpf weiter, der ganz ruhig und überlegt zum 6:3 einschieben konnte. Wir nahmen Pascal Fritz herunter und brachten Christopher Radhoff wir ihn aufs Feld. Max Hyzyk mimte dann den Alleinikov, anstatt seine drei freien Mitspieler in der Mitte einzubinden. Hinten brillierte Martin Rügner, der nach einem langen Ball ganz allein gegen drei Gegenspieler klären konnte. Unser langer Ball von Max Hyzyk fand Benjamin Ottberg, der komplett uneigennützig für Robin Schrimpf auflegte. Mit dem Tor zum 7:3 markierte Robin Schrimpf einen lupenreinen Hattrick. Kurz vor der Pause wollte Benjamin Ottberg den langen Keeper überlupfen, doch der fischte den Versuch aus gefühlten 2,80m herunter wie einen faulen Apfel. Robin Schrimpf steckte dann zu Fahd Latrach durch, doch der konnte nur einen Eckball herausholen. Die Ecke brachte keine Gefahr mehr ein und so blieb es beim 7:3 Pausenstand.

Wir tauschten Marcel Gellert gegen Andreas Fränkel ein, doch leider konnte der mit Beschwerden im Oberschenkel nicht mehr mitwirken. Da sich der gegnerische Schlussmann an der Schulter verletzt hatte und nicht mehr weitermachen konnte, liehen wir auch noch Marius Schrebkowski an die Dragons aus. Robin Schrimpf durfte durchatmen und Cedric Nelson betrat das Spielfeld.

Die erste Szene gehörte den Gästen und Nils Wisniewski musste außerhalb des Sechszehners gegen den Stürmer retten. Benjamin Ottberg nahm einen langen Ball auf und ließ seine Bewacher aussteigen, passte zu Cedric Nelson, der souverän gegen den Ersatzkeeper zum 8:3 einschieben konnte. Dann agierten die beiden Leihgaben im gegnerischen Lager hervorragend zusammen. Marcel Gellert schlug einen weiten Ball und Marcel Tuppat rannte David Meyer davon und traf zum 8:4 gegen uns. Einen Ball von Max Hyzyk konnte Benjamin Ottberg dann leider nicht erlaufen. Maik Schulze setzte von außen zur Flanke an und Fahd Latrach probierte sich ein einem Seitfallzieher, traf den Ball aber nicht wirkungsvoll genug. David Meyer setzte in eigenen Strafraum zur Grätsche an und hatte Glück, dass er den Gegner nicht getroffen hatte. Leider stand Fahd Latrach bei einem weiteren Angriff im Abseits und wurde von Stefan Birnbaum zurückgepfiffen. Wenig später scheiterte Fahd Latrach am aufmerksamen Schlussmann, doch Cedric Nelson konnte den Abpraller mühelos aus acht Metern zum 9:4 einschieben. Marcel Tuppat war auch noch nicht satt und steuerte mit seinem zweiten Treffer zum 9:5 einen weiteren Gegentreffer für uns bei. Fahd Latrach stellte dann den alten Abstand wieder her. Er nahm das gute Zuspiel von Benjamin Ottberg mit und ließ dem Schlussmann beim 10:5 keinerlei Abwehrmöglichkeit. Wir nahmen Benjamin Ottberg aus dem Spiel und wechselten Robin Schrimpf wieder ein. Robin Schrimpf ließ dann auch gleich zwei Gegenspieler stehen und versuchte es eigensinnig selbst, obwohl zentral drei Mitspieler besser postiert warteten. Fahd Latrach schoss eine weitere Fahrkarte und der Schlussmann konnte zur Ecke klären. Cedric Nelson schlug den Eckball in die Mitte und Robin Schrimpf konnte per Kopf zum 11:5 einnicken. David Meyer versuchte es aus der zweiten Reihe, scheiterte aber am Torwart. Danach musste David Meyer mit Leistenproblemen aufstecken und wurde von Benjamin Ottberg ersetzt. Den Treffer zum 12:5 setzte Robin Schrimpf aus kurzer Distanz direkt unter den Querbalken, nachdem Cedric Nelson ihm den Ball aufgelegt hatte. Nachrücker Niklas Wesberg ersetzte dann Martin Rügner auf dem linken Abwehrflügel. Eckball gegen uns und keiner stieg gegen Marcel Gellert hoch, der als zweite Leihgabe am Ende gegen uns zum 12:6 einschießen konnte. Dann legte Pascal Fritz mustergültig für Maik Schulze auf, der unter den Augen seiner Frau und der gemeinsamen Tochter endlich zu seinem ersten Treffer für seine Sportfreunde traf. Er nagelte das Leder wuchtig zum 13:6 Zwischenstand ins gegnerische Gehäuse. KISTE!

Max Hyzyk erzielte dann einen Treffer mit Wow-Charakter. Er hielt einfach mal aus 30 Metern halblinker Position drauf und der Ball schlug unter die Latte und von dort zum 14:6 im Kasten ein. Doch hinten hatten wir die Souveränität auch aufgegeben. Wir mussten nach einem durchgemogelten Angriff das 14:7 hinnehmen. Der Angreifer ließ den Ball über den Innenpfosten unhaltbar ins Netz prallen. Im Angriff schlug Cedric Nelson dann erneut eine gute Ecke hinein und fand abermals den Kopf von Robin Schrimpf, der zum 15:7 einnickte. Nach Wiederanpfiff kombinierten die Gegner sich durch und Niklas Wesberg rettete stark gegen Marcel Gellert zur Ecke. Benjamin Ottberg ließ mit einer sagenhaften Drehung den Abwehrspieler und Schlussmann aussteigen und legte vor das leere Tor quer zu Cedric Nelson. Wir hatten alle schon den Torschrei auf den Lippen, doch Cedric Nelson drosch den Ball aus drei Metern Torentfernung fünf Meter drüber. Diese Szene würde in den Tic Toc Charts ganz weit oben liegen. Max Hyzyk steckte dann auf Robin Schrimpf weiter, der mit dem 16:7 seinen zehnten, 10.! Treffer in diesem Spiel markieren konnte. Damit ist er nun alleiniger Rekordhalter bei den Sportfreunden und überbot die neun Treffer von Nils Scheidle aus dem Jahr 2015. Das 17:7 erzielte in den Schlussminuten Benjamin Ottberg, der rotwürdig vom letzten Mann im Strafraum getroffen worden war, aber weiterlief und den Keeper gekonnt verlud. Dieses Foul war die einzige unfaire Szene im ganzen Spiel und wohl ein Blackout beim gegnerischen Spielorganisator. Er entschuldigte sich dann auch und durfte die verbleidenden Minuten mit auf dem Feld verleben. Marcel Tuppat legte dann noch einen wunderschönen Treffer drauf. Er schlenzte den Ball unhaltbar in einem sagenhaften Bogen von links ins lange rechte Eck, nur noch 17:8 und ein kleiner Hattrick.

Doch der Schlussakkord wurde von uns gespielt. Fahd Latrach streichelte den Ball aus knapp sechs Metern über den Innenpfosten zum 18:8 Endstand über die Linie.

Benjamin Ottberg kassierte dann noch einen gelben Karton für überzogen langsames zurücklaufen in die eigene Spielhälfte. Danach war Schluss und es gab wieder ein faires Abklatschen unter allen Akteuren.

Nach dem Sieg entleerten wir die Geburtstagskiste von Benjamin Ottberg, vielen Dank Otte!

 

Viele schöne Dinge waren heute zu bestaunen, aber was mir gar nicht gefallen hat, war die Schiedsrichtersituation. Ich hätte mir bei siebzehn Spielern gewünscht, dass wenigstens ein Sportfreund die Pfeife ergriffen hätte um Stefan Birnbaum eine Halbzeit als Spieler zu gönnen.

 

Vielen Dank an die Gastspieler und an unsere Jungs, die bei den Dragons ausgeholfen haben.

16.03.2019 Joykicks : Sportfreunde Ickern = 6:1 (2:0)

Nahezu genau ein halbes Jahr lag zwischen dem heutigen Gastspiel und der letzten Partie gegen die Joykicks. Leider ging auch das heutige Match wie das im September 2018 an die Hausherren. Wir konnten durch die Unterstützung von insgesamt sechs Gastspielern genau 14 Kicker aufbieten. Darunter mit Roman Focht, Patrik Frahne sowie Marcel Gellert und Marcel Tuppat (die beiden letzteren von den Ruhrpott-Fightern) gleich vier Debütanten. Einzig Matthias Graßmeyer bestritt bereits seine zweite Partie im Kasten. Leider erschienen die Joykicks notorisch spät und der Anpfiff verschob sich um eine gute halbe Stunde. Leider konnten die Kicks auch nur 10 Spieler aufbieten. Da zum Anpfiff nur 12 unserer 14 Spieler anwesend waren, einigten wir uns unter der Leitung von Stefan Birnbaum als Referee auf eine Partie mit zehn gegen zehn. Vor dem Anstoß legten wir eine Schweigeminute ein und gedachten unserem ehemaligen Gastspieler, Gastschiedsrichter und Leipzig Mitfahrer Jörg „Bussy-Bär“ Greding, der unter der Woche mit gerade einmal vierzig Jahren plötzlich verstorben war. Ruhe in Frieden lieber Jörg!
Dann rollte der Ball und zunächst sah es nach ordentlichem Spielaufbau im Ickerner Lager aus. Die Bank drückten zu Beginn die beiden Ruhrpott-Fighter Marcel Gellert und Marcel Tuppat. Schnell stellte sich heraus, dass die gelbschwarz gekleideten Hausherren mehr vom Spiel haben wollten und sollten. Immer wieder fanden wir uns tief in unserer Hälfte wieder und unser einziges spielerisches Mittel war lange Zeit hohe Bälle auf unsere einzige Sturmspitze Benjamin Ottberg zu schlagen. Mit mäßigem Erfolg. Die Kicks machten es besser und kamen früh zu ersten Chancen und Aluminiumtreffern. Der Spielfluss wurde leider auch dadurch unterbrochen, dass die Heimelf alle zehn Minuten den Schlussmann auswechselte. Den ersten Hochkaräter vereitelte Matthias Graßmeyer im Kasten per Fußabwehr. Die anschließende Ecke brachte nichts ein. Wir spielten ohne erkennbares System und offenbarten immer mehr Lücken. Vorn blieben wir nahezu eine Viertelstunde ohne eigenen Torschuss. Gast Patrik Frahne nahm sich eine erste Auszeit und wurde durch Marcel Gellert ersetzt. Riesiges Glück hatten wir, als ein Angreifer aus zehn Metern nur die Latte traf und der zweite Versuch per Seitfallzieher von Matthias Graßmeyer entschärft werden konnte. Leider murmelten wir uns das 1:0 dann quasi selbst rein. David Meyer wollte das Leder mit einem Gewaltschuss aus der Gefahrenzone dreschen aber trat ein Luftloch. Nils Wisniewski im Anschluss dann im eigenen Fünfer dribbeln und verlor die Kugel. Gegen den Abschluss aus vier Metern war Matthias Graßmeyer chancenlos und das 1:0 gefallen. Wir antworteten direkt, doch der Abschluss von Marius Scherbkowski nach guter Flanke von Marcel Gellert verfehlte den Kasten. Zweiter Wechsel, Marcel Tuppat kam für Maik Schulze ins Spiel. Dann schlug Cedric Nelson den Ball auf Benjamin Ottberg, der leider aus fünf Metern am Schlussmann scheiterte. Kurz darauf setzte sich Marcel Gellert im Solo gegen drei Gegenspieler durch und holte einen weiteren Eckball heraus. Leider konnten wir diese nicht in das 1:1 ummünzen. Die Kicks machten es dann vor und schlugen einen Eckball auf den vogelfreien Mittelfeldspieler, der das Zuspiel in unserem Strafraum seelenruhig annehmen konnte und eine Maßflanke auf den Mitspieler schlagen durfte. Der Mitspieler stieg ohne Gegenwehr hoch und köpfte zum 2:0 ein. Nach Wiederanstoß schenkten wir den Ball her und nur Sekunden später prallte er von unserem Pfosten zurück ins Spielfeld. Roman Focht betrat in der 43. Minute das Feld für Philipp Kozub. Dann war die erste Hälfte rum und Stefan Birnbaum bat beide Mannschaften in die Pause.
In der Halbzeit stellten wir auf eine dreier Abwehr um und wollten mehr Dampf in die Offensive bringen. Leider musste einer der gegnerischen Spieler zu einem anderweitigen Termin und wir spielten zunächst mit neun gegen zehn in Überzahl. Marcel Tuppat eröffnete die zweite Hälfte mit einem satten Schuss aus der zweiten Reihe. Leider konterten die Kicks uns keine drei Minuten nach Beginn erneut aus und zogen über unsere linke Abwehrseite davon, passten den Ball in den Rücken unserer Abwehr und der Angreifer netzte eiskalt zum 3:0 ein. Vorn flankte Marius Scherbkowski und ein Gegenspieler fälschte den Ball beinahe zum 3:1 ins eigene Tor. Nils Wisniewski schoss die Ecke und Marcel Tuppat zwang den Keeper zur Rettungsparade. Die folgende Ecke schlug Nils Wisniewski dann auf Benjamin Ottberg der mustergültig für Cedric Nelson auflegte. Cedric Nelson ließ sich nicht lange bitten und verkürzte zum 3:1. Wir erspielten uns wieder einen Standard und Nils Wisniewski nagelte den Eckball direkt an den kurzen Pfosten, schade. Dann liehen wir in der 55. Spielminute Philipp Kozub an die Hausherren aus, fortan also wieder zehn gegen zehn. Nach einer guten Körpertäuschung scheiterte Marius Scherbkowski dann leider aus dem Strafraum heraus kläglich. Die einzige gelbe Karte kassierte ein Joykicker, nachdem er Niklas Wesberg unsanft gestoppt hatte. David Meyer musste einmal durchschnaufen und Patrik Frahne kam nach seiner Auszeit zurück ins Spiel. Leider markierten die nun eher passiven Gegner das 4:1 nach selbigem Muster. Langer Ball zur Grundlinie, Pass zurück an den Sechzehner und dann mit voller Kraft in die Maschen. Vielleicht haltbar aber leider auch sehr scharf geschossen. Unsere direkte Reaktion lupfte Benjamin Ottberg gegen den herausgeeilten Schlussmann an den Pfosten, leider hämmerte Roman Focht den Abpraller dann an selbigen Pfosten. Marcel Tuppat legte dann für Patrik Frahne auf, der den Kasten mit seinem Schuss leider verfehlte. Auch die Doppelchance von Cedric Nelson und Marius Scherbkowski brachte uns keinen weiteren Treffer ein. Für die Kicks hatte unsere Leihgabe Philipp Kozub dann eine gute Chance, scheiterte aber an Matthias Graßmeyer im Kasten. Wir ließen Chance um Chance liegen und fraßen uns phasenweise richtig in der gegnerischen Hälfte fest. Die Kicks führten uns vor und erhöhten abermals nach einem langen Ball zum 5:1. Matthias Graßmeyer eilte aus dem Kasten heraus und ermöglichte dem Angreifer dadurch erst den Treffer aus der Halbdistanz. Es lief bereits die 92. Spielminute, als ein Abwehrspieler der Gastgeber mit Hilfe des Innenpfostens nach Zuspiel von außen zum 6:1 Endstand traf. Die Begegnung war kurz darauf durch und in der Kabine labten wir uns an der Vereinskiste, die auch durch die durstigen Gäste endlich mal entleert wurde. Vielen Dank an unseren Referee Stefan Birnbaum sowie an alle Gäste. Ihr seid alle gern gesehen. In der kommenden Woche kommt es dann zum Rückspiel gegen das Team FC Flying Dragons.

16.02.2019 Sportfreunde Ickern : FC Flying Dragons = 17:3 (9:2)

In der einen Woche kassieren wir eine der bittersten Niederlagen der jüngsten Sportfreunde Ära, nur sieben Tage später hauen wir selbst einen historischen Kantersieg heraus. Aus dem Vorwochenkader standen heute sieben Akteure zur Verfügung, die durch Mirko Schmitt, Christian Meyer, Marco Breyer sowie die Gastspieler Christopher Klaas und Philipp Kozub verstärkt wurden.

Heute reiste mit dem FC Flying Dragons ein für uns gänzlich unbekannter Gegner an. Was würde uns erwarten? Ein spielstarker Gast, eine zwanzig Mann starke Delegation? Wir wussten es im Vorfeld nicht. Leider waren es schlussendlich nur 9 Gegenspieler, von denen einer sogar noch verspätet nachreiste.

Da wir selbst 12 Spieler aufbieten konnten, von denen aber einige angeschlagen waren, einigten wir uns auf ein neun gegen neun. Mike Pelle hatte heute nicht nur für kühle Getränke gesorgt, er stellte sich auch in den Dienst der beiden Mannschaften und leitete die Partie als Referee. Lieber Mike, vielen Dank für Dein Engagement, denn den Gegner hatte er auch noch eingeladen.

Auf der Bank nahmen zunächst Marco Breyer, Christopher Klaas und Philipp Kozub ihre Plätze ein. Mit einem Spieler mehr ging es dann los und bereits nach 120 Sekunden rappelte es zum ersten Mal im gegnerischen Kasten. Marius Scherbkowski spielte sich das Leder mit Benjamin Ottberg im Doppelpass zu und am Ende überlupfte Benjamin Ottberg den Schlussmann nachdem er selbst über rechts in den Strafraum eingedrungen war, 1:0 für uns.

In der 8. Spielminute leitete dann Maximilian Noermei den nächsten Treffer ein. Er passte das Leder zu Benjamin Ottberg weiter und Benjamin Ottberg ließ insgesamt fünf oder sechs Feldspieler an der Grundlinie aussteigen und überwand dann auch noch den Keeper zum 2:0.

Maik Schulze musste durchschnaufen und Christopher Klaas betrat den Merklinder Kunstrasen. Aus der zweiten Reihe versuchte es Maximilian Noermei dann selbst und zwang den Schlussmann zu einer Flugeinlage. Hinten links rettete Niklas Wesberg dann stark und verhinderte einen Gegenangriff. Im Gegenzug brach abermals Benjamin Ottberg durch und bediente Christopher Klaas, der in deutlicher Rücklage drüber ballerte. Unsere Angriffe prasselten im Minutentakt auf die sehr fairen Gäste ein. Dieses Mal Christopher Klaas über rechts, dessen eigentlich missglücktes Zuspiel rutschte mit viel Dusel zu Nils Wisniewski durch, der dann humorlos zum 3:0 einnetzte.

Marius Scherbkowski ging nach guter Anfangsphase runter und wurde von Marco Breyer ersetzt. Nach einem langen Ball durch unsere Deckung startete ein Angreifer durch, konnte von Niklas Wesberg nicht mehr eingeholt werden und auch Mirko Schmitt, der als Spielführer unseren Kasten hütete, konnte durch beherztes Herauslaufen den 3:1 Anschlusstreffer per Lupfer nicht mehr verhindern.

Doch wir antworteten umgehend. Maximilian Noermei steckte für Marco Breyer durch, der den Ball erst annahm und dann trocken in den kurzen Winkel einschoss, neuer Spielstand 4:1. Endlich war der neunte Gegenspieler nachgerückt und es wurde mit gleicher Mannschaftsstärke weitergespielt. Leider verletzte sich ein Gegenspieler dann und musste vom Feld, auch wir nahmen mit Niklas Wesberg einen Akteur runter und es hieß nur noch acht gegen acht.

Dann trug sich Marco Breyer als Vorbereiter in die Liste ein. Er legte im Sechzehner quer auf Benjamin Ottberg, der keine Mühe dabei hatte, den Ball aus drei Metern über die Linie zu drücken, 5:1 für die Sportfreunde. Maximilian Noermei hatte heute auch richtig Lust auf Fußball und erspähte Benjamin Ottberg in der Zentrale. Doch Benjamin Ottberg ließ den Ball absichtlich passieren, so dass Christopher Klaas ihn annehmen und ungehindert zum 6:1 ins kurze Eck schießen konnte. Beim 7:1 setzte Marco Breyer den Pass ab und Benjamin Ottberg spitzelte den Ball etwas glücklich ins lange Eck.

Doch die Blauen steckten nicht auf und motivierten sich immer wieder gegenseitig. So auch beim 7:2, als wir hinten eigentlich in Überzahl agierten. Der Stürmer kam in Strafraum an den Ball und nagelte ihn wuchtig unter die Querlatte und von dort ins Netz. Seiner eigenen Aussage nach sein allererster Treffer überhaupt und ein schöner noch dazu.

Doch die Ickerner Torfabrik produzierte munter weiter. Wir liehen Philipp Kozub an die Dragons aus und Niklas Wesberg kam zurück ins Spiel, fortan wieder neun gegen neun. Maximilian Noermei band Abwehrspieler Christian Meyer ins Spiel ein und dieser belohnte sich selbst mit seinem Treffer zum 8:2.

Hinten standen, bis auf die beiden Gegentore, Niklas Wesberg, Christian Meyer, Gast Marcel Nölke und Nils Wisniewski sehr sattelfest. Vorn bereitete Marius Scherbkowski einen weiteren Treffer vor und Maximilian Noermei traf nach gelungener Körpertäuschung zum 9:2 ins kurze Eck.

In der 43. Spielminute ein vielversprechender Angriff der Dragons, doch die gute Flanke wurde am Ende am Kasten von Mirko Schmitt vorbei geköpft.

Vorn passte Marius Scherbkowski die Kugel zu Christopher Klaas, der an den Strafraum zurücklegte und Nils Wisniewski fand. Nils Wisniewski hielt direkt drauf und der Schlussmann wischte den satten Schuss stark zur Ecke. Die Ecke trat Nils Wisniewski dann selbst, den Kopfball von Benjamin Ottberg konnte die Abwehr klären und beinahe einen Konter einleiten, doch Christian Meyer fing den Angriff mit dem Pausenpfiff ab.

Niklas Wesberg streifte sich ein blaues Trikot über, dafür kam Philipp Kozub zurück ins Ickerner Quartier. Nils Wisniewski bezog Stellung im Kasten und Mirko Schmitt versuchte es trotz Kniebeschwerden auf dem Feld.

Da der verletzte Gegenspieler aus Halbzeit eins wieder mitmischen konnte, wurde die zweite Halbzeit mit zehn gegen zehn begonnen und zum Glück auch beendet.

Nach einem langen Ball von Marco Breyer tankte sich Benjamin Ottberg allein durch und obwohl Maik Schulze mitgeeilt war, umkurvte Benjamin Ottberg den Schlussmann und schob zum 10:2 ein. Dafür darf er selbstverständlich wieder eine Freibierkiste anschleppen, danke Otte.

Kurz darauf flankte Benjamin Ottberg das Leder in die Mitte doch Maximilian Noermei verzog kläglich.

Einen weiteren Sportfreunde Angriff entschärfte Niklas Wesberg auf Kosten einer Ecke. Marco Breyer zog die Ecke butterweich an den Fünfer und Christopher Klaas konnte ungehindert zum 11:2 Zwischenstand einnicken. Das eigentliche 12:2 markierte Benjamin Ottberg dann nach Vorarbeit von Mirko Schmitt und Christopher Klaas, doch wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nahmen wir den Treffer zurück. Einen weiteren Ickerner Eckball schlug Christian Meyer etwas zu lang auf den zweiten Pfosten, Benjamin Ottberg nahm die Kugel runter und schoss sie scharf zurück an den Fünfer. Christopher Klaas hielt einfach mal die Hacke in den Schuss und kam so zum 12:2. Das 13:2 markierte Abwehrchef Christian Meyer nach hanebüchenem Fehlpass im gegnerischen Spielaufbau. Ein Schuss der Gegner landete dann zum Glück über dem Kasten von Nils Wisniewski. Einen weiteren Abschluss der Gegenspieler lenkte Nils Wisniewski dann mit einer Reflexhandlung an die Latte. Philipp Kozub ersetzte Christian Meyer und wir hatten noch nicht genug. Marius Scherbkowski nahm Marco Breyer auf rechts mit, der dann in den Strafraum flankte und Mitspieler Christopher Klaas fand, der zum 14:2 vollstrecken konnte. Auch das 15:2 leitete Marius Scherbkowski mit seinem Pass auf Mirko Schmitt ein. Mirko Schmitt setzte eine Maßflanke über 25 Meter ab und Benjamin Ottberg nahm den Ball in der Luft mit, umkurvte den Schlussmann und vollendete sehenswert zum 15:2 Zwischenstand.

Wir stellten um und beorderten Benjamin Ottberg und Christopher Klaas in die Defensive, schickten dafür die Gäste Philipp Kozub und Marcel Nölke in den Sturm. Keine zwei Minuten später warf Mirko Schmitt den Ball von der Seitenlinie ein, fand Marco Breyer, der wiederum eine schöne hohe Flanke absetzte. Die Flanke landete bei Marcel Nölke, der die Kugel herunterpflückte und zum 16: 2 im Netz unterbrachte. Dann bereitete Marcel Nölke vor, doch Philipp Kozub vergab die gute Gelegenheit sträflich. Doch die Flying Dragons hatten auch noch einen Treffer im Repertoire. Zwei Gegenspieler griffen über unsere rechte Seite an und trotz des spitzen Winkels schaffte es der Angreifer unseren Keeper Nils Wisniewski zum 16:3 zu überwinden.

Maximilian Noermei schlug einen weiteren Eckball in den Strafraum und Benjamin Ottberg köpfte das Zuspiel über den Schlussmann hinweg Richtung Kasten. Ein Abwehrspieler hatte aber etwas dagegen und köpfte die Kugel auf der Linie lauernd aus der Gefahrenzone. Den Schlusspunkt setzte Maximilian Noermei dann selbst. Er profitierte von der Balleroberung durch Maik Schulze und nagelte die Murmel in hohen Bogen zum 17:4 Endstand über den Schlussmann hinweg in den Winkel.

Schlussendlich ein nie gefährdeter Sieg gegen einen sehr fairen und angenehmen Gegner. Wir bedankten uns für die sehr faire Vorstellung und entleerten die Mannschaftskiste gemeinsam mit den Gegenspielern.

Vielen Dank für das schöne Spiel und vielen Dank unseren Gastspielern sowie Mike Pelle für die Getränkeeinkäufe und den Dienst an der Pfeife. Ebenso vielen Dank an die Sportfreunde, die ihre Mitspieler mit dem Auto eingesammelt und wieder abgesetzt hatten.

 

Noch vor dem Anpfiff konnten wir Christian Meyer ganz für uns gewinnen und werden ihn ab März 2019 als vollwertigen Sportfreund in den Büchern führen. Herzlich willkommen Christian Meyer!

P. S. er war für die heutige Partie extra mit dem Zug aus Essen angereist.

09.02.2019 Sportfreunde Ickern : Ruhrpott-Fighter = 3:15 (2:7)

Frohes neues Jahr! Was passiert wohl, wenn nach 12 Wochen „Winterpause“ der Ball endlich das erste Mal wieder über den Kunstrasen rollen soll? Nun dann werden wohl alle Sportfreunde dabei sein wollen und sich auf dem Platz zerreißen.

Nee das war heute leider fast alles anders. Erstens haben wir insgesamt nur neun eigene Spieler begrüßen dürfen und zweitens haben sich nur die Gegenspieler und unsere Gastspieler zerrissen. Zum vereinbarten Treffpunkt schafften es wieder nur die wenigstens Ickerner, die restlichen Kicker reiste nach und nach an, im Fall von Niklas Wesberg sogar erst zur zweiten Hälfte.

Auf der Bank nahmen vorerst Maik Schulze und Ex-Sportfreund Philipp Kozub Platz sowie eben Nachrücker Niklas Wesberg. Mit Kevin Zastrow und Patric´ Pupowski blieben trotz fester Zusage unentschuldigt fern und ließen die Mannschaft hängen. Hoffen wir mal, dass beide eine gute Entschuldigung vorbringen können. Als Zaungäste verfolgten Mike Pelle und Patrick Klanthe das spätere Debakel.

Stefan Birnbaum war erkältet und leitete die Begegnung als Referee anstatt für oder gegen uns aufzulaufen. Tomai Pelle lief als Dienstältester Sportfreund mit der Kapitänsbinde auf. Im Startelfkader standen zu Beginn direkt vier Gastspieler, mit den Brüdern Kevin und Matthias Graßmeyer sogar zwei Debütanten. Die Seitenwahl gewannen wir noch, danach ging alles verloren. Die Leistungsbereitschaft, die Moral, fast jeder Zweikampf, der Glaube an die eigene Stärke, der Spaß am Fußball und am Ende hochverdient das Spiel.

Die Jungs der Ruhrpott-Fighter machten es von Beginn an gut und luchsten uns den Ball direkt nach dem Anpfiff ab und hätten nach 30 Sekunden schon in Front liegen können, scheiterten dann aber an unseren Gästekeeper Matthias Graßmeyer. Unseren ersten Angriff leitete Gast Kevin Nold ein, der mit seinem Pass Max Hyzyk einband. Max Hyzyk versuchte dann Benjamin Ottberg anzuspielen, scheiterte mit dem Zuspiel aber am gegnerischen Abwehrspieler. Nach sechs Spielminuten kombinierten sich die Fighter gut bis in unseren Sechzehner hinein, doch zu unserem Glück verzog der Angreifer den Ball schlussendlich. Den nachfolgenden Bodenabstoß schoss Matthias Graßmeyer auf Tomai Pelle, der den Ball aber direkt ab schenkte. Kurz darauf startete Max Hyzyk mit der Kugel am Fuß, doch leider stand Benjamin Ottberg beim Zuspiel im strafbaren Abseits. Hinten rettete uns Debütant Matthias Graßmeyer gleich mehrfach den Hintern. Er parierte innerhalb von 60 Sekunden gleich zwei Mal sehenswert.

Unseren bis dahin besten Angriff fuhren wir über Benjamin Ottberg, Max Hyzyk und Kevin Nold, der am Ende den Ball am Kasten vorbei zog. Hinten riskierte Tomai Pelle viel und konnte mit letzten Einsatz einen Konter in der 15. Minute unterbinden. Dann fingen wir uns leider doch das längst überfällige 0:1. Ein Pass durch die Zentrale reichte aus, um unsere Defensive auszuhebeln. Nils Wisniewski kam nicht mehr an den Angreifer heran und unser Schlussmann war zum ersten Mal geschlagen.

Doch wir antworteten hervorragend. Wir bekamen einen Freistoß in der gegnerischen Hälfte zugesprochen und Kevin Nold hielt aus etwa 30 bis 35 Metern direkt drauf und überwand den Schlussmann im Kasten zum 1:1 Ausgleich. Die Fighter ließen sich davon in keinster Weise beeindrucken und gingen wenig später mit dem 1:2 wieder in Vorlage. Wir standen in der Zentrale zu offen, die Gegner schalteten blitzschnell um und der Angreifer umkurvte vor dem Tor auch noch den herauseilenden Schlussmann Matthias Graßmeyer. Tomai Pelle hatte noch versucht einzugreifen, kam aber auch nicht an das Leder heran.

Dann rettete Nils Wisniewski auf der Linie lauernd einen Eckball, der sonst wohl direkt eingeschlagen wäre. Das 1:3 schlug dann dennoch in unserem Netz ein. Ein Angreifer zog aus der Halbdistanz ab und als unser Keeper auf dem Weg in die Ecke war, wischte eine Windböe dazwischen und lenkte die Kugel in die entgegengesetzte Richtung ins Netz. Wenig später rettete der Pfosten für uns und verhinderte noch das 1:4. Pascal Fritz musste dann aufstecken, der gebrochene Zeh ließ ihn einfach nicht in Normalform verfallen und nach nur 25 Minuten musste er unter Schmerzen das Feld verlassen. Für ihn schickten wir Maik Schulze ins Rennen, der ihn positionsgetreu ersetzte.  Als der mittlerweile zehnte Pass durch unsere Zentrale im Strafraum landete half uns nur noch eine Glanzparade von Matthias Graßmeyer, der den Schuss über die Latte lenken konnte. Die Ecke verteidigten wir zunächst, der zweite Versuch landete dann am Querbalken. Nach einer halben Stunde musste Debütant Kevin Graßmeyer verschnaufen, der in der linken Abwehr alles gegeben hatte. Für ihn wechselten wir Ex-Sportfreund Philipp Kozub ein. Matthias Graßmeyer entschied dann abermals ein Duell mit einer starken Parade für sich, wurde aber von seinen Mitspielern im Stich gelassen und der Angreifer durfte ungehindert erneut abziehen und damit das 1:4 markieren. In Minute 37 leisteten wir uns einen Fehlpass im Aufbauspiel und obwohl wir am eigenen Strafraum in Überzahl agierten schlüpfte der Ball durch unsere Reihen und der Gegenspieler schloss aus spitzestem Winkel zum 1: 5 ab. Nur 120 Sekunden später kam es Auflösungserscheinungen gleich, als wir das 1:6 schluckten. Philipp Kozub ging dann wieder vom Feld und Kevin Graßmeyer bezog erneut seinen Posten in der Defensive. Aber auch er konnte mit seinen sechs Mitspielern das 1:7 nicht verhindern. Der Ball schlug im langen Eck ein.

Doch noch lebten wir. Marius Scherbkowski sicherte sich den ersten Assist des Jahres und passte weiter auf Benjamin Ottberg. Benjamin Ottberg behauptete das Leder und nagelte den Ball zum 2:7 ins Netz.

Kurz vor dem Pausenpfiff rettete Tomai Pelle gleich zwei Mal in Folge.

 

In der Pause gab es dann eine Art „Wutrede“ von Patrick Klanthe, der in erster Linie an den Stolz der aktiven Kicker appellierte. Wir stellten auf zwei Positionen um. Andreas Kamyk agierte in Durchgang zwei noch defensiver und Schlafmütze Niklas Wesberg ersetzte Gast Kevin Graßmeyer auf links. Nils Wisniewski und Max Hyzyk versuchten es auf dem rechten Flügel und wollten endlich mehr Durchschlagskraft in die Offensive einbringen. Wir standen dann zunächst auch etwas besser als in Durchgang eins. Dennoch blieben die Ruhrpott-Fighter dominierend. Maik Schulze musste nach einem Sprint im Mittelfeld aufgeben, Verdacht auf Muskelfaserriss im linken Oberschenkel. Kevin Nold schlug dann einen guten Eckball vor den Kasten, doch in der Mitte behinderten sich zwei Sportfreunde, Chance vergeben. Dann hätte das 3:7 fallen müssen! Kevin Nold startete auf rechts durch, bediente Benjamin Ottberg in der Mitte, doch der blieb am Schlussmann hängen. Er bekam das Leder noch einmal zurück, passte an den Strafraum zu Marius Scherbkowski, der sich die Ecke hätte aussuchen können, doch er nagelte den Ball über den Kasten Richtung A2. Einen Konter unterbanden David Meyer, Tomai Pelle und Niklas Wesberg dann mit vereinten Kräften auf Kosten einer Ecke. Die Ecke brachte keine Gefahr ein, doch ein Schuss aus der zweiten Reihe schlug dann zum 2:8 im langen Eck ein. Bis zu diesem Gegentreffer standen wir eigentlich sattelfest und präsentierten uns für eine Viertelstunde auf Augenhöhe. Philipp Kozub warf sich mittlerweile hinten in jeden Zweikampf und fand nahezu zu alter Stärke zurück. Im Angriff tauchte dann Abwehrspieler Niklas Wesberg auf, der seinen Schuss nach Doppelpass mit Kevin Nold aber deutlich über den Kasten setzte. Tomai Pelle behauptete dann einen Zweikampf für sich, doch gegen die zweite Angriffswelle waren er und David Meyer dann machtlos. Der Angreifer konnte leider zum 2:9 abschließen. Der Gegenspieler mit der Rückennummer 63 konnte nach einem Sprint nicht mehr ausweichen und überrannte die Eckfahne, die nach dem „Zweikampf“ aber wieder aufgerichtet werden konnte. Der Treffer zum ersten zweistelligen Rückstand seit fast vier Jahren war der eigentlich kurioseste. Der Ball verließ den Fuß des Gegenspielers aus 25 Metern Torentfernung und kein Sportfreund griff ein, so dass der Ball schlussendlich zum 2:10 am langen Pfosten über die Linie kullerte. Leider knickte Kevin Graßmeyer dann beim Sololauf im Mittelfeld ohne Fremdeinwirkung um und musste kurz darauf das Feld verletzt verlassen. Eine sehr faire Geste der Fighter folgte auf dem Fuße, sie nahmen auch einen Feldspieler runter und wir kickten mit 10 gegen 10 weiter. Die Gegenspieler  passten einen langen Ball raus auf den linken Flügel, dann direkt quer vor unseren Kasten und Matthias Graßmeyer hatte gegen den Abschluss aus fünf Metern keinerlei Chance, neuer Spielstand 2:11. Beim 2:12 Minuten später standen gleich vier Gegenspieler im Abseits, doch der durchgelaufene Angreifer startete aus nicht strafbarer Position, enteilte allen Bewachern und ließ auch noch unseren Schlussmann aussteigen. Dem 2:13 ging dann aber eine deutliche Abseitsstellung voraus, doch wir wollen jetzt hier nicht am Referee herummeckern, der hatte einen Fehler gemacht, wir mindestens 20 bis 30 Stück. Leider musste dann auch Nils Wisniewski mit Krämpfen vom Platz humpeln. Auch hier beweisen die Fighter extremes Fairplay und spielten auch nur noch zu neunt weiter. Das 2:14 fiel durch einen satten Schuss ins lange Eck, mittlerweile war auch die Moral unseres Schlussmannes gebrochen. Beim 2:15 in der 88. Minute konnten wir die Flanke auf den zweiten Posten ebenso wenig verhindern, wie den abschließenden Kopfball, der im kurzen Eck einschlug. Doch den Schlusspunkt setzten wie in Durchgang eins wieder wir. Niklas Wesberg eroberte den Ball auf dem linken Flügel, setzte ein Zuspiel auf Gast Kevin Nold ab. Kevin Nold erkannte, dass das gegnerische Tor etwas verwaist war und nagelte die Kugel aus gut 28 Metern im hohen Bogen zum 3:15 ins leere Gehäuse.

Kurz darauf gab es noch einen strittigen Zweikampf zwischen Niklas Wesberg uns seinem Gegenspieler im Ickerner Strafraum und wir hätten uns über einen Strafstoß gegen uns nicht beschweren können. Doch Stefan Birnbaum beendete die Partie dann mit der höchsten Niederlage seit dem 30.08.2008. Damals gingen wir mit neun eigenen Spielern 1:21 gegen die Joykicks unter. Vom heutigen Kader waren damals nur Benjamin Ottberg, Tomai Pelle, Patrick Klanthe und Stefan Birnbaum dabei. Vielen Dank an alle Gastspieler, die immer fairen Ruhrpott-Fighter und an Stefan Birnbaum für die gute Leistung an der Pfeife. Er musste nur einen gelben Karton zücken, als ein Spieler der Blauen zu früh beim Wechselvorgang auf dem Feld aufgeschlagen war. Alles in allem eine Leistung zum vergessen, aber wichtig ist nach so einer Leistung nur, dass man wieder aufsteht und weitermacht. Hoffentlich auch mit den beiden Brüdern Kevin und Matthias Graßmeyer, wir können Euch sehr gut gebrauchen.

1 2 3 55