13.10.2018 Sportfreunde Ickern : Stiftung Wadentest = 2:2 (0:1)

Vor genau 14 Tagen standen beide Teams sich erstmalig im Großfeldduell gegenüber und wir errungen einen klaren Kantersieg. Wer heute einen Selbstläufer erwartete, der wurde schnell eines Besseren belehrt. Erstens hatten die Gäste aufgerüstet und den Kader qualitativ verstärkt und zweitens fehlten uns genau sieben Spieler aus der ersten Partie.

Bei hochsommerlichem Wetter im goldenen Oktober standen 15 Minuten vor dem Anpfiff leider erst 9 Sportfreunde auf dem Ickerner Kunstrasen, uns gegenüber 15 bis 17 Spielern, unter ihnen drei Spielerinnen.

Da wir uns wieder darauf verständigen mussten, dass beide Teams jeweils eine Spielhälfte leiten, war klar, dass ein Sportfreund die Begegnung anpfeifen musste. Leider meldete sich nur Benjamin Ottberg, der uns dadurch in Durchgang eins immens fehlte.

Nils Wisniewski stellte sich als Keeper zur Verfügung und avancierte später zu einem der besten Ickerner. Nahezu unsere komplette Stammabwehr fehlte abgemeldet und die meisten Gäste dienten sich als Offensivspezialisten an. Einzig Gast Christian Meyer brachte sich als Abwehrspieler ein.

Der stark verjüngte Kader der Wadentester hatte zudem noch zwei andere Keeper dabei als vor 14 Tagen.

Unsere erste Chance leiteten wir über einen Konter über Kevin Zastrow ein, der auf Marius Scherbkowski flankte. Marius Scherbkowski passte raus zu Christopher Klaas, doch der verpennte das Zuspiel auf rechts. Hinten standen wir in Hälft eins sehr sehr sattelfest und vor allem Christian Meyer ließ nichts anbrennen und gewann jedes Zweikampfduell.

Wir versuchten es immer wieder über lange Bälle in die Spitze. Kevin Zastrow war gestartet aber der mitspielende Schlussmann einen Schritt schneller am Ball und konnte klären. Nach zehn Minuten der erste Wechsel bei unseren Gästen. Maik Schulze versuchte es von halbrechts, doch seinen Schuss konnte der Schlussmann locker abfangen. Nach einer Viertelstunde brach die Oberschenkelverletzung von Marius Scherbkowski leider wieder auf und er musste durch Andre Meyer ersetzt werden.

Ein Geschenk der gegnerischen Abwehr konnte Kevin Zastrow dann nicht vergolden und scheiterte am sicheren Torwart. Gast Marcel Domke fiel auf der rechte Seite auf, leider auch drei Mal durch falsche Einwürfe. Aber auch im gegnerischen Lager gab es immer wieder einbeinige Einwürfe zu bestaunen.

Nils Wisniewski rettete uns hinten mehrfach das 0:0, wenn doch einmal etwas durchrutschte. Eine Flanke der Stiftung landete an unserem Strafraum und Gegenspieler Dennis Zier hielt volley drauf, scheiterte aber an Nils Wisniewski, der den Ball aus dem Winkel fischte. Christian Meyer klärte einmal mehr in der Abwehr und wurde dann unglücklich von einem gegnerischen Knie im Gesicht getroffen. Verdacht auf Nasenbeinbruch, aber aufstecken war nicht. Er musste zwar kurzzeitig von Debütant Andy Fränkel ersetzt werden, kam aber Minuten später wieder ins Spiel. Marcel Domke hielt dann einfach mal drauf, scheiterte aber am Schlussmann.

Einen berechtigten Freistoß ließ sich Dennis Zier nicht nehmen, scheiterte aus 18 Metern aber erneut an Nils Wisniewski, der ins untere Stockwerk abgetaucht war und den Ball zur Ecke ins Toraus lenkte. Christian Meyer war wieder einsatzbereit und Cedric Nelson musste einmal durchatmen.

Niklas Wesberg war wieder sehr laufstark und setzte sich gut über den linken Flügel durch. Er tunnelte seine Gegenspielerin, brach in den Strafraum ein, verzog seinen Torschuss am Ende aber.

Es war ein Spiel zwischen zwei gleichstarken Mannschaften mit etwas mehr Ballbesitz für die orange gekleideten Wadentester.

Maik Schulze passte mit viel Übersicht raus auf Andre Meyer, doch der kam leider einen Schritt zu spät. Nils Wisniewski rettete dann wieder stark im eins gegen eins auf der Linie für seine Farben. Nach 32 Minuten ging Marcel Domke raus und Cedric Nelson ersetzte ihn im Mittelfeld.

Noch vor der Pause musste Kevin Zastrow der Erkältung Tribut zollen und Marcel Domke kehrte zurück auf den Platz. In Minute 42 brachen Dennis Zier und einer seiner Mitspieler frei durch und passten sich das Leder gleich zwei Mal vor unserem Kasten hin und her und zum unserem Glück war der Winkel am Ende zu spitz und Dennis Zier traf beim Stande von 0:0 nur das Außennetz.

Nur noch 60 Sekunden und wir leisteten uns einen dicken Bock. Nils Wisniewski verzog einen Abschlag, der direkt beim Gegner landete. Die Wadentester schalteten blitzschnell und David Meyer musste an der Strafraumkante das Foul ziehen. Leider endete die Aktion erst im Strafraum und Benjamin Ottberg entschied regelkonform auf Strafstoß gegen uns.  

Dennis Zier legte sich die Kugel zurecht und ließ Nils Wisniewski mit der letzten Aktion in Runde eins keinerlei Chance und hämmerte den Ball zum 0:1 in unser Netz.

Benjamin Ottberg gab die Pfeife an die Gegner ab und streifte sich sein Trikot über. Um 16.31 Uhr ging es unter der Leitung des Schlussmannes der Wadentester weiter. Den Kasten hütete mit Gordon Dobros auch ein uns bekanntes Gesicht der hiesigen Kreisligen.

Maik Schulze blieb auf Ickerner Seite unten und verschnaufte einige Minuten. Unseren ersten Abschluss gönnte sich Marcel Domke, doch auch diesen Schuss konnte der Schlussmann entschärfen. Nach einigen Wechseln übernahmen wir mehr und mehr das Spielgeschehen und Benjamin Ottberg fand mit seinem Einwurf Cedric Nelson, der dann mit seinem Pass den erneut aktiven Sechser Maik Schulze einband. Maik Schulze schlenzte den Ball bewusst auf den zweiten Pfosten, wo Pascal Fritz hochstieg und den Ball gemeinsam mit seinem Gegenspieler über den Schlussmann hinweg zum 1:1 einnickte. Eigentor oder Treffer von Pascal Fritz? Wir schrieben den Treffer unserem Mittelfeldläufer zu.

Bis hierhin war eine Stunde gespielt und es war wieder eine sehr faire Begegnung. Zwar gingen die gegnerischen Abwehrspieler hart aber immer im Rahmen der Regeln in die Zweikämpfe und kauften uns dadurch etwas den Schneid ab.

Ecke für die Wadentester und danach faktische Dauerbelagerung unseres Strafraumes. Wieder Ecke von unserer linken Seite aber Dennis Zier köpfte drüber. Andy Fränkel musste aufstecken und Andre Meyer biss noch einmal auf die Zähne Es war die Partie der angeschlagenen Sportfreunde. Irgendwie ging kaum einer richtig fit ins Match und wenn doch, dann kassierte er einen Schlag auf die Nase oder einen Schuss gegen die Leiste, wie später David Meyer. Er warf sich in letzter Sekunde in einen Abschluss und musste danach vom Feld humpeln. Christopher Klaas tankte sich über rechts durch, setzte eine Flanke ab aber Benjamin Ottberg verfehlte das Zuspiel knapp.

Leider fingen wir uns in der Schlussphase das 1:2 ein. Wir konnten einen langen Ball nicht verteidigen und Dennis Zier nagelte den Ball volley unter die Latte, Doppelpack perfekt.

Andre Meyer griff dann über rechts an und scheiterte aus spitzem Winkel am Schlussmann. Statt den Abpraller dann in die Mitte zu legen, wo mehrere Mitspieler lauerten, versuchte er es erneut und holte nicht einmal einen Eckball heraus. Hinten kam Christian Meyer dann einmal zu spät und wir hatten Glück, dass die Angreiferin eine Fahrkarte schoss. David Meyer kam noch einmal für Marcel Domke ins Spiel.

Hinten rettete uns der Pfosten und hielt uns somit noch im Spiel. Wir riskierten nun alles und zogen Christian Meyer nach vorn, entblößten dadurch natürlich die Abwehr und ließen mehr zu als uns lieb war. Christian Meyer brach dann erstmals über links durch, doch leider missglückte der Lupfer über den Schlussmann, der die Murmel abwehren konnte. In Minute 82 rettete uns die Latte vor der endgültigen Entscheidung. Kurz darauf hielt Nils Wisniewski richtig gut gegen den freistehenden Stürmer.

Maik Schulze sah für berechtigtes reklamieren dann gelb, kommentierte die Entscheidung dann weiter und musste dann mit gelbrot in der 85. Minute vom Feld. 

Wir mit einem Treffer im Hintertreffen und einem Mann weniger, keine guten Vorzeichen. Pascal Fritz humpelte auch runter, kam Sekunden später aber wieder zurück.

Dann der allerletzte Angriff. Christian Meyer setzte zum Sololauf an und ließ Gegner um Gegner aussteigen und überwand mit dem Schlusspfiff den gegnerischen Keeper zum 2:2 Endstand, der auf der Ickerner Bank natürlich frenetisch gefeiert wurde.

Der Schiedsrichter pfiff gar nicht mehr an und beendete die Begegnung.

Nach dem Spiel dann faires abklatschen und zufriedene Ickerner Gesichter. Nach der erfrischenden Dusche labten wir uns an den Bierresten aus der Vorwoche und waren mit einem blauen Auge davon gekommen. Es war gleichzeitig das erste Remis des Jahres.

Vielen Dank an Keeper Nils Wisniewski, Referee Benjamin Ottberg und unsere Gastspieler. Aber auch an Maurice Keidel und seine faire Truppe.

Maik Schulze hatte sich direkt für seinen dummen Platzverweis entschuldigt und freiwillig ein Strafgeld gezahlt.

In der kommenden Woche kicken wir dann in Merklinde gegen die Truppe von Jost Ziegner, gegen die Joykicks. Allen Verletzten bis dahin gute Besserung!

06.10.2018 Sportfreunde Ickern : Ruhrpott-Fighter = 3:5 (1:2)

Das Hinspiel mussten wir vor 14 Tagen mit einer 3:6 Niederlage verbuchen und auch für das Re-Match sah es unter der Woche nicht wirklich gut aus. Bereits Dienstag standen 13 Absagen und erst 5 Zusagen im Notizbuch. Doch da wir auf die Unterstützung aus dem Freundeskreis und auf Aushilfen der Ruhrpott-Fighter zählen konnten, wurde das Spiel wie geplant durchgezogen.

Schlussendlich fanden sieben Sportfreunde, darunter ein Neuzugang, ein ehemaliger Sportfreund, ein Ex-Schatulle-Spieler mit seinem Kollegen sowie eben vier Leihgaben aus dem Umfeld der Ruhrpott-Fighter den Weg zum Platz.

Die Gäste, in nagelneuen blauen Trikots, konnten auch 14 oder 15 Spieler aufbieten und hatten zum Glück einen Referee dabei. Da wir immer noch keinen Keeper verpflichten konnten, waren wir mehr als dankbar, dass Alex Stoll, einer der Gastspieler, sich freiwillig als Schlussmann zur Verfügung stellte. Seine Kollegen Daniel Chris, Pierré Schacht und Enes Berksoy standen ebenfalls in der Startformation. Auf der Bank nahmen Ex-Sportfreund Ahmet Kadioglu sowie die Gäste Andreas Kamyk und Debütant Kevin Nold Platz. Am Mittelkreis richtete Patrick Klanthe noch einige Worte an beide Mannschaften und entschuldigte sich, auch im Namen von Stefan Birnbaum, für die misslungene Kommunikation bezüglich der beiden Bierkisten von vor zwei Wochen. Heute wussten alle Bescheid, nach dem Spiel wird gemeinsam ein Bierchen getrunken.

Nach der Begrüßung ging es bei sommerlichen Bedingungen im goldenen Oktober los. Die Anfangsphase gehörte klar den Gästen, die uns schnell hinten einschnürten. Wir waren lange damit beschäftigt, unsere Formation zu finden, was bei einer nicht eingespielten Elf vorkommen kann. Aushilfsschlussmann Alex Stoll schenkte sich dann beinahe selbst einen ein. Er passte den Ball vollkommen unbedrängt auf Stefan Birnbaum, der bei den Gegnern heute als Stürmer auflief, doch zu unserem Glück traf Stefan Birnbaum nicht den leeren Kasten, sondern zog die Kugel drüber. Niklas Wesberg musste nach einem Pressschlag im Mittelfeld schnell ausgewechselt werden und Andreas Kamyk kam früh ins Spiel. Wir setzten erste Akzente in die Spitze, fanden schlussendlich aber nicht ins Ziel. Zwei der vier Leihspieler konnten nach 20 Minuten kaum noch stehen und mussten verschnaufen. Für die erschöpften Recken Enes Berksoy und Daniel Chris wechselten wir Kevin Nold und Ahmet Kadioglu ein. Leider gerieten wir wie bereits vor zwei Wochen auch dieses Mal ins Hintertreffen. Nach einem Einwurf der Fighter schoss ein Angreifer per Bogenlampe einfach mal drauf und überwand zu unserer Verwunderung Alex Stoll im Kasten. Ein ähnlich dämlicher Gegentreffer wie der, den Niklas Wesberg sich eingefangen hatte. 0:1 für die Ruhrpott-Fighter und es kam kurz darauf noch schlimmer. Einen eher harmlosen Schuss aus gut 20 Metern Torentfernung unterschätzte unser Schlussmann und auch dieser Ball senkte sich über ihn zum 0:2 ins Netz. Bis dahin waren gerade einmal 25 Minuten gespielt. Unseren ersten echten Torabschluss steuerte Kevin Nold in der 30. Spielminute bei, allerdings schoss er dem Torwart punktgenau in die Fangarme. Als Pierré Schacht die Kugel dann stark im Mittelfeld eroberte sah es zunächst gut aus, doch am Ende verflachte unser Angriff erfolglos. Tomai Pelle warf dann kurz hinter der Mittellinie ein und fand Cedric Nelson, der in die Mitte zog, zwei Gegenspieler ausstiegen ließ und aus der Halbdistanz zum 1:2 ins lange Eck traf. Wir waren wieder dran und wollten auf den 2:2 Ausgleich gehen. Pierré Schacht ging kurz danach vom Feld und Daniel Chris ersetzte ihn im Mittelfeld. Wir legten einen Zahn zu und wurden zunehmend stärker. Einen Eckball setzten die Ruhrpott-Fighter zum Glück ans Außennetz. Im Kasten wehrte Alex Stoll dann gut ab und wir konterten über Neuzugang Patric Pupowski auf links. Mehr als eine Ecke sprang dabei leider nicht heraus. Kevin Nold schlug die Ecke in die Mitte und beinahe hätte es ein Eigentor zum 2:2 gegeben. Die folgende Ecke konnten die Fighter klären und zu einem schnellen Konter ummünzen. Der gegnerische  Spielführer erhielt den Ball nach zwei direkten Stationen und rannte allein auf unseren Kasten zu. Alex Stoll stellte sich ihm entgegen und zum Glück lupfte der auffälligste Akteur der Fighter den Ball an die Latte. Wenig später war die erste Halbzeit durch und wir stellten etwas um.

Pierré Schacht ging ins Tor, Alex Stoll in die Zentrale. Zudem gingen Patric Pupowski und Andreas Kamyk runter und wurden durch Enes Berksoy und eben Pierré Schacht ersetzt. Wir legten los wie die sprichwörtliche Feuerwehr. Keine zwei Minuten waren gespielt, als der Ball zu Daniel Chris durchgestochert wurde und er es leider aus 7 Metern schaffte, den Ball deutlich neben den Kasten zu setzen. Kurz darauf schlug Nils Wisniewski eine gute Ecke in die Zentrale aber keiner seiner Mitspieler kam an die Flanke heran. Wir hatten auf ein 4-3-3 umgestellt und agierten dadurch sehr offensiv mit zwei echten Stürmern. Vielleicht zu offensiv, denn die Fighter erhöhten auf 1:3. Der Abschluss aus der zweiten Reihe flog eigentlich haltbar auf Pierré Schacht zu, doch da Mirko Schmitt noch an den Ball hätte kommen können, missverstanden sich beide und die Murmel schlug im Netz ein. Doch noch hatten wir 35 Minuten und konnten auch noch einmal verkürzen. Doch zuerst musste Nils Wisniewski einen Konter unterbrechen und ging in allerletzter Sekunde dazwischen und verhinderte den Gegentreffer durch Stefan Birnbaum. Niklas Wesberg versuchte es dann angeschlagen noch einmal und kam für Alex Stoll ins Spiel zurück. Hinten standen Mirko Schmitt, Tomai Pelle, David Meyer und Nils Wisniewski immer sehr sattelfest, außer einer der vier riskierte zu viel und brachte alle in Gefahr.

Dann endlich der Anschlusstreffer zum 2:3. Patric Pupowski legte den zugespielten Ball am gegnerischen Strafraum mit der Hacke auf Gast Daniel Chris weiter, der sich seinen Treffer jetzt nicht mehr nehmen ließ. Daniel Chris hämmerte den Ball nach dem Zuckerzuspiel in der 65. Spielminute mit viel Wucht ins lange Eck.

David Meyer gewann dann ein wichtiges Duell gegen die gegnerische 61 und behauptete das Spielgerät. Alex Stoll ersetzte noch einmal Daniel Chris im Sturm und wir drängten auf das 3:3. Kevin Nold hielt aus der 2. Reihe drauf und nötigte dem Keeper eine Glanzparade ab, der zur Ecke klären konnte. Die Ecke brachte leider keine Gefahr mit sich, dafür ein Freistoß von Enes Berksoy, den weder Nils Wisniewski, noch Patric Pupowski ins Tor stochern konnten. Leider endete der Angriff am gegnerischen Pfosten. Cedric Nelson hatte sich eine Pause gegönnt, kam in der Schlussviertelstunde aber noch einmal für Enes Berksoy ins Spiel. Hinten hielt Pierré Schacht glänzend doch direkt danach passte Mirko Schmitt die Kugel zu Niklas Wesberg, der den Ball leider verloren gab und wir die Fighter in unserer Drangphase das 2:4 schenkten. Der ballführende Angreifer legte im Strafraum quer und der mitgelaufene Stürmer ließ unserem Schlussmann keine Abwehrchance mehr. Mirko Schmitt musste aufstecken und reichte die Binde an Tomai Pelle weiter, Ahmet Kadioglu ersetzte unseren scheidenden Spielführer. Einen Abschluss setzte Alex Stoll vorn leider am Kasten vorbei und Stefan Birnbaum machte es im Gegenzug leider besser. Wir vertändelten wieder einen Ball unnötig am eigenen Strafraum und die Kugel landete in der 86. Minute bei Stefan Birnbaum, der Tomai Pelle noch aussteigen ließ und dann zum 2:5 im langen Eck abschloss. Aus Respekt jubelte er nur sehr verhalten und ließ sich danach direkt auswechseln. Cedric Nelson verletzte sich bei einem Pressschlag, konnte aber zum Glück weiterspielen. Er war es dann, der in der 89. Minute nach Zuspiel von Patric Pupowski auf 3:5 verkürzte. Er ließ noch zwei Gegenspieler alt aussehen und überwand den Schlussmann sehenswert. Leider war kurz danach Schluss und beide Teams labten sich an den zusammengestellten Bierkisten aus beiden Lagern. Wir hatten zudem noch eine Einstandskiste zu besingen, die von Patric Pupowski, herzlich willkommen und danke, dass Du für die Schachtel Dein Sparschwein Pocke geschlachtet hast.

Vielen Dank an die zahlreichen Aushilfen, die wir gern dauerhaft bei uns begrüßen würden. Leider nicht Pierré Schacht, der fester Bestandteil der Ruhrpott-Fighter ist. Danke auch an Niklas Wesberg, der extra über Bork nach Ickern gefahren war, um Neuling Patric Pupowski einzusammeln.

Was mir sehr missfallen hat, war die Kritik an der Umstellung und das Abwinken einiger Abwehrspieler. Entweder spielen wir als Team oder als Alleinunterhalter. Es darf sich jeder gern mal eine Woche damit beschäftigen, genügend Spieler zusammen zu trommeln, Getränke und Bälle anzuschleppen und dann aus 14, teils fremden Spielern eine Startelf bauen sowie einen Feldspieler als Torwart zu überreden. Wenn dann keiner meckert, dann könnt ihr Euch so eine Aktion rausnehmen. Genug gemeckert, in der kommenden Woche startet das Rückspiel gegen die Stiftung Wadentest. Dann hoffentlich mit 11 bis 14 eigenen Spielern und einem weiteren Heimsieg.

29.09.2018 Sportfreunde Ickern : Stiftung Wadentest = 11:4 (5:1)

Nach der schmerzlichen Niederlage in der Vorwoche standen wir am heutigen Samstag einem für uns neuen Gegner gegenüber. Die Spieler der Stiftung Wadentest kannten wir bislang allenfalls von örtlichen Kleinfeldturnieren. Wir konnten schlussendlich auf 12 Spieler zurückgreifen, die Gäste auf deren 15. Durchgang eins leitete nach langen Diskussionen ein Spieler der orangegekleideten Gäste. Mit leichter Verspätung ging es bei spätsommerlichem Wetter auf dem Ickerner Teppich los. Als Aushilfen begrüßten wir Ex-Sportfreund Torres sowie Fahd Latrach, der uns beim Kleinfeldturnier bereits unterstützt hatte. Den Posten des Liberos übernahm bei der Stiftung eine Spielerin zudem war der gegnerische Kader mit einigen bekannten Gesichtern gespickt. So standen uns mit Benjamin Henseleit und Dennis Zier gleich zwei Spieler gegenüber, die schon einmal für unsere Farben an den Start gegangen waren. Die erste Chance des Spiels erarbeiteten wir uns über Cedric Nelson, der nach Antritt über links Benjamin Ottberg fand, doch leider konnte der Schlussmann den Schuss aus spitzem Winkel zur Ecke abwehren. Den ersten Torschuss der Wadenteste konnte Niklas Wesberg im Kasten abwehren, Tomai Pelle drosch den Ball dann schlussendlich aus der Gefahrenzone. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit zunächst wenigen Torraumszenen. Einen abgefälschten Schuss konnte Niklas Wesberg dann nur mit viel Mühe vereiteln. Seinen langen Abschlag nahm Mirko Schmitt in der gegnerischen Hälfte an, blieb dann aber am Gegenspieler hängen. Einen halbhohen Ball versuchte André Krüger im gegnerischen Strafraum zu verarbeiten, scheiterte aber schlussendlich. In der 18. Spielminute tankte sich in Ivica Mijic dann ein Ickerner Urgestein durch unsere Reihen und nagelte den Ball zum 0:1 in die lange Ecke. Torres musste erkältungsgeschwächt durchschnaufen und verließ für Marc Schünemann das Feld. Nach 22 Minuten holte Cedric Nelson einen Eckball raus und Benjamin Ottberg schlug den Eckball auf den zweiten Pfosten und fand Pascal Fritz. Pascal Fritz nickte wuchtig auf den Kasten und durch einen Abstimmungsfehler zwischen dem Schlussmann und dem Abwehrspieler schlug der Kopfball zum 1:1 Ausgleich ein. Wenig später startete André Krüger durch die Mitte und schloss allein ab, anstatt den besser postierten Mitspieler Cedric Nelson einzubinden. Den daraus resultierenden Eckball konnten die Wadentester klären, doch Tomai Pelle setzte Pascal Fritz per Flanke in Szene, doch leider landete der Kopfball über dem Kasten. Im Gegenzug musste Niklas Wesberg beherzt eingreifen und zur Ecke klären. Der nächste Angriff war dann wieder unser. David Meyer leitete den Ickerner Angriff schön ein und Benjamin Ottberg sicherte sich mit seinem Zuspiel auf André Krüger einen Assist. André Krüger traft in Minute 32 zum 2:1 für seine Sportfreunde.

Spiel gedreht und es kam noch deutlich besser. Mirko Schmitt fand nur 180 Sekunden nach der Führung mit seinem Flankenball aus der eigenen Hälfte Stürmer Benjamin Ottberg, der das Leder  annahm und zum 3:1 ins kurze Eck nagelte. Wir spielten uns in einen Fußballrausch und in Minute 37 erhöhten wir auf 4:1. Gast Fahd Latrach steckte durch auf André Krüger, der sich nicht lange bitten ließ und nach einer Körpertäuschung erfolgreich abschloss. Doch noch war die erste Hälfte nicht durch. Hinten standen nun Mirko Schmitt, Martin Rügner, David Meyer und Tomai Pelle sehr sicher und ließen kaum noch Bälle durch. Vorn hatten wir noch einen. André Krüger nagelte die Murmel auf den gegnerischen Kasten, doch der Schlussmann wehrte nach vorn ab. Den Abpraller hämmerte Fahd Latrach dann unhaltbar zum 5:1 Pausenstand in die Maschen.

In der Pause mal wieder die leidige Schiedsrichterfrage. Es ist uns allen klar, dass wir uns zum Fußballspielen und nicht zum Pfeifen treffen. Allen müsste aber klar sein, dass wir keine Referees haben und es ohne Spielleitung nun einmal nicht geht. Traurig ist es dann, dass immer wieder nur die zwei oder drei selben Spieler sich aufopfern und zur Pfeife greifen. So auch heute, als erst Benjamin Ottberg und danach Mirko Schmitt die Rolle des Unparteiischen übernahmen. Mein Dank ist Euch dafür gewiss!

Torres stellten wir dann für Benjamin Ottberg in den Sturm. Wir waren scheinbar noch nicht wieder richtig wach, als es in der 47. Spielminute zum 5:2 einschlug. Niklas Wesberg konnte den Abschluss nach einem langen Ball zwar noch abwehren, doch den zweiten Versuch brachte Ivica Mijic mit viel Übersicht aufs Tor. Tomai Pelle konnte vor der Linie auch noch einmal blocken, doch am Ende vollstreckte der mitgelaufene Gegenspieler. Der Gegner wurde stärker und Mirko Schmitt grätschte einen Ball stark ins Seitenaus. Unser erster Abschluss fiel erst in der 52. Spielminute, als Torres aus der zweiten Reihe knapp am Schlussmann scheiterte. André Krüger schlug die Ecke rein und Marc Schünemann nickte drüber. Schmerzverzehrt blieb dann ein Gegenspieler liegen, der einen Befreiungsschlag von Tomai Pelle aus kurzer Distanz ins Gesicht bekommen hatte. Dann schaltete David Meyer sich in einen Angriff mit ein, flankte maß genau auf André Krüger, doch der Schlussmann konnte zweifach abwehren. Torres brach durch aber Benjamin Ottberg wähnte ihn fälschlicherweise im Abseits und pfiff den Angriff zurück. Cedric Nelson setzte sich stark über die linke Außenbahn ab und dribbelte sich an der Torauslinie in den Strafraum, passte dann auf Marc Schünemann, der leider freistehend vergeigte. Einen Überzahl Konter über Fahd Latrach und Cedric Nelson passte Fahd Latrach die Kugel auf André Krüger, der auf 6:2 erhöhen konnte. Mirko Schmitt übernahm die Pfeife, Torres ging in die Abwehr und Benjamin Ottberg wieder in den Sturm. Nach einem Eckball für die Stiftung sah es nach absichtlichem Handspiel aus, doch Marc Schünemann fiel der Ball nach einem Kopfball auf den Arm, der Pfiff blieb aber zu Recht aus. Im Zentrum rettete Martin Rügner stark und verhinderte eine vielversprechende Chance. Fahd Latrach drehte in Durchgang zwei mächtig auf und fand Benjamin Ottberg, der allein draufhielt und André Krüger übersah. Die fällige Ecke schlug André Krüger rein doch den Kopfball von Fahd Latracht entschärfte der Schlussmann. Danach folgt der Auftritt von Dennis Zier, der nach gelungenem Zuspiel zentral vor Niklas Wesberg auftauchte und auf 6:3 verkürzte. Noch waren 20 Minuten zu spielen und beide Teams hatten Lust auf mehr. Fahd Latracht schickte Benjamin Ottberg mit einem Zuckerpass auf die Reise und unser Knipser vollendete mit genialer Technik und einem gefühlvollen Lupfer zum 7:3. Einen Bilderbuchangriff inszenierten Fahd Latrach, Pascal Fritz, Benjamin Ottberg und André Krüger. Schlussendlich nagelte Pascal Fritz den Ball unter den Querbalken aber André Krüger nickte den Abpraller per Kopf zum 8:3 ins kurze Eck. Nur Sekunden später ließ Fahd Latrach gleich vier Gegenspieler aussteigen und legte mustergültig für André Krüger auf, der mit dem 9:3 einen ganz besonderen Treffer markierte. Es war das 2.300 Tor der Sportfreunde Ickern im Zeitalter 2000 bis 2018, herzlichen Glückwunsch! In Minute 81 konnte Tomai Pelle den Stürmer erst fair stellen, doch im zweiten Anlauf traf er ihn und verursachte einen klaren Foulelfmeter. Der Gefoulte ging vom Feld aber die einzige Spielerin weigerte sich an den Punkt heranzutreten. So übernahm Dennis Zier die Verantwortung und ließ Niklas Wesberg beim 9:4 keinerlei Chance. Den kistendotierten zehnten Treffer markierte Fahd Latrach dann selbst. Martin Rügner hatte den Angriff per Kopf eingeleitet und Fahd Latrach brach zentral durch und nagelte die Kugel unhaltbar ins Netz, neuer Spielstand nach 85 Minuten 10:4. Torres setzte Cedric Nelson in Szene, der auf Benjamin Ottberg passte, doch auch diesen Schuss konnte der Torwart ins Toraus lenken. Torres schlug später einen Freistoß aus der eigenen Hälfte in die Spitze, aber leider vertändelten seine Mitspieler die gute Vorarbeit. Den Schlusspunkt zum 11:4 Endstand steuerte Cedric Nelson bei, der den Einwurf von Martin Rügner und die Vorarbeit von Fahd Latrach erfolgreich im Tor unterbrachte. In Minute 92 noch einmal die Wadentester, doch der satte Schuss landete im Ballfangzaun. Nach dem Schlusspfiff labten wir uns an der Freibierkiste die vom Abschiedsspiel übrig geblieben war. Dank der Mithilfe einiger Wadentester wurde die Kiste endlich auch mal wieder leer. Vielen Dank an die Stiftung Wadentest, an Keeper Niklas Wesberg, unsere Gastspieler sowie die beiden Referees Benjamin Ottberg und Mirko Schmitt. In der kommenden Woche kommt es zum Rückspiel Sportfreunde Ickern gegen Ruhrpott-Fighter. Bis dahin bitte alle melden.  

22.09.2018 Sportfreunde Ickern : Ruhrpott-Fighter = 3:6 (1:3)

Da sich unsere gegnerische Landschaft immer weiter ausdünnt, müssen auch mal spektakuläre Wege beschritten werden. So kam bei Stefan Birnbaum die Idee, das Duell Sportfreunde Ickern vs. Ruhrpott-Fighter über neun Jahre nach dem letzten Spiel wieder neu aufleben zu lassen. Die Partie am 06. Juni 2009 endete mit einem 1:3 Sieg für die Ruhrpott-Fighter. Von den am Samstag auf dem Platz stehenden Akteuren waren damals genau vier Stück aktiv. Im Ickerner Trikot einzig Marc Schünemann, auf der gegnerischen Seite unsere heutigen drei Sportfreunde Stefan Birnbaum, Benjamin Ottberg und Pierré Wolf. Wir lagen damals von der 4. bis zur 78. Spielminute durch den Treffer von Inzaghi mit 1:0 in Führung, kassierten dann das 1:1 und in den Schlussminuten besiegte uns unser Knipser Benjamin Ottberg mit einem Doppelpack.

Doch nun zum aktuellen Spielgeschehen. Stefan Birnbaum und Pierré Wolf gehörten am Samstag zum 15 Mann starken gegnerischen Kader, wir konnten durch vier Gastspieler immerhin 12 Akteure aufbieten. Auch einen Schiedsrichter hatten die Gäste dabei, der in der Summe eine sehr ordentliche und ruhige Leistung abgeliefert hatte. Die Spieler machten es ihm aber auch leicht. Den gemeckert wurde nur äußerst selten, gefoult noch seltener.

Nach einer freundlichen Begrüßung der beiden Mannschaften stießen die Akteure mit einer leichten Verspätung an, weil der Spielball bei Warmup leider im Dickicht verschollen gegangen war. In der dritten Spielminute kamen die Fighter bereits zur ersten Großchance, als der agile Angreifer mit der Rückennummer 10 nahezu ungehindert durch die Mitte dribbelte und am starken Niklas Wesberg im Kasten scheiterte. Der folgende Eckball brachte keine Gefahr mit sich.

Kurz darauf schenkten wir das Leder im Spielaufbau durch einen Fehlpass her, doch David Meier konnte den daraus resultierenden Abschluss zur Ecke abfälschen. Der schnell ausgeführte Eckball landete dann direkt wieder im Toraus. Dann endlich unsere erste gelungene Offensivaktion! Kevin Zastrow steckte die Kugel mustergültig auf Benjamin Ottberg durch, doch leider erkannte der Referee die Abseitsstellung. Als der gegnerische Schlussmann einen Ball genau zu Kevin Zastrow schlug, wären wir beinahe durch ein Gastgeschenk in Führung geraten, doch leider verfehlte der direkte Abschluss das Ziel. Nach einer Viertelstunde versuchte es ein Gegenspieler, gewollt oder nicht, mit einer Bogenlampe und überwand Niklas Wesberg im Tor zum 0:1. Ein routinierter Stammtorwart hätte den Einschlag sicherlich verhindert, aber Niklas Wesberg ist Feldspieler und daher gab es nicht einen Ton der Schuldzuweisung. Die Fighter hatten „Blut“ geleckt und erhöhten wenig später auf 0:2. Wieder war es der gegnerische 10-er, der ungehindert aus zentraler Position abziehen durfte und unseren Schlussmann im langen Eck keine Chance ließ. Beim Torschuss standen acht (8!) Feldspieler zwischen Tor und Torschützen, aber keiner fühlte sich dazu berufen, ihn am Treffer zu hindern.

Erster Ickerner Wechsel, für Kevin Zastrow betrat Gastspieler Christopher Klaas das Feld. Dann hatten wir richtig viel Dusel, denn der Unparteiische pfiff die Angreifer der Fighter zurück und entschied auf Abseits, obwohl Tomai Pelle die Abseitsfalle seiner Mitspieler ruiniert hatte. Aus dem buchstäblichen Nichts heraus kamen wir durch einen Strahl Marke Sonntagsschuss auf 1:2 heran. Gastspieler Marius Scherbkowski traf in seinem zweiten Spiel für die Sportfreunde aus dem Halbfeld und ließ den Ball unhaltbar unter der Latte einschlagen. Auch hier hatten wir etwas Glück, denn den kurz davor geführten Zweikampf hätte der Referee wegen gefährlichem Spiel (hohes Bein) auch gegen uns pfeifen können.

Sei es drum, 26 Minuten gespielt und wir waren wieder dran. Direkt danach nickte ein Gegenspieler den Ball an unseren Querbalken. Bis zur 40. Minute erarbeiteten wir uns nahezu ein spielerisches Gleichgewicht, doch einen langen Ball aus der gegnerischen Hälfte konnten wir nicht mehr blocken und pennten im Kollektiv. Die Fighter nutzten diese Gelegenheit eiskalt aus und der frei vor Niklas Wesberg auftauchende Stürmer netzte zum 1:3 ein. Zu diesem Zeitpunkt hatte Pierré Wolf nach solider Leistung das gegnerische Team bereits verlassen und war unterwegs zur Mittagsschicht. Kevin Zastrow ersetzte Pascal Fritz und hatte in Minute 43 gleich eine gute Chance, nagelte den Ball aus der zweiten Reihe aber über den Kasten. Dann musste David Meyer verschnaufen und Pascal Fritz direkt wieder aufs Feld zurück. Wenig später bat der Unparteiische beide Mannschaften in die Pause und wir labten uns am gesponserten Wasser der Gäste, vielen Dank dafür!

Patrick Klanthe versuchte die Sportfreunde nach einer desolaten ersten Hälfte aufzurütteln, was zunächst auch gelang. Maik Schulze benötigte eine schöpferische Pause und David Meyer war zurück im Spiel. Leider verletzte sich wenige Sekunden nach Anpfiff der zweiten Hälfte ein Gegenspieler unglücklich in einem Zweikampf und kugelte sich die Schulter aus. Marc Schünemann leistete sofort Beistand und hatte glücklicherweise ein Kühlpad dabei. Später gab der Gegenspieler Entwarnung „die Schulter springt manchmal bei der kleinsten falschen Bewegung raus“, dennoch auch von hier noch einmal gute Besserung! Nach etwa fünf Minuten konnte die Begegnung dann fortgesetzt werden. Die Ruhrpott-Fighter kamen zu einer weiteren Ecke doch Niklas Wesberg, der doch im Kasten weitergespielt hatte, faustete die Kugel weg. Der Nachschuss konnte dann geblockt und zu einem Konter umfunktioniert werden. Der lange Ball landete einmal mehr bei Benjamin Ottberg, doch der Abschluss aufs Tor verkümmerte jämmerlich. Da der Schlussmann den Ball aber noch einmal fallen ließ, wurde es nochmal spannend. Er reagierte dann aber schneller als Benjamin Ottberg und konnte das 2:3 verhindern. Wir hatten die Partie nun deutlich besser im Griff als in Runde eins. Endlich spielten wir auch mal Fußball. Wir gewannen mehr Zweikämpfe und mehr Bälle. Einen Schuss von Benjamin Ottberg aus der Drehung konnte der Keeper aber dann abwehren. Kevin Zastrow versuchte es dann erneut aus der Halbdistanz, zog aber knapp vorbei. Hinten standen Tomai Pelle, David Meyer, Pascal Fritz und Nils Wisniewski aber endlich sattelfest und ließen kaum etwas anbrennen. Nach einem schnellen Doppelpass zwischen Kevin Zastrow und Benjamin Ottberg rechneten alle mit dem direkten Abschluss. Leider auch Benjamin Ottberg, der die halbgare Flanke von Kevin Zastrow dadurch nicht mehr erreichen konnte. Maik Schulze ging dann für Kevin Zastrow zurück aufs Feld und die Fighter konterten nach langer Pause mal wieder. Zu unserem Glück prallte der Ball vom Pfosten zurück ins Toraus. Doch aus einem der Eckbälle kassierten wir in der 74. Minute das vorentscheidende 1:4. Bis dahin hatten wir kaum etwas Zählbares zugelassen. Nur Sekunden später glückte das, was in Durchgang eins noch am im Weg stehenden Schiri gescheitert war. Benjamin Ottberg legte den Anstoß auf Kevin Zastrow ab und der nagelte die Kugel von der Mittellinie über den Schlussmann hinweg ins leere Tor. 2:4 und noch gute 15 Minuten zu spielen. Kevin Zastrow und Christopher Klaas passten sich mit einem Doppelpass durch, bedienten Gast Maik Schulze, doch der verfehlte mit seinem Schuss den Kasten deutlich. In Minute 78 fingen wir uns abermals einen Konter und somit das 2:5 ein. Auch hier blieb Niklas Wesberg im Tor keinerlei Abwehrgelegenheit. Christopher Klaas leitete den nächsten Abschluss für Ickern ein, doch den Schuss von Kevin Zastrow konnte die Abwehr blocken. Dann bereitete Kevin Zastrow vor, fand Christopher Klaas auf der Außenbahn, der schlussendlich Benjamin Ottberg in der Zentrale bediente. Benjamin Ottberg nahm den Ball herunter und verwandelte endlich zum 3:5 in der 85. Spielminute. Hätte er in Durchgang eins abgespielt statt es selbst zu versuchen oder die Großchance in Hälfte zwei genutzt, wäre hier deutlich mehr drin gewesen. Der Referee legte sechs Minuten Nachspielzeit oben drauf und so konnten die Gäste den Sieg mit der letzten Ecke auf 3:6 in die Höhe schrauben. Die Ecke flog hinein und Niklas Wesberg lenkte die Direktabnahme sehenswert an den Querbalken. Den Abpraller konnte ein Gegenspieler aber ohne eingreifen der Sportfreunde in der 95. Minute zum 3:6 in die Maschen dreschen.

Kurz darauf war die Messe gelesen und der inzwischen eingesetzte Nieselregen hatte allen Akteuren eine ungewollte Erfrischung eingebracht.

Vor dem Spiel hatten wir in der Kabine Tomai Pelle Als „Dauerbrenner“ ausgezeichnet, wofür genau ist in unsere Jahreschronik im Detail nachzulesen, HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Wir hatten die Partie und damit unseren „Wetteinsatz“ 1 Kiste Veltins und vier Flaschen Cola verloren und den Siegern überreicht. Leider hatten Stefan Birnbaum und Patrick Klanthe es nicht klar genug kommuniziert, denn beide hatten abgemacht, dass der Verlierer von den Gewinnern zum Umtrunk eingeladen wird, sorry dafür, holen wir aber beim nächsten Mal nach!

Vielen Dank an Stefan Birnbaum für die Organisation, an die gegnerischen Spieler, den Referee und auch an uns Sportfreunde, hatten wir den Siegern vor dem Spiel unseren Trikotsatz ausgeliehen (wenigstens der hatte auch gewonnen)!

08.09.2018 Joykicks : Sportfreunde Ickern = 7:2 (2:1)

Wie groß fällt der Kader aus, wenn nach 10 Wochen Zwangspause endlich mal wieder ein Spiel unter besten Rahmenbedingungen stattfindet? Ich wäre früher mal von 16-20 Spielern ausgegangen. Am gestrigen Samstag schafften es tatsächlich nur 5 (FÜNF!) etatmäßige Sportfreunde zum Auswärtsspiel. Nur dank der tatkräftigen Unterstützung von schlussendlich 7 Gastspielern konnte am Ende gespielt werden. Diese 7 setzten sich aus ehemaligen Sportfreunde (Ahmet Kadioglu), Dauergästen (Sven Battefeld), Gelegenheitshelfern (Christopher Klaas), ehemaligen Gegenspielern (Patric Pupowski und Frank Sikora) sowie eventuellen Neuzugängen (Maik Schulze und Marius Scherbkowski) zusammen.

Die Spielleitung der gesamten 90 Minuten übernahmen mit Jost Ziegner in Durchgang eins und einem seiner Mitspieler in Durchgang zwei komplett die Hausherren.

Leider verzögerte sich der Anpfiff traditionell um 15 Minuten, dann wurde sich freundlich begrüßt und Mirko Schmitt schwelgte wohl in Erinnerungen, als er „FC Schatulle“ anstatt „Sportfreunde Ickern“ in seine Ansprache einbaute.

Zu Beginn tasteten sich beide Mannschaften vorsichtig ab und es wurde meistens im Mittelfeld gespielt. Nur selten brachen die Offensivreihen durch und noch seltener gab es in der Anfangsviertelstunde echte Torraumszenen geschweige denn Torabschlüsse. Unser Aushilfskeeper Nils Wisniewski musste erst danach eingreifen und hatte noch keine Probleme mit den Schussversuchen. Die Heimelf hatte etwas mehr Spielanteile, was natürlich auch daran lag, dass dich die halbe Elf der Sportfreund überhaupt nicht kannte und dadurch immer wieder Missverständnisse und Fehlpässe aufkamen. Die erste echte Torchance wollte sich Benjamin Ottberg gönnen, der über links zwei Gegenspieler stehen ließ, dann aber am Dritten scheiterte.  Der abgeblockte Ball landete aber genau bei Christopher Klaas, der direkt abzog, den Kasten aber verfehlte und nur den Außenpfosten traf. Bis dahin waren bereits 18 Spielminuten vergangen. Einen langen Ball in unsere Spitze hätte Benjamin Ottberg fast noch vor dem herauseilenden Schlussmann erwischt, doch am Ende fehlten wenige Zentimeter. Hinten hielt Nils Wisniewski mit einer starken Parade das 0:0. Doch als wir den Joykicks einen Eckball zugestehen mussten, gerieten wir ins Hintertreffen. Den Eckball konnten wir noch aus der Gefahrenzone köpfen, doch gegen den Schuss aus etwa 18 Metern war auch unser Schlussmann machtlos. Der Angreifer zirkelte den Ball vom Strafraumeck unhaltbar zum 1:0 in den langen Winkel. Eine halbe Stunde lag hinter den 22 Akteuren und es mehrten sich die vielversprechenden Möglichkeiten. Niklas Wesberg gewann auf der Sechserposition viele Zweikämpfe und spulte einige Meter ab. Wie so oft verschenkte er das Leder aber direkt durch unkonzentrierte Abspiele. Mit einem Pass in die Schnittstelle unserer Abwehr hebelten uns die Kicks aus, doch Nils Wisniewski konnte das direkte Duell mit dem Stürmer für sich entscheiden und vereitelte das sichere 2:0. Nach einem Eckball von Benjamin Ottberg hielt Debütant Maik Schulze volley drauf, verfehlte das Ziel aber schlussendlich. Abermals ein langer scharfer Ball sorgte hinten für Gefahr. Der Angreifer war bereits entwischt, als Gast Frank Sikora ihn nochmal stellen konnte und Nils in der 44. Minute einmal mehr klärte. Den daraus resultieren Einwurf nutzten die Hausherren aus und überraschten uns mit einem Lauf über unsere linke Abwehrseite. Der Gegenspieler schlug das Leder vor unser Tor und Ahmet Kadioglu hatte seinen Gegenspieler aus den Augen verloren, der ohne Mühe aus wenigen Metern zum 2:0 einnetzen konnte. Wir steckten dennoch nicht auf. Christopher Klaas eroberte in der gegnerischen Hälfte den Ball und passte raus zu Patric Pupowski, der schlussendlich nur das Außennetz traf. Nach einem Geschenk der gegnerischen Abwehr bot sich Benjamin Ottberg die Gelegenheit zum Anschlusstreffer, doch der Schlussmann wehrte den Ball bärenstark ab. Da das Leder dann aber bei Niklas Wesberg landete, hielt er mit einer Bogenlampe drauf, traf aber nur die lange Hand des Schlussmannes, doch den neuerlichen Abpraller nutze Sven Battefeld aus spitzestem Winkel und nagelte das Leder zum 2:1 in die Maschen. Kurz darauf war die erste Halbzeit um und es war eine wie immer sehr faire Begegnung ohne Verwarnungen und mit ganz wenigen Freistößen. Leider fielen mit Sven Battefeld und Frank Sikora zwei Gastspieler weg, die der vorgelagerten 90-minütigen Soccer5-Einheit Tribut zollen mussten.

Unsere Gastgeber nahmen einen Spieler vom Feld und so agierten wir beim 10 gegen 9 mit einem Mann weniger.

Christopher Klaas ging, wie abgesprochen, für Nils Wisniewski ins Tor. Wir mühten uns gut 10 Minuten gegen die personelle Überzahl und hätten sogar beinahe das 2:2 erzwungen. Nils Wisniewski schloss ab, doch der Schlussmann verhinderte den Ausgleich.

Als sich in Minute 57 dann Debütant Marius Scherbkowski durchrang und seine Magenprobleme hinter sich ließ und unseren Kader auffüllte, waren die Kräfteverhältnisse zahlenmäßig wieder ausgeglichen.

Einen Eckball von Nils Wisniewski konnten die Joykicks abwehren und der folgende Kopfball von Niklas Wesberg landete genau auf dem Kopf eines Gegenspielers, der den Konter einleitete. Wir wurden hinten in Unterzahl überrannt und die beiden Angreifer konnten Keeper Christopher Klaas ausspielen und das 3:1 markieren. Kurz darauf rettete das Alu Kreuz für uns. Maik Schulze und Marius Scherbkowski harmonierten gut auf der rechten Außenbahn, mussten den Ball am Ende aber dennoch verloren geben. Niklas Wesberg versuchte sich aus der zweiten Reihe, setzte den Ball aber nur oben auf das Außennetz. Wir hatten umgestellt und Mirko Schmitt in die Abwehr beordert, auch Maik Schulze ließ sich fallen um die Löcher in der Deckung zu stopfen. Wer vorne viel liegen lässt, der fängt sich dann auch hinten mal das 4:1 ein. Eine Körpertäuschung des Angreifers reicht, um unseren Abwehrspieler und unseren Schlussmann auf dem falschen Fuß zu erwischen. Der stramme Schuss schlug zum 4:1 im kurzen Eck ein. Einen satten Schuss ließ auch Benjamin Ottberg vom Stapel, doch der Keeper drehte den Ball mit seiner Parade noch ins Toraus. Martin Rügner war dann auch am Ende seiner Kräfte angelangt und schenkte den Gegenspielern den Ball unfreiwillig. Mirko Schmitt versuchte noch zu retten, traf bei der Grätsche aber leider den Gegenspieler, der einen regelkonformen Elfmeter zugesprochen bekam. Leider konnte Christopher Klaas seinem Ruf als Elferkiller heute nicht gerecht werden. Obwohl er in die richtige Ecke abgetaucht war, konnte er das 5:1 nicht verhindern. Die Power war nun gänzlich verbraucht und die Moral lag in der Hängematte. Beim 6:1 ließ sich die gesamte Abwehr überlaufen und unser Torwart konnte einem leidtun. In der Folge verhinderte Christopher Klaas mit mehreren Paraden einen deutlich höheren Rückstand. Einen Konter setzten die Joykicks dann auch noch an den Querbalken, der uns auch wohlgesonnen war. Das 7:1 war der einzig abseitsverdächtige Treffer, dabei wurde der Ball aber offensichtlich zurückgespielt, also am Ende doch regelkonform. In der Schlussminute wurde Nils Wisniewski nahe der gegnerischen Eckfahne ausgehebelt, wartete kurz auf den Pfiff, doch als dieser ausblieb eroberte er sich den Ball zurück und schoss zum 7:2 ein. Da einige Joykicks aber aufgehört hatten zu spielen, wurde der Treffer annulliert und uns ein Freistoß zugesprochen. Die verbale Entgleisung von Nils Wisniewski geschah im Affekt und weil Spielführer Mirko Schmitt sofort reglementiert, entschuldigte Nils Wisniewski sich auch direkt nach dem Abpfiff. Nils Wisniewski legte seine gesamte Wut in die Freistoß, den er flach und mit aller Härte auf den Kasten zog. Der Schlussmann kam zwar noch mit dem Schlappen ran, konnte den Treffer zum 7:2 Endstand aber nicht verhindern. Es war die letzte Aktion des Spiels, das auch in der Höhe verdient an die Heimelf ging. Wir waren einfach nicht eingespielt, mussten uns erst während des Spiels kennenlernen und hatten drei Mann im Kader, die schon 90 Minuten hinter sich hatten sowie gleich zwei Debütanten, bei denen das letzte Spiel mehrere Jahre hinten ihnen lag. Am Ende waren dennoch alle Akteure froh, dass gekickt wurde. Nach dem Spiel stimmte Mirko Schmitt die Geburtstagskiste von Martin Rügner an, der gestern gemeinsam mit seiner Freundin Geburtstag gefeiert hat. Beiden nochmal alles Gute und Dir Martin vielen Dank für die Freibierkiste.

Ein Dank geht auch an die beiden Referees der Joykicks und an unsere Gastspieler und Debütanten. Wir hoffen, dass wir Euch auch in Zukunft öfter begrüßen dürfen.

Am 13. Oktober stehen wir uns dann wieder gegenüber, bis dahin versuche ich weiter neue Gegner auszugraben.

30.06.2018 Sportfreunde Ickern : FC Schatulle ’94 & Socca5-Team = 5:1 (5:0)

Was ist wohl passiert, wenn sich urplötzlich über 40 Spieler und 1 Spielerin am Fuchsweg in Merklinde einfinden um Fußball zu spielen? Na dann hat der Wettergott 30 Grad Außentemperatur geschickt und der Heimatverein seinen feinen Kunstrasen ausgerollt.
Aber der wirkliche Grund für das überschäumende Interesse war das offizielle und dieses Jahr auch angemeldete Abschiedsspiel unseres langjährigen Weggefährten Carsten „Casi“ „die Grätsche“ „der Eisenfuß“ „die wilde 13“ Sander. Ursprünglich war vorgesehen, 90 Minuten mit den aktuellen Sportfreunden gegen das, von Organisator Alfred Lohrsträter, zusammengerufene Team des FC Schatulle ’94 (seit Januar 2012 nicht mehr im geregelten Spielbetrieb – Anmerkung des Redakteurs) zu kicken. Doch da Carsten Sander seit 2000 ein echter Sportfreund ist, kam schnell die Überlegung auf, das Spiel auf mehrere Teams auszuweiten. Die „ehemaligen“ Sportfreunde sollten Team drei bilden und die langjährigen Kickerfreunde aus den Socca5-Treffen Team vier stellen. Leider kamen nicht alle Ehemaligen ihren Versprechen nach und einige auch nur verletzt dazu, sodass schlussendlich nicht genügend Spieler für eine eigene Elf zur Verfügung standen. Kurzerhand bildeten ehemalige und aktuelle Sportfreunde eine 18 köpfige Einheit und mit Daniela Schmitt und Nils Wisniewski halfen zwei weitere Sportfreunde bei ihren ehemaligen Kollegen aus Selm aus sowie mit Martin Rügner und Daniel Bevc die Sportfreunde Nr. 21 und 22 im Socca5-Team. Die Zuschauerränge waren mit zahlreichen Spielerfrauen und Spielerfreundinnen samt Kindern, einer Spielermama, unserem „Webmaster“, angeschlagenen Ex-Sportfreunden und unserem Freund Peter Steffes von den Anne’s Kicker ’77 mehr als ordentlich gefüllt.
Wir verständigten uns dann auf ein Miniturnier mit 3 x 35 Spielminuten 11 gegen 11 über die gesamte Platzgröße. Spiel eins bestritten wir gegen die Freunde aus Selm, Partie zwei dann wir gegen das Socca5-Team und schlussendlich trat der FC Schatulle ’94 gegen das Socca5-Team in Runde drei an.
Doch vor dem ersten Anpfiff überraschte der „geschäftsführende“ Spielführer Patrick Klanthe den scheidenden Spieler Carsten Sander mit einigen blumigen und spontanen Worten sowie einem nagelneuen, originalen und gemeinschaftlich ersoffenen Adidas Ball aus vergangenen Tagen (signiert von nahezu allen Anwesenden) sowie einem speziell für Casi angefertigtem Trikot bestehend aus 2/3 SG Hagebaumarkt Castrop-Rauxel (erste Station unserer Blutgrätsche) und 1/3 Sportfreunde Ickern. Doch dann überraschte er alle Anwesende (okay drei Mitstreiter waren eingeweiht) mit seinem eigenen Abschied. Anders als beim „weggezogenen“ Casi ist bei „Pepe“ das geschundene und arg gebeutelte Kniegelenk der Hauptgrund für den schweren und quasi letzten Schritt. Er verabschiedete sich verbal und streifte sich das Pendant zu Casi‘ Trikot über (hier natürlich 1/3 SG Hagebaumarkt Castrop-Rauxel und 2/3 Sportfreunde Ickern). Es folgten spontane Umarmungen, freundschaftliches Abklatschen aber auch lange Gesichter und versteinerte Mienen. Natürlich auch tosender Applaus für die ausscheidenden beiden Spieler.
Dann wurde endlich gekickt. Die Spielleitung der ersten Partie übernahm dankenswerterweise Matthias Janz aus dem Lager der Socca5 Truppe. Und er machte dabei eine sehr gute Figur und dirigierte die beiden Mannschaften problemlos durch die Spielzeit. Carsten Sander durfte natürlich als Ehrenspielführer auflaufen. Wir starteten mit einer Mischung aus aktuellen und ehemaligen Sportfreunden, wechselten aber bunt durch und ermöglichten jedem seinen Einsatz. Auf der Gegenseite spielten Nils Wisniewski und Daniela Schmitt (selbst erst 2017 Abschied vom aktiven Fußball genommen) souverän und gewohnt fair. Wir kamen direkt zu ersten vielversprechenden Abschlüssen und scheiterten noch an den Abwehrspielern oder dem Schlussmann. Auch Carsten Sander und Patrick Klanthe hätten früh netzen können, scheiterten aber ebenso. Doch als wir dann einen weiteren Angriff über die linke Seite fuhren, passte Benjamin Ottberg das Leder in die Zentrale auf Mirko Schmitt, der neben sich Patrick Klanthe erspähte und die Kugel direkt weiterleitete. Ganz in Sinne der Mannschaftsdienlichkeit (gibt es das Wort so überhaupt?) wollte er den Ball annehmen und weiterspielen, entschied sich dann aber beflügelt von den Zurufen von Benjamin Ottberg und Mirko Schmitt auf die sonst nicht vorhandene Eigensinnigkeit und zog nach der Ballannahme direkt aus 18 Metern ab und überwand den Schlussmann im gegnerischen Kasten mehr als sehenswert zum 1:0. Nicht wenige Zuschauer betitelten den Treffer nach mehr als 3,5 Jahren Dürre (letzter Treffer am 06.09.2014 zum zwischenzeitlichen 2:4 beim 4:4 gegen die Altherren der SG Phoenix Eving – Anmerkung des Redakteurs) als schönsten seiner Karriere. Ich selbst sage, er schaffte es in meine eigene Top-3. Auch nach der Führung behielten wir das Heft des Handelns in unseren Händen und hätten durch Kevin Zastrow, Benjamin Ottberg und Mirko Schmitt schnell auf 2:0 erhöhen können. Hinten hielt Marcus Giese nach neun Jahren Abstinenz (letzter Einsatz am 04.07.2009 bei der 2:4 Niederlage gegen die Joykicks – Anmerkung des Redakteurs) fehlerfrei die Null. Fast hätte Patrick Klanthe auf 2:0 erhöht, doch den nach vorn gespielten Querpass von Benjamin Ottberg konnte Patrick Klanthe vor dem dann leeren Tor leider nicht mehr erlaufen. Wenig später ging er hinunter und wurde von Cedric Nelson ersetzt. Nun schlug auch die Sternstunde von Carsten Sander. Wohl durch die Spielführerbinde beflügelt, erkämpfte er sich selbst in der gegnerischen Hälfte den Ball und netzte unhaltbar für den Keeper zum 2:0 im kurzen Eck ein. Der Jubel war mindestens so laut wie zuvor der seines Mitspielers und die Freude allen Anwesenden anzusehen. Bei Carsten Sander war es der erste (und leider letzte Treffer) nach auch insgesamt 3,5 Jahren (letzter Treffer zum zwischenzeitlichen 10:2 beim 12:2 Kantersieg am 30.08.2014 gegen die Joykicks – Anmerkung des Redakteurs). „Opa“ Dirk Huml, früherer Rekordknipser hielt aus der Halbdistanz drauf, traf leider nur die Unterkante der Latte und leider nicht ins Tor. Dafür machte es Max Hyzyk kurz darauf besser. Er vollendete die gelungene Vorarbeit von Niklas Wesberg mit einem fulminanten Schuss zum 3:0 ins gegnerische Netz. Die Gegenwehr der nicht mehr im Spielbetrieb befindlichen Schatullen ließ, auch durch die hochsommerlichen Temperaturen, mehr und mehr nach und wir erhöhten auf 4:0. Benjamin Ottberg nahm das Anspiel von Niklas Wesberg mit und netzte zum 4:0 ein. Auch den Schlusspunkt gönnte sich Benjamin Ottberg selbst, nur das sich dieses Mal Carsten Sander den Assist sichern konnte. Dirk Huml scheiterte kurz vor dem Abpfiff noch einmal, als er allein auf den Schlussmann zulief und auch der FC hatte noch einige Torraumszenen. Am Ende ein ungefährdeter „Auf Galopp“ gegen sehr faire Gäste.

Halbzeit zwei beziehungsweise Spiel zwei bestritten wir unter der Leitung eines Schatulle Akteurs dann gegen die Freunde des Soccer5-Teams. In dessen Reihen starteten mit Martin Rügner und Daniel Bevc zwei aktuelle Sportfreunde sowie mit Sven Battefeld und Matthias Brüggemann zwei ehemalige Gegenspieler von den Sportfreunden Dortmund, die auch sehr oft als Gäste bei uns aushalfen. Sven Battefeld gehört beispielsweise zu den Pokalhelden aus dem Jahr 2010, als er aktiver Sportfreund war und mit uns die SG Borussia Gneisenau 89/08 mit 4:2 (2:2) besiegt hatte.
Schnell wurde deutlich, dass die Mannen um Michael Hadamczyk frischer agierten als wir nach den ersten 35 Spielminuten. Wir liefen den schnellen Ballstafetten hinterher und produzierten selbst einige kapitale Fehlpässe. Doch im Kasten konnten wir uns auf unseren ehemaligen Schnapper Benjamin Reiß verlassen. Die Abwehr sortierte Pascal Fritz flankiert von Niklas Wesberg und Dirk Huml sowie nach seiner Einwechselung Björn Scheller. Niklas Wesberg lieferte in den beiden Durchgängen die gefühlt beste Leistung seit seinem Debüt ab und gab keinen Ball verloren. Wir hielten noch die Null, wechselten dann aber mehrfach durch und verloren etwas die Ordnung. Eine schöne Anekdote für das „Klantsche“ Familienalbum ist auch die Tatsache, dass in der Abschiedspartie von Patrick Klanthe sein 60-jähriger Vater Günter Klanthe und sein 62-jähriger Onkel Achim Klanthe an seiner Seite spielten. Beides Urgesteiner der Sportfreunde und fast Spieler der ersten Stunde. Nach der letzten Auswechslung von Patrick Klanthe folgte wenig später auch Carsten Sander. Es lag natürlich nicht daran, aber beide mussten kurz darauf den entscheidenden Treffer zum 0:1 von Matthias Brüggemann mit ansehen. Einen Eckball von unserer rechten Seite bekamen wir einfach nicht verteidigt und Dirk Huml stand zu weit von Gegenspieler entfernt und kam dadurch nicht hoch genug. Matthias Brüggemann stieg ohne Gegenwehr hoch und überwand Benjamin Reiß aus kürzester Distanz zum 0:1 im kurzen Eck. Die Sportfreunde versuchten wirklich alles und hatten auch noch den Ausgleich auf den Schlappen, am Ende obsiegten die „Blauweißen“ verdient aber dennoch knapp mit 0:1. Der „Turniersieg“ war jetzt nur noch mit Schützenhilfe der Schatullen für uns drin. Die letzte Partie von Patrick Klanthe war in Stein gemeißelt, die von Carsten Sander noch nicht. Er half noch beim Soccer5-Team aus.

Spiel drei bzw. die zweite Halbzeit für den FC Schatulle ’94 und das Soccer5-Team wurde von unserem Stürmer Benjamin Ottberg geleitet. Beide Mannschaften kickten fair gegeneinander und die Soccer5-Elf ging relativ schnell mit 1:0 in Front. Für unseren „Turniersieg“ hätte der FC Schatulle ’94 nun mindestens 2:1 gewinnen müssen. Doch kurz darauf fiel das verdiente 2:0 für das Soccer5-Team. Aber die Recken um Daniela Schmitt und Nils Wisniewski gaben noch einmal alles und verkürzten Mitte der Partie auf 2:1 und Hoffnung keimte auf, denn auch ein 3:2 Sieg der Selmer hätte uns gereicht. Doch nach und nach schraubten die „Blauweißen“ das Ergebnis auf 3:1, 4:1 und schlussendlich 5:1 in die Höhe. Die Tanks der Schatullen waren einfach leer und die späteren Turniersieger einfach zu ballsicher und laufstark. Es fielen sehr schöne Tore nach Kombinationsfußball, aber auch nach starken Solos.
Eine ebenso ansehnliche Begegnung wie die beiden Partien zuvor. Es gab überhaupt nur ganz selten Fouls und wenn dann durch ungeschickte Zweikämpfe aber nie durch böse Attacken. Sportlich fair wurde jeder der sechs Treffer gefeiert und auch von den neutralen Zaungästen bejubelt. Als dann Carsten Sander zwischenzeitlich eingewechselt wurde, brachen auch für ihn die letzten Spielminuten an. Klar, die letzten als Sportfreund lagen nach Spiel zwei bereits hinter ihm, komplett trat er von der Castroper Bühne aber nun mit dem Schlusspfiff und dem klaren 5:1 Sieg ab.

Abpfiff und auf zum Pressetermin! Alle, die es wollten, reihten sich mehr oder minder ordentlich gestaffelt um den Mittelkreis auf und wurden von der Drohne unseres Webmasters gefilmt und fotografiert.

Obwohl der sportliche Erfolg heute weit hinter den Attributen wie Spaß, Fun und Vergnügen (alles irgendwie dasselbe oder!?) stand, wollen wir der Statistik gerecht werden. Ich habe mich dazu entschieden, die Halbzeiten jeweils aufzuaddieren. Somit ging der nicht dotierte Turniersieg mit 3 (6) Punkten und 6:1 Toren an das Socca5-Team, Platz zwei mit 3 Punkten und 5:1 Toren an die Sportfreunde Ickern und der bronzene Rang mit leider 0 Punkten und einem Torverhältnis von 1:10 an den FC Schatulle ’94.

Nach und bereits während der Spiele wurden die gesponserten Freibierkisten von Carsten Sander (Ausstand), Pascal Fritz (bestandene Prüfung) und Günter Klanthe (Geburtstagskiste zum 60-ten) mit den Gegenspielern und Fans geleert und ausnahmsweise nicht angesungen („Casi da hat der Ehrenspielführer aber geschlafen!“). Dafür sangen wir die sehr nette Geste (Freibierkiste von Peter Steffes) an, die wir dann abends entleerten. Vielen Dank allen edlen Spendern!

Wir beide, Casi & Pepe, bedanken uns bei allen, die am vergangenen Samstag aktiv oder passiv oder wie Peter Steffes und Daniel Rückert hinter den Kameraobjektiven oder am Steuer der privaten HD-Drohne zum einem gelungenen Samstagnachmittag und drei wirklich sehr schönen Fußballspielen beigetragen haben. Zudem sind wir sehr froh, dass wir jeder ein eigenes und echtes (nicht geschenktes) Tor bejubeln konnten. Ohne die Mannschaft und die Gegner natürlich unmöglich. Ob wir beide überhaupt mal in einem Spiel gemeinsam genetzt haben, wird noch eingehend recherchiert, ich meine aber nein. Wir gehen mit Wehmut und Herzschmerz, aber auch mit stolz geschwellter Heldenbrust (REIB – Ickern – Songzeile) als langjährige Sportfreunde auf dem Zenit unserer Karrieren. Carsten Sander wird uns als Freund und Ehrenmitglied, ich selbst als Organisator, passives Mitglied und Redakteur erhalten bleiben solange die Sportfreunde Ickern fortbestehen.

Natürlich haben auch einige verdiente Sportfreunde gefehlt die schmerzlich vermisst wurden. Als Beispiele herhalten müssen hier Tomai und Mike Pelle (Rom Städtetour), Marc Schünemann (Kindergartenverabschiedung – nein nicht seine eigene!), Filipe Santos Couto (Dubai-Urlaub), Dominik Moldtkau (Flitterwochen – herzlichen Glückwunsch nochmal!), Günter Sterzer (Bundeswehrdienst in Süddeutschland), Benjamin Stephan (verletzt), Robin Schrimpf (arbeiten), David Dodt (Geburtstagsfeier und Anreise aus Berlin nicht kombinierbar), Cliff Hesselbach (arbeiten und verletzt) und noch einige mehr.

VIELEN HERZLICHEN DANK FÜR INSGESAMT NAHEZU 1.000 EINSÄTZE und FAST 100 TORE IN EUREN REIHEN! WIR WERDEN DIE AKTIVE ZEIT MIT NIEDERLAGEN, SIEGEN, TURNIEREN, TOREN, FETEN, FAHRTEN UND VIELES MEHR NIEMALS VERGESSEN!

Danke Sportfreunde Ickern

P. S. Entschuldigung für den wahrscheinlich längsten Spielbericht der Sportfreunde-Ära, ist ja auch der letzte mit Carsten Sander und Patrick Klanthe auf dem Feld (schnief)! Und noch ein dickes SORRY dafür, dass ich meinen Abschied geheim gehalten und nur wenige Vertraute vorab informiert hatte. Ich wollte unserem „Casi“ ja auch nicht seine „Bühne“ nehmen.

Ich hoffe, dass ich niemanden vergessen und keinen Namen verunglimpft habe. Leider hat der nachfolgende Abend einige Gehirnzellen gekostet, aber dazu an anderer Stelle später mehr. Ergänzungs- und oder Änderungswünsche dürfen mir sehr gern über Handy, Gästebucheintrag oder
E-Mail zugestellt werden, freue mich immer über externe Anregungen. Natürlich auch über weiteres Bild- und Tonmaterial (einige Einsendung habe ich schon erhalten).

Diese „Ickerner“-Akteure wirkten in den drei Teams mit (nicht nach geschlechtlichen oder alphabetischen Gesichtspunkten sortiert):

Kevin Zastrow / Björn Scheller / Daniel Bevc / Christopher Radhoff / Benjamin Reiß / Pascal Fritz / Max Hyzyk / Benjamin Ottberg / Mirko Schmitt / Daniela Schmitt / Nils Wisniewski / Niklas Wesberg / Martin Rügner / Cedric Nelson / Achim Klanthe / Günter Klanthe / Patrick Klanthe / Ahmet Kadioglu / Dirk Huml / Marcus Giese / Sven Battefeld / Matthias Brüggemann / Daniel Novinc (ohne Einsatz) / Daniel Rückert (ohne Einsatz) / Kosta Palmberg (ohne Einsatz) / Peter Steffes (ohne Einsatz).

Auffälligste „Ickerner“-Akteure der Spiele:

Marcus Giese mit gegentorloser Partie.
Niklas Wesberg mit tadelloser Zweikampfbilanz.
Achim Klanthe als ältester Ickerner Feldspieler.
Carsten Sander als Torschütze, Vorbereiter und einziger Akteur, der alle drei Begegnungen absolvierte.
Patrick Klanthe als erster Torschütze (Dosenöffner).
Benjamin Ottberg als Doppeltorschütze.

H-Sport Cup – VfB Habinghorst – 4. Platz

Auch 2018 folgten wir dem traditionellen Ruf in den Habichthorst und traten als einer der Lokalmatadore auf. In zwei Gruppen standen sich insgesamt 12 Teams gegenüber. Die Gruppensieger spielten im Finale den Turniersieg aus, die Gruppenzweiten traten im Spiel um Platz 3 und 4 an.
Wir konnten mit 10 Sportfreunden und 2 Gastspielern ein sehr junges und dynamisches Team ins Rennen um den riesigen Wanderpokal schicken.
Mit Martin Rügner, Patrick Klanthe und Benjamin Reiß drückten sich gleich drei Sportfreunde auf den Zuschauerrängen herum. Max Hyzyk und Cedric Nelson traten, wie abgesprochen, in anderen Mannschaften an.

Wir schickten zuerst Nils Wisniewski zwischen die Pfosten, nachher übernahm Kevin Zastrow die Position des Keepers.
Aus den insgesamt fünf Vorrundenspielen errungen wir bei einer Niederlage zum Auftakt 10 Punkte sowie ein Torverhältnis von 10:6.

Spiel 1 – Sportfreunde Ickern : FC Torlos Recklinghausen = 1:3 (Tor: TTT)

Wie gesagt begann Nils Wisniewski im Kasten, davor liefen Christopher Radhoff, Spielführer Mirko Schmitt und Tomai Pelle in der „Abwehr“ auf. Im Zentrum startete Kevin Zastrow und vorn agierten Robin Schrimpf und TTT.
Leider kamen wir gegen die grün gekleideten Nachbarstädter überhaupt nicht ins Spiel und liefen Ball und Gegner früh hinterher. Die erste Ecke der Gegner konnten wir noch vereiteln. Nach einem Einwurf kurze Zeit später täuschte der Torschütze kurz an und nagelte das Leder zum 0:1 ins lange Eck. Nix zu machen für Nils Wisniewski im Kasten. Mirko Schmitt verließ dann für Marco Breyer das Spielfeld. Pascal Fritz ersetze Kevin Zastrow und TTT glich zum 1:1 aus. Er zirkelte das Zuspiel von Robin Schrimpf über den Innenpfosten zum Ausgleich in die Maschen. Danach nahm er eine Auszeit und Kevin Zastrow kam zurück ins Spiel. Hinten ging Christopher Radhoff raus und wurde von Gastspieler Fahd Latrach abgelöst. Obwohl wir nach einem Ballverlust mit 3 gegen 3 agierten, landete abermals ein langer Ball im unteren Eck. Wir lagen mit 1:2 hinten und die Zeit wurde langsam knapp. Die Gegner hatten uns im Griff und deutlich mehr vom Spiel. Mike Pelle, der erst wenige Sekunden zuvor eingewechselt worden war, verletzte sich dann beim 1:3. Er konnte den ersten Torschuss noch blocken, bekam dabei aber eins auf die „Socken“ und konnte den Nachschuss ebenso wenig abwehren wir seine Mitspieler.
Robin Schrimpf machte noch einmal für TTT Platz und auch Niklas Wesberg kam für Pascal Fritz zu ersten Einsatzminuten.
Nach der klaren Niederlage erste Manöverkritik und der erste Freibiermeter aus dem Portemonnaie von Mirko Schmitt. Danke Mirko!

Auffälligster Akteur des Spiels:
TTT mit dem sehenswerten Ausgleich zum zwischenzeitlichen 1:1.

Spiel 2 – Sportfreunde Ickern : #die Mannschaft = 4:1 (Tore: 2 x TTT / Fahd L. / Marco B.)

Spiel zwei lief deutlich besser als das Auftaktmatch. Wir schickten dieselbe „Startelf“ aufs Feld, einzig Tomai Pelle blieb freiwillig unten und wurde von Fahd Latrach ersetzt.
Christopher Radhoff eroberte das Leder in der Anfangsphase mit einem starken Tackling und passte weiter auf Robin Schrimpf. Robin Schrimpf startete auf Außen durch und fand mit seinem Querpass TTT, der allerdings erst im Nachsetzen zum 1:0 einschießen konnte. Nach einem schnellen Konter setzte Fahd Latrach den Ball noch neben das Tor. Wieder Konter für die Sportfreunde und dieses Mal klingelte es im Kasten. Fahd Latrach nahm den Ball mit dem Oberkörper gekonnt an und schoss die Kugel wuchtig zum 2:0 ins lange Eck. Die Gegenspieler reklamierten vehement Handspiel, doch der Referee wertete den Treffer zu Recht. Kevin Zastrow kassierte dann eine gelbe Karte, wohl nicht für ein Foulspiel, eher weil er eine Grätsche von der Seite angesetzt hatte. Dann kam Marco Breyer für Kevin Zastrow ins Spiel.
Mit einem sehenswerten Trick ließ TTT seinen Gegenspieler düpiert stehen und vollendete genial zum 3:0 für Ickern. Dann ließ er sich als Vorlagengeber feiern. Er verlängerte einen Ball zu Marco Breyer, der die Kugel kurz annahm und dann ansatzlos zum 4:0 über den Innenpfosten ins Tor hämmerte. Mit dem direkten Wiederanpfiff verkürzten die Gegenspieler zum 4:1 Endstand. Niklas Wesberg war kurz zuvor eingewechselt worden und konnte den Angreifer nicht mehr am Ehrentreffer hindern.

Auffälligster Akteur des Spiels:
TTT mit seinem Doppelpack und der Vorlage zum 4:0.

Spiel 3 – Sportfreunde Ickern : Glasbier Rangers = 1:0 (Tor: Christopher R.)

Im dritten Match kam es zum alljährlichen Wiedersehen mit den Glasbier Rangers. Wie immer, erhielten wir auch dieses Mal einen Wimpel vom Gegner geschenkt, der nun sein Zuhause bei Mike Pelle gefunden hat. Die Begrüßung verloren wir deutlich gegen das Team mit den zwei dribbelstarken Frauen im Kader.
Kevin Zastrow trat nun als Schlussmann an und Nils Wisniewski absolvierte die ersten Minuten als Feldspieler. Zu Beginn musste Fahd Latrach in höchster Not zur Ecke klären, die dann zum Glück keine Torgefahr brachte. Auch ein Konter kurz darauf landete nicht im, sondern neben dem Kasten. Kevin Zastrow vereitelte die nächste Großchance mit einer gelungenen Parade aber auf Kosten einer weiteren Ecke. Als auch diese Gefahr gebannt war, erhielten wir nach dem Wimpel das zweite Gastgeschenk. Christopher Radhoff hielt aus dem Halbfeld einfach mal drauf und aus unerklärlichen Gründen hoppelte der Ball an allen Gegenspielern und dem Schlussmann vorbei ins Tor. 1:0 für Ickern und keiner wusste warum. Eine sehr glückliche aber nicht unwichtige Führung, schließlich war der Gruppensieg rechnerisch noch drin. Marco Breyer tanzte sich dann bis zum Schlussmann durch, scheiterte dann aber an selbigem. Nach einem Abwehrbock hätte TTT das 2:0 markieren müssen, doch er scheiterte aus kürzester Distanz. Auch Robin Schrimpf vertagte die Entscheidung und nagelte den Ball über den Kasten. Am Ende gewannen wir sehr glücklich, verdienten uns den Sieg zum Spielschluss hin aber auch.

Auffälligster Akteur des Spiels:
Christopher Radhoff mit dem Slapstick-Tor des Tages.

Spiel 4 – Sportfreunde Ickern : SC Hassel 19 = 1:1 (Tor: TTT)

Im vorletzten Gruppenspiel traten wir gegen das schwarzgekleidete Team aus Gelsenkirchen an. Echte Feierbiester, wie uns der Turnierausrichter im Nachgang erzählt hatte. TTT begann gewohnt stark und ließ nach einem Solo gegen die halbe gegnerische Mannschaft im Abschluss zu viel Dampf ab und verfehlte den Querbalken knapp. Hinten hatten wir mit Kevin Zastrow einen starken Rückhalt, denn er konnte einen schnellen Konter zur Ecke abwehren. Noch stand die Null auf beiden Seiten. Der SC hatte mehr Spielanteile und agierte etwas abgeklärter. Kevin Zastrow leitete dann mit einem langen Ball auf TTT einen vielversprechenden Angriff ein. TTT hielt aus der Drehung drauf, doch der Schlussmann wehrte das Geschoss ab. Doch gegen den wuchtigen Nachschuss zum 1:0 war auch eher machtlos!
Robin Schrimpf sah dann gelb für ein Foul und die anschließende Meckerei. Leider glich der SC kurz vor dem Ende verdient mit einem schönen Treffer über den Innenpfosten zum 1:1 Endstand aus. Den Siegtreffer vergab Niklas Wesberg, der nach Zuspiel von Marco Breyer am Kasten vorbei schoss und mit mehr Ruhe noch ein paar Meter hätte laufen und sich dann die Ecke aussuchen können. So blieb uns vor Spiel fünf nur die Hoffnung auf das kleine Finale. Dafür mussten wir siegen und der SC verlieren.

Auffälligster Akteur des Spiels:
Kevin Zastrow, hielt hinten nahezu alles und leitete das 1:0 ein.

Spiel 5 – Sportfreunde Ickern : Torpedo Bolzplatz = 3:1 (Tore: Pascal F. / TTT/ Robin S.)

Im letzten Spiel fiel die Entscheidung über Vorrundenaus oder Spiel um Platz 3 und4. Wir wurden über die Ereignisse auf dem Nebenplatz informiert und dort verlor der SC Hassel 19 am Ende deutlich mit 5:0 oder 6:0 gegen den Gruppensieger FC Torlos Recklinghausen.
Parallel machten wir unsere Hausaufgaben und gingen mit einem ähnlichen Strahl wie in Spiel 3 mit 1:0 in Führung. Dieses Mal zog Pascal Fritz von der Mittellinie ab und es schien, als würden alle Gegenspieler freiwillig Platz machen. Der Ball rollte schlussendlich über die Linie und wir lagen vorn. Den ersten Abschluss des gegnerischen Teams vereitelte Kevin Zastrow sicher. Kevin Zastrow leitete einmal mehr mit einem schnellen Abwurf den Gegenstoß ein und TTT netzte gegen die gegnerische Überzahl zum 2:0 ins kurze Eck.
Dieses Mal stand unsere Defensive bombensicher und jeder lief für den anderen mit. Nils Wisniewski zirkelte einen Eckball vor das Tor und Robin Schrimpf köpfte nahezu unbedrängt zum 3:0 ins kurze Eck. Leider konnten wir im letzten Spiel unseren Kasten nicht sauber halten. Der letzte Konter schlug zum 3:1 Endstand im Ickerner Netz ein, obwohl Kevin Zastrow noch ans Leder kam.

Auffälligster Akteur des Spiels:
Kevin Zastrow, im Kasten fast unbesiegt und abermals Vorbereiter für einen Ickerner Treffer.

Spiel um Platz 3 und 4 – Sportfreunde Ickern : SpVgg Knallgas = 1:4 (Tor: Nils W.)

Die Gruppenphase hatten wir mit 3 Siegen, 1 Remis und 1 Niederlage als Gruppenzweiter überstanden und da leider nicht „über Kreuz“ gespielt wurde, blieb uns nur das „kleine Finale“ gegen den Gruppenzweite der Gruppe B. Im Team der SpVgg Knallgas stand uns unser eigener Mitspieler Cedric Nelson gegenüber. Vor dem Spiel noch schnell abklatschen und ein gemeinsames Foto, mit dem Anpfiff vergaßen beide Seiten für 12 Minuten die Freundschaft.
Die Gegner standen sehr gut organisiert und ließen den Ball gezielt zirkulieren. Cedric Nelson saß da noch auf der Bank und kam erst später hinzu. Im ersten „Drittel“ neutralisierten sich beide Mannschaften und es gab kaum Torabschlüsse. Ein direktes Duell entschied Kevin Zastrow im Kasten dann für sich. Robin Schrimpf versuchte sich dann als Torschütze, doch sein Schuss wurde erfolgreich geblockt. Einen Gegenzug konnte Fahd Latrach mit einem starken Tackling vorerst blocken, doch der Ball landete dann bei einem vogelfreien Gegenspieler, der aus zentraler Position zum 0:1 einschießen konnte. Einem dummen Ballverlust im Spielaufbau verdanken wir das vorentscheidende 0:2 wenig später. Doch wir konterten uns noch einmal auf 1:2 heran. Fahd Latrach steckte durch zu TTT, der seinerseits quer auf Nils Wisniewski passte. Nils Wisniewski entkam seinem Bewacher und markierte den Anschlusstreffer. Doch leider schenkten wir das Leder erneut zu schnell her und den schnellen Gegenangriff nutzten die Gegner in Überzahl zum 1:3. Kevin Zastrow war auch hierbei chancenlos. Den Schlussstrich zum 1:4 Endstand zog ein Gegenspieler mit einem Strahl aus dem Halbfeld. Der Ball touchierte noch den Innenpfosten und landete unhaltbar zum 1:4 im Netz. Am Ende waren wir einfach zu blauäugig und der Sieg für die SpVgg um Cedric Nelson ging auch in der Höhe in Ordnung.

Auffälligster Akteur des Spiels:
Fahd Latrach, der mehrere Angriffe abgefangen und einige eigene Abschlüsse gehabt hatte.

Nach dem Finale folgte die Siegerehrung und Spielführer Mirko Schmitt nahm unter tosendem Beifall den Preis für unseren vierten Platz entgegen. Einen hochwertigen Fußball, der für Geld kaum zu bekommen sein dürfte (IRONIE!).

Die Sportfreunde gönnten sich die obligatorische Freibierrunde aus der Kasse und auch Mirko Schmitt und Martin Rügner spendeten noch einige Freigetränke fürs Team. DANKE JUNGS!

Schlussendlich kamen alle Sportfreunde auf ihre Spielzeiten und bis auf Mike Pelle verletzte sich auch niemand. Für Mike Pelle erteilen wir hiermit Turnierverbot in Habinghorst, denn es war bei seiner zweiten Teilnahme die zweite Verletzung, gute Besserung!

P. S. Turniersieger wurde ungeschlagen der FC Torlos Recklinghausen mit einem klaren Finalsieg gegen KC Die Vollen.

Joykicks : Sportfreunde Ickern = 6:4 (2:0)

Obwohl wir mittlerweile leider nur noch alle 6-8 Wochen zu einem Spiel antreten, war es wieder eine Mammutaufgabe, eine eigene Elf aufbieten zu können. Da ich selbst leider ans Krankenbett gefesselt war und bin, fußt der kurze Spielbericht auf Erzählungen und Nachrichten aus unserer WhatsApp Gruppe. Sollten daher Ergänzungen und/oder Korrekturen notwendig werden, bitte ich Euch um Unterstützung und Rückmeldung. Bevor wir zum Spielgeschehen kommen, wollen wir auch hier nochmals mahnende Worte an unseren Dauergastgeber, die Joykicks, richten. Mittlerweile ist die negative Stimmung in unserer Mannschaft so groß, dass gut 60% überhaupt nicht mehr gegen die Joykicks antreten wollen/werden. Warum? Es liegt nicht an der Fairness und dem guten Verhältnis, dass beide Mannschaften seit Jahren verbinden. Es geht, wie wir schon sooooo oft angesprochen haben um die notorische Unpünktlichkeit (30-45 Minuten sind leider zur Normalität geworden), den unvollständigen Kader (oft nur 8-9 Spieler) und den dadurch fehlenden Schiedsrichter. All diese Dinge summieren sich dann in unserer Kabine auf und führen dazu, dass Spieler unzufrieden als Aushilfen überwandern und andere unfreiwillig die Partie leiten müssen. Wir wollen hier niemanden belehren oder erziehen, aber bitte habt Verständnis, wenn unser Team vielleicht dann nicht mehr eine Stunde nach dem geplanten Anpfiff aufläuft oder ein Spiel erst gar nicht mehr annehmen möchte. Ab einem gewissen Grad geht auch mein Einfluss als Organisator und „geschäftsführender“ Spielführer verloren. So nach dem Wort zum Samstag, am Sonntag, kommen wir endlich zum sportlichen Teil. Stefan Birnbaum, leider selbst noch verletzt, stellte sich in den Dienst beider Mannschaften und leitete die Begegnung, konnte so auch sein Taschengeld aufbessern. Gast und zeitgleich Debütant Dominik Breyer (Cousin von unserem Marco) half dann in den ersten gut 40 Minuten bei den Joykicks aus, die leider selbst nur acht Akteure aufbieten konnten. Somit standen sich in Durchgang eins neun Joykicks den noch zehn verbliebenen Sportfreunden gegenüber. Mit einer satten Verspätung von über einer halben Stunde ging es dann endlich los. Unseren Kasten hütete in Runde eins David Meyer, davor stellten Mike und Tomai Pelle sowie Niklas Wesberg die Deckung. Einzige Sturmspitze war unser Rekordknipser Benjamin Ottberg, der über das Fünfermittelfeld bestehend aus Ex-Sportfreund Daniel Novinc, Pascal Fritz, Gast und Debütant Flo Spottke, Rekonvaleszent Cedric Nelson und Marco Breyer gefüttert werden sollte. Trotz der personellen Überzahl kamen wir überhaupt nicht ins Spiel und konnten kein Kapital aus der zahlenmäßigen Übermacht ziehen. Mit der Spielleitung hatte Stefan Birnbaum keinerlei Probleme, blieb es doch stets fair und freundschaftlich. Die Hausherren gingen dann auch leider mit 1:0 in Führung und konnten diese noch vor dem Pausentee auf 2:0 ausbauen. Um die 40. Spielminute herum hatte Jost Ziegner einen „Zaungast“ überreden können und ihm schnell ein Heimtrikot übergestreift. Somit ging es bis zum Pausenpfiff mit 11:11 und ausgeglichener Personaldecke weiter. Stefan Birnbaum musste den neuen Spieler dennoch direkt mit gelb verwarnen, da er sich weder angemeldet, noch bis zu einer Spielunterbrechung gewartet hatte. Wenig später waren die ersten 45 Minuten gelaufen und das Team labte sich am gesponserten Mineralwasser aus der Privatschatulle von Marco Breyer, tolle Aktion und Danke dafür Marco! In der Pause dann Manöverkritik und einige Umstellungen. Wir holten unsere Leihgabe Dominik Breyer zurück in unsere Reihen, da Gastorganisator Jost Ziegner zwei weitere „Fremdlinge“ verpflichten konnte. Zudem tauschen Niklas Wesberg und David Meyer, wie zuvor abgesprochen, die Positionen. Leider erwischten die neuformierten Hausherren den besser Start und einer der drei „Neuzugänge“ markierte mit seiner ersten Aktion das 3:0 gegen uns. Klare Niederlage? Vorentscheidung? Mitnichten! Die Sportfreunde besannen sich endlich auf Fußball und legten richtig los. David Meyer leitete nach eigener Aussage gleich drei unserer vier Tore ein. Wir trafen durch Benjamin Ottberg, Pascal Fritz und Cedric Nelson erst zum 3:1 Anschluss, verkürzten wenig später auf 3:2 und egalisierten den klaren Rückstand mit dem 3:3 Ausgleich. Mit den drei Toren im Rücken lief es jetzt viel besser und wir hatten das bessere Ende eigentlich im unseren Händen. Doch leider sprang der Ball unserem Abwehrspieler Mike Pelle im eigenen Strafraum an die Hand und Stefan Birnbaum entschied vollkommen vertretbar auf gelbe Karte und Strafstoß. Leider konnte Niklas Wesberg das 4:3 vom Punkt aus nicht verhindern. Scheinbar haderte Mike Pelle immer noch mit dem Handelfmeter, als er einen Angreifer an der Seitenauslinie von den Beinen holte und danach auch noch meckerte. Stefan Birnbaum blieb gar keine andere Wahl, er verwies unseren jungen Italiener mit gelbrot des Feldes. Jetzt standen wir plötzlich in Unterzahl auf dem Merklinder Kunstrasen und kassierten schnell das vorentscheidende 5:3. Zwar kamen wir durch Benjamin Ottberg‘ zweiten Tagestreffer noch einmal auf 5:4 heran, am Ende schwanden dann aber die Kräfte. Spielführer Tomai Pelle reihte sich dann noch als unfreiwilliger Eigentorschütze ein und markierte den 6:4 Endstand für die Heimelf. Kurz vor dem Ende vergab Benjamin Ottberg dann noch die Möglichkeit auf das 6:5, was schlussendlich nur Ergebniskosmetik gewesen wäre. Nach dem Spiel stimmten alle die Geburtstagskiste von Mike Pelle an, der nach eigener Aussage einen eher gebrauchten Samstag verlebt hatte. Aktuell stehen keine weiteren Spiele im Kalender, aber den 30. Juni 2018 sollten sich bitte schon einmal ALLE Sportfreunde vormerken. Dann kicken wir im Traditionsspiel gegen das ehemalige Team des FC Schatulle ’94. Zudem werden wir dann unseren weggezogenen Sportfreund Carsten Sander gebührend und offiziell verabschieden. Und wer weiß, vielleicht gibt es am diesem 30.06.2018 ja noch die eine oder andere Überraschung. Allen Akteuren, die heute unsere Flagge hochgehalten haben, vielen Dank und hoffentlich können wir unsere beiden Debütanten Flo Spottke und Dominik Breyer des Öfteren bei uns begrüßen. Ihr seid herzlich willkommen. Danke auch den beiden Getränkespendern, unserem Referee sowie den beinahe freiwilligen Torleuten. Wirklich schade, dass ich selbst nicht dabei sein konnte.

Joykicks : Sportfreunde Ickern = 4:2 (1:2)

Nach sechswöchiger Zwangspause rollte der Ball heute endlich wieder unter freiem Himmel. Frühfrühlingswetter und ein bestens gepflegter Kunstrasen bildeten einen mehr als ansprechenden Rahmen. Wir brachten es trotz einiger Absagen auf immerhin 12 Spieler, die Gastgeber leider nur auf deren 10. Da bei uns der Fairplay Gedanke im Vordergrund steht, einigten wir uns auf ein ausgeglichenes 10 gegen 10. Marc Schünemann nahm dem „geschäftsführendem Spielführer“ (die Neuwahlen stehen noch aus) Patrick Klanthe die Entscheidung ab und nahm zuerst auf der Bank Platz. Stefan Birnbaum stellte sich einmal mehr in den Dienst der beiden Teams und leitete die erste Spielhälfte.
Nach freundlicher Begrüßung stießen die sehr jungen und teilrestaurierten Joykicks an. Einzig der etatmäßige Keeper dürfte jenseits der 30 gewesen sein.
Wir setzten auf eine vierer Abwehrkette, ein dreier Mittelfeld und zwei Sturmspitzen. Da wir immer noch einen Schlussmann verpflichten konnten, waren wir sehr dankbar, dass Nils Wisniewski sich wieder zwischen unsere Pfosten stellte.
Wir übernahmen zu Spielbeginn die Regie und kamen über Robin Schrimpf, Benjamin Ottberg und Pascal Fritz zu ersten Abschlüssen. Leider vergaben wir selbst die eindeutigsten. Doch als Robin Schrimpf einen langen Ball erlaufen hatte und in den Strafraum abgebogen war, musste der Abwehrspieler sich rustikal einbringen und verschaffte uns so einen berechtigten Strafstoß. Der gefoulte trat als Schütze an und verwandelte zum 0:1, obwohl der Keeper die Ecke geahnt hatte und noch ans Leder gekommen war. Auch nach der verdienten Führung steckten wir nicht auf. Allein Benjamin Ottberg vergab in der Folge zwei oder drei Aktionen, die er sonst klar verwandelt hätte. Die Heimelf verlegte sich zunächst auf Konterläufe und schloss eben einen dieser Konter zum 1:1 Ausgleich ab. Mike Pelle stand sehr tief und hob das Abseits auf. Zwar setzte er noch nach und verfolgte den Angreifer, konnte den Gegentreffer aber ebenso wenig verhindern, wie Nils Wisniewski im Kasten. Nach dem Ausgleich wogte die Begegnung hin und her und es entwickelte sich eine sehr faire und interessante Begegnung. Leider schlichen sich auch immer wieder Fehlpässe und zu ungenaue Abschlüsse ein. Nach einer Ecke für uns scheiterte Martin Rügner per Kopf und Patrick Klanthe mit dem Nachschuss. Die Joykicks trafen gleich zweimal Aluminium und erspielten sich gefühlte 15 Eckbälle in Durchgang eins. Hinten hielten Martin Rügner und Tomai Pelle den Laden dicht und verloren kaum einen Zweikampf. Mike Pele nahm sich dann eine Auszeit und Marc Schünemann komplettierte die Abwehr nach seiner Einwechselung. Noch hatten wir mehr vom Spiel, was kurz vor dem Pausenpfiff auch in der neuerlichen Führung mündete. Marco Breyer, der die linke Außenbahn auf und ab gelaufen war, bereitete den Treffer vor und Robin Schrimpf wurde erst geblockt, traf nach einer Kraftaktion aber doch noch gegen den Lauf ins lange Eck. Wir lagen 1:2 vorn und nahmen diese enge Führung mit in die Verschnaufpause. Die Führung hätte höher ausfallen können, doch als der gegnerische Keeper einen satten Abschluss von Pascal Fritz zur Seite abgewehrt hatte, scheiterte Robin Schrimpf im Nachschuss, denn er traf leider nur den am Boden liegenden Schlussmann.
In der Pause übernahm Jost Ziegner das Amt des Schiedsrichters und Stefan Birnbaum kam für Marco Breyer ins Spiel.
Leider kippte die Begegnung nun deutlich zugunsten der schwarzgelb gekleideten Heimelf. Wir kamen phasenweise mehrere Minuten nicht aus der Defensive und verlagerten uns nun unsererseits einzig auf Konterläufe. Kaum fünf Spielminuten nach dem Seitenwechsel fiel dann auch schon der Ausgleich gegen uns. Wir agierten hinten zu unsortiert und Niklas Wesberg hatte noch die Gelegenheit, den Ball aus dem Fünfer zu schlagen, doch er zögerte eine Sekunde zu lange. So kam der Angreifer ans Leder und schloss humorlos zum 2:2 im kurzen Eck ab. Marc Schünemann hatte zwar noch seine Fußspitze dran, konnte dem Ball aber keine Richtungsänderung beibringen. In der Folge rettete noch zwei Mal Aluminium und mindestens 4 bis 5 Mal Nils Wisniewski für uns und hielt das Ergebnis so noch offen. Doch um die 60. Spielminute herum gerieten wir zum ersten Mal ins Hintertreffen. Obwohl wir beim Gegenangriff in Überzahl verteidigten, stand der nachrückende Angreifer am Strafraum vollkommen ungedeckt und nagelte den Rückpass seines Mitspielers zum 3:2 ins lange Eck.
Leider stellten wir unsere Bemühungen mehr und mehr ein und nur eine Hand voll Sportfreunde gab Vollgas, die andere Hälfte verlor sich in Diskussionen und gegenseitigen Schuldzuweisungen. Wir hatten kaum noch eigene Torraumszenen und wenn, dann scheiterten wir an der Zielgenauigkeit oder an der vielbeinigen Abwehr. Den Schlussakkord zum 4:2 setzten die Hausherren aus einer Abseitsstellung heraus. Der Angreifer war deutlich aus der strafbaren Abseitszone gestartet, konnte so von Martin Rügner und Tomai Pelle auch nicht mehr eingeholt werden. Nils Wisniewski eilte dem Gegenspieler entgegen, konnte das vierte Gegentor aber auch nicht mehr verhindern. In der Schlussphase vereitelte Nils Wisniewski selbst beste Torchancen der Joykicks und war neben Martin Rügner der auffälligste Akteur. Marco Breyer war für Niklas Wesberg ins Spiel zurückgekommen und zuvor hatte Mike Pelle seinen Spielführer Patrick Klanthe abgelöst. Am Ende wäre fast noch der 4:3 Anschlusstreffer gefallen, doch ob der Steigerung in Durchgang zwei ging der Sieg verdient ans Heimteam. Ein dickes Dankeschön geht an Mike Pelle, der wieder einmal eine private Wasserspende ans Team gerichtet hatte!
Vor dem Spiel wurde dann erstmalig ein kostenloses Exemplar unserer Jahreschronik verschenkt. Über Lob und Tadel im Gästebuch unserer Homepage würde ich mich sehr freuen.

Sportfreunde Ickern : FC Buercelona = 2:5 (0:1)

Soccer5 zum Jahresauftakt ist ja eine schöne Sache, aber Großfeld mit 11 gegen 11 an der frischen Luft genau dass, wofür wir Sportfreunde stehen. Obwohl es noch kurzfristige Absagen in unseren Reihen gegeben hatte, fanden schlussendlich 18 (ACHTZEHN!) Spieler den Weg nach Ickern. Begleitet wurden sie von vier Spielerfrauen/Spielerfreundinnen.
Unser Gast vom FC Buercelona hatte auch ein paar Fans, aber anders als wir „nur“ 12 oder 13 Spieler dabei, was dazu führte, dass auch Coach Sven Striemann aktiv mitwirken musste/durfte.
Da wir auch in 2018 keinen stets anwesenden Keeper haben werden sprang diese Woche Neuzugang Nils Wisniewski in die Bresche und mimte einen sehr starken Schlussmann. Die erste Elf war schnell gefunden und mit Niklas Wesberg, Daniel Novinc, Patrick Grunert, Cliff Hesselbach, Christopher Radhoff, Philipp Kozub und erstmalig Daniel Winkler standen gleich sieben Reservisten bereit.
Wir gewannen die Seitenwahl, der Gast stieß nach sehr fairer Begrüßung unter der Leitung des Recklinghäuser Referees an.
Anfangs waren bei Seiten auf einen kontrollierten Spielaufbau bedacht und versuchten den Ball in unserem ersten Pflichtspiel des Jahres durch die eigenen Reihen laufen zu lassen. Wir bestimmten die Geschwindigkeit und das Geschehen, die Gegner konterten ballsicher und pfeilschnell.
Echte Hochkaräter ließen aber auf beiden Seiten auf sich warten. Die beiden Schlussmänner mussten erst kaum eingreifen und ließen bei zaghaften Abschlüssen keine Gefahr aufkommen.
Leider setzten die Gäste nach einem Ballverlust im Spielaufbau einen Blitzkonter, den sie über drei Stationen zum sehenswerten 0:1 abschlossen. Wir wurden über unsere linke Abwehrseite ausgehebelt und konnten die halbhohe Hereingabe nicht mehr verhindern. Leider fand das Zuspiel den eingelaufenen Stürmer, der gegen die Laufrichtung von Nils Wisniewski zum 0:1 einnetzen konnte. Nix zu halten für unseren Aushilfskeeper. Nach dem Gegentor verloren wir den Faden komplett. Es kam kaum noch ein Zuspiel beim Mitspieler an und nur durch die Zweikampfstärke in unserer Abwehr und einen guten Schlussmann konnten wir das knappe 0:1 verwalten. Erst eine Viertelstunde später hatten wir uns gefangen und wieder zurück gemeldet. Pierré Wolf musste mit Luftproblemen verschnaufen und Christopher Radhoff ersetzte ihn auf links. André Krüger rettete haarscharf und in letzter Sekunde, sonst hätte der Stürmer wahrscheinlich das 0:2 erzielt. Dann vergab Christopher Radhoff vorn die dickste Chance auf den 1:1 Ausgleich. Eine geniale Kombination von André Krüger, Gast Marcel Nölke und Robin Schrimpf nah Christopher Radhoff freistehend im Strafraum an, schaffte es aber tatsächlich, den Ball aus kaum 10 Metern über den Kasten zu schießen. Vielleicht hätte er den Ball nochmal zurück zu Marcel Nölke passen sollen, der sich ebenfalls freigelaufen hatte. Als wir nach einem Ballverlust in der Zentrale alle abgeschaltet hatten, rannte einzig David Meyer dem Angreifer hinterher und irritierte ihn beim Abschluss so sehr, dass Nils Wisniewski den Schuss und auch den Nachschuss abfangen konnte.
Den Nachschuss fischte er dabei sogar aus dem Winkel, was dem Gegner eine Ecke aber eben keinen Treffer einbrachte. Patrick Klanthe hatte nach solider aber unauffälliger Leistung den Platz für Cliff Hesselbach verlassen und die Spielführerbinde an Stellvertreter Tomai Pelle abgetreten. Leider folgte wenige Minuten später Gast Marcel Nölke, der in der Anfangsphase einen Schlag gegen sein lädiertes Knie kassiert hatte. Ihn ersetzte Niklas Wesberg auf der Sechs.
Die letzte Aktion nach einer Glanzparade von Nils Wisniewski gehörte uns, doch mitten in den Konteraufbau bat der Referee uns in die Pause.
Es standen einige Wechsel an und da sich kein freiwilliger Schlussmann für Durchgang zwei fand blieb Nils Wisniewski im Kasten. Wir brachten Debütant Daniel Winkler für Mike Pelle, Patrick Grunert für Robin Schrimpf und Daniel Novinc für Tomai Pelle in die Partie. Den Part des Spielführers übernahm fortan Martin Rügner. Wieder war es Christopher Radhoff, der eine gute Ausgleichschance liegen ließ und am ebenso starken Gästekeeper scheiterte. Leider machte es der FC deutlich besser und effektiver. Direkt der erste „Wurf“ saß. Wir agierten in der Zweikampfführung im eigenen Strafraum gleich dreimal zu passiv und der Gegenspieler konnte nahezu ungehindert auf 0:2 erhöhen. Waren es doch zu viele Umstellungen in zu kurzer Zeit? Wir mussten uns auch in Durchgang zwei erst wieder finden und fangen. Dann zeigte Martin Rügner, dass die Spielführerbinde ihn zu beflügeln schien. Er nahm ein Zuspiel von Gast Daniel Winkler im Mittelkreis mit, lief Slalom durch die Zentrale und ließ drei oder vier Gegenspieler alt aussehen bevor er erfolgreich zum 1:2 Anschluss ins kurze Eck traf. Ein sehr schöner und zudem besonderer Treffer. Denn es war überhaupt erst der erste für Martin Rügner und das in seinem 33. Spiel für seine Sportfreunde. Herzlichen Glückwunsch und wie wir immer zu sagen pflegen „KISTE“!!! Wir waren wieder dran und drehten mächtig auf. Zwar hatten wir hinten bei einem Pfostentreffer zunächst etwas Dusel, doch dann legten wir direkt nach. Gast Patrick Grunert, der auf der Zuschauertribüne genau in diesem Moment Thema war, fasste sich nach Zuspiel von Pascal Fritz ein Herz und nagelte das Leder aus etwa 17 Metern zum 2:2 Ausgleich in die gegnerischen Maschen. Ein verdienter Ausgleich, hatten wir doch bis auf Kontersituationen eigentlich nicht viel zugelassen. Auch für Patrick Grunert war es der erste Treffer für die Sportfreunde in einem „Pflichtspiel“, er brauchte dafür sieben Einsätze.
Doch auch die Gegenspieler ließen sich jetzt in einem offenen Spiel nicht lange bitten, scheiterten aber gleich dreimal an unserem Keeper Nils Wisniewski. Leider unterlief unserem Kapitän Martin Rügner nach einem Zuspiel per Einwurf ein katastrophaler Fehler, den er nicht mehr beheben konnte. Der Stürmer luchste ihm den Ball im Zweikampf ab und eilte auf unseren Kasten zu. Er schüttelte alle Verfolger ab und überwand Nils Wisniewski mit einem schönen Schlenzer im langen Eck zum 2:3. Wir lagen wieder hinten, stemmten uns aber noch gegen die drohende Niederlage. Daniel Novinc zog kurz drauf vorne ab, doch der Ball wurde geblockt und per Befreiungsschlag zum Zuckerpass für den sauschnellen Stürmer. Obwohl Pierré Wolf den Turbo eingelegt hatte, konnte er den Stürmer nicht mehr am starken 2:4 hindern. Wir resignierten nun etwas und konnten auch durch die vielen Wechsel kaum noch neue Impulse senden. Einzig ein direkter Freistoß von Philipp Kozub, der inzwischen im Spiel war, bliebe noch zu erwähnen. Er hatte leider zu gut gezielt, denn der Innenpfosten hatte was gegen das 3:4 und ließ die Murmel zurück ins Spielfeld prallen. Der Schlusspunkt zum 2:5 Endstand entsprang dann auch einem dicken Bock. David Meyer hatte beim Versuch einen hohen Ball an der Mittellinie anzunehmen den heraneilenden Stürmer übersehen, der ihm das Leder abjagte und ungehindert auf unseren Schlussmann zu laufen und schlussendlich zum 2:5 einnetzen konnte.
Bis auf Tomai Pelle (Adduktorenprobleme) und Marcel Nölke (Kniebeschwerden) kamen alle Auswechselspieler noch einmal ins Match.
Nach dem Abpfiff klatschen sich alle Akteure fair wie immer ab und wir haderten mit der unnötigen und viel zu hoch ausgefallenen Niederlage.
In der Kabine entleerten wir nach lautstarkem Dankesgesang die Einstandskiste von Nils Wisniewski, der jetzt wirklich ein echter Sportfreund und mehr als ein Notnagel im Kasten ist. Nochmals herzlich willkommen! Vielen Dank unseren Gastspieler und allen angeschlagenen Spielern gute Besserung!

Der letzte Dank geht an Sven Striemann und seine faire Truppe sowie an den unsichtigen und neutralen Schiedsrichter.

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