30.03.2019 Sportfreunde Ickern : Ruhrpott-Fighter = 6:14 (3:7)

Es geht in diesem Jahr nur extrem! Entweder fahren wir deutliche Siege ein oder eben deutliche Niederlagen. Nach dem Gesetz der Serie war heute leider wieder letzteres der Fall. Wir kassierten zum Jahresauftakt eine Rekordniederlage gegen die Ruhrpott-Fighter und „verbesserten“ uns heute wenigstens etwas im Ergebnis.

Spielerisch war es phasenweise wieder ein Offenbarungseid. Fast schon traditionell schafften wir es gegen die Fighter wieder nicht, eine schlagkräftige Elf ins Rennen zu schicken. Im Gegenteil, wir konnten auf nur sieben eigene Akteure bauen. Zu unserem Glück brachten wir es durch die Gäste und Debütanten aus dem Bekanntenkreis auf immerhin genau 11 Spieler. Noch vor dem Anpfiff erfuhren wir dann von der äußerst erfreulichen Geste der Gäste. Sie liehen uns den spiel- und abschlussstarken Knipser Marcel Tuppat aus, der an spielfreien Tagen auch schon für uns aufgelaufen war.

Zunächst landete er aber auf der Bank, da die Aufstellung zum Zeitpunkt der Leihe bereits verkündet war. In der Startelf landeten mit Tomo Deric, Marcel Müller und Dominik Wörmann dann gleich drei Debütanten sowie Roman Focht, der als Gast zum zweiten Mal auflief. Nahezu pünktlich auf die Sekunde pfiff der Referee aus dem Lager der Fighter die Begegnung bei besten Rahmenbedingungen an. Nils Wisniewski hütete wie in der Vorwoche den Kasten und musste nach knapp 180 Sekunden zum ersten Mal hinter sich greifen. Es war der erste echte Angriff, den die Fighter über unsere linke Abwehrseite aufbauten. Der Flügelläufer konnte ungehindert flanken und in der Mitte schloss Pinball nahezu unbedrängt direkt ab und traf zum 0:1 für seine Fighter und gegen seine Sportfreunde. Sehr fair verhielt er sich, indem er den Treffer nicht bejubelte. Kurz darauf Ecke für die RPF, doch wir konnten klären. Einen Angriff später rettete Niklas Wesberg für den schon geschlagenen Schlussmann zu einer weiteren Ecke. Der Ball lief sehr gut durch die gegnerischen Reihen und wir bekamen einfach keinen Zugriff. Einen Freistoß pflückte der gegnerische Angreifer in unseren Strafraum gekonnt herunter, hämmerte den Ball dann aber zwei Etagen über unseren Kasten. Gast Tomo Deric schickte Robin Schrimpf mit einem Ball in die Tiefe auf die Reise, doch leider fing ein Abwehrspieler das Zuspiel ab. Wir gaben einen weiteren Ball im Spielaufbau verloren, standen dann hinten zu offen und kassierten aus einer Abseitsstellung heraus das 0:2. Der Ball wurde schnell auf unseren Flügel gespielt und der Angreifer vollendete im kurzen Eck. Es waren bis dahin genau zehn Minuten verstrichen. Den Doppelschlag zum 0:3 vollendeten die Angreifer dann, als Pascal Fritz seinen Rettungsversuch genau auf einen Angreifer schlug. Der bedankte sich und nagelte das Leder zentral aber sehr wuchtig zum 0:3 ins Netz. Nach 18 Minuten erlösten wir Debütant Marcel Müller, der sichtlich überfordert mit dem Spiel der gegnerischen Angreifer gewesen war. Leihe Marcel Tuppat bezog seine Stellung und beruhigte das Spiel umgehend etwas. Tomo Deric schloss den ersten Ickerner Torschuss ab, verfehlte das Ziel aber deutlich. Bei einem der folgenden Gegenangriffe standen wir hinten mit fünf gegen zwei in Überzahl, dennoch zappelte der Ball zum 0:4 im Netz. Nils Wisniewski konnte dem satten Abschluss nur noch hinterher gucken. Robin Schrimpf erspielte uns Mitte der ersten Hälfte den ersten Eckball. Marcel Tuppat schlug die Ecke scharf herein und Pascal Fritz verwertete die Vorlage, hatte aber Pech, das ein Abwehrspieler auf der Linie klären konnte. Der Abpraller landete bei Robin Schrimpf, der in der 23. Minute auf 1:4 verkürzen konnte. Kurz darauf wurde Marcel Tuppat im Mittelkreis gefoult und wir erhielten folgerichtig einen Freistoß.

Leider stellten die Fighter mit dem 1:5 den alten Abstand schnell wieder her. Nils Wisniewski versuchte noch den Treffer zu vereiteln, war am Ende aber machtlos.  Beim 1:6 wenig später lief der Angreifer allein auf unseren Schlussmann zu und ließ ihm keinerlei Abwehrchance. Martin Rügner sah etwas unglücklich aus, da er als letzter Mann von der hohen Flanke übermann worden war. Die Gegner schenkten uns dann einen Hochkaräter, doch Christopher Radhoff war von dem Querschläger im gegnerischen Strafraum scheinbar zu überrascht, denn er schoss aus 13 Metern zentraler Position über den Kasten. Marcel Tuppat und Tomo Deric harmonierten gut im Offensivspiel, schlussendlich endete ein vielversprechender Angriff aber neben dem Kasten. Kurz drauf schloss Robin Schrimpf einen guten Angriff ab, traf aber nur den Pfosten, den Abpraller hielt Tomo Deric direkt drauf, doch der Schlussmann wehrte reflexartig zur Ecke ab. Christopher Radhoff versuchte es Minuten später mit viel Schnitt von der Außenbahn, setzte die Murmel aber über den Kasten. Nach einer schnellen und endlich mal ansehnlichen Kombination über Christopher Radhoff und Marcel Tuppat landete der Ball bei Pascal Fritz, der auf Robin Schrimpf weiterleitete. Robin Schrimpf steckte den Ball zu Tomo Deric durch, der auf 2:6 in der 34. Minute verkürzen konnte. Wir sahen so etwas wie die stärkste Phase der Sportfreunde. Leider egalisierte Marcel Gellert mit seinem Kopfballtreffer nach einem Eckball unsere Bemühungen. Er stieg ungehindert hoch und wuchtete den Ball in der 40. Minute zum 2:7 ins kurze Eck. Vorn ließ Tomo Deric gleich drei Gegner aussteigen, versuchte es dann aber mit einem Absatzpass zu Robin Schrimpf etwas zu umständlich. Robin Schrimpf konnte den Ball trotzdem auf Christopher Radhoff absetzten, der leider am kurzen Pfosten vorbeischob. Nach einem genialen langen Ball tanzte sich Robin Schrimpf am Gegenspieler und Keeper vorbei, zog in die Mitte, blieb aber dann an einem weiteren Abwehrspieler hängen. Tomo Deric versuchte es noch einmal aus Reihe zwei und nagelte den Ball kurz vor dem Seitenwechsel zum 3:7 in die Maschen. Quasi mit dem Pausenpfiff rettete uns der Pfosten.

 

Wir gingen ohne Veränderungen in die zweite Spielhälfte, bei den Fightern musste Pinball seinen Posten gegen den des Referees eintauschen.  Wir kamen zunächst erstaunlich gut ins Spiel zurück, kamen aber zu keinem gefährlichen Abschluss. Marcel Tuppat versuchte nun unsere Deckung zu stabilisieren und die ersten fünf, sechs Minuten diktierten wir das Spiel. Marcel Tuppat setzte einen Zuckerpass auf Marius Schrebkowski ab, der im direkten Duell mit dem Schlussmann aber Nerven zeigte und nicht auf 4:7 verkürzen konnte. Nils Wisniewski rettete uns zwei Mal den Hintern, als das Spiel der RPF wieder anzog. Auch Martin Rügner vereitelte einen Angriff und klärte zur Ecke. Die Ecke wurde hereingeschlagen und der Ball aus zentraler Schussposition landete zum Glück im Toraus. Robin Schrimpf suchte mit seiner Maßflanke Christopher Radhoff, doch leider kam der an den Flankenball nicht heran. Dann Ecke für die Gäste, Marius Schrebkowski konnte den ersten Abschluss noch blocken, doch der zweite Strahl brach durch und obwohl Nils Wisniewski die Fäuste blitzartig ans Leder bekam schlug der wuchtige Schuss zum 3:8 im Winkel ein. Marius Schrebkowski musste sich eine Verletzungsauszeit nehmen und Marcel Müller kam zurück ins Spiel. Leider fiel kurz darauf schon das 3:9 gegen uns. Niklas Wesberg ließ seinen Gegenspieler, warum auch immer, allein und der konnte nach einem Querpass ungehindert zum 3:9 einschieben. Beim 3:10 nur Augenblicke später schenkten wir das Leder her und standen trotzdem mit fünf Abwehrspielern nur zwei Angreifern gegenüber. Die machten es sehr clever und schlossen schlussendlich erfolgreich ab. Beim 3:11 glich unser Sechzehner einem Kneipenflipper. Der Ball prallte mehrfach hin und her und landete am Ende im Kasten. Wir wurden in den vorangegangenen fünf Minuten gleich drei Mal vorgeführt. Nils Wisniewski verhinderte noch schlimmeres, als er einen Ball abfing, den die Defensive verschlafen hatte. Tomo Deric leitete dann einen Angriff für Robin Schrimpf ein, doch leider versprang ihm im falschen Moment der Ball. Auch ein Abschluss von Tomo Deric landete kurz darauf nur am Außennetz. Die Fighter waren da deutlich treffsicherer unterwegs. Das 3:12 fingen wir uns zu einfach. Der Angriff war einfach zu schnell für uns und unsere Gäste Dominik Wörmann und Marcel Müller. Martin Rügner und Nils Wisniewski stemmten sich gemeinsam gegen einen weiteren Gegentreffer. Im Angriff schlug Tomo Deric eine Ecke herein und Niklas Wesberg konnte für Marcel Tuppat auflegen, der aber am Kasten vorbei zielte. Das 3:13 verhinderte Martin Rügner zwar erst, doch der Rettungsversuch landete beim Angreifer, der aus 14 Metern einschießen konnte. Nils Wisniewski tauschte mit Dominik Wörmann und agierte fortan als Feldspieler. Marius Schrebkowski versuchte es noch einmal und erlöste Marcel Müller auf rechts. Wieder rettete Martin Rügner für seine Farben, doch da die halbe Mannschaft der Sportfreunde nur noch spazieren ging, konnten die Fighter den Treffer zum 3:14 nachlegen.  

Nun ging Marcel Tuppat in den Kasten und Dominik Wörmann wieder ins Feld. Kurze Zeit später hatte Marcel Tuppat Glück, dass sein verfummelter Ball nicht im leeren Kasten landete. Auch Niklas Wesberg blockte einen Abschluss erfolgreich. Die Fighter hatten scheinbar genug und schalteten einige Gänge herunter. Marcel Gellert foulte Robin Schrimpf dann im gegnerischen Strafraum und Pinball entschied direkt auf Elfmeter. Nils Wisniewski wollte so gern antreten, doch Pascal Fritz setzte sich durch. Er lief an und verwandelte zum 4:14. Doch der Jubel verstummte, als Pinball den Elfer wiederholen ließ. Gleich zwei Ickerner waren viel zu früh in den Sechzehner geeilt. Leider scheiterte Pascal Fritz beim zweiten Anlauf und es stand weiterhin 3:14. Doch noch waren acht Spielminuten für Ergebniskosmetik übrig. Nils Wisniewski zirkelte einen Eckball herein und Tomo Deric verkürzte auf 4:14, schon sein dritter Treffer in dieser Begegnung. Dann gönnte sich Christopher Radhoff endlich seinen Treffer. Er nahm ein Zuspiel von Tomo Deric mit und vollendete zum 5:14 ins lange Eck. Wir spielten plötzlich wieder Fußball. Robin Schrimpf ließ drei Gegenspieler stehen, lief allein auf den Kasten zu und traf leider nur den Innenpfosten. Da der Abpraller wieder bei ihm landete versuchte er es erneut und scheiterte am anderen Pfosten. Mit dieser Aktion löste er Cedric Nelson als Tic Toc Deppen der Woche ab.

Niklas Wesberg krönte seine kämpferische Leistung, als er am Mittelkreis einen Angriff blockte und Robin Schrimpf auf die Reise schickte. Tomo Deric war noch mitgelaufen, doch den 6:14 Endstand ließ sich Robin Schrimpf nun nicht mehr streitig machen. Er versenkte den Ball zielsicher im kurzen Eck. Wir hätten sogar noch zwei Treffer mehr setzen können, doch erst vertändelte Tomo Deric eine drei gegen drei Situation, dann scheiterte Christopher Radhoff nach Zuckerpass von Robin Schrimpf am Schlussmann.

Pinball pfiff die immer faire Partie ab, die auch 10:14 aber ebenso gut auch 6:20 hätte ausgehen können. Nach dem Spiel entleerten beide Mannschaften ihre Bierkisten beim gemeinsamen Fußballtalk. Unsere warf Robin Schrimpf für seine zehn Treffer in der Vorwoche, den Ansinger mimte Christopher Radhoff, beiden danke für den Einsatz.

Vielen Dank an die fairen Gäste für das Spiel und die Leihgabe von Marcel Tuppat und vielen Dank unseren Gastspielern.

Leider versäumte Cedric Nelson die Partie unentschuldigt und ließ seine Mitspieler hängen. So etwas geht leider gar nicht, wir hoffen, Du gelobst Besserung! In der kommenden Woche haben wir spielfrei und können unsere Wunden auskurieren.

23.03.2019 Sportfreunde Ickern : FC Flying Dragons = 18:8 (7:3)

Obwohl wir den FC Flying Dragons vor vier Wochen mit einer deutlichen Klatsche nach Hause geschickt hatten, wollte das faire Team heute Revanche nehmen. Leider sprangen den Gästen quasi über Nacht mehrere Spieler ab und mehr als schlussendlich acht blieben nicht übrig.

Dennoch reisten die Jungs an und erhielten zwei Leihgaben aus unserem prächtig gefüllten Kader. Wir liehen unsere beiden Gäste Andreas Fränkel und Marcel Tuppat an die Gegner aus. Da wir uns beide für rotschwarze Trikots entschieden hatten, mussten die Gäste mit grünen Leibchen auflaufen.

Nils Wisniewski bezog freiwillig den Posten des Schlussmannes und Stefan Birnbaum stellte sich abermals als Schiedsrichter zur Verfügung. Beiden vielen Dank für das Engagement den Dienst an der Mannschaft. Auf die Bank mussten zunächst Max Hyzyk und Gastspieler Fahd Latrach sowie die später nachgereisten Sportfreunde Christopher Radhoff und Niklas Wesberg.

Robin Schrimpf streifte sich die Spielführerbinde über, da Benjamin Ottberg sich vehement geweigert hatte. Wir starteten also unter der Leitung von Stefan Birnbaum das Spiel 10 gegen 10 und übernahmen direkt das Zepter. Wir belagerten die gegnerische Spielhälfte von Beginn an und schnürten die Gäste am eigenen Sechzehner ein. Hinten agierten wir mit einer Dreierkette in der Abwehr. Marius Schrebkowski spielte dann den ersten seiner guten Bälle in die Tiefe und fand Benjamin Ottberg, der durchbrach und zum 1:0 in der zweiten Spielminute einnetzen konnte. Wenig später tankte sich Cedric Nelson über die Außenbahn durch und holte am Ende einen Eckball heraus. Leider verpuffte die Ecke ohne Erfolg. Dann zog Cedric Nelson eine Flanke auf Robin Schrimpf, der weiter auf Benjamin Ottberg leitete. Benjamin Ottberg ließ den Abwehrspieler aussteigen, wurde dann aber von selbigen gefoult. Klare Sache, Strafstoß für uns. Robin Schrimpf legte sich den neuen Spielball zurecht und ließ dem Schlussmann beim anschließenden Schuss ins untere Toreck keine Chance. 2:0 und es waren nicht einmal acht Minuten gespielt. Die nächste Flanke schlug David Meyer, der aus der Abwehr mit aufgerückt war, doch leider standen seine Mitspieler in der Zentrale im strafbaren Abseits. Robin Schrimpf setzte nach Zuspiel von Martin Rügner zum Sololauf an und traf nach gelungener Körpertäuschung zum 3:0 ins lange Eck. Wow drei Tore in den ersten zehn Minuten, so konnte es weiter gehen. Der erste echte Angriff des FC rollte auf Nils Wisniewski zu, doch unser Keeper konnte den Ball abfangen. Leider saß der nächste Angriff besser. Der Gegenspieler hielt von der Strafraumkante aus drauf und profitierte wohl etwas davon, dass er dabei wegrutschte. Nils Wisniewski war chancenlos und konnte dem Einschlag zum 3:1 in den langen Winkel nur noch hinterher gucken. Die Dragons fanden nun etwas besser ins Spiel und wir agierten in der Phase zu sorglos. Pascal Fritz schlug eine Flanke auf Benjamin Ottberg, doch dessen Volleyabnahme konnte der Abwehrspieler für den schon geschlagenen Schlussmann von der Linie kratzen. Dann war Robin Schrimpf wieder an der Reihe. Er ließ mehrere Gegenspieler stehen und zog in die Mitte. Der Schlussmann eilte ihm entgegen und wurde zum 4:1 getunnelt. Nach etwa sechszehn Minuten machte Cedric Nelson Platz und wurde von Max Hyzyk ersetzt. Wir standen in der Defensive dann einfach zu offen und waren zu weit aufgerückt. Martin Rügner fälschte den Torschuss beim Klärungsversuch noch unhaltbar ab, neuer Spielstand 4:2. Dann leistete sich David Meyer im Spielaufbau einen haarsträubenden Fehlpass und unsere Leihgabe Marcel Tuppat startete für die Dragons durch und wurde von seinem Kollegen Marcel Gellert in höchster Not gestoppt. Wir schwammen nun gehörig und Nils Wisniewski musste mit einer Parade zur Ecke retten. Die Ecke konnten wir dann aber problemlos verteidigen. Robin Schrimpf schlug vorn einen vielversprechenden Ball in die Mitte aber Benjamin Ottberg vergab mit dem falschen Fuß. Danach versuchte es Robin Schrimpf erneut selbst, schob den Ball aber denkbar knapp am Kasten vorbei. Max Hyzyk versuchte es aus gut sechszehn Metern, brachte aber nicht genügend Druck auf den Ball. Die Dragons kamen aus vermeintlicher Abseitsstellung auf 4:3 heran. David Meyer kam nicht mehr hinterher und der Angreifer ließ sich den Treffer nicht mehr nehmen. Wir schraubten die Geschwindigkeit wieder etwas in die Höhe. Benjamin Ottberg legte zurück auf Robin Schrimpf, doch dessen Schuss landete in der 2. Etage. Marcel Tuppat kassierte dann die gelbe Karte, da er mitten im Spiel für eine Trinkpause vom Feld gestiefelt war. Wir ließen die schnellen Ballstafetten aus der Anfangsviertelstunde mehr und mehr vermissen und verloren zeitweise den Faden. Nach einer halben Stunde nahmen wir Maik Schulze herunter und brachten Gast Fahd Latrach ins Spiel. Robin Schrimpf erspielte dann einen Eckball, doch der Kopfball von Marcel Gellert landete neben dem Gehäuse. Hinten hatten wir riesigen Dusel, als wir wieder offen erwischt worden waren und der FC das Geschenk verspielt hatte. Benjamin Ottberg und Fahd Latrach brachen durch, doch der herauseilende Schlussmann konnte Benjamin Ottberg dem Ball von den Socken klauen. Dann scheiterte Marius Schrebkowski am Keeper, doch den zweiten Ball spitzelte Marius Schrebkowski zu Robin Schrimpf, der in der 36. Minute zum 5:3 einschießen konnte. Marius Schrebkowski passte kurz darauf auf Fahd Latrach, doch leider blieb er dann am Gegenspieler hängen. Benjamin Ottberg leitete die Kugel dann stark auf Robin Schrimpf weiter, der ganz ruhig und überlegt zum 6:3 einschieben konnte. Wir nahmen Pascal Fritz herunter und brachten Christopher Radhoff wir ihn aufs Feld. Max Hyzyk mimte dann den Alleinikov, anstatt seine drei freien Mitspieler in der Mitte einzubinden. Hinten brillierte Martin Rügner, der nach einem langen Ball ganz allein gegen drei Gegenspieler klären konnte. Unser langer Ball von Max Hyzyk fand Benjamin Ottberg, der komplett uneigennützig für Robin Schrimpf auflegte. Mit dem Tor zum 7:3 markierte Robin Schrimpf einen lupenreinen Hattrick. Kurz vor der Pause wollte Benjamin Ottberg den langen Keeper überlupfen, doch der fischte den Versuch aus gefühlten 2,80m herunter wie einen faulen Apfel. Robin Schrimpf steckte dann zu Fahd Latrach durch, doch der konnte nur einen Eckball herausholen. Die Ecke brachte keine Gefahr mehr ein und so blieb es beim 7:3 Pausenstand.

Wir tauschten Marcel Gellert gegen Andreas Fränkel ein, doch leider konnte der mit Beschwerden im Oberschenkel nicht mehr mitwirken. Da sich der gegnerische Schlussmann an der Schulter verletzt hatte und nicht mehr weitermachen konnte, liehen wir auch noch Marius Schrebkowski an die Dragons aus. Robin Schrimpf durfte durchatmen und Cedric Nelson betrat das Spielfeld.

Die erste Szene gehörte den Gästen und Nils Wisniewski musste außerhalb des Sechszehners gegen den Stürmer retten. Benjamin Ottberg nahm einen langen Ball auf und ließ seine Bewacher aussteigen, passte zu Cedric Nelson, der souverän gegen den Ersatzkeeper zum 8:3 einschieben konnte. Dann agierten die beiden Leihgaben im gegnerischen Lager hervorragend zusammen. Marcel Gellert schlug einen weiten Ball und Marcel Tuppat rannte David Meyer davon und traf zum 8:4 gegen uns. Einen Ball von Max Hyzyk konnte Benjamin Ottberg dann leider nicht erlaufen. Maik Schulze setzte von außen zur Flanke an und Fahd Latrach probierte sich ein einem Seitfallzieher, traf den Ball aber nicht wirkungsvoll genug. David Meyer setzte in eigenen Strafraum zur Grätsche an und hatte Glück, dass er den Gegner nicht getroffen hatte. Leider stand Fahd Latrach bei einem weiteren Angriff im Abseits und wurde von Stefan Birnbaum zurückgepfiffen. Wenig später scheiterte Fahd Latrach am aufmerksamen Schlussmann, doch Cedric Nelson konnte den Abpraller mühelos aus acht Metern zum 9:4 einschieben. Marcel Tuppat war auch noch nicht satt und steuerte mit seinem zweiten Treffer zum 9:5 einen weiteren Gegentreffer für uns bei. Fahd Latrach stellte dann den alten Abstand wieder her. Er nahm das gute Zuspiel von Benjamin Ottberg mit und ließ dem Schlussmann beim 10:5 keinerlei Abwehrmöglichkeit. Wir nahmen Benjamin Ottberg aus dem Spiel und wechselten Robin Schrimpf wieder ein. Robin Schrimpf ließ dann auch gleich zwei Gegenspieler stehen und versuchte es eigensinnig selbst, obwohl zentral drei Mitspieler besser postiert warteten. Fahd Latrach schoss eine weitere Fahrkarte und der Schlussmann konnte zur Ecke klären. Cedric Nelson schlug den Eckball in die Mitte und Robin Schrimpf konnte per Kopf zum 11:5 einnicken. David Meyer versuchte es aus der zweiten Reihe, scheiterte aber am Torwart. Danach musste David Meyer mit Leistenproblemen aufstecken und wurde von Benjamin Ottberg ersetzt. Den Treffer zum 12:5 setzte Robin Schrimpf aus kurzer Distanz direkt unter den Querbalken, nachdem Cedric Nelson ihm den Ball aufgelegt hatte. Nachrücker Niklas Wesberg ersetzte dann Martin Rügner auf dem linken Abwehrflügel. Eckball gegen uns und keiner stieg gegen Marcel Gellert hoch, der als zweite Leihgabe am Ende gegen uns zum 12:6 einschießen konnte. Dann legte Pascal Fritz mustergültig für Maik Schulze auf, der unter den Augen seiner Frau und der gemeinsamen Tochter endlich zu seinem ersten Treffer für seine Sportfreunde traf. Er nagelte das Leder wuchtig zum 13:6 Zwischenstand ins gegnerische Gehäuse. KISTE!

Max Hyzyk erzielte dann einen Treffer mit Wow-Charakter. Er hielt einfach mal aus 30 Metern halblinker Position drauf und der Ball schlug unter die Latte und von dort zum 14:6 im Kasten ein. Doch hinten hatten wir die Souveränität auch aufgegeben. Wir mussten nach einem durchgemogelten Angriff das 14:7 hinnehmen. Der Angreifer ließ den Ball über den Innenpfosten unhaltbar ins Netz prallen. Im Angriff schlug Cedric Nelson dann erneut eine gute Ecke hinein und fand abermals den Kopf von Robin Schrimpf, der zum 15:7 einnickte. Nach Wiederanpfiff kombinierten die Gegner sich durch und Niklas Wesberg rettete stark gegen Marcel Gellert zur Ecke. Benjamin Ottberg ließ mit einer sagenhaften Drehung den Abwehrspieler und Schlussmann aussteigen und legte vor das leere Tor quer zu Cedric Nelson. Wir hatten alle schon den Torschrei auf den Lippen, doch Cedric Nelson drosch den Ball aus drei Metern Torentfernung fünf Meter drüber. Diese Szene würde in den Tic Toc Charts ganz weit oben liegen. Max Hyzyk steckte dann auf Robin Schrimpf weiter, der mit dem 16:7 seinen zehnten, 10.! Treffer in diesem Spiel markieren konnte. Damit ist er nun alleiniger Rekordhalter bei den Sportfreunden und überbot die neun Treffer von Nils Scheidle aus dem Jahr 2015. Das 17:7 erzielte in den Schlussminuten Benjamin Ottberg, der rotwürdig vom letzten Mann im Strafraum getroffen worden war, aber weiterlief und den Keeper gekonnt verlud. Dieses Foul war die einzige unfaire Szene im ganzen Spiel und wohl ein Blackout beim gegnerischen Spielorganisator. Er entschuldigte sich dann auch und durfte die verbleidenden Minuten mit auf dem Feld verleben. Marcel Tuppat legte dann noch einen wunderschönen Treffer drauf. Er schlenzte den Ball unhaltbar in einem sagenhaften Bogen von links ins lange rechte Eck, nur noch 17:8 und ein kleiner Hattrick.

Doch der Schlussakkord wurde von uns gespielt. Fahd Latrach streichelte den Ball aus knapp sechs Metern über den Innenpfosten zum 18:8 Endstand über die Linie.

Benjamin Ottberg kassierte dann noch einen gelben Karton für überzogen langsames zurücklaufen in die eigene Spielhälfte. Danach war Schluss und es gab wieder ein faires Abklatschen unter allen Akteuren.

Nach dem Sieg entleerten wir die Geburtstagskiste von Benjamin Ottberg, vielen Dank Otte!

 

Viele schöne Dinge waren heute zu bestaunen, aber was mir gar nicht gefallen hat, war die Schiedsrichtersituation. Ich hätte mir bei siebzehn Spielern gewünscht, dass wenigstens ein Sportfreund die Pfeife ergriffen hätte um Stefan Birnbaum eine Halbzeit als Spieler zu gönnen.

 

Vielen Dank an die Gastspieler und an unsere Jungs, die bei den Dragons ausgeholfen haben.

16.03.2019 Joykicks : Sportfreunde Ickern = 6:1 (2:0)

Nahezu genau ein halbes Jahr lag zwischen dem heutigen Gastspiel und der letzten Partie gegen die Joykicks. Leider ging auch das heutige Match wie das im September 2018 an die Hausherren. Wir konnten durch die Unterstützung von insgesamt sechs Gastspielern genau 14 Kicker aufbieten. Darunter mit Roman Focht, Patrik Frahne sowie Marcel Gellert und Marcel Tuppat (die beiden letzteren von den Ruhrpott-Fightern) gleich vier Debütanten. Einzig Matthias Graßmeyer bestritt bereits seine zweite Partie im Kasten. Leider erschienen die Joykicks notorisch spät und der Anpfiff verschob sich um eine gute halbe Stunde. Leider konnten die Kicks auch nur 10 Spieler aufbieten. Da zum Anpfiff nur 12 unserer 14 Spieler anwesend waren, einigten wir uns unter der Leitung von Stefan Birnbaum als Referee auf eine Partie mit zehn gegen zehn. Vor dem Anstoß legten wir eine Schweigeminute ein und gedachten unserem ehemaligen Gastspieler, Gastschiedsrichter und Leipzig Mitfahrer Jörg „Bussy-Bär“ Greding, der unter der Woche mit gerade einmal vierzig Jahren plötzlich verstorben war. Ruhe in Frieden lieber Jörg!
Dann rollte der Ball und zunächst sah es nach ordentlichem Spielaufbau im Ickerner Lager aus. Die Bank drückten zu Beginn die beiden Ruhrpott-Fighter Marcel Gellert und Marcel Tuppat. Schnell stellte sich heraus, dass die gelbschwarz gekleideten Hausherren mehr vom Spiel haben wollten und sollten. Immer wieder fanden wir uns tief in unserer Hälfte wieder und unser einziges spielerisches Mittel war lange Zeit hohe Bälle auf unsere einzige Sturmspitze Benjamin Ottberg zu schlagen. Mit mäßigem Erfolg. Die Kicks machten es besser und kamen früh zu ersten Chancen und Aluminiumtreffern. Der Spielfluss wurde leider auch dadurch unterbrochen, dass die Heimelf alle zehn Minuten den Schlussmann auswechselte. Den ersten Hochkaräter vereitelte Matthias Graßmeyer im Kasten per Fußabwehr. Die anschließende Ecke brachte nichts ein. Wir spielten ohne erkennbares System und offenbarten immer mehr Lücken. Vorn blieben wir nahezu eine Viertelstunde ohne eigenen Torschuss. Gast Patrik Frahne nahm sich eine erste Auszeit und wurde durch Marcel Gellert ersetzt. Riesiges Glück hatten wir, als ein Angreifer aus zehn Metern nur die Latte traf und der zweite Versuch per Seitfallzieher von Matthias Graßmeyer entschärft werden konnte. Leider murmelten wir uns das 1:0 dann quasi selbst rein. David Meyer wollte das Leder mit einem Gewaltschuss aus der Gefahrenzone dreschen aber trat ein Luftloch. Nils Wisniewski im Anschluss dann im eigenen Fünfer dribbeln und verlor die Kugel. Gegen den Abschluss aus vier Metern war Matthias Graßmeyer chancenlos und das 1:0 gefallen. Wir antworteten direkt, doch der Abschluss von Marius Scherbkowski nach guter Flanke von Marcel Gellert verfehlte den Kasten. Zweiter Wechsel, Marcel Tuppat kam für Maik Schulze ins Spiel. Dann schlug Cedric Nelson den Ball auf Benjamin Ottberg, der leider aus fünf Metern am Schlussmann scheiterte. Kurz darauf setzte sich Marcel Gellert im Solo gegen drei Gegenspieler durch und holte einen weiteren Eckball heraus. Leider konnten wir diese nicht in das 1:1 ummünzen. Die Kicks machten es dann vor und schlugen einen Eckball auf den vogelfreien Mittelfeldspieler, der das Zuspiel in unserem Strafraum seelenruhig annehmen konnte und eine Maßflanke auf den Mitspieler schlagen durfte. Der Mitspieler stieg ohne Gegenwehr hoch und köpfte zum 2:0 ein. Nach Wiederanstoß schenkten wir den Ball her und nur Sekunden später prallte er von unserem Pfosten zurück ins Spielfeld. Roman Focht betrat in der 43. Minute das Feld für Philipp Kozub. Dann war die erste Hälfte rum und Stefan Birnbaum bat beide Mannschaften in die Pause.
In der Halbzeit stellten wir auf eine dreier Abwehr um und wollten mehr Dampf in die Offensive bringen. Leider musste einer der gegnerischen Spieler zu einem anderweitigen Termin und wir spielten zunächst mit neun gegen zehn in Überzahl. Marcel Tuppat eröffnete die zweite Hälfte mit einem satten Schuss aus der zweiten Reihe. Leider konterten die Kicks uns keine drei Minuten nach Beginn erneut aus und zogen über unsere linke Abwehrseite davon, passten den Ball in den Rücken unserer Abwehr und der Angreifer netzte eiskalt zum 3:0 ein. Vorn flankte Marius Scherbkowski und ein Gegenspieler fälschte den Ball beinahe zum 3:1 ins eigene Tor. Nils Wisniewski schoss die Ecke und Marcel Tuppat zwang den Keeper zur Rettungsparade. Die folgende Ecke schlug Nils Wisniewski dann auf Benjamin Ottberg der mustergültig für Cedric Nelson auflegte. Cedric Nelson ließ sich nicht lange bitten und verkürzte zum 3:1. Wir erspielten uns wieder einen Standard und Nils Wisniewski nagelte den Eckball direkt an den kurzen Pfosten, schade. Dann liehen wir in der 55. Spielminute Philipp Kozub an die Hausherren aus, fortan also wieder zehn gegen zehn. Nach einer guten Körpertäuschung scheiterte Marius Scherbkowski dann leider aus dem Strafraum heraus kläglich. Die einzige gelbe Karte kassierte ein Joykicker, nachdem er Niklas Wesberg unsanft gestoppt hatte. David Meyer musste einmal durchschnaufen und Patrik Frahne kam nach seiner Auszeit zurück ins Spiel. Leider markierten die nun eher passiven Gegner das 4:1 nach selbigem Muster. Langer Ball zur Grundlinie, Pass zurück an den Sechzehner und dann mit voller Kraft in die Maschen. Vielleicht haltbar aber leider auch sehr scharf geschossen. Unsere direkte Reaktion lupfte Benjamin Ottberg gegen den herausgeeilten Schlussmann an den Pfosten, leider hämmerte Roman Focht den Abpraller dann an selbigen Pfosten. Marcel Tuppat legte dann für Patrik Frahne auf, der den Kasten mit seinem Schuss leider verfehlte. Auch die Doppelchance von Cedric Nelson und Marius Scherbkowski brachte uns keinen weiteren Treffer ein. Für die Kicks hatte unsere Leihgabe Philipp Kozub dann eine gute Chance, scheiterte aber an Matthias Graßmeyer im Kasten. Wir ließen Chance um Chance liegen und fraßen uns phasenweise richtig in der gegnerischen Hälfte fest. Die Kicks führten uns vor und erhöhten abermals nach einem langen Ball zum 5:1. Matthias Graßmeyer eilte aus dem Kasten heraus und ermöglichte dem Angreifer dadurch erst den Treffer aus der Halbdistanz. Es lief bereits die 92. Spielminute, als ein Abwehrspieler der Gastgeber mit Hilfe des Innenpfostens nach Zuspiel von außen zum 6:1 Endstand traf. Die Begegnung war kurz darauf durch und in der Kabine labten wir uns an der Vereinskiste, die auch durch die durstigen Gäste endlich mal entleert wurde. Vielen Dank an unseren Referee Stefan Birnbaum sowie an alle Gäste. Ihr seid alle gern gesehen. In der kommenden Woche kommt es dann zum Rückspiel gegen das Team FC Flying Dragons.

16.02.2019 Sportfreunde Ickern : FC Flying Dragons = 17:3 (9:2)

In der einen Woche kassieren wir eine der bittersten Niederlagen der jüngsten Sportfreunde Ära, nur sieben Tage später hauen wir selbst einen historischen Kantersieg heraus. Aus dem Vorwochenkader standen heute sieben Akteure zur Verfügung, die durch Mirko Schmitt, Christian Meyer, Marco Breyer sowie die Gastspieler Christopher Klaas und Philipp Kozub verstärkt wurden.

Heute reiste mit dem FC Flying Dragons ein für uns gänzlich unbekannter Gegner an. Was würde uns erwarten? Ein spielstarker Gast, eine zwanzig Mann starke Delegation? Wir wussten es im Vorfeld nicht. Leider waren es schlussendlich nur 9 Gegenspieler, von denen einer sogar noch verspätet nachreiste.

Da wir selbst 12 Spieler aufbieten konnten, von denen aber einige angeschlagen waren, einigten wir uns auf ein neun gegen neun. Mike Pelle hatte heute nicht nur für kühle Getränke gesorgt, er stellte sich auch in den Dienst der beiden Mannschaften und leitete die Partie als Referee. Lieber Mike, vielen Dank für Dein Engagement, denn den Gegner hatte er auch noch eingeladen.

Auf der Bank nahmen zunächst Marco Breyer, Christopher Klaas und Philipp Kozub ihre Plätze ein. Mit einem Spieler mehr ging es dann los und bereits nach 120 Sekunden rappelte es zum ersten Mal im gegnerischen Kasten. Marius Scherbkowski spielte sich das Leder mit Benjamin Ottberg im Doppelpass zu und am Ende überlupfte Benjamin Ottberg den Schlussmann nachdem er selbst über rechts in den Strafraum eingedrungen war, 1:0 für uns.

In der 8. Spielminute leitete dann Maximilian Noermei den nächsten Treffer ein. Er passte das Leder zu Benjamin Ottberg weiter und Benjamin Ottberg ließ insgesamt fünf oder sechs Feldspieler an der Grundlinie aussteigen und überwand dann auch noch den Keeper zum 2:0.

Maik Schulze musste durchschnaufen und Christopher Klaas betrat den Merklinder Kunstrasen. Aus der zweiten Reihe versuchte es Maximilian Noermei dann selbst und zwang den Schlussmann zu einer Flugeinlage. Hinten links rettete Niklas Wesberg dann stark und verhinderte einen Gegenangriff. Im Gegenzug brach abermals Benjamin Ottberg durch und bediente Christopher Klaas, der in deutlicher Rücklage drüber ballerte. Unsere Angriffe prasselten im Minutentakt auf die sehr fairen Gäste ein. Dieses Mal Christopher Klaas über rechts, dessen eigentlich missglücktes Zuspiel rutschte mit viel Dusel zu Nils Wisniewski durch, der dann humorlos zum 3:0 einnetzte.

Marius Scherbkowski ging nach guter Anfangsphase runter und wurde von Marco Breyer ersetzt. Nach einem langen Ball durch unsere Deckung startete ein Angreifer durch, konnte von Niklas Wesberg nicht mehr eingeholt werden und auch Mirko Schmitt, der als Spielführer unseren Kasten hütete, konnte durch beherztes Herauslaufen den 3:1 Anschlusstreffer per Lupfer nicht mehr verhindern.

Doch wir antworteten umgehend. Maximilian Noermei steckte für Marco Breyer durch, der den Ball erst annahm und dann trocken in den kurzen Winkel einschoss, neuer Spielstand 4:1. Endlich war der neunte Gegenspieler nachgerückt und es wurde mit gleicher Mannschaftsstärke weitergespielt. Leider verletzte sich ein Gegenspieler dann und musste vom Feld, auch wir nahmen mit Niklas Wesberg einen Akteur runter und es hieß nur noch acht gegen acht.

Dann trug sich Marco Breyer als Vorbereiter in die Liste ein. Er legte im Sechzehner quer auf Benjamin Ottberg, der keine Mühe dabei hatte, den Ball aus drei Metern über die Linie zu drücken, 5:1 für die Sportfreunde. Maximilian Noermei hatte heute auch richtig Lust auf Fußball und erspähte Benjamin Ottberg in der Zentrale. Doch Benjamin Ottberg ließ den Ball absichtlich passieren, so dass Christopher Klaas ihn annehmen und ungehindert zum 6:1 ins kurze Eck schießen konnte. Beim 7:1 setzte Marco Breyer den Pass ab und Benjamin Ottberg spitzelte den Ball etwas glücklich ins lange Eck.

Doch die Blauen steckten nicht auf und motivierten sich immer wieder gegenseitig. So auch beim 7:2, als wir hinten eigentlich in Überzahl agierten. Der Stürmer kam in Strafraum an den Ball und nagelte ihn wuchtig unter die Querlatte und von dort ins Netz. Seiner eigenen Aussage nach sein allererster Treffer überhaupt und ein schöner noch dazu.

Doch die Ickerner Torfabrik produzierte munter weiter. Wir liehen Philipp Kozub an die Dragons aus und Niklas Wesberg kam zurück ins Spiel, fortan wieder neun gegen neun. Maximilian Noermei band Abwehrspieler Christian Meyer ins Spiel ein und dieser belohnte sich selbst mit seinem Treffer zum 8:2.

Hinten standen, bis auf die beiden Gegentore, Niklas Wesberg, Christian Meyer, Gast Marcel Nölke und Nils Wisniewski sehr sattelfest. Vorn bereitete Marius Scherbkowski einen weiteren Treffer vor und Maximilian Noermei traf nach gelungener Körpertäuschung zum 9:2 ins kurze Eck.

In der 43. Spielminute ein vielversprechender Angriff der Dragons, doch die gute Flanke wurde am Ende am Kasten von Mirko Schmitt vorbei geköpft.

Vorn passte Marius Scherbkowski die Kugel zu Christopher Klaas, der an den Strafraum zurücklegte und Nils Wisniewski fand. Nils Wisniewski hielt direkt drauf und der Schlussmann wischte den satten Schuss stark zur Ecke. Die Ecke trat Nils Wisniewski dann selbst, den Kopfball von Benjamin Ottberg konnte die Abwehr klären und beinahe einen Konter einleiten, doch Christian Meyer fing den Angriff mit dem Pausenpfiff ab.

Niklas Wesberg streifte sich ein blaues Trikot über, dafür kam Philipp Kozub zurück ins Ickerner Quartier. Nils Wisniewski bezog Stellung im Kasten und Mirko Schmitt versuchte es trotz Kniebeschwerden auf dem Feld.

Da der verletzte Gegenspieler aus Halbzeit eins wieder mitmischen konnte, wurde die zweite Halbzeit mit zehn gegen zehn begonnen und zum Glück auch beendet.

Nach einem langen Ball von Marco Breyer tankte sich Benjamin Ottberg allein durch und obwohl Maik Schulze mitgeeilt war, umkurvte Benjamin Ottberg den Schlussmann und schob zum 10:2 ein. Dafür darf er selbstverständlich wieder eine Freibierkiste anschleppen, danke Otte.

Kurz darauf flankte Benjamin Ottberg das Leder in die Mitte doch Maximilian Noermei verzog kläglich.

Einen weiteren Sportfreunde Angriff entschärfte Niklas Wesberg auf Kosten einer Ecke. Marco Breyer zog die Ecke butterweich an den Fünfer und Christopher Klaas konnte ungehindert zum 11:2 Zwischenstand einnicken. Das eigentliche 12:2 markierte Benjamin Ottberg dann nach Vorarbeit von Mirko Schmitt und Christopher Klaas, doch wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nahmen wir den Treffer zurück. Einen weiteren Ickerner Eckball schlug Christian Meyer etwas zu lang auf den zweiten Pfosten, Benjamin Ottberg nahm die Kugel runter und schoss sie scharf zurück an den Fünfer. Christopher Klaas hielt einfach mal die Hacke in den Schuss und kam so zum 12:2. Das 13:2 markierte Abwehrchef Christian Meyer nach hanebüchenem Fehlpass im gegnerischen Spielaufbau. Ein Schuss der Gegner landete dann zum Glück über dem Kasten von Nils Wisniewski. Einen weiteren Abschluss der Gegenspieler lenkte Nils Wisniewski dann mit einer Reflexhandlung an die Latte. Philipp Kozub ersetzte Christian Meyer und wir hatten noch nicht genug. Marius Scherbkowski nahm Marco Breyer auf rechts mit, der dann in den Strafraum flankte und Mitspieler Christopher Klaas fand, der zum 14:2 vollstrecken konnte. Auch das 15:2 leitete Marius Scherbkowski mit seinem Pass auf Mirko Schmitt ein. Mirko Schmitt setzte eine Maßflanke über 25 Meter ab und Benjamin Ottberg nahm den Ball in der Luft mit, umkurvte den Schlussmann und vollendete sehenswert zum 15:2 Zwischenstand.

Wir stellten um und beorderten Benjamin Ottberg und Christopher Klaas in die Defensive, schickten dafür die Gäste Philipp Kozub und Marcel Nölke in den Sturm. Keine zwei Minuten später warf Mirko Schmitt den Ball von der Seitenlinie ein, fand Marco Breyer, der wiederum eine schöne hohe Flanke absetzte. Die Flanke landete bei Marcel Nölke, der die Kugel herunterpflückte und zum 16: 2 im Netz unterbrachte. Dann bereitete Marcel Nölke vor, doch Philipp Kozub vergab die gute Gelegenheit sträflich. Doch die Flying Dragons hatten auch noch einen Treffer im Repertoire. Zwei Gegenspieler griffen über unsere rechte Seite an und trotz des spitzen Winkels schaffte es der Angreifer unseren Keeper Nils Wisniewski zum 16:3 zu überwinden.

Maximilian Noermei schlug einen weiteren Eckball in den Strafraum und Benjamin Ottberg köpfte das Zuspiel über den Schlussmann hinweg Richtung Kasten. Ein Abwehrspieler hatte aber etwas dagegen und köpfte die Kugel auf der Linie lauernd aus der Gefahrenzone. Den Schlusspunkt setzte Maximilian Noermei dann selbst. Er profitierte von der Balleroberung durch Maik Schulze und nagelte die Murmel in hohen Bogen zum 17:4 Endstand über den Schlussmann hinweg in den Winkel.

Schlussendlich ein nie gefährdeter Sieg gegen einen sehr fairen und angenehmen Gegner. Wir bedankten uns für die sehr faire Vorstellung und entleerten die Mannschaftskiste gemeinsam mit den Gegenspielern.

Vielen Dank für das schöne Spiel und vielen Dank unseren Gastspielern sowie Mike Pelle für die Getränkeeinkäufe und den Dienst an der Pfeife. Ebenso vielen Dank an die Sportfreunde, die ihre Mitspieler mit dem Auto eingesammelt und wieder abgesetzt hatten.

 

Noch vor dem Anpfiff konnten wir Christian Meyer ganz für uns gewinnen und werden ihn ab März 2019 als vollwertigen Sportfreund in den Büchern führen. Herzlich willkommen Christian Meyer!

P. S. er war für die heutige Partie extra mit dem Zug aus Essen angereist.

09.02.2019 Sportfreunde Ickern : Ruhrpott-Fighter = 3:15 (2:7)

Frohes neues Jahr! Was passiert wohl, wenn nach 12 Wochen „Winterpause“ der Ball endlich das erste Mal wieder über den Kunstrasen rollen soll? Nun dann werden wohl alle Sportfreunde dabei sein wollen und sich auf dem Platz zerreißen.

Nee das war heute leider fast alles anders. Erstens haben wir insgesamt nur neun eigene Spieler begrüßen dürfen und zweitens haben sich nur die Gegenspieler und unsere Gastspieler zerrissen. Zum vereinbarten Treffpunkt schafften es wieder nur die wenigstens Ickerner, die restlichen Kicker reiste nach und nach an, im Fall von Niklas Wesberg sogar erst zur zweiten Hälfte.

Auf der Bank nahmen vorerst Maik Schulze und Ex-Sportfreund Philipp Kozub Platz sowie eben Nachrücker Niklas Wesberg. Mit Kevin Zastrow und Patric´ Pupowski blieben trotz fester Zusage unentschuldigt fern und ließen die Mannschaft hängen. Hoffen wir mal, dass beide eine gute Entschuldigung vorbringen können. Als Zaungäste verfolgten Mike Pelle und Patrick Klanthe das spätere Debakel.

Stefan Birnbaum war erkältet und leitete die Begegnung als Referee anstatt für oder gegen uns aufzulaufen. Tomai Pelle lief als Dienstältester Sportfreund mit der Kapitänsbinde auf. Im Startelfkader standen zu Beginn direkt vier Gastspieler, mit den Brüdern Kevin und Matthias Graßmeyer sogar zwei Debütanten. Die Seitenwahl gewannen wir noch, danach ging alles verloren. Die Leistungsbereitschaft, die Moral, fast jeder Zweikampf, der Glaube an die eigene Stärke, der Spaß am Fußball und am Ende hochverdient das Spiel.

Die Jungs der Ruhrpott-Fighter machten es von Beginn an gut und luchsten uns den Ball direkt nach dem Anpfiff ab und hätten nach 30 Sekunden schon in Front liegen können, scheiterten dann aber an unseren Gästekeeper Matthias Graßmeyer. Unseren ersten Angriff leitete Gast Kevin Nold ein, der mit seinem Pass Max Hyzyk einband. Max Hyzyk versuchte dann Benjamin Ottberg anzuspielen, scheiterte mit dem Zuspiel aber am gegnerischen Abwehrspieler. Nach sechs Spielminuten kombinierten sich die Fighter gut bis in unseren Sechzehner hinein, doch zu unserem Glück verzog der Angreifer den Ball schlussendlich. Den nachfolgenden Bodenabstoß schoss Matthias Graßmeyer auf Tomai Pelle, der den Ball aber direkt ab schenkte. Kurz darauf startete Max Hyzyk mit der Kugel am Fuß, doch leider stand Benjamin Ottberg beim Zuspiel im strafbaren Abseits. Hinten rettete uns Debütant Matthias Graßmeyer gleich mehrfach den Hintern. Er parierte innerhalb von 60 Sekunden gleich zwei Mal sehenswert.

Unseren bis dahin besten Angriff fuhren wir über Benjamin Ottberg, Max Hyzyk und Kevin Nold, der am Ende den Ball am Kasten vorbei zog. Hinten riskierte Tomai Pelle viel und konnte mit letzten Einsatz einen Konter in der 15. Minute unterbinden. Dann fingen wir uns leider doch das längst überfällige 0:1. Ein Pass durch die Zentrale reichte aus, um unsere Defensive auszuhebeln. Nils Wisniewski kam nicht mehr an den Angreifer heran und unser Schlussmann war zum ersten Mal geschlagen.

Doch wir antworteten hervorragend. Wir bekamen einen Freistoß in der gegnerischen Hälfte zugesprochen und Kevin Nold hielt aus etwa 30 bis 35 Metern direkt drauf und überwand den Schlussmann im Kasten zum 1:1 Ausgleich. Die Fighter ließen sich davon in keinster Weise beeindrucken und gingen wenig später mit dem 1:2 wieder in Vorlage. Wir standen in der Zentrale zu offen, die Gegner schalteten blitzschnell um und der Angreifer umkurvte vor dem Tor auch noch den herauseilenden Schlussmann Matthias Graßmeyer. Tomai Pelle hatte noch versucht einzugreifen, kam aber auch nicht an das Leder heran.

Dann rettete Nils Wisniewski auf der Linie lauernd einen Eckball, der sonst wohl direkt eingeschlagen wäre. Das 1:3 schlug dann dennoch in unserem Netz ein. Ein Angreifer zog aus der Halbdistanz ab und als unser Keeper auf dem Weg in die Ecke war, wischte eine Windböe dazwischen und lenkte die Kugel in die entgegengesetzte Richtung ins Netz. Wenig später rettete der Pfosten für uns und verhinderte noch das 1:4. Pascal Fritz musste dann aufstecken, der gebrochene Zeh ließ ihn einfach nicht in Normalform verfallen und nach nur 25 Minuten musste er unter Schmerzen das Feld verlassen. Für ihn schickten wir Maik Schulze ins Rennen, der ihn positionsgetreu ersetzte.  Als der mittlerweile zehnte Pass durch unsere Zentrale im Strafraum landete half uns nur noch eine Glanzparade von Matthias Graßmeyer, der den Schuss über die Latte lenken konnte. Die Ecke verteidigten wir zunächst, der zweite Versuch landete dann am Querbalken. Nach einer halben Stunde musste Debütant Kevin Graßmeyer verschnaufen, der in der linken Abwehr alles gegeben hatte. Für ihn wechselten wir Ex-Sportfreund Philipp Kozub ein. Matthias Graßmeyer entschied dann abermals ein Duell mit einer starken Parade für sich, wurde aber von seinen Mitspielern im Stich gelassen und der Angreifer durfte ungehindert erneut abziehen und damit das 1:4 markieren. In Minute 37 leisteten wir uns einen Fehlpass im Aufbauspiel und obwohl wir am eigenen Strafraum in Überzahl agierten schlüpfte der Ball durch unsere Reihen und der Gegenspieler schloss aus spitzestem Winkel zum 1: 5 ab. Nur 120 Sekunden später kam es Auflösungserscheinungen gleich, als wir das 1:6 schluckten. Philipp Kozub ging dann wieder vom Feld und Kevin Graßmeyer bezog erneut seinen Posten in der Defensive. Aber auch er konnte mit seinen sechs Mitspielern das 1:7 nicht verhindern. Der Ball schlug im langen Eck ein.

Doch noch lebten wir. Marius Scherbkowski sicherte sich den ersten Assist des Jahres und passte weiter auf Benjamin Ottberg. Benjamin Ottberg behauptete das Leder und nagelte den Ball zum 2:7 ins Netz.

Kurz vor dem Pausenpfiff rettete Tomai Pelle gleich zwei Mal in Folge.

 

In der Pause gab es dann eine Art „Wutrede“ von Patrick Klanthe, der in erster Linie an den Stolz der aktiven Kicker appellierte. Wir stellten auf zwei Positionen um. Andreas Kamyk agierte in Durchgang zwei noch defensiver und Schlafmütze Niklas Wesberg ersetzte Gast Kevin Graßmeyer auf links. Nils Wisniewski und Max Hyzyk versuchten es auf dem rechten Flügel und wollten endlich mehr Durchschlagskraft in die Offensive einbringen. Wir standen dann zunächst auch etwas besser als in Durchgang eins. Dennoch blieben die Ruhrpott-Fighter dominierend. Maik Schulze musste nach einem Sprint im Mittelfeld aufgeben, Verdacht auf Muskelfaserriss im linken Oberschenkel. Kevin Nold schlug dann einen guten Eckball vor den Kasten, doch in der Mitte behinderten sich zwei Sportfreunde, Chance vergeben. Dann hätte das 3:7 fallen müssen! Kevin Nold startete auf rechts durch, bediente Benjamin Ottberg in der Mitte, doch der blieb am Schlussmann hängen. Er bekam das Leder noch einmal zurück, passte an den Strafraum zu Marius Scherbkowski, der sich die Ecke hätte aussuchen können, doch er nagelte den Ball über den Kasten Richtung A2. Einen Konter unterbanden David Meyer, Tomai Pelle und Niklas Wesberg dann mit vereinten Kräften auf Kosten einer Ecke. Die Ecke brachte keine Gefahr ein, doch ein Schuss aus der zweiten Reihe schlug dann zum 2:8 im langen Eck ein. Bis zu diesem Gegentreffer standen wir eigentlich sattelfest und präsentierten uns für eine Viertelstunde auf Augenhöhe. Philipp Kozub warf sich mittlerweile hinten in jeden Zweikampf und fand nahezu zu alter Stärke zurück. Im Angriff tauchte dann Abwehrspieler Niklas Wesberg auf, der seinen Schuss nach Doppelpass mit Kevin Nold aber deutlich über den Kasten setzte. Tomai Pelle behauptete dann einen Zweikampf für sich, doch gegen die zweite Angriffswelle waren er und David Meyer dann machtlos. Der Angreifer konnte leider zum 2:9 abschließen. Der Gegenspieler mit der Rückennummer 63 konnte nach einem Sprint nicht mehr ausweichen und überrannte die Eckfahne, die nach dem „Zweikampf“ aber wieder aufgerichtet werden konnte. Der Treffer zum ersten zweistelligen Rückstand seit fast vier Jahren war der eigentlich kurioseste. Der Ball verließ den Fuß des Gegenspielers aus 25 Metern Torentfernung und kein Sportfreund griff ein, so dass der Ball schlussendlich zum 2:10 am langen Pfosten über die Linie kullerte. Leider knickte Kevin Graßmeyer dann beim Sololauf im Mittelfeld ohne Fremdeinwirkung um und musste kurz darauf das Feld verletzt verlassen. Eine sehr faire Geste der Fighter folgte auf dem Fuße, sie nahmen auch einen Feldspieler runter und wir kickten mit 10 gegen 10 weiter. Die Gegenspieler  passten einen langen Ball raus auf den linken Flügel, dann direkt quer vor unseren Kasten und Matthias Graßmeyer hatte gegen den Abschluss aus fünf Metern keinerlei Chance, neuer Spielstand 2:11. Beim 2:12 Minuten später standen gleich vier Gegenspieler im Abseits, doch der durchgelaufene Angreifer startete aus nicht strafbarer Position, enteilte allen Bewachern und ließ auch noch unseren Schlussmann aussteigen. Dem 2:13 ging dann aber eine deutliche Abseitsstellung voraus, doch wir wollen jetzt hier nicht am Referee herummeckern, der hatte einen Fehler gemacht, wir mindestens 20 bis 30 Stück. Leider musste dann auch Nils Wisniewski mit Krämpfen vom Platz humpeln. Auch hier beweisen die Fighter extremes Fairplay und spielten auch nur noch zu neunt weiter. Das 2:14 fiel durch einen satten Schuss ins lange Eck, mittlerweile war auch die Moral unseres Schlussmannes gebrochen. Beim 2:15 in der 88. Minute konnten wir die Flanke auf den zweiten Posten ebenso wenig verhindern, wie den abschließenden Kopfball, der im kurzen Eck einschlug. Doch den Schlusspunkt setzten wie in Durchgang eins wieder wir. Niklas Wesberg eroberte den Ball auf dem linken Flügel, setzte ein Zuspiel auf Gast Kevin Nold ab. Kevin Nold erkannte, dass das gegnerische Tor etwas verwaist war und nagelte die Kugel aus gut 28 Metern im hohen Bogen zum 3:15 ins leere Gehäuse.

Kurz darauf gab es noch einen strittigen Zweikampf zwischen Niklas Wesberg uns seinem Gegenspieler im Ickerner Strafraum und wir hätten uns über einen Strafstoß gegen uns nicht beschweren können. Doch Stefan Birnbaum beendete die Partie dann mit der höchsten Niederlage seit dem 30.08.2008. Damals gingen wir mit neun eigenen Spielern 1:21 gegen die Joykicks unter. Vom heutigen Kader waren damals nur Benjamin Ottberg, Tomai Pelle, Patrick Klanthe und Stefan Birnbaum dabei. Vielen Dank an alle Gastspieler, die immer fairen Ruhrpott-Fighter und an Stefan Birnbaum für die gute Leistung an der Pfeife. Er musste nur einen gelben Karton zücken, als ein Spieler der Blauen zu früh beim Wechselvorgang auf dem Feld aufgeschlagen war. Alles in allem eine Leistung zum vergessen, aber wichtig ist nach so einer Leistung nur, dass man wieder aufsteht und weitermacht. Hoffentlich auch mit den beiden Brüdern Kevin und Matthias Graßmeyer, wir können Euch sehr gut gebrauchen.

17.11.2018 Sportfreunde Ickern : Ruhrpott-Fighter = 3:9 (0:4)

Unter der Woche hätten beide Mannschaften gemeinsam über 30 Spieler ins Rennen schicken können, doch zum Ende hin wurde es in beiden Lagern noch einmal eng. Aber beide „Organisatoren“ konnten auf Gastspieler zurückgreifen und einige eigene angeschlagene Akteure zum „mitmachen“ überreden. Schlussendlich konnten beide Teams auch die Reservebänke ordentlich bestücken. Stefan Birnbaum agierte für die Ruhrpott-Fighter und leider wieder nicht für die Sportfreunde Ickern (war vorher natürlich alles genauso besprochen).

Vor dem Spiel überreichten wir Benjamin Ottberg ENDLICH unser kleines Dankeschön für Mama Ottberg, die sich in 2017 wieder mehrfach um unsere Trikots gekümmert hatte. Herzlichen Dank, wenn auch dieses Mal sehr sehr spät.

In der Kabine verkündete Patrick Klanthe dann leider den vorrübergehenden Abschied unseres ehemaligen Spielführers André Krüger. Er geht nicht gern in die Zwangspause, aber natürlich stehen berufliche Karriere und allem voran die Familie im Vordergrund.

Patrick Klanthe ergriff die Gelegenheit und mogelte sich in den Abschiedskader. Aber keine Bange, die aktive Karriere ist und bleibt beendet und das ist auch gut so.

Auf unserer Bank nahmen nahezu freiwillig Niklas Wesberg, Maik Schulze, Marius Scherbkowski und Daniel Novinc Platz, auf der gegnerischen Seite blieb unter anderem Stefan Birnbaum draußen.

Der brettstarke Stürmer (Mirko) von den Gästen wurde nach einer Knieverletzung kürzlich erst operiert und agierte dankenswerter Weise als Referee und gab dabei ein sehr gutes Bild ab. Vor der Begrüßung überreichte Patrick Klanthe dem scheidenden Spieler André Krüger ein „Abschiedsshirt“ von den Sportfreunden und ernannte ihn für sein Spiel als Spielführer. André Krüger absolvierte in der Zeit von 2015 bis 2018 genau 27 Spiele und erzielte bis vor dem Anpfiff 10 Treffer.

Nach der gewonnenen Seitenwahl und lautstarker Begrüßung ging es für uns zunächst sehr zerfahren los. Wir fanden überhaupt nicht ins Spiel und verschenkten gefühlt 90% der eigenen Bälle. Patrick Klanthe hatte sich ins rechte Mittelfeld gestellt und Mirko Schmitt zum Glück den Part des Schlussmannes übernommen. Die Fighter kombinierten sehr zielstrebig und viel ballsicherer als wir. Nahezu jedes Zuspiel saß und kaum ein Zweikampf ging verloren. So war es nur die logische Folge, dass aus einer Unachtsamkeit unsererseits das frühe 0:1 resultierte. David Meyer, in Bestform eine unserer Säulen in der Abwehr, wollte einen langen Ball ins Toraus geleiten, doch der agile 10-ner stibitzte das Leder vor der Linie, ließ David Meyer eiskalt stehen und vollstreckte aus spitzem Winkel zum 0:1 in der 10. Spielminute. Wir lagen hinten und stießen an. Den zurückgespielten Ball vertändelte David Meyer dann direkt an den Torschützen, der sich auch diese Gelegenheit nicht mehr nehmen ließ und Mirko Schmitt im Kasten beim 0:2 nur Sekunden nach dem ersten Tor keine Chance ließ. Zwei dicke Geschenke innerhalb von 90 Sekunden!

Kurze Zeit später startete Robin Schrimpf, der angeschlagen ins Rennen gegangen war, über den rechten Flügel durch und erspähte Benjamin Ottberg vogelfrei in der Mitte lauernd. Er zog das Leder herum und servierte Benjamin Ottberg die Kugel einschussreif. Doch anstatt das Tor zu erzielen, schoss sich unser Knipser selbst ans Standbein und vergab das sichere 1:2 kläglich.

Im direkten Gegenzug hatten wir Glück, dass der Querbalken uns half und das 0:3 verhinderte. Doch nur wenig später pennten wir im Kollektivschlaf und ließen Mirko Schmitt sträflich allein, der dann das 0:3 auch nicht mehr verhindern konnte. Wir befanden uns immer noch in der ersten halben Stunde und schon klingelte es wieder in unserem Kasten. Wir wollten die Angreifer ins Abseits stellen, doch hinten links hob Sven Battefeld die Falle scheinbar auf. Der Angreifer rannte frei durch und verlud unseren Schussmann zum 0:4. Noch nach dem Spiel schworen unsere Mannen darauf, dass es eine klare Abseitsstellung gab, was aber in der Summe nur eine Randerscheinung gewesen war. Benjamin Ottberg kassierte dann leider einen Tritt im Zweikampf und musste erst einmal vom Feld. Für ihn kam Daniel Novinc zum Einsatz. Doch kurz drauf verließen auch Robin Schrimpf und Pascal Fritz das Spielfeld und wurden durch Marius Scherbkowski und Niklas Wesberg ersetzt. Wir wurden etwas frecher und kamen durch Marius Scherbkowski zum ersten echten Abschluss. David Meyer kassierte dann einen Blattschuss mitten ins Gesicht und musste vorerst von Maik Schulze ersetzt werden. Daniel Novinc und Marius Scherbkowski belebten unseren Angriff deutlich und der Ball wurde nun auch vermehrt in der gegnerischen Hälfte fest gemacht. Patric Pupowski musste notgedrungen als rechter Abwehrspieler ran, interpretierte diese Rolle aber manchmal zu offensiv. Christian Meyer grätsche ab was ging und hatte von uns Sportfreunden die beste Zweikampfbilanz aufzuweisen. Die meisten Meter spulte André Krüger herunter, der sich nahezu auf dem kompletten Spielfeld aufrieb. Patrick Klanthe beendete seinen Kurzeinsatz nach etwas mehr als 35 Minuten und wechselte David Meyer wieder ein. Als der Referee in der 44. Spielminute auf Abseits für uns entschieden hatte, atmeten wir auf, denn es wäre sicherlich das 0:5 gefallen.

Dann war die erste Hälfte durch und wir heilfroh, „nur“ 0:4 hinten zu liegen, Mirko Schmitt sei Dank! Obwohl er in Durchgang zwei eigentlich mit Patric Pupowski tauschen wollte, blieb unser Ersatzkeeper im Kasten. Marc Schünemann nahm sich eine freiwillige Auszeit und Pascal Fritz versuchte es noch einmal. Wir stellten etwas um und wollten so die Zentrale stabilisieren.

Zunächst sah es auch besser aus, doch nach 50 Minuten wäre fast das 0:5 gefallen, doch Mirko Schmitt parierte glänzend zur Ecke. Die Ecke der Fighter segelte in den Strafraum und alle Ickerner waren mit sich selbst beschäftigt. Nur durch das gegnerische Unvermögen, Schuss aus drei Metern über den Kasten, blieb es beim 0:4. Dann kassierte „Kartensammler“ Maik Schulze den gelben Karton, als er in der Zentrale zu spät kam und Stefan Birnbaum foulte. Beide gerieten kurz verbal aneinander, reichten sich später aber fair die Hände. An der gelben Karte für Maik Schulze änderte dies indes nichts mehr. Daniel Novinc behauptete auf rechts dann den Ball und holte nach einem starken Antritt einen Eckball heraus. André Krüger schlug die Ecke herein, aber der Kopfball von Daniel Novinc war leichte Beute für den gegnerischen Schlussmann. Leider markierten die Ruhrpottler im Gegenzug dann doch das vorentscheidende 0:5. Nach starkem Alleingang ließ der 10-ner auch noch Mirko Schmitt aussteigen und schob sehenswert zum 0:5 ins leere Tor. Kurz darauf konterten die Fighter uns erneut aus, doch Mirko Schmitt eilte aus dem Kasten, verkürzte den Winkel und der Angreifer traf nur den Außenpfosten und im zweiten Versuch das Außennetz.

Leider fiel das 0:6 trotzdem. Nach einem Einwurf spielten die Fighter den Ball von der Torauslinie zurück an den Fünfmeterraum und der mitgeeilte Spieler ließ sich das 0:6 nicht mehr streitig machen. Nur weil Mirko Schmitt und Christian Meyer alles reinwarfen, konnten sie gemeinsam das 0:7 vor der Linie wegkratzen. Wir verfielen wieder in den Trott der ersten Halbzeit. Doch dann Licht am Ende des Tunnels. Nach einer sehenswerten Ballstafette über vier Stationen markierten wir den 1:6 Ehrentreffer. Marc Schünemann, der wieder ins Spiel gekommen war, Andre´ Krüger und der ebenfalls zurückgekehrte Benjamin Ottberg bereiteten vor und Marius Scherbkowski nagelte den Ball aus spitzem Winkel zum 1:6 ins gegnerische Tor. Leider stellten die Gäste nur 60 Sekunden später den alten Abstand wieder her. Aus spitzestem Winkel hielt ein Angreifer drauf und wir fälschten uns den Schuss fast noch selbst zum 1:7 in die Maschen. Um die 80. Minute herum markierte abermals der gegnerische 10-ner nach einem Sololauf das 1:8 für seine Farben. Doch die Schlussphase gehörte dann uns. Daniel Novinc schickte Marius Scherbkowski auf die Reise, der sich stark durch die Abwehr schlängelte und seinen Spielführer André Krüger im Zentrum erspähte. Leider nahm Benjamin Ottberg dies nach eigener Aussage zu spät wahr und „klaute“ unserem Kapitän das Leder. Er schoss die Kugel an den Pfosten, stocherte selbige dann aber zum 2:8 ins kurze Eck. Aber André Krüger schnappte sich wenig später das Leder uns nagelte die Kugel stramm und unhaltbar zum 3:8 ins lange Eck. Jetzt hatte er sich seinen Abschied wenigstens etwas vergolden können, wenn es auch eine herbe Niederlage setzte. Einen weiteren Gegentreffer verhinderte Maik Schulze dann stark und auf Kosten eines Eckballs. Beim 3:9 Schlussakkord blieb Christian Meyer in der Mitte am Gegenspieler hängen und die aufgerückte Abwehr der Sportfreunde konnte den Pass auf den agilen Stürmer nicht mehr blocken. Der nahm das Leder mit und vollstreckte aus 12 Metern zum 3:9 Endstand. Vor dem Abpfiff hatte David Meyer dann eine riesige Gelegenheit auf Ergebniskosmetik, doch er scheiterte ebenso kläglich, wie in Durchgang eins Benjamin Ottberg. Hier wäre der Pass auf den freien Mitspieler garantiert die bessere Idee gewesen.

Der gute Schiedsrichter beendete das Spiel beim Stand von 3:9 und wir hatten auch im dritten Spiel das Nachsehen. In der Kabine kauften wir uns dann einige Bierchen aus der mitgebrachten Kiste, die Patric Pupowski eigentlich ausgeben wollte, es aber nicht klar genug kommuniziert hatte. Passte irgendwie zum gestrigen Spiel. Er nahm dann wenigstens das bis dato gesammelte Geld und sponserte den Rest. Vielen Dank für den Bierservice, an Niklas Wesberg für den Wassertransport und an Mirko Schmitt als Aushilfskeeper. Natürlich auch an den umsichtigen Referee und die fairen Gegenspieler um Stefan Birnbaum. Falls ihr uns dieses Jahr noch einmal überrollen möchtet, dann meldet Euch und wir terminieren noch ein Spielchen. Ansonsten sehen wir uns hoffentlich im Jahr 2019 auf dem Platz!

13.10.2018 Sportfreunde Ickern : Stiftung Wadentest = 2:2 (0:1)

Vor genau 14 Tagen standen beide Teams sich erstmalig im Großfeldduell gegenüber und wir errungen einen klaren Kantersieg. Wer heute einen Selbstläufer erwartete, der wurde schnell eines Besseren belehrt. Erstens hatten die Gäste aufgerüstet und den Kader qualitativ verstärkt und zweitens fehlten uns genau sieben Spieler aus der ersten Partie.

Bei hochsommerlichem Wetter im goldenen Oktober standen 15 Minuten vor dem Anpfiff leider erst 9 Sportfreunde auf dem Ickerner Kunstrasen, uns gegenüber 15 bis 17 Spielern, unter ihnen drei Spielerinnen.

Da wir uns wieder darauf verständigen mussten, dass beide Teams jeweils eine Spielhälfte leiten, war klar, dass ein Sportfreund die Begegnung anpfeifen musste. Leider meldete sich nur Benjamin Ottberg, der uns dadurch in Durchgang eins immens fehlte.

Nils Wisniewski stellte sich als Keeper zur Verfügung und avancierte später zu einem der besten Ickerner. Nahezu unsere komplette Stammabwehr fehlte abgemeldet und die meisten Gäste dienten sich als Offensivspezialisten an. Einzig Gast Christian Meyer brachte sich als Abwehrspieler ein.

Der stark verjüngte Kader der Wadentester hatte zudem noch zwei andere Keeper dabei als vor 14 Tagen.

Unsere erste Chance leiteten wir über einen Konter über Kevin Zastrow ein, der auf Marius Scherbkowski flankte. Marius Scherbkowski passte raus zu Christopher Klaas, doch der verpennte das Zuspiel auf rechts. Hinten standen wir in Hälft eins sehr sehr sattelfest und vor allem Christian Meyer ließ nichts anbrennen und gewann jedes Zweikampfduell.

Wir versuchten es immer wieder über lange Bälle in die Spitze. Kevin Zastrow war gestartet aber der mitspielende Schlussmann einen Schritt schneller am Ball und konnte klären. Nach zehn Minuten der erste Wechsel bei unseren Gästen. Maik Schulze versuchte es von halbrechts, doch seinen Schuss konnte der Schlussmann locker abfangen. Nach einer Viertelstunde brach die Oberschenkelverletzung von Marius Scherbkowski leider wieder auf und er musste durch Andre Meyer ersetzt werden.

Ein Geschenk der gegnerischen Abwehr konnte Kevin Zastrow dann nicht vergolden und scheiterte am sicheren Torwart. Gast Marcel Domke fiel auf der rechte Seite auf, leider auch drei Mal durch falsche Einwürfe. Aber auch im gegnerischen Lager gab es immer wieder einbeinige Einwürfe zu bestaunen.

Nils Wisniewski rettete uns hinten mehrfach das 0:0, wenn doch einmal etwas durchrutschte. Eine Flanke der Stiftung landete an unserem Strafraum und Gegenspieler Dennis Zier hielt volley drauf, scheiterte aber an Nils Wisniewski, der den Ball aus dem Winkel fischte. Christian Meyer klärte einmal mehr in der Abwehr und wurde dann unglücklich von einem gegnerischen Knie im Gesicht getroffen. Verdacht auf Nasenbeinbruch, aber aufstecken war nicht. Er musste zwar kurzzeitig von Debütant Andy Fränkel ersetzt werden, kam aber Minuten später wieder ins Spiel. Marcel Domke hielt dann einfach mal drauf, scheiterte aber am Schlussmann.

Einen berechtigten Freistoß ließ sich Dennis Zier nicht nehmen, scheiterte aus 18 Metern aber erneut an Nils Wisniewski, der ins untere Stockwerk abgetaucht war und den Ball zur Ecke ins Toraus lenkte. Christian Meyer war wieder einsatzbereit und Cedric Nelson musste einmal durchatmen.

Niklas Wesberg war wieder sehr laufstark und setzte sich gut über den linken Flügel durch. Er tunnelte seine Gegenspielerin, brach in den Strafraum ein, verzog seinen Torschuss am Ende aber.

Es war ein Spiel zwischen zwei gleichstarken Mannschaften mit etwas mehr Ballbesitz für die orange gekleideten Wadentester.

Maik Schulze passte mit viel Übersicht raus auf Andre Meyer, doch der kam leider einen Schritt zu spät. Nils Wisniewski rettete dann wieder stark im eins gegen eins auf der Linie für seine Farben. Nach 32 Minuten ging Marcel Domke raus und Cedric Nelson ersetzte ihn im Mittelfeld.

Noch vor der Pause musste Kevin Zastrow der Erkältung Tribut zollen und Marcel Domke kehrte zurück auf den Platz. In Minute 42 brachen Dennis Zier und einer seiner Mitspieler frei durch und passten sich das Leder gleich zwei Mal vor unserem Kasten hin und her und zum unserem Glück war der Winkel am Ende zu spitz und Dennis Zier traf beim Stande von 0:0 nur das Außennetz.

Nur noch 60 Sekunden und wir leisteten uns einen dicken Bock. Nils Wisniewski verzog einen Abschlag, der direkt beim Gegner landete. Die Wadentester schalteten blitzschnell und David Meyer musste an der Strafraumkante das Foul ziehen. Leider endete die Aktion erst im Strafraum und Benjamin Ottberg entschied regelkonform auf Strafstoß gegen uns.  

Dennis Zier legte sich die Kugel zurecht und ließ Nils Wisniewski mit der letzten Aktion in Runde eins keinerlei Chance und hämmerte den Ball zum 0:1 in unser Netz.

Benjamin Ottberg gab die Pfeife an die Gegner ab und streifte sich sein Trikot über. Um 16.31 Uhr ging es unter der Leitung des Schlussmannes der Wadentester weiter. Den Kasten hütete mit Gordon Dobros auch ein uns bekanntes Gesicht der hiesigen Kreisligen.

Maik Schulze blieb auf Ickerner Seite unten und verschnaufte einige Minuten. Unseren ersten Abschluss gönnte sich Marcel Domke, doch auch diesen Schuss konnte der Schlussmann entschärfen. Nach einigen Wechseln übernahmen wir mehr und mehr das Spielgeschehen und Benjamin Ottberg fand mit seinem Einwurf Cedric Nelson, der dann mit seinem Pass den erneut aktiven Sechser Maik Schulze einband. Maik Schulze schlenzte den Ball bewusst auf den zweiten Pfosten, wo Pascal Fritz hochstieg und den Ball gemeinsam mit seinem Gegenspieler über den Schlussmann hinweg zum 1:1 einnickte. Eigentor oder Treffer von Pascal Fritz? Wir schrieben den Treffer unserem Mittelfeldläufer zu.

Bis hierhin war eine Stunde gespielt und es war wieder eine sehr faire Begegnung. Zwar gingen die gegnerischen Abwehrspieler hart aber immer im Rahmen der Regeln in die Zweikämpfe und kauften uns dadurch etwas den Schneid ab.

Ecke für die Wadentester und danach faktische Dauerbelagerung unseres Strafraumes. Wieder Ecke von unserer linken Seite aber Dennis Zier köpfte drüber. Andy Fränkel musste aufstecken und Andre Meyer biss noch einmal auf die Zähne Es war die Partie der angeschlagenen Sportfreunde. Irgendwie ging kaum einer richtig fit ins Match und wenn doch, dann kassierte er einen Schlag auf die Nase oder einen Schuss gegen die Leiste, wie später David Meyer. Er warf sich in letzter Sekunde in einen Abschluss und musste danach vom Feld humpeln. Christopher Klaas tankte sich über rechts durch, setzte eine Flanke ab aber Benjamin Ottberg verfehlte das Zuspiel knapp.

Leider fingen wir uns in der Schlussphase das 1:2 ein. Wir konnten einen langen Ball nicht verteidigen und Dennis Zier nagelte den Ball volley unter die Latte, Doppelpack perfekt.

Andre Meyer griff dann über rechts an und scheiterte aus spitzem Winkel am Schlussmann. Statt den Abpraller dann in die Mitte zu legen, wo mehrere Mitspieler lauerten, versuchte er es erneut und holte nicht einmal einen Eckball heraus. Hinten kam Christian Meyer dann einmal zu spät und wir hatten Glück, dass die Angreiferin eine Fahrkarte schoss. David Meyer kam noch einmal für Marcel Domke ins Spiel.

Hinten rettete uns der Pfosten und hielt uns somit noch im Spiel. Wir riskierten nun alles und zogen Christian Meyer nach vorn, entblößten dadurch natürlich die Abwehr und ließen mehr zu als uns lieb war. Christian Meyer brach dann erstmals über links durch, doch leider missglückte der Lupfer über den Schlussmann, der die Murmel abwehren konnte. In Minute 82 rettete uns die Latte vor der endgültigen Entscheidung. Kurz darauf hielt Nils Wisniewski richtig gut gegen den freistehenden Stürmer.

Maik Schulze sah für berechtigtes reklamieren dann gelb, kommentierte die Entscheidung dann weiter und musste dann mit gelbrot in der 85. Minute vom Feld. 

Wir mit einem Treffer im Hintertreffen und einem Mann weniger, keine guten Vorzeichen. Pascal Fritz humpelte auch runter, kam Sekunden später aber wieder zurück.

Dann der allerletzte Angriff. Christian Meyer setzte zum Sololauf an und ließ Gegner um Gegner aussteigen und überwand mit dem Schlusspfiff den gegnerischen Keeper zum 2:2 Endstand, der auf der Ickerner Bank natürlich frenetisch gefeiert wurde.

Der Schiedsrichter pfiff gar nicht mehr an und beendete die Begegnung.

Nach dem Spiel dann faires abklatschen und zufriedene Ickerner Gesichter. Nach der erfrischenden Dusche labten wir uns an den Bierresten aus der Vorwoche und waren mit einem blauen Auge davon gekommen. Es war gleichzeitig das erste Remis des Jahres.

Vielen Dank an Keeper Nils Wisniewski, Referee Benjamin Ottberg und unsere Gastspieler. Aber auch an Maurice Keidel und seine faire Truppe.

Maik Schulze hatte sich direkt für seinen dummen Platzverweis entschuldigt und freiwillig ein Strafgeld gezahlt.

In der kommenden Woche kicken wir dann in Merklinde gegen die Truppe von Jost Ziegner, gegen die Joykicks. Allen Verletzten bis dahin gute Besserung!

06.10.2018 Sportfreunde Ickern : Ruhrpott-Fighter = 3:5 (1:2)

Das Hinspiel mussten wir vor 14 Tagen mit einer 3:6 Niederlage verbuchen und auch für das Re-Match sah es unter der Woche nicht wirklich gut aus. Bereits Dienstag standen 13 Absagen und erst 5 Zusagen im Notizbuch. Doch da wir auf die Unterstützung aus dem Freundeskreis und auf Aushilfen der Ruhrpott-Fighter zählen konnten, wurde das Spiel wie geplant durchgezogen.

Schlussendlich fanden sieben Sportfreunde, darunter ein Neuzugang, ein ehemaliger Sportfreund, ein Ex-Schatulle-Spieler mit seinem Kollegen sowie eben vier Leihgaben aus dem Umfeld der Ruhrpott-Fighter den Weg zum Platz.

Die Gäste, in nagelneuen blauen Trikots, konnten auch 14 oder 15 Spieler aufbieten und hatten zum Glück einen Referee dabei. Da wir immer noch keinen Keeper verpflichten konnten, waren wir mehr als dankbar, dass Alex Stoll, einer der Gastspieler, sich freiwillig als Schlussmann zur Verfügung stellte. Seine Kollegen Daniel Chris, Pierré Schacht und Enes Berksoy standen ebenfalls in der Startformation. Auf der Bank nahmen Ex-Sportfreund Ahmet Kadioglu sowie die Gäste Andreas Kamyk und Debütant Kevin Nold Platz. Am Mittelkreis richtete Patrick Klanthe noch einige Worte an beide Mannschaften und entschuldigte sich, auch im Namen von Stefan Birnbaum, für die misslungene Kommunikation bezüglich der beiden Bierkisten von vor zwei Wochen. Heute wussten alle Bescheid, nach dem Spiel wird gemeinsam ein Bierchen getrunken.

Nach der Begrüßung ging es bei sommerlichen Bedingungen im goldenen Oktober los. Die Anfangsphase gehörte klar den Gästen, die uns schnell hinten einschnürten. Wir waren lange damit beschäftigt, unsere Formation zu finden, was bei einer nicht eingespielten Elf vorkommen kann. Aushilfsschlussmann Alex Stoll schenkte sich dann beinahe selbst einen ein. Er passte den Ball vollkommen unbedrängt auf Stefan Birnbaum, der bei den Gegnern heute als Stürmer auflief, doch zu unserem Glück traf Stefan Birnbaum nicht den leeren Kasten, sondern zog die Kugel drüber. Niklas Wesberg musste nach einem Pressschlag im Mittelfeld schnell ausgewechselt werden und Andreas Kamyk kam früh ins Spiel. Wir setzten erste Akzente in die Spitze, fanden schlussendlich aber nicht ins Ziel. Zwei der vier Leihspieler konnten nach 20 Minuten kaum noch stehen und mussten verschnaufen. Für die erschöpften Recken Enes Berksoy und Daniel Chris wechselten wir Kevin Nold und Ahmet Kadioglu ein. Leider gerieten wir wie bereits vor zwei Wochen auch dieses Mal ins Hintertreffen. Nach einem Einwurf der Fighter schoss ein Angreifer per Bogenlampe einfach mal drauf und überwand zu unserer Verwunderung Alex Stoll im Kasten. Ein ähnlich dämlicher Gegentreffer wie der, den Niklas Wesberg sich eingefangen hatte. 0:1 für die Ruhrpott-Fighter und es kam kurz darauf noch schlimmer. Einen eher harmlosen Schuss aus gut 20 Metern Torentfernung unterschätzte unser Schlussmann und auch dieser Ball senkte sich über ihn zum 0:2 ins Netz. Bis dahin waren gerade einmal 25 Minuten gespielt. Unseren ersten echten Torabschluss steuerte Kevin Nold in der 30. Spielminute bei, allerdings schoss er dem Torwart punktgenau in die Fangarme. Als Pierré Schacht die Kugel dann stark im Mittelfeld eroberte sah es zunächst gut aus, doch am Ende verflachte unser Angriff erfolglos. Tomai Pelle warf dann kurz hinter der Mittellinie ein und fand Cedric Nelson, der in die Mitte zog, zwei Gegenspieler ausstiegen ließ und aus der Halbdistanz zum 1:2 ins lange Eck traf. Wir waren wieder dran und wollten auf den 2:2 Ausgleich gehen. Pierré Schacht ging kurz danach vom Feld und Daniel Chris ersetzte ihn im Mittelfeld. Wir legten einen Zahn zu und wurden zunehmend stärker. Einen Eckball setzten die Ruhrpott-Fighter zum Glück ans Außennetz. Im Kasten wehrte Alex Stoll dann gut ab und wir konterten über Neuzugang Patric Pupowski auf links. Mehr als eine Ecke sprang dabei leider nicht heraus. Kevin Nold schlug die Ecke in die Mitte und beinahe hätte es ein Eigentor zum 2:2 gegeben. Die folgende Ecke konnten die Fighter klären und zu einem schnellen Konter ummünzen. Der gegnerische  Spielführer erhielt den Ball nach zwei direkten Stationen und rannte allein auf unseren Kasten zu. Alex Stoll stellte sich ihm entgegen und zum Glück lupfte der auffälligste Akteur der Fighter den Ball an die Latte. Wenig später war die erste Halbzeit durch und wir stellten etwas um.

Pierré Schacht ging ins Tor, Alex Stoll in die Zentrale. Zudem gingen Patric Pupowski und Andreas Kamyk runter und wurden durch Enes Berksoy und eben Pierré Schacht ersetzt. Wir legten los wie die sprichwörtliche Feuerwehr. Keine zwei Minuten waren gespielt, als der Ball zu Daniel Chris durchgestochert wurde und er es leider aus 7 Metern schaffte, den Ball deutlich neben den Kasten zu setzen. Kurz darauf schlug Nils Wisniewski eine gute Ecke in die Zentrale aber keiner seiner Mitspieler kam an die Flanke heran. Wir hatten auf ein 4-3-3 umgestellt und agierten dadurch sehr offensiv mit zwei echten Stürmern. Vielleicht zu offensiv, denn die Fighter erhöhten auf 1:3. Der Abschluss aus der zweiten Reihe flog eigentlich haltbar auf Pierré Schacht zu, doch da Mirko Schmitt noch an den Ball hätte kommen können, missverstanden sich beide und die Murmel schlug im Netz ein. Doch noch hatten wir 35 Minuten und konnten auch noch einmal verkürzen. Doch zuerst musste Nils Wisniewski einen Konter unterbrechen und ging in allerletzter Sekunde dazwischen und verhinderte den Gegentreffer durch Stefan Birnbaum. Niklas Wesberg versuchte es dann angeschlagen noch einmal und kam für Alex Stoll ins Spiel zurück. Hinten standen Mirko Schmitt, Tomai Pelle, David Meyer und Nils Wisniewski immer sehr sattelfest, außer einer der vier riskierte zu viel und brachte alle in Gefahr.

Dann endlich der Anschlusstreffer zum 2:3. Patric Pupowski legte den zugespielten Ball am gegnerischen Strafraum mit der Hacke auf Gast Daniel Chris weiter, der sich seinen Treffer jetzt nicht mehr nehmen ließ. Daniel Chris hämmerte den Ball nach dem Zuckerzuspiel in der 65. Spielminute mit viel Wucht ins lange Eck.

David Meyer gewann dann ein wichtiges Duell gegen die gegnerische 61 und behauptete das Spielgerät. Alex Stoll ersetzte noch einmal Daniel Chris im Sturm und wir drängten auf das 3:3. Kevin Nold hielt aus der 2. Reihe drauf und nötigte dem Keeper eine Glanzparade ab, der zur Ecke klären konnte. Die Ecke brachte leider keine Gefahr mit sich, dafür ein Freistoß von Enes Berksoy, den weder Nils Wisniewski, noch Patric Pupowski ins Tor stochern konnten. Leider endete der Angriff am gegnerischen Pfosten. Cedric Nelson hatte sich eine Pause gegönnt, kam in der Schlussviertelstunde aber noch einmal für Enes Berksoy ins Spiel. Hinten hielt Pierré Schacht glänzend doch direkt danach passte Mirko Schmitt die Kugel zu Niklas Wesberg, der den Ball leider verloren gab und wir die Fighter in unserer Drangphase das 2:4 schenkten. Der ballführende Angreifer legte im Strafraum quer und der mitgelaufene Stürmer ließ unserem Schlussmann keine Abwehrchance mehr. Mirko Schmitt musste aufstecken und reichte die Binde an Tomai Pelle weiter, Ahmet Kadioglu ersetzte unseren scheidenden Spielführer. Einen Abschluss setzte Alex Stoll vorn leider am Kasten vorbei und Stefan Birnbaum machte es im Gegenzug leider besser. Wir vertändelten wieder einen Ball unnötig am eigenen Strafraum und die Kugel landete in der 86. Minute bei Stefan Birnbaum, der Tomai Pelle noch aussteigen ließ und dann zum 2:5 im langen Eck abschloss. Aus Respekt jubelte er nur sehr verhalten und ließ sich danach direkt auswechseln. Cedric Nelson verletzte sich bei einem Pressschlag, konnte aber zum Glück weiterspielen. Er war es dann, der in der 89. Minute nach Zuspiel von Patric Pupowski auf 3:5 verkürzte. Er ließ noch zwei Gegenspieler alt aussehen und überwand den Schlussmann sehenswert. Leider war kurz danach Schluss und beide Teams labten sich an den zusammengestellten Bierkisten aus beiden Lagern. Wir hatten zudem noch eine Einstandskiste zu besingen, die von Patric Pupowski, herzlich willkommen und danke, dass Du für die Schachtel Dein Sparschwein Pocke geschlachtet hast.

Vielen Dank an die zahlreichen Aushilfen, die wir gern dauerhaft bei uns begrüßen würden. Leider nicht Pierré Schacht, der fester Bestandteil der Ruhrpott-Fighter ist. Danke auch an Niklas Wesberg, der extra über Bork nach Ickern gefahren war, um Neuling Patric Pupowski einzusammeln.

Was mir sehr missfallen hat, war die Kritik an der Umstellung und das Abwinken einiger Abwehrspieler. Entweder spielen wir als Team oder als Alleinunterhalter. Es darf sich jeder gern mal eine Woche damit beschäftigen, genügend Spieler zusammen zu trommeln, Getränke und Bälle anzuschleppen und dann aus 14, teils fremden Spielern eine Startelf bauen sowie einen Feldspieler als Torwart zu überreden. Wenn dann keiner meckert, dann könnt ihr Euch so eine Aktion rausnehmen. Genug gemeckert, in der kommenden Woche startet das Rückspiel gegen die Stiftung Wadentest. Dann hoffentlich mit 11 bis 14 eigenen Spielern und einem weiteren Heimsieg.

29.09.2018 Sportfreunde Ickern : Stiftung Wadentest = 11:4 (5:1)

Nach der schmerzlichen Niederlage in der Vorwoche standen wir am heutigen Samstag einem für uns neuen Gegner gegenüber. Die Spieler der Stiftung Wadentest kannten wir bislang allenfalls von örtlichen Kleinfeldturnieren. Wir konnten schlussendlich auf 12 Spieler zurückgreifen, die Gäste auf deren 15. Durchgang eins leitete nach langen Diskussionen ein Spieler der orangegekleideten Gäste. Mit leichter Verspätung ging es bei spätsommerlichem Wetter auf dem Ickerner Teppich los. Als Aushilfen begrüßten wir Ex-Sportfreund Torres sowie Fahd Latrach, der uns beim Kleinfeldturnier bereits unterstützt hatte. Den Posten des Liberos übernahm bei der Stiftung eine Spielerin zudem war der gegnerische Kader mit einigen bekannten Gesichtern gespickt. So standen uns mit Benjamin Henseleit und Dennis Zier gleich zwei Spieler gegenüber, die schon einmal für unsere Farben an den Start gegangen waren. Die erste Chance des Spiels erarbeiteten wir uns über Cedric Nelson, der nach Antritt über links Benjamin Ottberg fand, doch leider konnte der Schlussmann den Schuss aus spitzem Winkel zur Ecke abwehren. Den ersten Torschuss der Wadenteste konnte Niklas Wesberg im Kasten abwehren, Tomai Pelle drosch den Ball dann schlussendlich aus der Gefahrenzone. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit zunächst wenigen Torraumszenen. Einen abgefälschten Schuss konnte Niklas Wesberg dann nur mit viel Mühe vereiteln. Seinen langen Abschlag nahm Mirko Schmitt in der gegnerischen Hälfte an, blieb dann aber am Gegenspieler hängen. Einen halbhohen Ball versuchte André Krüger im gegnerischen Strafraum zu verarbeiten, scheiterte aber schlussendlich. In der 18. Spielminute tankte sich in Ivica Mijic dann ein Ickerner Urgestein durch unsere Reihen und nagelte den Ball zum 0:1 in die lange Ecke. Torres musste erkältungsgeschwächt durchschnaufen und verließ für Marc Schünemann das Feld. Nach 22 Minuten holte Cedric Nelson einen Eckball raus und Benjamin Ottberg schlug den Eckball auf den zweiten Pfosten und fand Pascal Fritz. Pascal Fritz nickte wuchtig auf den Kasten und durch einen Abstimmungsfehler zwischen dem Schlussmann und dem Abwehrspieler schlug der Kopfball zum 1:1 Ausgleich ein. Wenig später startete André Krüger durch die Mitte und schloss allein ab, anstatt den besser postierten Mitspieler Cedric Nelson einzubinden. Den daraus resultierenden Eckball konnten die Wadentester klären, doch Tomai Pelle setzte Pascal Fritz per Flanke in Szene, doch leider landete der Kopfball über dem Kasten. Im Gegenzug musste Niklas Wesberg beherzt eingreifen und zur Ecke klären. Der nächste Angriff war dann wieder unser. David Meyer leitete den Ickerner Angriff schön ein und Benjamin Ottberg sicherte sich mit seinem Zuspiel auf André Krüger einen Assist. André Krüger traft in Minute 32 zum 2:1 für seine Sportfreunde.

Spiel gedreht und es kam noch deutlich besser. Mirko Schmitt fand nur 180 Sekunden nach der Führung mit seinem Flankenball aus der eigenen Hälfte Stürmer Benjamin Ottberg, der das Leder  annahm und zum 3:1 ins kurze Eck nagelte. Wir spielten uns in einen Fußballrausch und in Minute 37 erhöhten wir auf 4:1. Gast Fahd Latrach steckte durch auf André Krüger, der sich nicht lange bitten ließ und nach einer Körpertäuschung erfolgreich abschloss. Doch noch war die erste Hälfte nicht durch. Hinten standen nun Mirko Schmitt, Martin Rügner, David Meyer und Tomai Pelle sehr sicher und ließen kaum noch Bälle durch. Vorn hatten wir noch einen. André Krüger nagelte die Murmel auf den gegnerischen Kasten, doch der Schlussmann wehrte nach vorn ab. Den Abpraller hämmerte Fahd Latrach dann unhaltbar zum 5:1 Pausenstand in die Maschen.

In der Pause mal wieder die leidige Schiedsrichterfrage. Es ist uns allen klar, dass wir uns zum Fußballspielen und nicht zum Pfeifen treffen. Allen müsste aber klar sein, dass wir keine Referees haben und es ohne Spielleitung nun einmal nicht geht. Traurig ist es dann, dass immer wieder nur die zwei oder drei selben Spieler sich aufopfern und zur Pfeife greifen. So auch heute, als erst Benjamin Ottberg und danach Mirko Schmitt die Rolle des Unparteiischen übernahmen. Mein Dank ist Euch dafür gewiss!

Torres stellten wir dann für Benjamin Ottberg in den Sturm. Wir waren scheinbar noch nicht wieder richtig wach, als es in der 47. Spielminute zum 5:2 einschlug. Niklas Wesberg konnte den Abschluss nach einem langen Ball zwar noch abwehren, doch den zweiten Versuch brachte Ivica Mijic mit viel Übersicht aufs Tor. Tomai Pelle konnte vor der Linie auch noch einmal blocken, doch am Ende vollstreckte der mitgelaufene Gegenspieler. Der Gegner wurde stärker und Mirko Schmitt grätschte einen Ball stark ins Seitenaus. Unser erster Abschluss fiel erst in der 52. Spielminute, als Torres aus der zweiten Reihe knapp am Schlussmann scheiterte. André Krüger schlug die Ecke rein und Marc Schünemann nickte drüber. Schmerzverzehrt blieb dann ein Gegenspieler liegen, der einen Befreiungsschlag von Tomai Pelle aus kurzer Distanz ins Gesicht bekommen hatte. Dann schaltete David Meyer sich in einen Angriff mit ein, flankte maß genau auf André Krüger, doch der Schlussmann konnte zweifach abwehren. Torres brach durch aber Benjamin Ottberg wähnte ihn fälschlicherweise im Abseits und pfiff den Angriff zurück. Cedric Nelson setzte sich stark über die linke Außenbahn ab und dribbelte sich an der Torauslinie in den Strafraum, passte dann auf Marc Schünemann, der leider freistehend vergeigte. Einen Überzahl Konter über Fahd Latrach und Cedric Nelson passte Fahd Latrach die Kugel auf André Krüger, der auf 6:2 erhöhen konnte. Mirko Schmitt übernahm die Pfeife, Torres ging in die Abwehr und Benjamin Ottberg wieder in den Sturm. Nach einem Eckball für die Stiftung sah es nach absichtlichem Handspiel aus, doch Marc Schünemann fiel der Ball nach einem Kopfball auf den Arm, der Pfiff blieb aber zu Recht aus. Im Zentrum rettete Martin Rügner stark und verhinderte eine vielversprechende Chance. Fahd Latrach drehte in Durchgang zwei mächtig auf und fand Benjamin Ottberg, der allein draufhielt und André Krüger übersah. Die fällige Ecke schlug André Krüger rein doch den Kopfball von Fahd Latracht entschärfte der Schlussmann. Danach folgt der Auftritt von Dennis Zier, der nach gelungenem Zuspiel zentral vor Niklas Wesberg auftauchte und auf 6:3 verkürzte. Noch waren 20 Minuten zu spielen und beide Teams hatten Lust auf mehr. Fahd Latracht schickte Benjamin Ottberg mit einem Zuckerpass auf die Reise und unser Knipser vollendete mit genialer Technik und einem gefühlvollen Lupfer zum 7:3. Einen Bilderbuchangriff inszenierten Fahd Latrach, Pascal Fritz, Benjamin Ottberg und André Krüger. Schlussendlich nagelte Pascal Fritz den Ball unter den Querbalken aber André Krüger nickte den Abpraller per Kopf zum 8:3 ins kurze Eck. Nur Sekunden später ließ Fahd Latrach gleich vier Gegenspieler aussteigen und legte mustergültig für André Krüger auf, der mit dem 9:3 einen ganz besonderen Treffer markierte. Es war das 2.300 Tor der Sportfreunde Ickern im Zeitalter 2000 bis 2018, herzlichen Glückwunsch! In Minute 81 konnte Tomai Pelle den Stürmer erst fair stellen, doch im zweiten Anlauf traf er ihn und verursachte einen klaren Foulelfmeter. Der Gefoulte ging vom Feld aber die einzige Spielerin weigerte sich an den Punkt heranzutreten. So übernahm Dennis Zier die Verantwortung und ließ Niklas Wesberg beim 9:4 keinerlei Chance. Den kistendotierten zehnten Treffer markierte Fahd Latrach dann selbst. Martin Rügner hatte den Angriff per Kopf eingeleitet und Fahd Latrach brach zentral durch und nagelte die Kugel unhaltbar ins Netz, neuer Spielstand nach 85 Minuten 10:4. Torres setzte Cedric Nelson in Szene, der auf Benjamin Ottberg passte, doch auch diesen Schuss konnte der Torwart ins Toraus lenken. Torres schlug später einen Freistoß aus der eigenen Hälfte in die Spitze, aber leider vertändelten seine Mitspieler die gute Vorarbeit. Den Schlusspunkt zum 11:4 Endstand steuerte Cedric Nelson bei, der den Einwurf von Martin Rügner und die Vorarbeit von Fahd Latrach erfolgreich im Tor unterbrachte. In Minute 92 noch einmal die Wadentester, doch der satte Schuss landete im Ballfangzaun. Nach dem Schlusspfiff labten wir uns an der Freibierkiste die vom Abschiedsspiel übrig geblieben war. Dank der Mithilfe einiger Wadentester wurde die Kiste endlich auch mal wieder leer. Vielen Dank an die Stiftung Wadentest, an Keeper Niklas Wesberg, unsere Gastspieler sowie die beiden Referees Benjamin Ottberg und Mirko Schmitt. In der kommenden Woche kommt es zum Rückspiel Sportfreunde Ickern gegen Ruhrpott-Fighter. Bis dahin bitte alle melden.  

22.09.2018 Sportfreunde Ickern : Ruhrpott-Fighter = 3:6 (1:3)

Da sich unsere gegnerische Landschaft immer weiter ausdünnt, müssen auch mal spektakuläre Wege beschritten werden. So kam bei Stefan Birnbaum die Idee, das Duell Sportfreunde Ickern vs. Ruhrpott-Fighter über neun Jahre nach dem letzten Spiel wieder neu aufleben zu lassen. Die Partie am 06. Juni 2009 endete mit einem 1:3 Sieg für die Ruhrpott-Fighter. Von den am Samstag auf dem Platz stehenden Akteuren waren damals genau vier Stück aktiv. Im Ickerner Trikot einzig Marc Schünemann, auf der gegnerischen Seite unsere heutigen drei Sportfreunde Stefan Birnbaum, Benjamin Ottberg und Pierré Wolf. Wir lagen damals von der 4. bis zur 78. Spielminute durch den Treffer von Inzaghi mit 1:0 in Führung, kassierten dann das 1:1 und in den Schlussminuten besiegte uns unser Knipser Benjamin Ottberg mit einem Doppelpack.

Doch nun zum aktuellen Spielgeschehen. Stefan Birnbaum und Pierré Wolf gehörten am Samstag zum 15 Mann starken gegnerischen Kader, wir konnten durch vier Gastspieler immerhin 12 Akteure aufbieten. Auch einen Schiedsrichter hatten die Gäste dabei, der in der Summe eine sehr ordentliche und ruhige Leistung abgeliefert hatte. Die Spieler machten es ihm aber auch leicht. Den gemeckert wurde nur äußerst selten, gefoult noch seltener.

Nach einer freundlichen Begrüßung der beiden Mannschaften stießen die Akteure mit einer leichten Verspätung an, weil der Spielball bei Warmup leider im Dickicht verschollen gegangen war. In der dritten Spielminute kamen die Fighter bereits zur ersten Großchance, als der agile Angreifer mit der Rückennummer 10 nahezu ungehindert durch die Mitte dribbelte und am starken Niklas Wesberg im Kasten scheiterte. Der folgende Eckball brachte keine Gefahr mit sich.

Kurz darauf schenkten wir das Leder im Spielaufbau durch einen Fehlpass her, doch David Meier konnte den daraus resultierenden Abschluss zur Ecke abfälschen. Der schnell ausgeführte Eckball landete dann direkt wieder im Toraus. Dann endlich unsere erste gelungene Offensivaktion! Kevin Zastrow steckte die Kugel mustergültig auf Benjamin Ottberg durch, doch leider erkannte der Referee die Abseitsstellung. Als der gegnerische Schlussmann einen Ball genau zu Kevin Zastrow schlug, wären wir beinahe durch ein Gastgeschenk in Führung geraten, doch leider verfehlte der direkte Abschluss das Ziel. Nach einer Viertelstunde versuchte es ein Gegenspieler, gewollt oder nicht, mit einer Bogenlampe und überwand Niklas Wesberg im Tor zum 0:1. Ein routinierter Stammtorwart hätte den Einschlag sicherlich verhindert, aber Niklas Wesberg ist Feldspieler und daher gab es nicht einen Ton der Schuldzuweisung. Die Fighter hatten „Blut“ geleckt und erhöhten wenig später auf 0:2. Wieder war es der gegnerische 10-er, der ungehindert aus zentraler Position abziehen durfte und unseren Schlussmann im langen Eck keine Chance ließ. Beim Torschuss standen acht (8!) Feldspieler zwischen Tor und Torschützen, aber keiner fühlte sich dazu berufen, ihn am Treffer zu hindern.

Erster Ickerner Wechsel, für Kevin Zastrow betrat Gastspieler Christopher Klaas das Feld. Dann hatten wir richtig viel Dusel, denn der Unparteiische pfiff die Angreifer der Fighter zurück und entschied auf Abseits, obwohl Tomai Pelle die Abseitsfalle seiner Mitspieler ruiniert hatte. Aus dem buchstäblichen Nichts heraus kamen wir durch einen Strahl Marke Sonntagsschuss auf 1:2 heran. Gastspieler Marius Scherbkowski traf in seinem zweiten Spiel für die Sportfreunde aus dem Halbfeld und ließ den Ball unhaltbar unter der Latte einschlagen. Auch hier hatten wir etwas Glück, denn den kurz davor geführten Zweikampf hätte der Referee wegen gefährlichem Spiel (hohes Bein) auch gegen uns pfeifen können.

Sei es drum, 26 Minuten gespielt und wir waren wieder dran. Direkt danach nickte ein Gegenspieler den Ball an unseren Querbalken. Bis zur 40. Minute erarbeiteten wir uns nahezu ein spielerisches Gleichgewicht, doch einen langen Ball aus der gegnerischen Hälfte konnten wir nicht mehr blocken und pennten im Kollektiv. Die Fighter nutzten diese Gelegenheit eiskalt aus und der frei vor Niklas Wesberg auftauchende Stürmer netzte zum 1:3 ein. Zu diesem Zeitpunkt hatte Pierré Wolf nach solider Leistung das gegnerische Team bereits verlassen und war unterwegs zur Mittagsschicht. Kevin Zastrow ersetzte Pascal Fritz und hatte in Minute 43 gleich eine gute Chance, nagelte den Ball aus der zweiten Reihe aber über den Kasten. Dann musste David Meyer verschnaufen und Pascal Fritz direkt wieder aufs Feld zurück. Wenig später bat der Unparteiische beide Mannschaften in die Pause und wir labten uns am gesponserten Wasser der Gäste, vielen Dank dafür!

Patrick Klanthe versuchte die Sportfreunde nach einer desolaten ersten Hälfte aufzurütteln, was zunächst auch gelang. Maik Schulze benötigte eine schöpferische Pause und David Meyer war zurück im Spiel. Leider verletzte sich wenige Sekunden nach Anpfiff der zweiten Hälfte ein Gegenspieler unglücklich in einem Zweikampf und kugelte sich die Schulter aus. Marc Schünemann leistete sofort Beistand und hatte glücklicherweise ein Kühlpad dabei. Später gab der Gegenspieler Entwarnung „die Schulter springt manchmal bei der kleinsten falschen Bewegung raus“, dennoch auch von hier noch einmal gute Besserung! Nach etwa fünf Minuten konnte die Begegnung dann fortgesetzt werden. Die Ruhrpott-Fighter kamen zu einer weiteren Ecke doch Niklas Wesberg, der doch im Kasten weitergespielt hatte, faustete die Kugel weg. Der Nachschuss konnte dann geblockt und zu einem Konter umfunktioniert werden. Der lange Ball landete einmal mehr bei Benjamin Ottberg, doch der Abschluss aufs Tor verkümmerte jämmerlich. Da der Schlussmann den Ball aber noch einmal fallen ließ, wurde es nochmal spannend. Er reagierte dann aber schneller als Benjamin Ottberg und konnte das 2:3 verhindern. Wir hatten die Partie nun deutlich besser im Griff als in Runde eins. Endlich spielten wir auch mal Fußball. Wir gewannen mehr Zweikämpfe und mehr Bälle. Einen Schuss von Benjamin Ottberg aus der Drehung konnte der Keeper aber dann abwehren. Kevin Zastrow versuchte es dann erneut aus der Halbdistanz, zog aber knapp vorbei. Hinten standen Tomai Pelle, David Meyer, Pascal Fritz und Nils Wisniewski aber endlich sattelfest und ließen kaum etwas anbrennen. Nach einem schnellen Doppelpass zwischen Kevin Zastrow und Benjamin Ottberg rechneten alle mit dem direkten Abschluss. Leider auch Benjamin Ottberg, der die halbgare Flanke von Kevin Zastrow dadurch nicht mehr erreichen konnte. Maik Schulze ging dann für Kevin Zastrow zurück aufs Feld und die Fighter konterten nach langer Pause mal wieder. Zu unserem Glück prallte der Ball vom Pfosten zurück ins Toraus. Doch aus einem der Eckbälle kassierten wir in der 74. Minute das vorentscheidende 1:4. Bis dahin hatten wir kaum etwas Zählbares zugelassen. Nur Sekunden später glückte das, was in Durchgang eins noch am im Weg stehenden Schiri gescheitert war. Benjamin Ottberg legte den Anstoß auf Kevin Zastrow ab und der nagelte die Kugel von der Mittellinie über den Schlussmann hinweg ins leere Tor. 2:4 und noch gute 15 Minuten zu spielen. Kevin Zastrow und Christopher Klaas passten sich mit einem Doppelpass durch, bedienten Gast Maik Schulze, doch der verfehlte mit seinem Schuss den Kasten deutlich. In Minute 78 fingen wir uns abermals einen Konter und somit das 2:5 ein. Auch hier blieb Niklas Wesberg im Tor keinerlei Abwehrgelegenheit. Christopher Klaas leitete den nächsten Abschluss für Ickern ein, doch den Schuss von Kevin Zastrow konnte die Abwehr blocken. Dann bereitete Kevin Zastrow vor, fand Christopher Klaas auf der Außenbahn, der schlussendlich Benjamin Ottberg in der Zentrale bediente. Benjamin Ottberg nahm den Ball herunter und verwandelte endlich zum 3:5 in der 85. Spielminute. Hätte er in Durchgang eins abgespielt statt es selbst zu versuchen oder die Großchance in Hälfte zwei genutzt, wäre hier deutlich mehr drin gewesen. Der Referee legte sechs Minuten Nachspielzeit oben drauf und so konnten die Gäste den Sieg mit der letzten Ecke auf 3:6 in die Höhe schrauben. Die Ecke flog hinein und Niklas Wesberg lenkte die Direktabnahme sehenswert an den Querbalken. Den Abpraller konnte ein Gegenspieler aber ohne eingreifen der Sportfreunde in der 95. Minute zum 3:6 in die Maschen dreschen.

Kurz darauf war die Messe gelesen und der inzwischen eingesetzte Nieselregen hatte allen Akteuren eine ungewollte Erfrischung eingebracht.

Vor dem Spiel hatten wir in der Kabine Tomai Pelle Als „Dauerbrenner“ ausgezeichnet, wofür genau ist in unsere Jahreschronik im Detail nachzulesen, HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Wir hatten die Partie und damit unseren „Wetteinsatz“ 1 Kiste Veltins und vier Flaschen Cola verloren und den Siegern überreicht. Leider hatten Stefan Birnbaum und Patrick Klanthe es nicht klar genug kommuniziert, denn beide hatten abgemacht, dass der Verlierer von den Gewinnern zum Umtrunk eingeladen wird, sorry dafür, holen wir aber beim nächsten Mal nach!

Vielen Dank an Stefan Birnbaum für die Organisation, an die gegnerischen Spieler, den Referee und auch an uns Sportfreunde, hatten wir den Siegern vor dem Spiel unseren Trikotsatz ausgeliehen (wenigstens der hatte auch gewonnen)!

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