Sportfreunde Ickern : Hofsteder Kickers = 12:5 (5:3)

Trotz aller Versprechen hat es wieder nicht geklappt. Einmal mehr reiste Werner Kampmann nur mit 6 Spielern zum heute vereinbarten Freundschaftsspiel nach Castrop. Wir dagegen konnten sage und schreibe 19 Spieler aufbieten. Günter Sterzer verzichtete angeschlagen auf seinen Einsatz. Rene Adick, Pascal Kaczmarek, Mustafa Kadioglu sowie Maik Brinkhoff opferten sich freiwillig und halfen beim Gegner aus. So startete Walter Stromeyer die Partie elf gegen zehn pünktlich um 15 Uhr. Der alte, neue Spielführer Dirk Huml setzte vor dem Anpfiff die Aufstellung zusammen. Wir starteten extrem stark und kamen durch Dirk Huml nach wenigen Minuten zum 1:0 Führungstreffer. Leider verpennte die Defensive den direkten Gegenangriff des Gegners und kassierte den 1:1 Ausgleich. Nach einem Wortgefecht wechselte Andreas Stromeyer für Christoph Just vom Feld auf die Bank. Minuten später gingen wir wieder in Front, eine Vorlage von Patrick Klanthe konnte Kosta Palmberg zum 2:1 nutzen. Leider hielt die Führung wieder nur Augenblicke. Abermals durch einen langen Ball kassierte Heiko Seil im Kasten das 2:2. Nun waren wir wieder dran. Ahmet Kadioglu konnte die Vorlage von Patrick Klanthe zum 3:2 abschließen. Doch noch einmal sollten die Bochumer ausgleichen können. Unsere Leihgabe Mustafa Kadioglu tanzte die Abwehr aus und traf zum 3:3. Der offene Schlagabtausch war damit beendet. Kosta Palmberg und Ahmet Kadioglu markierten vor der Pause noch die Treffer zum 4:3 und 5:3 für uns. In der letzten Aktion vor der Pause verletzte sich der gegnerische Keeper, so dass wir auch noch Benjamin Henseleit als Ersatztorwart an die Bochumer ausliehen. F. D. ersetzte Benjamin und Andreas kam noch mal für Olaf Brinkhoff auf den Platz. Das 6:3 erzielte Patrick Klanthe nach Vorlage von Björn Winge, nachdem er in Halbzeit eins 2 hochkarätigen Chancen vergeben hatte. Das 7:3 gehörte dann wieder Ahmet Kadioglu der damit seinen Dritten Tagestreffer erzielen konnte. Sein jüngerer Bruder konnte danach auf der Gegenseite das 7:4 markieren. Das 8:4 schloss Christoph Just mit dem Kopf nach Musterflanke von Frank Messingfeld ab. Den letzten Treffer der Gäste, das 8:5 schoss abermals unsere Leihgabe Mustafa. Mit einem Hammerschuss schraubte Björn Winge unsere Führung auf 9:5 hoch. Etwas glücklich, denn der Ball prallte vom Pfosten an den Kopf des Keepers und dann erst ins Tor. Zweistellig wurde das Ergebnis, als Kosta Palmberg zum 10:5 einschieben konnte. Zum 11:5 traf Dirk Huml nach einem sehenswerten Alleingang und einem Hammer unter die Latte. Den letzten und damit seinen Vierten Treffer erzielte Ahmet Kadioglu in der 88. Minute. Endstand somit 12:5, unsere 9 Zuschauer konnten mehr als zufrieden sein. Vor der Partie wurde die erste Clubsitzung 2004 abgehalten, die Ergebnisse dieser Sitzung wurden natürlich schriftlich festgehalten. Ein besonderer Dank gebührt unseren Leihgaben die durch ihren selbstlosen Einsatz das Spiel erst ermöglicht haben.

Joykicks : Sportfreunde Ickern = 11:0 (6:0)

Das heutige Spiel hätte besser nicht stattgefunden. Denn von zahlreichen Verletzungsmeldungen schockiert boten wir heute ganze vier Stammspieler auf. Die restlichen sieben sprangen entweder als Aushilfen ein oder standen nach langer Abwesenheit teilweise zum ersten Mal im Jahr 2004 auf dem Feld. Als Ersatzspielführer musste einmal mehr Patrick Klanthe fungieren. Die ersten Spielminuten ließen das Debakel noch nicht erahnen. Wir hielten gut mit und waren anfangs ein gleichwertiger Gegner. Doch als Floris Stromeyer nach einer „Kopfnuss“ zunächst vom Platz musste, brachen wir zusammen. In Unterzahl kassierten wir innerhalb von wenigen Minuten erst das 1:0, dann das 2:0 und das 3:0. Entlastungsangriffe unsererseits gab es erst als Mohamed (von den Kicks) unser Team komplettierte. Doch auch die Treffer zum 4:0 und 5:0 ließen sich nicht verhindern. Zeitweise musste Marc Schünemann (von Heuschnupfen geplagt) den Platz verlassen, was uns wieder in Unterzahl agieren ließ. Das 6:0 fiel vor dem Pausenpfiff per Elfmeter. Nach dem Wechsel agierte Floris Stromeyer wieder für einen unserer Gastspieler und Mohamed tauschte mit Jürgen (ebenfalls von den Kicks) die Seiten. Von der 46. bis zur 70. Minute ließen wir keinen weiteren Treffer zu und kamen auch selbst oft gefährlich vor das gegnerische Gehäuse. Das 7:0 zerstörte die verbliebene Moral dann allerdings vollkommen. Patrick Klanthe konnte dann weder sich selbst, noch seine Mitspieler motivieren und man ergab sich dem Schicksal. Das 8:0 fiel und Heiko Seil im Kasten strich die Segel, er ging verletzt vom Feld und wir spielten wieder in Unterzahl. Das Tor hütete Benjamin Henseleit für die verbleibenden 10 Minuten. Aber auch er machte dabei keine gute Figur und kassierte vor dem Abpfiff die restlichen Treffer zum 9:0, 10:0 und 11:0 Endstand. Meiner Auffassung nach sind sogar mehr Tore gefallen, aber der Schiedsrichter behält nun mal die Entscheidungsgewalt. Endstand also 11:0. Wir sind uns alle darüber im Klaren, das niemand verletzt spielen kann, oder seine Arbeit sausen lassen soll. Doch so wie in den vergangenen vier Monaten kann es keinen falls weitergehen. Ich bitte alle Spieler sich bis nächsten Samstag Gedanken darüber zu machen. Denn nächste Woche vor dem Match werden wir dann eine „Krisensitzung“ einberufen müssen.

Holthauser Kickers : Sportfreunde Ickern = 5:2 (4:1)

Siegesserie bereits in der ersten Woche gerissen. Gegen sehr stark aufspielenden Herner Gastgeber verschliefen wir die Anfangsphase des Spiels vollkommen. Mit sage und schreibe 18 Spielern angereist ergaben sich bereits vor dem Anpfiff arge Personalprobleme. Wer soll von Anfang an ran, wer spielt heute gar nicht? Die Anfangsformation startete um 15 Uhr mit der gewonnenen Seitenwahl durch Patrick Klanthe von rechts nach links, leider blieb dies das einzige Erfolgserlebnis am heutigen Ostersamstag. Der Gegner konnte bereits in seiner ersten großen Angriffswelle mit 1:0 in Führung gehen und nur Minuten später schlug es bereits zum zweiten Mal in unserem Gehäuse ein. Nach dem 2:0 kamen wir zu ersten sehenswerten Entlastungsangriffen und somit auch zu ersten Torchancen. Die beste nutzte Kevin Miah aus 15 Metern zum 2:1 Anschlusstreffer. Das Spiel entwickelte sich erst zu einem offenen Schlagabtausch, verflachte aber nach dem 3:1 durch einen Elfmeter wieder etwas. Noch vor dem Wechsel musste unsere Defensive das 4:1 hinnehmen. In der Halbzeit wechselten Markus Giese, Peter Steffes und etwas später Tomai Pelle für Olaf Brinkhoff, Benjamin Lisandt und Marc Schünemann aufs Spielfeld. Wir bekamen das Spiel in den Griff und verlagerten das Spielgeschehen bis auf wenige Konter völlig in des Gegners Hälfte. Leider agierten wir teilweise etwas zu verspielt und manchmal auch zu eigensinnig vor dem Tor. Einen der wenigen Konter nutzte der gegnerische Sturm zum 5:1 gegen uns, der Spielverlauf passte überhaupt nicht zu der Höhe des Ergebnisses. Wir wechselten Dennis Hülsewig, Pascal Kaczmarek und Christian Sterzer für Christoph Just, Kosta Palmberg und Günter Sterzer ins Spiel. Das letzte Tor sollte uns gehören, in der 75. Spielminute konnte Dirk Huml die Unsicherheit im gegnerischen Sechzehner ausnutzen und noch einmal auf 5:2 verkürzen. Wir versuchten alles und warfen noch einmal alles nach vorn. Die sehr entblößte Abwehr wurde von Andreas Stromeyer und Markus Giese bravourös zusammen gehalten. Es wäre heute einiges mehr drin gewesen, aber unser Gegner nutzte unsere Schwächen heute eiskalt aus. Der Sieg ist zwar etwas zu hoch ausgefallen, geht aber leistungsgerecht in Ordnung. Ein ganz besonderer Dank gilt unseren debütierenden Gästen Christian Sterzer und Peter Steffes (Annes Kicker) sowie Björn Winge, der selbstlos auf seinen Einsatz verzichtete.

FC Schatulle ´94 : Sportfreunde Ickern = 2:3 (1:3)

Negativserie endlich gerissen, erster Sieg 2004 unter Dach und Fach. Aufgrund terminlicher Probleme wurde heute aus dem Heimspiel erneut ein Auswärtsspiel. Wir fuhren mit genau 12 Spielern zum Rasenmatch in Selm/Bork. Angepfiffen wurde durch unseren Referee Walter Stromeyer (Danke Walter) pünktlich um 16 Uhr. Unser Gegner wartete mit nur elf Spielern auf. Zunächst kamen wir besser als der Hausherr ins Spiel und erarbeiteten uns meist über lange Bälle auf Dirk Huml und Andre Sykora vielversprechende Torchancen. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Selmer immer stärker und spielbestimmender. Dann doch der erste Lichtblick am Niederlagenhimmel. Andre Sykora setzte sich über links gegen die halbe Abwehr durch und behielt völlig uneigennützig die Übersicht und spielte einen Zuckerpass auf Dirk Huml. Der brauchte den Ball dann nur noch zum 0:1 einschieben. Das 0:2 fiel Minuten später, Torschützen erneut Dirk Huml. Die Vorlage lieferte Andreas Stromeyer mit einer 30 Meter Flanke, welche Dirk Huml annehmen, am Torhüter vorbeischieben und zum 0:2 abschließen konnte. Leider fiel mitten in unserer Euphorie hinein das 1:2. Das unglückliche daran war, das Heiko Seil den heraneilenden Stürmer anschoss, von wo aus der Ball ins leere Tor trudeln konnte. Der Gegner erhöhte den Druck und war dem Ausgleich zum Greifen nah. Da war die Maßflanke von Dirk Huml auf Andre Sykora genau das richtige Gegenmittel. Die Flanke konnte Andre Sykora freistehend über den Keeper hinweg ins Netz köpfen. Das 1:3 war perfekt, noch vor der Pause hatten beide Seiten mehrere Großchancen, welche aber allesamt ungenutzt blieben. Dennis Hülsewig wurde durch unseren Gast Daniel Parchatka ersetzt, kam aber später erneut aufs Feld zurück. In der zweiten Hälfte entwickelte sich das Spiel zu einem hektischen Schlagabtausch auf beiden Seiten. Das Spiel litt unter der hektischen Spielweise beider Teams und unter einigen na ja „Fehleinschätzungen“ des Unparteiischen. Kleinere unfaire Aktionen konnten aber im Keim erstickt werden. Der Gegner wurde immer stärker und erzielte zunächst das 2:3, welches durch eine vermeintliche Abseitsstellung keine Annerkennung fand. Dann etwa in der 80. Spielminute kamen die schnellen Konterläufer der Gäste erneut gefährlich vor unser Gehäuse. Den zielsicheren Torschuss wollte Dirk Huml entschärfen, konnte dem Ball aber nur noch den Weg ins eigene Netz weisen. Somit war Dirk Huml an fast allen Treffern des heutigen Tages beteiligt. Das 2:3 war gefallen und das große Zittern begann. Alle hatten Angst, den ersten sichergeglaubten Sieg erneut zu verspielen. Die letzten Spielminuten zogen sich wie Stunden und wir stemmten uns mit aller Kraft gegen die rollenden Angriffswellen. Dann doch endlich der Schlusspfiff, der erste Erfolg war verbucht und das obligatorische „Döneressen“ wurde heute von acht Teilnehmern bestritten. Ein Remis wäre für unsere Selmer Freunde zum Schluss mehr als verdient gewesen. Trotz alledem freuen wir uns über unseren Sieg.

Gelsenkirchener Domspatzen : Sportfreunde Ickern = 6:0 (1:0)

Zum bereits zweiten Mal in diesem Jahr trafen wir heute auf der Löchterheide in Gelsenkirchen auf die Domspatzen. Unterstützt von zwei Gastspielern boten wir genau 11 Akteure auf. Gestartet wurde um 15 Uhr (Winterzeit) pünktlich bei strahlendem Sonnenschein. Als Zaungäste warteten heute Claudia Schwerdt, Walter Stromeyer und der immer noch verletzte Mittelfeldspieler Stefan Linnenberg auf. Trotz der ersatzgeschwächten Aufstellung begannen wir zunächst besser als der Gastgeber und hatten nach wenigen Minuten durch Andre Sykora das 0:1 auf dem Fuß. Leider verspielten wir, wie aber auch unser Gegner, große Tormöglichkeiten. Das 1:0 für die Spatzen fiel noch in Halbzeit eins nach einem indirekten Freistoss. Die gesamte Abwehr um Heiko Seil herum pennte bei dieser Aktion. Die größten Tormöglichkeiten vergaben Dirk Huml, Andre Sykora und Frank Messingfeld in der Offensive. Mit dem einen Gegentreffer ging es in die Pause. Vor dem Seitenwechsel kam der nachgerückte Ahmet Kadioglu für den kurzzeitig benommenen Günter Sterzer aufs Feld. Nach dem Wechsel wollten wir den Ausgleich erzwingen, gelangen aber durch einen unglücklich abgefälschten Distanzschuss mit 2:0 ins Hintertreffen. Das 3:0 und 4:0 demoralisierten uns dann völlig. Wir fielen auseinander und ergaben uns unserem Schicksal. Das 5:0 kassierten wir in der 88. Spielminute. Bei diesem Treffer verletzte Heiko Seil sich so sehr, das er durch Günter Sterzer ersetzt werden musste. Noch zwei Minuten zu spielen, der Angriff rollte auf unser Tor, den ersten Schuss konnte Günter Sterzer abwehren. Den Nachschuss parierte unsere Abwehr vor der Linie, doch gegen den erneuten Nachschuss waren alle Sportfreunde machtlos. Das 6:0 war auch gleichzeitig der Endstand. Alles in allem geht der Sieg verdient an die Gelsenkirchener, ist trotz allem zwei bis drei Tore zu hoch ausgefallen. Festzuhalten bleibt außerdem das es wie immer eine sehr faire Partie ohne Kartenstrafen und größere Fouls gewesen ist.

Hallenturnier SG König Ludwig

Alle Jahre wieder ruft die SG König Ludwig zum Hallenzauber. So auch in diesem Jahr. Am heutigen Samstag starteten wir in der Gruppe B gegen vier teilweise unbekannte Teams. Unser erstes Match stand um 11:25 Uhr auf dem Plan, das letzte Vorrundenspiel um 14:49 Uhr. Gespielt wurde ohne Seitenwechsel über die Dauer von 15 Minuten mit fünf Feldspielern plus Torwart. Leider kamen wir mit nur 3 Punkten und einem Torverhältnis von 9:14 nicht über die Vorrunde hinaus und mussten uns mit dem achten Platz begnügen. Der heute errungene Pokal findet bei Dennis Hülsewig sein neues Zuhause.

Die Ergebnisse im Überblick:

Torschützen:

Sportfreunde Ickern : Hella = 1:4 Kevin Miah

Sportfreunde Ickern : Aixtra Sport = 4:5 2xFrank Messingfeld/ Dirk Huml/Andre Sykora

Sportfreunde Ickern : Alte Gilde = 3:0 2xDirk Huml/Andre Sykora

Sportfreunde Ickern : Spfr. Union = 1:5 Dirk Huml

Annes Kicker : Sportfreunde Ickern = 13:4 (4:0)

Wieder nichts mit dem ersten Heimspiel 2004 und wieder nichts mit dem ersten Erfolgsergebnis 2004. Ganz im Gegenteil, anstatt wie geplant in Pöppinghausen zu spielen reisten wir aufgrund einer Platzsperre nach Gladbeck zum erneuten Auswärtsspiel. Unser Gegner die Annes Kicker bat heute seine Bestbesetzung auf, wir dagegen mussten mit nur acht etatmäßigen Stammspielern und vier Gastspielern dagegenhalten. Unser Team überraschte vor dem Anstoß das Geburtstagskind Peter Steffes nachträglich zu seinem 50. mit einem „Freundschafts-T-Shirt“ welches die Wappen beider Teams trägt. Die Seitenwahl sowie das Spiel konnten wir heute leider nicht gewinnen. Zunächst konnten wir noch dagegenhalten und mühten uns nach Kräften, eigene Akzente in des Gegners Hälfte zu setzen. Doch dann, ungefähr nach 25 Spielminuten war der Bann gebrochen, unser Gegner ging mit 1:0 in Führung. Das 2:0 fiel leider nur Minuten später und zeigte uns schnell unsere Grenzen am heutigen Tage auf. Günter Sterzer verließ (stark verkatert) für unseren Gast Björn Winge das Spielfeld. Das 3:0 und somit schon die Vorentscheidung erzielte unser bärenstarker Gastgeber nach schnell vorgetragenem Angriff. In der 43. Spielminute konnte Patrick Klanthe den gegnerischen Angreifer nur noch mit einem Foulspiel im 16-ner stoppen und verursachte so vor der Pause noch einen Strafstoß. Den platziert geschossenen Elfmeter konnte Heiko Seil im Kasten nicht parieren, der neue Spielstand von 4:0 war auch gleichsam das Halbzeitergebnis. Nach dem Seitenwechsel waren endlich unsere Spitzen am Drücker, einen Blitzkonter von Kevin Miah und Marc Nertinger entsprang der 4:1 Anschlusstreffer durch eben Marc Nertinger. Doch anstatt nach zulegen kassierten wir fast postwendend das 5:1 und das 6:1. Nur Minuten später erhöhten die Gladbecker auf 7:1 und 8:1, ehe Kevin Miah mit einem Distanzschuss aus 25 Metern zum 8:2 einschoss. Die Gladbecker Spitzen steckten nicht auf, nacheinander und fast im Minutentakt fielen die Tore zum 9:2, 10:2, 11:2 und 12:2. Den letzten Treffer der Kicker fingen wir uns in der 80. Spielminute, denn nach diesem 13:2 waren unsere Stürmer noch zwei Mal an der Reihe. Erst verkürzte Dirk Huml von der Strafraumgrenze auf 13:3 und dann trug sich Marc Schünemann mit seinem aller Ersten Tor für die Sportfreunde in die Torschützenliste ein. Sein 13:4 erzielte er aus gut 18 Metern Torentfernung. Herzlichen Glückwunsch. Doch leider war dies nur noch Ergebniskosmetik und konnte nicht über die überragende Leistung des Gegners hinweg täuschen. Viel schlimmer als die eindeutige Niederlage trifft uns das Schicksal des etatmäßigen Torhüters der Gladbecker, welcher nach einer unglücklichen Aktion im eigenen Fünfmeterraum verletzt das Feld verlassen musste. Nach späterer Diagnose erfuhren wir, das er einen doppelten Sprunggelenkbruch erlitten hat, von hier aus die besten Genesungswünsche.

Castroper Haie : Sportfreunde Ickern = 14:4 (6:1)

Erneut in Unterzahl ging es heute mit nur neun Akteuren und Walter Stromeyer als Zuschauer nach Herne Horsthausen. Da beide Mannschaften keinen Platz in Castrop besorgen konnten, wich man nach Herne aus. Als Schiedsrichter fungierte ein Mitglied der Haie. Da sich bereits vor dem Spiel alle mit einer einseitigen Partie abgefunden hatten, wollten wir wenigstens mit Kampfkraft dagegen halten. Leider ging dieser Vorsatz bereits nach wenigen Minuten über Bord, als der erste Angriff der Gastgeber zum 1:0 im Netz zappelte. Heiko Seil sah auch beim zweiten Treffer zum 2:0 alles andere als gut aus. Wir hielten zu neunt dagegen und erarbeiteten uns anfangs ebenfalls vielversprechenden Chancen, leider ohne krönenden Abschluss. Beim vereiteln einer weiteren Torchance verletzte Heiko Seil sich so schwer, das er nur noch bedingt am Spiel teilnehmen konnte. Auf der Gegenseite viel postwendend das 3:0 und 4:0. Nach dem vorentscheidenden 5:0 in der 35. Spielminute waren endlich unsere Sturmreihen am Drücker. Kevin Miah konnte einen unglücklich abgeschlagenen Ball des Keepers direkt zum 5:1 verwandeln. Mit dem Pausenpfiff kassierten wir den 6:1 Halbzeitstand. Nach dem Wechsel begannen wir zunächst stärker, konnten die Großchancen aber erneut nicht nutzen. Der erste Konter landete unglücklich zum 7:1 hinter Heiko Seil im Tor. Das 8:1 und das 9:1 fielen fast im Minutentakt. Mustafa Kadioglu konnte die Verwirrung im Fünfer nach Ecke von Dirk Huml ausnutzen und auf 9:2 verkürzen. Mit einem Sololauf und großer Übersicht markierte Mustafa Kadioglu nur Minuten später gar das 9:3 für uns. Das zweistellige Ergebnis erklommen die Haie mit dem Treffer zum 10:3. In der Schlussphase konnte der starke Gegner auf 11:3, 12:3 und 13:3 erhöhen. Das 14:3 fiel aus glasklarer Abseitsposition, nachdem der Referee unser Tor nicht anerkannt hatte. Alle Proteste nutzten nichts, der Treffer zählte. Den Schlusspunkt setzten Kevin Miah und Ahmet Kadioglu, denn Kevin Miah traf aus 14 Metern nur den Außenpfosten und Ahmet Kadioglu konnte aus zehn Metern zum 14:4 Endstand einschieben. Mehr war heute leider nicht für uns zu holen, doch hätten Patrick Klanthe, Dirk Huml, Ahmet Kadioglu, Mustafa Kadioglu oder Kevin Miah etwas mehr Ruhe walten lassen, dann wäre mehr Ergebniskosmetik möglich gewesen. Dazu kommt das Heiko Seil heute einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte und erst ab der 75. Spielminute wieder an gewohnte Leistungen anknüpfen konnte. Schade aber trotz der hohen „Packung“ zeigten alle Sportfreunde kämpferischen Einsatz und fairen Zusammenhalt. Außerdem waren zwei oder drei Treffer erst nach kleinen Fehleinschätzungen des ansonsten fairen Unparteiischen möglich, was aber nicht als Ausrede herhalten soll. Nächste Woche ist spielfrei und man trifft sich zum ersten Mal in 2004 zu Hallentraining in der Halle an der Realschule in Habinghorst.

Joykicks : Sportfreunde Ickern = 9:7 (6:1)

In dieser Woche dauerte es nicht bis zur zweiten Hälfte bis uns die Luft ausging. Obwohl wir durch ein Blitztor bereits in Minute drei in Führung gegangen waren, nahm in den verbleibenden 42 Minuten der ersten Hälfte erneut ein Debakel seinen Lauf. Bei der frühen Anstoßzeit von 12.30 Uhr verwunderte es, das wir überhaupt zehn Akteure aufbieten konnten. Unser Gegner begann gar mit acht Spielern und komplettierte sich nachher auf ebenfalls zehn. Wie gesagt, das 0:1 für uns viel eigentlich mit dem ersten Angriff unsererseits. Dennis Machtenberg spielte einen Zuckerpass auf Kevin Miah, welcher dann mit dem Außenrist vollstrecken konnte. Doch anstatt weiter zu zaubern kassierten wir mit dem Wiederanpfiff den 1:1 Ausgleich. Von nun an ging es bergab, durch individuelle Fehler kassierten wir erst das 2:1, dann das 3:1 und innerhalb weniger Minuten das 4:1. Wir versuchten nochmals dagegen zu halten, konnten aber kein adäquates Mittel gegen die Joykicks Abwehr finden. Das 5:1 war dann sogar ein Eigentor von Dirk Huml der einen hohen Ball per Kopf über Heiko Seil hinweg ins Tor bugsierte. Vor dem erlösenden Pausenpfiff erzielte unser Gegner das 6:1. Ohne große Pause ging es unverändert weiter, bei peitschendem Wind und Schneeregen versuchten wir noch einmal aufzustecken, doch leider ließen wir unsere Chancen ungenutzt und kassierten nacheinander das 7:1 und das 8:1. Dann der erste Lichtblick, Kevin Miah erzielte den 8:2 Anschlusstreffer und konnte Minuten später mit seinem Dritten Tor das 8:3 für uns markieren. Unser Gegner konnte seine Führung mit dem 9:3 abermals auf sechs Tore ausbauen. Nachdem Mirko Puzel mit seinem Doppelpack gar auf 9:4 und 9:5 verkürzen konnte und wir durch Dennis Machtenberg sogar noch einen Elfmeter zugesprochen kamen, schien die Wende doch noch möglich. Carsten Sander trat an und legte sich den Ball zu Recht, seinen gut geschossenen Ball konnte der Keeper allerdings aus der Ecke kratzen und ins Feld abwehren, Chance vertan. Trotz alledem kamen wir durch Kevin Miah, nach einem herben Torwartfehler, zum 9:6. In der 84. Minute konnte Mirko Puzel mit seinem Dritten Treffer für uns auf 9:7 einschießen, ehe das Spiel pünktlich beendet wurde. Das Spiel wurde von zwei völlig verschiedenen Hälften geprägt und bot neben 16 Treffern alles was ein Fußballspiel nur bieten kann. In der zweiten Hälfte bewiesen alle Akteure dass doch noch Moral in Ihnen steckte, leider erfolgte diese Einsicht mehr als spät, so dass es doch nicht mehr zu einem Unentschieden reichte. Hoffen wir darauf, dass wir in der nächsten Woche gegen die Castroper Haie nicht als „Fischfutter“ enden.

FC Schatulle ´94 : Sportfreunde Ickern = 12:0 (0:0)

Debakel nach starker erster Halbzeit in Unterzahl. Anders kann dieser Bericht nun wirklich nicht beginnen. Nach Schneewehen im Laufe der Woche setzte pünktlich Tauwetter ein. An diesem Wochenende startete ja auf die Bundesliga in die Rückrunde. Aber so ein Ergebnis wie wir es ablieferten gab es seit 1977 (M´ Gladbach : Bor. Dortmund = 12:0) nicht mehr. Bei feinem Nieselregen starteten wir mit zehn Mann auf mehr als unbespielbarem Boden welcher besonders in den Strafräumen nur noch aus Matsche bestand. Gespickt von zahllosen Maulwurfshügeln und Hasenbauten war es mehr als gefährlich auf diesem „Rasen“ anzutreten. Wie gesagt in Unterzahl ging es los, bereits in Minute eins wären wir ohne Heiko Seil im Kasten ins Hintertreffen gelangt. Das Spiel gestaltete sich recht offen und beide Mannschaften hielten sich spielerisch die Waage. Lediglich in den Torchancen lagen uns die Selmer voraus. Doch Heiko Seil erwischte die beste Leistung seit Monaten, er hechtete jedem Ball hinterher und vernichtete 100 %-ige Großchancen des Gastgebers. Auch wir hatten vielversprechende Torraumszenen, aber auch der Selmer Keeper rettete mehrmals für sein Team. Die größten Chancen vergaben Dennis Machtenberg, Kosta Palmberg und mit einem direkten Freistoß aus 14 Metern Patrick Klanthe. In der 30. Minute verstärkte der nachgereiste Akteur Ahmet Kadioglu unser Team. Danach pfiff Alfred zur Halbzeit. Unser einziger Zuschauer Frank Messingfeld (noch verletzt) war mit der Leistung zufrieden. In der Pause musste unser heutiger Spielführer Heiko Seil verletzungsbedingt aufgeben und wurde durch Markus Giese im Tor ersetzt. Also war wieder Unterzahlspiel angesagt. Der Gegner, nun sogar mit Ersatzspielern bestückt, wechselte munter ein und aus. In Hälfte zwei begann dann das Debakel, bedingt durch die Unterzahl, den Verlust unseres stärksten Spielers am heutigen Samstag und geplagt vom Pech nahm das Schicksal seinen Lauf. Den ersten Treffer erzielten die Selmer nach verunglückter Flanke, welche durch den starken Wind ins Tor gedrückt wurde. Das 2:0 viel nur Minuten später nach einer Unachtsamkeit in unserer Hintermannschaft. Die Treffer zum 3:0 und 4:0 folgten auf dem Fuße, so das es nach zehn gespielten Minuten bereits viermal eingeschlagen hatte. Die Moral war gebrochen und wir fügten uns unserem Schicksal, doch das es am Ende gar 12:0 für den Gegner endete den wir über 2 Jahre perfekt beherrscht hatten, hätte niemand auch nur für möglich gehalten. Das Spiel entwickelte sich in den zweiten 45 Minuten zur schwärzesten Stunde seit langem. Einmal mehr wurde deutlich (abgesehen von der Unterzahl und dem Fehlen von einigen Stammspielern) das Großteile unserer Mannschaft nicht fähig sind über eine Distanz von 90 Minuten am Spiel teilnehmen zu können. Bei einigen mag an es der fehlenden Spielpraxis liegen, bei anderen an körperlichem Stress unter der Woche und bei wieder anderen am übermäßigen Alkoholgenuss am Vorabend und vor dem Spiel. Da es sich um ein Hobby handelt muss jeder für sich mit den Konsequenzen leben, schade ist dies nur für diejenigen die etwas mehr Engagement und Zeit in unsere Mannschaft investieren. Ein anderes Problem ist die Trikotwäsche, was größtenteils sehr gut geklappt hat ist bei einigen Spielern einfach ignoriert worden. Einige fühlen sich einfach nicht zuständig mal etwas für die Gemeinschaft zu erledigen und so banale Dinge wie die Trikotreinigung ein- oder zweimal pro Jahr durchzuführen. Hoffen wir auf Besserung in der nächsten Woche gegen die Joykicks.

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