Soccer5 – Trainingseinheit

Noch vor dem Ende der kurzen Bundesliga Winterpause ließen wir am heutigen Samstag den runden Freund aus Leder rollen. Insgesamt 11 Sportfreunde wurden von zwei Gästen unterstützt und mühten sich 90 Minuten lang unter dem Henrichenburger Hallendach auf Court 5.
Die beiden Teams duellierten sich äußerste fair und leider ohne Stammkeeper. So wurde die alte Regel angewandt und jeder musste mal zwischen die Pfosten. Den ersten Treffer erzielte unser Neu-Papa und ehemaliger Spielführer André Krüger bereits nach wenigen Spielzügen. Gerüchten zufolge hat Pascal Fritz gleich 7, 8 oder 9 eigene Treffer erzielt aber so richtig glaubhaft klang das nicht.

Es lag bestimmt an der Freibierrunde unseres alten, neuen Vizekapitäns Mirko Schmitt, dass der ein oder andere Pass ins Leere lief oder beim Gegenspieler landete. Die Präzision wird hoffentlich bis nächsten Samstag zurückkehren, denn dann steht das erste Feldspiel 2017 gegen FC Buercelona auf dem Plan. Ein für uns gänzlich unbekannter Gegner aus der HFG Recklinghausen.

Erwähnen müssen wir an dieser Stelle noch den genialen „Tunnel“ von Daniel Babic an Alexander Scheidle! Doch nur Sekunden später kassierte Daniel Babic selbst einen noch genialeren von Robin Schrimpf. Tja Schadenfreude ist okay, wenn man auch danach über sich selbst lacht, was er dann direkt getan hat.

Am Ende war es ein schöner Jahresstart mit einem gelungenen Clubabend und einer runden Trainingseinheit. Auch die Gastspieler Marco Breyer und Jan Babic hatten sichtlichen Spaß. Ein „Gschmäckle“ hatte die ganze Einheit nur, weil mir die schnelle aber harmlose „Meckerei“ untereinander aufgefallen war. Der läuft nicht, der spielt nicht ab, der macht alles alleine…
Wir sind doch alle zum Spaß hier und ein Haufen voller Freunde und Kollegen, einfach denjenigen direkt und freundlich ansprechen und manchmal hilft ja auch ein Tipp oder ein guter Rat. Die „besseren“ oder erfahreneren Spieler können die „schwächeren“ und unerfahreneren jeden Tag stärker machen und somit das Team voranbringen.

Ist hier keine Jahresanfangskritik, einfach ein netter Hinweis von der Seitenlinie aus. Ich wäre selbst sehr gern auf dem Feld dabei gewesen.

Besondere Freude bereitete uns die Rückkehr von Mirko Schmitt auf den Kunstrasen, er hat schnell gezeigt, dass die Verletzungspause kein Talent gekostet hat. WILLKOMMEN ZURÜCK!

Joykicks : Sportfreunde Ickern = 2:5 (1:3)

Nein es handelt sich hier nicht um eine Doublette, der Gegner im letzten Spiel des Jahres hieß tatsächlich wieder Joykicks und das Spiel endete genauso wie am 05. November! Die Jungs vom Fuchsweg luden uns zum Jahresausklang ein und reisten selbst zu zehnt an. Da wir in der Summe 10 Sportfreunde und 5 Gastspieler aufbieten konnten, liehen wir erst Alexander Scheidle und später Cliff Hesselbach an die Hausherren aus. Da sich beim Thema Schiedsrichter immer nur dieselben Spieler melden, versuchten wir es eine halbe Stunde lang gänzlich ohne Unparteiischen. Auf der Bank platzierten wir die Debütanten Max Hyzyk und Christian Meyer sowie unseren Frührentner Patrick Klanthe. Leider standen auch die gewählten Spielführer nicht zur Verfügung und so übernahm der Dienstälteste in der Startformation, Tomai Pelle, die Binde und die Begrüßung. Da wir heute gleich zwei Freibierschachteln verzehren durften, wurde die Torkiste von Pierre Wolf gleich auf dem Parkplatz angesungen und dort sowie in der Kabine entleert. Danke der Pierre! Nun zum Spielgeschehen, fair blieb es über die gesamte Spieldauer und strittig wurde es nur, wenn die jeweiligen Abwehrreihen auf Abseits entschieden hatten. Alexander Scheidle gab auf der linken Außenbahn für die gegnerische Elf Vollgas und wurde zusehends müder. Er hatte es ja auch mit aufmerksamen Sportfreunden zu tun. Unseren ersten Eckball zirkelte Benjamin Ottberg halbhoch und kaum verwertbar in den Strafraum. Den ersten Torschuss setzte Robin Schrimpf ab, statt die besserpostierten Mitspieler einzubeziehen. Gast Niklas Wesberg lieferte mit seinem „Schwanensee Barbie“ Einwurf wohl den Lacher des Tages ab. Er stand auf einem Bein wie ein Flamingo im Tiefschlaf. Das müssen wir 2017 auf jeden Fall verbessern. Alexander Scheidle vergab dann die erste Chance für die Joykicks und Kevin Zastrow musste im Ickerner Kasten noch nicht eingreifen. Einen gut inszenierten Angriff von Robin Schrimpf und Benjamin Ottberg vergab Robin Schrimpf, als er sich im Gegenverkehr festlief. Als die Kicks gut gestaffelt auf unseren Kasten zu rannten, musste Martin Rügner eine beherzte Grätsche auspacken um den Abschluss gegen eine Ecke einzutauschen. Im direkten Gegenzug an die verteidigte Ecke zog Robin Schrimpf den Torschuss aus spitzestem Winkel knapp am langen Pfosten vorbei. Auch seinen Schuss aus der zweiten Reihe konnte der Schlussmann halten. Nach 14 Minuten lief Benjamin Ottberg mit dem Ball am Schuh quer den Sechzehner entlang und schloss entgegen der Laufrichtung des Feldspielers im Kasten ab, traf aber leider genau das Lattenkreuz. Robin Schrimpf und Benjamin Ottberg waren auch am nächsten Torschuss beteiligt, den ein Joykicker leider vor der Linie klären konnte. Einen harmlosen Eckball gegen uns konnte Kevin Zastrow dann ohne Mühe abfangen. Als der aufmerksame Libero und Doppelpapa David Meyer hinten zu leichtsinnig agierte musste Cliff Hesselbach eingreifen und rettete uns so das 0:0. Alexander Scheidle setzte einen Zuckerpass in unsere Hälfte hinein und Martin Rügner klärte abermals zur Ecke ins Toraus. Nach 25 Minuten klingelte es dann zum 1:0 gegen uns. Ein deutlich im Abseits startender Angreifer nahm das Zuspiel gekonnt mit und ließ Kevin Zastrow im Kasten beim satten Schuss ins lange Eck keine Abwehrmöglichkeit. Wir haderten zwar kurz mit dem Treffer aber unser Spielführer Tomai Pelle sprach den Hausherren den Treffer zu, in erster Linie um Fußball zu spielen und die Diskussionen zu beenden. Leader-Qualitäten!
Wir brachten mit Max Hyzyk für Niklas Wesberg und mit Christian Meyer für Stefan Birnbaum gleich zwei Neulinge ins Spiel. Niklas Wesberg hatte sich sehr engagiert aber auch sehr nervös präsentiert, Stefan Birnbaum reichte es einfach und er stellte sich abermals als Referee in den Dienst der Mannschaft. DANKE STEFAN!
Nur 120 Sekunden nach seiner Einwechselung nahm Max Hyzyk das Zuspiel seines Nachbarn Pascal Fritz an, erkannte die Lücke und nagelte den Ball aus 25 Metern zum 1:1 Ausgleich ins untere kurze Eck. Der wahrscheinlich schnellste Treffer eines Debütanten im Sportfreunde Dress! Stefan Birnbaum war nun auch soweit und agierte fortan als Schiedsrichter in seinem gelben Neondress. Als Max Hyzyk nach kaum mehr weiteren drei Minuten sehenswert vorbereitete, mussten Benjamin Ottberg und Robin Schrimpf das 1:2 einfach markieren. Benjamin Ottberg passte das Leder auf seinen „Rivalen“ und Robin Schrimpf versenkte den Ball dann endlich im langen Eck.
Der Doppelschlag hatte die Gastgeber ordentlich verunsichert und so stoppte die Abwehr unseren Knipser Robin Schrimpf in der 33. Minute per Foul im Strafraum. Martin Rügner verweigerte die Ausführung und Kevin Zastrow überließ den Schuss dem stolzen Papa David Meyer. Der Vater lief an und netzte vom Punkt aus zum 1:3 ins rechte Toreck, klar das der Treffer seinem neugeborenen Sohn gewidmet wurde. Martin Rügner sorgte abermals per getimter Grätsche dafür, dass ein gefährlicher Angriff der Gegner im Sande verlief. Vorn ließen Benjamin Ottberg und Robin Schrimpf sehr viele Bälle ungenutzt verstreichen und übersahen vor allem Pierre Wolf auf der linken Außenbahn. Cliff Hesselbach sah dann noch einen kostenpflichtigen gelben Karton, als er sich mit einer Entscheidung von Stefan Birnbaum nicht einverstanden zeigte. Mitten im Spiel lobte Pascal Fritz eine Freibierkiste aus, wir werden noch versuchen zu ergründen, wofür er diese spenden wird. Die letzte Chance gegen uns vernichtete David Meyer mit einer waghalsigen Grätsche im eigenen Strafraum, die aber nur Leder und keinen Gegenspieler traf.
Wir wechselten nach genau 45 Minuten die Seiten und Cliff Hesselbach ging für Alexander Scheidle rüber zu den Gastgebern. Kevin Zastrow streifte sich ein Feldspielertrikot über und Alexander Scheidle übernahm die Position zwischen den Pfosten. Keine 30 Sekunden waren in Durchgang zwei gespielt, als Pascal Fritz knapp am Kasten vorbei schoss. Unser Keeper Alexander Scheidle leistete sich einen haarsträubenden Abschlag, aber die Gegenspieler nahmen das Geschenk nicht an. In der 51. Minute versuchte es Benjamin Ottberg per Hacke, anstatt den satten Abschluss zu wählen. Pascal Fritz ging runter und Niklas Wesberg kam zurück aufs Feld. Doch da sich in der 60, Minute ein Gegenspieler verletzte und raus musste, half Pascal Fritz ebenfalls im blauweißen Trikot aus. Einen guten Eckball setzte Robin Schrimpf dann leider per Kopfball über den Querbalken, weiterhin 1:3. Die Dämmerung setzte ein und „Sportinvalide“ Patrick Klanthe betrat nach langem Aufwärmprogramm für David Meyer das Feld. Leider konnte er nur geringfügige Akzente setzen und David Meyer nicht annähernd ersetzen. Auf den Außenbahnen wurden Pierre Wolf und May Hyzyk nun deutlich besser eingesetzt als in Hälfte eins und es wurde direkt immer gefährlich. Kevin Zastrow belebte als Sechser den Spielaufbau und auch Abwehrspieler Christian Meyer, genau der Bruder von Doppelpapa, spulte ordentliche Kilometer auf links ab, interpretierte die Rolle allerdings sehr offensiv. Leider wurde Patrick Klanthe vor dem 2:3 Anschlusstreffer mit einem hohen Ball überspielt und auch Tomai Pelle konnte den Angreifer nicht mehr am Zuspiel auf seinen Mitspieler hindern. Dieser nahm den Pass volley und Alexander Scheidle und auch der Innenpfosten waren beim Einschlag ohne Abwehrchance. Plötzlich wackelten wir hinten. Doch als Pierre Wolf sich stark auf der Außenbahn durch setzte und Benjamin Ottberg fand, erhöhte dieser kurz vor dem Ende auf 2:4 und lag im Rennen um die Torjägerkrone wieder einen Treffer vor Robin Schrimpf. Da es immer dunkler wurde und das Flutlicht nicht zur Verfügung stand, einigten wir uns auf nur 40 Minuten für Durchgang zwei. David Meyer kam noch einmal für Tomai Pelle aufs Feld und die Spielführerbinde wanderte an den Oberarm von Patrick Klanthe. Quasi mit dem Schlusspfiff nahm Robin Schrimpf ein Zuspiel von Kevin Zastrow direkt und nagelte den Ball zum 2:5 Endstand in den Winkel. Ein geiler Treffer, der ihn auf der Zielgeraden zum alleinigen Torschützenkönig 2016 macht! Kurz vorher hatte er es noch per Fallrückzieher versucht und war gescheitert. Stefan Birnbaum pfiff die letzte Partie des Jahres ab und in der Kabine gab es ein Lobgesang auf den Nachwuchs bei den Meyers und natürlich dann die leckeren Freigetränke von David und seiner Familie. Vielen Dank allen Gästen, Aushilfen, dem Referee und den beiden Bierspendern, so macht Hobbyfußball richtig Spaß. Ich hoffe 2017 werden wir wieder öfters auf dem Platz zu finden sein. Bis dahin allen Sportfreunden und Familien ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Sportjahr 2017!

Joykicks : Sportfreunde Ickern = 3:3 (0:2)

In der vergangenen Woche hatte uns das Team vom FC Schlämmo aus Bochum kurzfristig hängen lassen und sich bislang auch nicht an den Platzkosten beteiligt. Das heutige Spiel war dagegen nicht gefährdet, denn auf das Wort der Joykicks und auf uns ist ja in der Regel Verlass. Bei sonnigem aber knackig kaltem Wetter trafen beide Teams zum dritten Mal in 2016 am Fuchsweg aufeinander. In unserer Kabine gab es beinahe Szenenapplaus, weil Cliff Hesselbach „nur“ 20 Minuten nach dem vereinbarten Treffpunkt eintraf. Wir machten schon vor dem Anpfiff lange Hälse, denn ein Akteur der Gastgeber hatte in diversen Vereinen gewildert und es liefen kaum etatmäßige Stammspieler der Joykicks auf. Sei es drum, Hauptsache Fußball! Zudem konnten die Hausherren so wenigstens mal für beide Spielhälften einen Referee abstellen, danke dafür! Da unser Ersatzkeeper Alexander Scheidle noch mit dem Drahtesel auf dem Weg war, musste Gastlibero David Meyer vorerst das Tor hüten und machte es fünf Minuten lang ohne größere Mühe. Den ersten Weckruf setzte es kurz vor dem Torwartwechsel, als ein Angreifer den Ball gegen unseren Querbalken setzte. Auf unserer Bank nahmen Gast Andre Meyer, Bruder unseres Liberos sowie Gast Niklas Wesberg und Patrick Klanthe ihre Plätze ein. Niklas Wesberg agierte fünf Minuten lang im Mittelfeld und verließ nach Ankunft unseres Schlussmannes das Feld zunächst wieder. Den gegnerischen Kasten hütete mit Christian Schubert „Schubi-Titze“ auch ein altbekanntes Ickerner Gesicht. Wir mussten uns hinten erst finden und standen noch nicht so sattelfest wie gewünscht und spielten nach vorn zu viele Fehlpässe. Doch als ein Gegenspieler hinten klären musste, hätte er den Ball beinahe ins eigene Tor geschossen und es gab Ecke für uns. Den Eckball zirkelte Benjamin Ottberg in den Strafraum und Robin Schrimpf hielt aus fünf Metern drauf, doch leider rettete ein Feldspieler auf der Linie stehend für seinen geschlagenen Schlussmann. Hinten rettete Martin Rügner dann bärenstark gegen einen pfeilschnellen Stürmer. Langsam fingen wir uns und drehten auch im Angriff auf. In der zehnten Spielminute leitete Benjamin Ottberg den Sturmlauf ein und passte weiter auf Robin Schrimpf. Robin Schrimpf schüttelte den Gegenspieler im Sechszehner ab und legte uneigennützig rüber zu Pierre Wolf. Unser Gast spielte stark auf und netzte im kurzen Eck zum 0:1 für die Sportfreunde ein. Durch seinen ersten Treffer im Ickerner Dress hat er sich für eine Freibierkiste qualifiziert! Herzlichen Glückwunsch!!! Den nächsten guten Vorstoß leitete Marc Schünemann über Links ein. Er passte das Leder weiter zu Robin Schrimpf, der Dennis Meyer fand, doch in letzter Instanz blieb Dennis Meyer leider am Abwehrspieler hängen. Nach einer Viertelstunde hielt Robin Schrimpf aus spitzestem Winkel drauf und der Schlussmann hatte alle Mühe, den Ball ins Toraus zu lenken. Die fällige Ecke von Benjamin Ottberg konnten die Kicks allerdings mühelos klären. Nach dem ersten Spielerwechsel auf der Gegenseite nahm der Druck zu und die Kicks drängten auf den 1:1 Ausgleich, aber die Defensive hielt dagegen. In der 25. Minute entschärfte Alexander Scheidle im Kasten einen Abschluss, den er durch seinen zu kurzen Abschlag selbst erst eingeleitet hatte. Er parierte den Schuss stark und Cliff Hesselbach schlug das Leder schlussendlich aus der Gefahrenzone. Nächster Angriff gegen uns und zum Glück landete der Lupfer über dem Kasten im Ballfangzaun. Die nächste Szene gehörte Abwehrspieler Cliff Hesselbach. Er fand mit seinem Zuspiel Benjamin Ottberg, doch leider verzog er den Torabschluss. Überhaupt kassierte Benjamin Ottberg heute den einen oder anderen Tritt und lag einige Male mit schmerzverzehrtem Gesicht auf dem weichen Kunstrasen. Insgesamt war es eine umkämpfte aber immer faire Begegnung und der Ball wurde sofort ins Seitenaus gespielt, wenn einer der 22 Akteure zu Boden ging. Auch wenn der Referee mal falsch mit seiner Entscheidung lag, einigten sich die Feldspieler sehr fair untereinander. Robin Schrimpf setzte Dennis Meyer mit einem Zuckerpass im Angriff ein, der Keeper eilte ihm entgegen und trotz des Tunnels konnte er den Ball schlussendlich sichern. Für uns rettete Alexander Scheidle dann gekonnt zur Ecke, als ein Angreifer aus zentraler Position draufhielt. Nach einer halben Stunde spielten Martin Rügner und Marc Schünemann gut auf links zusammen und als der Ball bei Robin Schrimpf gelandet war, passten er und Benjamin Ottberg sich einen schnellen Doppelpass zu und Robin Schrimpf verfehlte den Kasten nur knapp. Doch nur Sekunden später zappelte der Ball zum 0:2 im Tornetz. Robin Schrimpf sicherte sich auch hier einen Assist und Benjamin Ottberg vollstreckte nach einer Körpertäuschung. Das es hinten noch immer zu Null stand, hatten wir Alexander Scheidle zu verdanken, der einen Lupfer des Angreifers entschärfte. Die anschließende Ecke konnten Alexander Scheidle und Martin Rügner mit vereinten Kräften klären. Wir gingen mit dem Polster in die Verschnaufpause und brachten mit Debütant Andre Meyer und Gast Niklas Wesberg für Marc Schünemann und Philipp Kozub frische Beine ins Spiel. Beide Teams hatten Mühe ins Spiel zurückzufinden und es wurde ein zerfahrener Beginn der verbleibenden 45 Minuten. Es entwickelten sich kaum Strafraumszenen und es gab wenig Erwärmendes bei nun kaum noch 3 Grad Außentemperatur. In der 56. Spielminute verkürzten die Gastgeber dann doch auf 1:2. NS34 spielte sich über Außen gegen seine eigentlichen Mitspieler durch, zog die Flanke an unseren Fünfer und der Stürmer netzte gegen den Lauf von Alexander Scheidle im kurzen Eck ein. Wir gerieten nun, wie auch in Halbzeit eins zwischendurch geschehen, unter Dauerbeschuss und mussten uns zahlreicher Angriffe erwehren. Als in der 65. Minute dann der 2:2 Ausgleich fiel, mussten wir aufpassen, nicht noch ins Hintertreffen zu geraten. Der Treffer zum 2:2 war ein sehenswerter Schlenzer von der Strafraumgrenze aus genau in den Winkel, leider nix zu halten für Alexander Scheidle im Kasten. Die Joykicks hatten sich durch die Wechsel noch weiter verstärkt und drückten uns hinten rein. Wir konnten kaum noch für Entlastung sorgen und stemmten uns gegen das 3:2. Leider musste Andre Meyer wieder runter, ihm blieb einfach die Luft weg, da er seit einigen Monaten nicht mehr aktiv am Ball gewesen war. Für ihn brachten wir Philipp Kozub zurück ins Spiel, der den Abwehrposten bezog und Cliff Hesselbach ins Mittelfeld beorderte. Außenläufer Niklas Wesberg kam an der Torauslinie an den Ball und sah, dass Robin Schrimpf am Sechszehner gestartet war. Er zog den Ball in den Fünfer und fand Robin Schrimpf, der zum umjubelten 2:3 in der 75. Minute einnetzen konnte. Nur wenige Augenblicke später beinahe das 2:4, doch der Gewaltschuss von Robin Schrimpf prallte vom Querbalken zurück ins Feld. Leider nutzten die Joykicks den direkten Gegenzug zum 3:3 Ausgleich. Der Ball rutschte unserem, bis dahin tadellosen, Schlussmann unter den Armen hindurch ins Netz. Patrick Klanthe kam zu seinem dritten Einsatz und nahm Benjamin Ottberg dafür raus. Auch Marc Schünemann kam noch einmal aufs Feld und ersetzte Stefan Birnbaum. In den Schlussminuten neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld und es sprangen keine Torabschlüsse mehr heraus. Nach dem Abpfiff faires Abklatschen unter allen Akteuren und nach dem Blick auf die Uhr stellten wir fest, dass der Referee das Spiel gut 5 Minuten zu früh beendet hatte. So blieb es beim gerechten Remis. In der Kabine warf Martin Rügner dann eine weitere Freibierkiste und Philipp Kozub stimmte diese dann auch ganz ohne Murren an. Vielen Dank dem edlen Spender und allen Gastspielern! Wir hoffen, dass wir die meisten von einer dauerhaften Mitgliedschaft bei den Sportfreunden überzeugen können.

Joykicks : Sportfreunde Ickern = 2:5 (1:3)

Dieses Mal lag nur eine spielfreie Woche hinter uns und wir spielten erst zum zweiten Mal in 2016 gegen die Gastgeber Joykicks. Gekickt wurde heute auf dem neu verlegtem Kunstrasen des SuS Merklinde am Fuchsweg. Unter der Woche sind inklusive Gastspieler 20 (ZWANZIG!) Zusagen eingetrudelt und wir entschieden uns am Freitagabend, einigen Gästen dankend abzusagen. Leider kamen von den eigentlich erwarteten 17 Spielern am Samstag dann doch nur 13, weil es gleich vier kurzfristige Absagen zu beklagen gab. Da Spielführer André Krüger und Altstar Patrick Klanthe noch aufsprangen, konnten wir dennoch 15 Akteure aufbieten. In der Kabine gab es erst einige wichtige Infos zum Spiel und besonders zu einem Gegenspieler, denn Sportfreund NS39 hatte sich für das heutige Spiel in den Kader der Hausherren transferiert. Danach überreichte Spielführer André Krüger unserem 30-jährigen Abwehrrecken Martin Rügner ein Geschenk aus den Reihen der Ickerner. Mit der üblichen zwanzigminütigen Verspätung pfiff Stefan Birnbaum die Begegnung an. Auf unserer Bank nahmen neben drei Spielerfrauen nach langer Verletzungspause auch Patrick Klanthe sowie die Gastspieler Pierré Wolf und Marco Breyer Platz. Zu Beginn gab es ein vorsichtiges Abtasten beider Teams. Doch schon in der fünften Spielminute zappelte der Ball zu unserer 0:1 Führung im Netz. Gast Patrick Fritz, der seinen Bruder Pascal Fritz vertrat, setzte sich über die rechte Außenbahn durch, schlug den Ball in die Zentrale, wo Benjamin Ottberg geschickt durchließ und so Frank Messingfeld in Szene setzte. Frank Messingfeld nahm das Leder an, ließ einer Körpertäuschung den satten Schuss ins kurze Eck folgen. Der Schlussmann kam zwar noch an den Ball heran, konnte das 0:1 aber nicht verhindern. Danach standen wir hinten etwas neben uns, doch schlussendlich rettete Patrick Fritz für die Sportfreunde. Cliff Hesselbach startete den nächsten Angriff, blieb mit seinem Zuspiel aber an einem Gegenspieler hängen. Benjamin Ottberg hielt dann aus der zweiten Reihe drauf, doch der Schlussmann konnte parieren. André Krüger leistete sich in der Folge einen teuren Ballverlust und die Kicks konterten über NS39, doch Benjamin Reiß konnte den Schuss aus spitzem Winkel abwehren, abschließend klärte CR4 die Situation. Vorn erspielte Robin Schrimpf einen Eckball, den Benjamin Ottberg reinschlug. Cliff Hesselbach stieg am höchsten, setzte den Kopfball aber am Kasten vorbei. In der 12. Minute dann die dickste Chance für die Heimelf. Nach einem langen Ball enteilte uns NS39, der zum Glück knapp am langen Pfosten vorbeizielte. Bis auf Konter hatten wir die Partie in der Folge klar im Griff und erarbeiteten uns eine Vielzahl von Chancen, allerdings ohne die richtig großen. In der 17. Minute passte Mike Pelle den Ball zu Benjamin Ottberg und unser Stürmer flankte das Leder an den Fünfmeterraum wo Robin Schrimpf stand und zum 0:2 volltreckte. Direkt hinter ihm hätte auch Frank Messingfeld in Lauerstellung gestanden. Danach humpelte ein Gegenspieler angeschlagen vom Feld und wir liehen Pierré Wolf (DANKE PIERRÉ) an die Gastgeber aus. Nur 120 Sekunden später schraubten wir unsere Führung auf 0:3 in die Höhe. Dieses Mal leisteten Patrick Fritz und Robin Schrimpf die Vorarbeit und Benjamin Ottberg vollstreckte. Hinten grätscht Martin Rügner beherzt und bärenstark in einen Torschuss hinein und rettete zur Ecke. Leider machte er es in der 24. Minute nicht so gut und traf den ballführenden Angreifer im Ickerner Strafraum und verursachte so einen Strafstoß gegen uns. Der Schütze lief kurz an und Benjamin Reiß konnte den zentralen Schuss halten. Leider hatte Stefan Birnbaum den Elfmeter noch nicht angepfiffen und beim zweiten Versuch verlud der Schütze unseren Schlussmann und verkürzte auf 1:3. CR4 musste nach einem Check bei einem Konterlauf leider verletzt raus. Er war sehr unglücklich auf das rechte Schultergelenk gefallen und konnte nicht mehr weiterspielen. Wir brachten Gast Marco Breyer ins Spiel und nur Minuten später signalisierte auch Mike Pelle, dass er runter wollte. Also lief Patrick Klanthe in der 35. Minute zum zweiten Mal in diesem Jahr auf, kam aber nur zu wenigen Ballkontakten und scheute Zweikämpfe so gut es eben ging. Das Spiel verflachte etwas und die Heimelf wurde besser, was auch an unsere starken Leihgabe Pierré Wolf lag. Benjamin Reiß rettete dann einen satten Schuss auf den kurzen Winkel, obwohl ihm die Sicht versperrt war. Die Ecken der Kicks brachten aber keine Gefahr ein und so gingen wir mit der komfortablen Führung in die Halbzeitpause. Stefan Birnbaum kam für Patrick Klanthe ins Spiel, dessen Knie immer noch nicht fit genug für einen echten Einsatz ist. CR4 übernahm den Posten des Referees, konnte wegen der schmerzenden Schulter aber nur von der Mittellinie aus pfeifen. Gerade 50 Sekunden waren gespielt, da schickte Stefan Birnbaum unseren Kugelblitz Benjamin Ottberg auf die Reise, der sich gegen drei Gegenspieler behauptete, am Ende aber knapp am langen Pfosten vorbei zog. In der 50. Minute war uns das Glück hold, da ein Sportfreund einen satten Torschuss zur Ecke abfälschen konnte. Frank Messingfeld klärte die Ecke zu einem Gegenspieler, dessen Direktabnahme Benjamin Reiß nach vorn abwehren konnte. Der abstaubende Gegenspieler hätte aus 5 Metern eigentlich auf 2:3 verkürzen müssen, doch da der kläglich abschloss, konnte unser Torwart den Ball noch stark halten. Den Gegenzug unterband Pierré Wolf und rettete für die Gastgeber zur Ecke. Die Ecke segelte gefährlich in den Strafraum, doch leider scheiterte Stefan Birnbaum am Keeper. Hinten schwammen wir dann etwas und wir kamen kaum zu entlastenden Angriffen. Patrick Fritz brauchte eine Auszeit und Mike Pelle versuchte es noch einmal. Nach einer Flanke von Cliff Hesselbach scheiterte Frank Messingfeld am wachsamen Keeper, der die Flanke vereiteln konnte. Ein eins gegen eins Duell entschied Benjamin Reiß dann für sich und auch den zweiten Versuch aufs kurze Eck konnte unser Torwart entschärfen. Der dritte Schussversuch wurde dann geblockt und schlussendlich aus dem Strafraum geschlagen. In die stärkste Phase der Kicks hinein wühlte sich Benjamin Ottberg durch die Abwehr und bereitete mundgerecht für Marco Breyer vor, der aus kürzester Distanz vorbei schoss. Martin Rügner steckte dann genial auf Robin Schrimpf durch, der auf Benjamin Ottberg weiterleitete. Leider blieb der Ball im Kunstrasen hängen und Benjamin Ottberg verlor die Kugel dadurch an den Gegenspieler. Marco Breyer eroberte die Murmel stark auf dem rechten Flügel und schickte Cliff Hesselbach auf die Reise. Die anschließende Flanke von Cliff Hesselbach köpfte Robin Schrimpf aus etwa drei Metern am Kasten vorbei. Danach legte Robin Schrimpf im Strafraum quer und Marco Breyer vergab erneut kläglich aus vier Metern, das hätte die Vorentscheidung sein müssen! 20 Minuten vor dem Abpfiff rettete Benjamin Reiß wieder stark zur Ecke, die der Schütze dann direkt ins Toraus schlenzte. Patrick Fritz schnürte noch einmal die Schuhe, da es nach Krämpfen für Cliff Hesselbach nicht mehr weiterging. Eine Viertelstunde war noch zu spielen, als wir hinten zu harmlos agierten und uns NS39 entwischte. Er schloss sehenswert ab und obwohl Benjamin Reiß an den Ball noch herankam, schlug er schlussendlich zum 2:3 im Netz ein. Mike Pelle holte mit einer starken Balleroberung einen Eckball heraus, doch wir gaben den Ball zurück, da zuletzt wohl doch ein Sportfreund dran war. Die Partie drohte noch Richtung Remis zu kippen und es wurde etwas hitziger. Doch als Patrick Fritz über rechts in die Mitte passen konnte, fand er leider keinen Abnehmer. Den zweiten Ball zog Robin Schrimpf genial auf den zweiten Pfosten, doch leider äußerste knapp daneben. Danach bereitete Patrick Fritz für Marco Breyer vor, dessen Schuss auch nur knapp vorbei im Toraus landete. Die Erlösung in der 85. Spielminute. Nach einem Foul im Halbfeld schlug Benjamin Ottberg den Ball in den Strafraum und am Fünfer stieg Robin Schrimpf hoch und überwand den herausgeeilten Schlussmann per Kopf zum 2:4. Eine Minute später fast der Doppelschlag, doch Benjamin Ottberg vergeigte aus kürzester Distanz. Frank Messingfeld ging dann raus und Cliff Hesselbach griff doch noch einmal ein. Den Treffer zum 2:5 Endstand leitete Mike Pelle mit seiner Flanke auf Benjamin Ottberg ein. Benjamin Ottberg legte das Leder quer zu Stefan Birnbaum, der dann eiskalt im langen Eck einschoss. Wenig später war die Messe gelesen und die Mannschaft labte sich in der Kabine an der Geburtstagskiste von Martin Rügner, die ehrenhalber Benjamin Reiß angesungen hatte, danke der Benni! Vielen Dank auch an unsere drei Gastspieler und besonders an Pierré Wolf, der im gegnerischen Team eine starke Leistung abgespult hatte. Auch den beiden Referees gebührt ein Dank, da es immer der unbeliebteste Job im Hobbyfußball bleiben wird.

Sportfreunde Ickern : Schachtyoaaa Brassert = 1:5 (0:1)

Wow nur sieben Tage nach dem vierten Platz beim Kleinfeldturnier in Wattenscheid rollte der Ball heute schon wieder. Fast wie in alten Zeiten! Geladen hatten wir zum ersten Kräftevergleich den HFG Teilnehmer Schachtyoaaa Brassert aus Marl. Die orangegekleideten Gäste mussten die ersten 120 Sekunden in Unterzahl bestreiten, wollten aber auch nicht, dass wir einen Feldspieler unten lassen. Leider hatten einige kurzfristige Verletzungen und Erkältungen unseren Kader empfindlich geschmälter. Leider mussten wir auch auf Muh-tin Rügner und Marc Schünemann verzichten, die einem Benefizspiel beiwohnten und mit der Soccer5-Truppe 5:2 gegen die Joykicks gewannen. Glückwunsch Jungs! Aber nächstes Mal bitte wieder in unseren Reihen, wir brauchen Euch. Stefan Birnbaum opferte sich als Schiedsrichter genauso wie Alexander Scheidle, der den Kasten in Durchgang eins sauber halten wollte. Die Anfangsphase gehörte den Gästen und wir hatten Glück, dass es nach zehn Minuten noch 0:0 stand. Weniger Zuspiele im Ickerner Mittelfeld landeten beim Mitspieler und so konnten wir kaum Druck nach vorn erzeugen. In unserer ersten guten Offensivszene legten wir den Ball rechts raus zu Gastspieler Tobias Richardt, doch leider konnte dessen Flanke geklärt werden. Mike Pelle setzte sich stark über links durch, lief dann leider mit dem Ball ins Seitenaus. Gastdebütant Marco Destino versuchte es mit einem Schuss von der Strafraumgrenze, kam aber nicht durch die vielbeinige Abwehr hindurch. Dann setzte Benjamin Ottberg einen Steilpass ab und Kevin Zastrow eilte nach seiner Verletzungspause allein aufs Tor zu. Sein Verfolger konnte ihn nicht mehr einholen, doch leider streifte der Schuss am langen Pfosten vorbei ins Toraus. Einen später erspielten Eckball schlug Cliff Hesselbach halbhoch vor das Gehäuse und Tobias Richardt hielt auf das kurze Eck, scheiterte aber am Abwehrspieler, der vor der Linie klärte. Nach 22 Minuten war es dann leider soweit und wir kassierten das 0:1. Ein Angreifer durfte nahezu ungehindert aus der Zentrale abschließen und überwand Alexander Scheidle, indem er den Ball genau unter die Latte setzte. Leider wurde Alexander Scheidle beim Schuss auch noch die Sicht versperrt. Nur eine Minute nach dem Gegentreffer hatte Marco Destino den Ball von links in die Mitte zu Kevin Zastrow durchgesteckt. Kevin Zastrow sah Cliff Hesselbach auf rechts, doch leider wurde auch dieser Schuss wieder geblockt. Einen Konter der Gäste unterband Matthias Lamczyk mit einer beherzten Grätsche zur Ecke, die nichts einbrachte. Dann setzte Marco Breyer auf rechts Cliff Hesselbach in Szene, Cliff Hesselbach ließ einen Gegenspieler stehen, flankte dann aber leider ins Niemandsland. Kurz darauf holten Marco Breyer und Cliff Hesselbach gemeinsam einen Eckball heraus, die wir leider nicht nutzen konnten. Benjamin Ottberg lief sich in der nächsten Offensivaktion fest, brachte das Leder aber trotzdem zu Kevin Zastrow, doch wieder war ein Bein aus Marl dazwischen. Einen Freistoß gegen uns faustete Alexander Scheidle etwas kurios aus dem Strafraum heraus. Leider versuchte es Matthias Lamczyk dann zu kompliziert, anstatt den freistehenden Mitspieler einzusetzen. Der Gegner erhaschte den Risikopass und Mike Pelle rettete zur Ecke, dabei fast ins eigene Tor. Vorn probierte es Marco Destino erneut aus der Halbdistanz, aber zu harmlos um echte Torgefahr aufkommen zulassen. In der 37. Spielminute zirkelte Spielführer Philipp Kozub einen Zuckerpass aus der eigenen Hälfte in den Lauf von Benjamin Ottberg, doch leider hielten die Ladehemmungen unseres Knipsers an und er zog den Ball am langen Pfosten vorbei. Cliff Hesselbach musste dann für Alexander Scheidle retten, der einen sicheren Ball im eigenen Fünfer noch einmal frei gab und Gefahr heraufbeschwor. Vor dem Pausenpfiff wühlte sich Benjamin Ottberg vorn durch, scheiterte aber am aufmerksamen Schlussmann. Die letzte Szene leitete Matthias Lamczyk mit einem langen Ball ein, doch auch diesen konnte Benjamin Ottberg nicht im Tor unterbringen. Mit einem knappen Rückstand ging es in die Verschnaufpause und wir stellten etwas um. Vielen Dank an Frank Messingfeld, der Stefan Birnbaum an der Pfeife ablöste und an Alexander Scheidle, der auch in Durchgang zwei im Kasten verblieb! Tobias Richardt durfte durchatmen und Stefan Birnbaum bezog Stellung im Mittelfeld. Für Frank Messingfeld kam Christopher Scheidle ins Spiel, der die erste Halbzeit im Stehen und auf der Bank liegend verschlafen hatte (mein Freund der Alkohol!). Leider musste ein Gegenspieler abreisen, dennoch wollten die Marler nicht, dass wir ebenfalls einen Feldspieler runternehmen. Nur Sekunden nach Wiederanpfiff schrie Alexander Scheidle „TORWART“, sprang dann aber wie eine schwangere Gazelle am Ball vorbei, der Gegenspieler trat zum Glück ein Luftloch und nahm das Geschenk nicht an. Benjamin Ottberg leitete dann quasi das 1:1 ein, doch nachdem Kevin Zastrow den Torhüter getunnelt hatte, setze er das Leder leider nur ans Außennetz. Einen langen Abschlag von Alexander Scheidle verlängerte Kevin Zastrow per Kopf auf Benjamin Ottberg, doch da sein Verfolger ihn mit einem lauten „Schhhhhhhhhh“ irritierte, nagelte unser Kugelblitz den Ball über den Ballfangzaun. Wir läuteten unsere stärkste Phase ein und einen Schuss von Kevin Zastrow konnte der Keeper entschärfen. In unserem Strafraum folgte wenig später munteres Tontaubenschießen. Erst blockten Mike Pelle und Christopher Scheidle, den dritten Versuch setzten die Gäste in den Ballfangzaun. Benjamin Ottberg verlängerte einen Ball auf Kevin Zastrow aber auch dieses Mal klärte die Abwehr ins Seitenaus. Stefan Birnbaum zog später einen Ball vor der Torauslinie rum in die Mitte aber wieder blieben die Abwehrspieler Herr der Lage und schlugen das Leder raus. Einen Freistoß aus etwa 40 Metern setzte ein Gegenspieler äußerst knapp über unseren Querbalken. Das Spiel wogte hin und her, leider nickte Christopher Scheidle einen Eckball von Kevin Zastrow an Kasten vorbei. Die Marler machten es kurz darauf besser. Patrick Klanthe warnte noch aus der Coaching Zone heraus „die 9 steht frei“ und wer köpfte zum 0:2 ein? Die gegnerische Nummer 9! Unsere direkte Antwort setzte Benjamin Ottberg leider knapp vorbei. Hinten rettete Alexander Scheidle dann wieder glücklich zur Ecke und genauso glücklich segelte die Ecke an Freund und Feind vorbei ins Toraus. Nach 70 Minuten nahmen wir Mike Pelle angeschlagen runter, stellten Tobias Richardt ins Tor und stellten Alexander Scheidle in die Abwehr. Kevin Zastrow zirkelte vorn eine Flanke auf Benjamin Ottberg, dessen Volleyabnahme einen Treffer verdient gehabt hätte aber am Ende neben dem Kasten landete. Einen Freistoß von Alexander Scheidle konnte Cliff Hesselbach im gegnerischen Fünfer leider auch nicht am Torwart vorbeischieben. Leider kassierten wir in der 75. Minute das vorentscheidende 0:3. Wir ließen uns wie die Waldorfschüler nass machen und ein Angreifer zog das Leder von der Torauslinie zurück in den Fünfer und sein Mitspieler überwand Tobias Richardt im Kasten ohne Mühe. Einen weiteren Abschluss fing Tobias Richardt dann aber problemlos, ehe er in der 81. Minuten dann zum zweiten Mal hinter sich greifen musste. Wir ließen einen Angreifer trotz Überzahl sträflich allein stehen und dieser bedankte sich mit einem Kopfballtreffer zum 0:4 dafür. In der 83. Minute platzte dann der Knoten bei Benjamin Ottberg! Kevin Zastrow und Stefan Birnbaum leiteten den Treffer ein und das entscheidende Zuspiel setzte Stefan Birnbaum dann ab und Benjamin Ottberg nagelte die Kugel flach zum 1:4 Ehrentreffer ins lange Eck. Mike Pelle ersetzte Frank Messingfeld dann als Schiedsrichter und Frank Messingfeld griff noch einmal ins Spielgeschehen ein. Den 1:5 Endstand per Kopf nach einer Ecke konnte aber auch er nicht verhindern. Wir hatten unsere Manndeckung komplett aufgegeben und das Spiel abgeschenkt. Wenig später war ein sehr faires Spiel vorbei und wir bedankten uns bei den Gästen für die Lehrstunde, freuen uns aber schon auf eine Revanche, vielleicht noch in diesem Jahr. In der kommenden Woche werden wir wegen des BuLi-Derbys auf eigene Aktivitäten verzichten. Vielen Dank auch an die Referees, die freiwilligen Torhüter und alle Gastspieler!

1. FC Schlämmo-Cup 2016 – 4. Platz

Wieder einmal hatten wir einige Wochen ohne unseren runden Freund aus Leder auskommen müssen, doch am vergangenen Samstag ging es dann zum Kleinfeldturnier nach Wattenscheid. Leider startete der Turniertag grau in grau mit Dauerregen bei kühlen Temperaturen. Auch die Personaldecke schrumpfte über Nacht auf nur noch acht Akteure zusammen. Vor Ort angekommen erfuhren wir dann, das anstatt in vier Fünfergruppen leider nur in zwei Sechser- und einer Fünfergruppe gespielt werden sollte. Also nur 17 statt 20 Teams, naja theoretisch! Denn aus unserer Fünfergruppe C blieben auch noch zwei Teams unentschuldigt fern, was uns nur noch zwei statt vier Vorrundenspiele einbrachte.
Natürlich kann der Veranstalter dafür am allerwenigsten, dennoch auch für uns sehr unglücklich, da wir anstatt um 11.34 Uhr erst um 14.07 Uhr ins Turnier einsteigen konnten.

Unsere acht Akteure:
Breyer Marco (Gast) — Pelle Mike
Fritze-Feuerzahn — Pelle Tomai
Knauer Cedric (Gast) — Pouroutidis Alexis (Gast)
Kozub Philipp © — Schrimpf Robin

Die Ergebnisse:
Vorrunde Gruppe C
Sportfreunde Ickern : Johanniter SV = 3:0 Gegner nicht angetreten
Sportfreunde Ickern : FC Ratingen 09 = 4:0
Sportfreunde Ickern : FC Knickebein = 3:0 Gegner nicht angetreten
Sportfreunde Ickern : Hobbykicker Wanne = 3:0

Viertelfinale
Sportfreunde Ickern : FC Schlämmo = 3:0

Halbfinale
Sportfreunde Ickern : Kickerfreunde Bochum = 3:6

Platz 3 und 4
Sportfreunde Ickern : Tzubasas Erben = 3:4 im Neunmeterschießen

Sportfreunde Ickern : Johanniter SV = 3:0 (Wertung)

Wir beeilten uns noch und hangelten die taktische Aufstellung in der Kabine im Eiltempo ab und erfuhren dann auf dem Platz wartend, dass der erste Gegner nicht angereist war. Lange Gesichter in blauweiß aber immerhin der erste Dreier!

Sportfreunde Ickern : FC Ratingen 09 = 4:0 (Tore: Robin / Philipp © / Eigentor Gegner / Cedric)

Nach einer Wartezeit von fast drei Stunden rollte der Ball dann endlich auch für uns! Wir hatten uns die Zeit mit Kaffee, Würstchen, Pommes und einigen Softdrinks versüßt und waren nun bei deutlich freundlicherem Wetter heiß auf Match eins. Robin Schrimpf wollte sich gerade erleichtern, als seine Mitspieler in von der Keramik direkt aufs Spielfeld beorderten. Die grüngekleideten Gegner begannen genauso zerfahren wie wir und es dauerte einige Minuten, bis sich sehenswerter Fußball einstellte. Alexis Pouroutidis im Kasten rettete bei einem gegnerischen Konter beherzt außerhalb seines Strafraums und riskierte dabei sehr viel. Tomai Pelle konnte sich nach seinem Ballverlust anschließend bei seinem Keeper bedanken. Unser nächster Angriff verlief dann deutlich erfolgreicher. Philipp Kozub setzte einen satten Torschuss ab und der Keeper leistete sich einen dicken Bock und ließ den schon gefangenen Ball nach vorn abprallen. Stürmer Robin Schrimpf war hellwach und der gedankenschnellste und netzte zum 1:0 für die Sportfreunde ein. Mike Pelle ging dann vom Feld und wurde von Gastspieler Cedric Knauer ersetzt. Leider übersahen wir in der Folge oft den besser postierten Mitspieler und versuchten es manchmal zu kompliziert. Robin Schrimpf zog dann einmal ab, scheiterte nun aber am Schlussmann. Doch ein Doppelpass zwischen Robin Schrimpf und Spielführer Philipp Kozub brachte uns das 2:0 ein. Robin Schrimpf sicherte sich den Assist, Philipp Kozub sich seinen ersten Tagestreffer. Wenig später ließ Abwehrspezialist Tomai Pelle einen Hochkaräter liegen. Robin Schrimpf zog den Ball von außer quer vor das gegnerische Tor aber leider verfehlte Tomai Pelle die Hereingabe kläglich. Einen gegnerischen Konter vereitelte Alexis Pouroutidis, der sich gleich vier Gegenspielern gegenüber sah! Kurz darauf rettete uns der Pfosten und es blieb zunächst beim 2:0. In der letzten Spielminute nagelte Robin Schrimpf einen weiteren strammen Ball von Rechtsaußen in die Zentrale und der gegnerische Abwehrspieler kam vor Fritze-Feuerzahn ans Leder und lenkte die Hereingabe zum 3:0 ins eigene Tor. Quasi mit dem Schlusspfiff bereitete Robin Schrimpf auch den Endstand über rechts vor. Seine flache Hereingabe münzte Gast Cedric Knauer zum 4:0 um. Sechs Punkte und 7:0 Tore nach zwei Spielen konnten sich schon einmal sehen lassen. Lag aber vielleicht auch an der Freigetränkerunde vor dem Spiel! Noch erwähnen müssen wir die beiden kostenpflichtigen gelben Karten für Mike Pelle und Philipp Kozub, die nach ihren jeweiligen Foulspielen zu vehement genörgelt hatten.

Diese Startelf startete ins Turnier:
Alexis (Gast) / Philipp © / Robin / Mike / Pascal / Tomai / Marco (Gast)

Sportfreunde Ickern : FC Knickebein = 3:0 (Wertung)

Wie bereits erwähnt, fiel auch diese Partie ins Wasser, da das gegnerische Team nicht angereist war. Also nunmehr insgesamt 9 Punkte und 10:0 Tore auf der Habenseite.

Sportfreunde Ickern : Hobbykicker Wanne = 3:0 (Tore: Philipp © / Robin / Cedric)

Spiel vier auf dem Plan wurde für uns dann zum zweiten gespielten Spiel. Die rotgekleideten Gegenspieler aus Wanne stießen an und wir veränderten die Startelf auf einer Position. Marco Breyer blieb erst einmal draußen und Cedric Knauer startete in der Zentrale. Es ging sofort ordentlich los und Robin Schrimpf konnte sich um Nachsetzen fast gegen den Schlussmann behaupten, doch der Referee entschied auf Freistoß, da der Keeper bereits mit dem Handschuh am Ball war. Einen satten Schuss von Philipp Kozub konnte der Schlussmann nach vorn abwehren und den Nachschuss setzte Robin Schrimpf leider neben den Kasten. Dann legte Robin Schrimpf für Fritze-Feuerzahn auf, doch durch einen Stockfehler wurde aus der vielversprechenden Szene kein Kapital geschlagen. Nach fünf Minuten wurde es hektisch. Mike Pelle hatte einen Angreifer per Foul gestoppt und gelb kassiert, doch dass es auch noch einen Strafstoß gab konnten wir nicht verstehen, da das Foul deutlich außerhalb des Strafraumes gezogen wurde. Egal, die Tatsachenentscheidung stand und der Schütze lief an, doch Alexis Pouroutidis rettete für uns und wehrte den Strafstoß stark ab! Wir nahmen Mike Pelle runter und brachten Marco Breyer. Dann wechselten auch die Gegner und schickten einen, naja 10-jährigen (?) aufs Feld. Wir kommentierten dies dem Referee gegenüber wohl zu lautstark und er unterbrach die Partie für mehrere Minuten. Er kam mit der Turnierleitung zurück und der Vater des Jungspielers nah das volle Risiko einer möglichen Verletzung auf seine Verantwortung, also durfte der Knirps weiterspielen. Nicht das wir falsch verstanden werden, Spaß steht im Vordergrund und auch in unseren Reihen gibt es kein festgeschriebenes Mindestalter, aber einen so jungen Spieler einzusetzen ist sehr riskant. Geht gar nicht um konkrete Fouls, aber es reicht schon ein unglücklicher Zweikampf oder ein ungewollter Kontakt und schon ist bei einem so ungleichen Kräfteverhältnis eine schwere Verletzung möglich.
Sei es drum, wir kickten weiter und Alexis Pouroutidis wehrte einen Schuss aus der zweiten Reihe stark ins Aus ab. Fritze-Feuerzahn haderte dann nach einem Zuspiel von Robin Schrimpf mit sich selbst, da er aus fünf Metern am gegnerischen Kasten vorbei geschossen hatte. Cedric Knauer musste dann verletzt runter, nachdem er mit seinem Knie gegen selbiges des Abwehrspielers geprallt war. Doch wir antworteten endlich mit dem 1:0. Fritze-Feuerzahn und abermals Robin Schrimpf lieferten die Vorarbeit und Philipp Kozub netzte formvollendet ein. Kurz darauf das vorentscheidende 2:0 durch Robin Schrimpf, der den Ball nach einem kurzen Solo im kurzen Eck unterbrachte. Einen Freistoß aus vielversprechender Position setzten die Gegner über unseren Kasten. Dem Referee schien das Spiel sehr gut gefallen zu haben, denn aus den eigentlich angesetzten 15 Minuten wurden am Ende über 19!
Zum Glück konnten wir in der Schlussphase mit dem erneut eingewechselten Gastspieler Cedric Knauer auf 3:0 erhöhen und so eine weitere Vorlage von Robin Schrimpf gelungen umsetzen. Durch diesen Sieg standen wir zum Ende der Vorrunde mit 12 Punkten und sage und schreibe 13:0 Toren an der Spitze unserer Gruppe. Wir fieberten der Auszählung der übrigen Gruppen entgegen und notierten dann, dass wir gegen den Turnierausrichter FC Schlämmo im Viertelfinale antreten mussten (zweiter Gruppe A).

Diese Startformation schoss den Gruppensieg heraus:
Alexis (Gast) / Philipp © / Robin / Mike / Pascal / Tomai / Cedric (Gast)

Sportfreunde Ickern : FC Schlämmo = 3:0 (Tore: Robin / 2 x Philipp ©)

Das Freundschaftsspiel eine Woche zuvor musste der FC Schlämmo einen Tag vor Anpfiff absagen (Platzprobleme), doch nun standen sich beide Teams im ersten KO-Spiel gegenüber. Die Hausherren liefen in blau auf, wir in unseren blau-weißen Nostalgietrikots. Zunächst fanden wir etwas besser ins Spiel, doch urplötzlich musste Alexis Pouroutidis einen Konter der Heimelf entschärfen. Vorn versuchte sich Cedric Knauer, doch der Schlussmann reagierte grandios und wehrte den Ball ins Toraus ab. Die kurze ausgeführte Ecke brachte leider keinen Erfolg ein. Kurz darauf brillierte der Schlussmann erneut und Cedric Knauer legte den Abpraller für Fritze-Feuerzahn auf, doch auch er scheiterte am auffälligsten Gegenspieler, der zwischen den Pfosten stand. Auch als Cedric Knauer allein auf den Keeper zulief gewann er dieses Duell und für uns blieb nur ein weiterer Eckball übrig. Als Marco Breyer es wenig später aus der zweiten Reihe versuchte, konnte er Schlussmann den Ball nur nach vorne abwehren und Abstauber Robin Schrimpf stand abermals goldrichtig und markierte das umjubelte 1:0 für unsere Farben. Kurz darauf bereitete Cedric Knauer für Philipp Kozub vor, der die Chance eigentlich schon verwirkt hatte, sich dann aber um seine eigene Achse drehte und sehenswert zum 2:0 ins kurze Eck traf. Auch das allesentscheidende 3:0 markierte Philipp Kozub, nach dem Cedric Knauer rüde niedergestreckt worden war. Der Referee entschied umsichtig auf Vorteil und wir dankten es mit unsrem 10. Treffer an diesem Tage. Tomai Pelle kassierte dann noch den gelben Karton, weil er zu temperamentvoll reklamiert hatte. Der Gegner agierte in den verbleibenden Minuten etwas ruppiger, aber wir hielten körperlich dagegen. Alexis Pouroutidis zeichnete sich mit zwei Glanzparaden aus und hielt seine Weste weiterhin blütenrein. Auch Mike Pelle half tatkräftig mit und warf sich in einen aussichtsreichen Bochumer Torschuss. Den Schlusspunkt setzte Cedric Knauer, der gut abschloss aber am noch besseren Schlussmann scheiterte, der den Ball an den Pfosten lenken konnte. Am Ende zogen wir ins Halbfinale ein und standen unter den letzten wir Teams!

Diese Startformation sicherte den Einzug ins Halbfinale:
Alexis (Gast) / Philipp © / Robin / Mike / Pascal / Tomai / Cedric (Gast)

Sportfreunde Ickern : Kickerfreunde Bochum = 3:6 (Tore: Robin / 2 x Cedric)

Nur noch ein Sieg trennte uns vom Finale und noch standen wir gänzlich ohne Gegentor im Turnier. Leider änderte sich dies nur Sekunden nach dem Anpfiff. Wir konnten einen Angriff über unsere linke Abwehrseite nicht verteidigen und der Pass in die Mitte fand den Angreifer, der uns zum ersten Mal in Rückstand brachte. Es stand 0:1 gegen uns aber wir hatten noch 14 Minuten zu spielen. Wir schüttelten den Gegentreffer schnell ab und antworteten durch Robin Schrimpf und dessen Ausgleich. Cedric Knauer eroberte den Ball auf dem Flügel, passte in die Box und Robin Schrimpf ließ sich einmal mehr als Vollstrecker feiern. Doch leider fiel direkt mit Wiederanstoß das 1:2 für die Gegner. Wir agierten hinten ungewohnt konfus und auch unser grandioser Schlussmann konnte den zweiten Gegentreffer binnen weniger Minuten nicht verhindern. Nach einer guten Kombination zog Robin Schrimpf den Ball leider knapp am Gehäuse und somit am möglichen Ausgleich vorbei. Auch einen Fernschuss von Robin Schrimpf entschärfte der Schlussmann nur Sekunden später. Leider schenkten wir den Ball im Spielaufbau ab und der Gegenspieler erkannte, dass Alexis Pouroutidis den Strafraum verlassen hatte und überwand ihn aus gut 30 Metern zum 1:3. Mike Pelle ließ sich dann zum einem Handspiel hinreißen, kassierte gelb und wir einen Freistoß gegen uns, der aber ohne Folgen blieb. Kurz darauf stellte Mike Pelle seinen Gegenspieler nicht und ein einfacher Doppelpass reichte, um uns das 1:4 einzuschenken. Es ging einfach zu leicht und wir ließen die Köpfe hängen. Doch als Cedric Knauer einen Querpass von Robin Schrimpf zum 2:4 im Kasten unterbringen konnte, keimten Ickerner Hoffnungen! Erst recht, als Tomai Pelle den Ball Sekunden nach dem Anschluss erobern und auf Cedric Knauer weiterleiten konnte. Cedric Knauer schnürte binnen 30 Sekunden einen Doppelpack und brachte uns auf 3:4 heran. Nun zitterten die Gegner und wir wollten nachlegen. Leider scheiterten wir vorn und im Gegenzug zum verfehlten 4:4 Ausgleich mussten wir das 3:5 hinnehmen. Nach einem Freistoß gegen uns haderten wir mit dem Referee, meckerten uns untereinander an und vergaßen die Gegenspieler. Die schalteten schnell und markierten den fünften Gegentreffer. Vor scheiterte Fritze-Feuerzahn dann aussichtsreich abschließend am Schlussmann und den Schlusspunkt zur klaren 3:6 Niederlage setzten die Gegner. Keiner griff den Stürmer entscheidend an und so schloss dieser ohne Mühe im langen Eck ab.

Diese „Startelf“ verpasste den Finaleinzug:
Alexis (Gast) / Philipp © / Robin / Mike / Pascal / Tomai / Cedric (Gast)

Sportfreunde Ickern : Tzubasas Erben = 3:4 im Neunmeterschießen (Tore: Robin / Pascal / Philipp ©)

Da beide Teams ihre Halbfinalspiele verloren hatten und ihnen der lange und kalte Turniertag in den Knochen steckte, einigten wir uns auf eine Entscheidung vom Punkt aus. Je fünf Schützen wurden nominiert und gleich einer aus jedem Team musste bis zur Entscheidung zwei Mal antreten.

0:1
1:1 Robin Schrimpf
1:1 Der gegnerische Keeper scheiterte am Querbalken.
2:1 Fritze-Feuerzahn mit seinem ersten Tor im Fußballleben (nach eigener Aussage)!
2:2
3:2 Philipp Kozub ©
3:3
3:3 Mike Pelle setzte den Ball an die Latte.
3:3 Alexis Pouroutidis fing den zentralen Schuss.
3:3 Alexis Pouroutidis schoss den Matchball an die Latte.
3:4
3:4 Robin Schrimpf scheiterte beim zweiten Versuch am gegnerischen Schlussmann.

Am Ende hatten wir mit nur einer Niederlage gegen den späteren Turnierzweiten ein sehr erfolgreiches Turnier gespielt und fast alle unserer Schüsse vom Punkt aus verwandelt. Unsere Gastkeeper konnten seinen Kasten in drei Spielen sauber halten und ließen auch sonst nicht viel anbrennen.
Nach dem Finale schritt Philipp Kozub © zur Siegerehrung und nahm den Pokal für den vierten Platz entgegen. Er spendete dem Pott am Abend auch gleich die ersten alkoholischen Getränke und nahm ihn in seine Wohnung auf. Vielen Dank an die 8 Akteure sowie an Fiona und Mirko Schmitt, die als Fans nachgereist kamen sowie an Patrick Klanthe, der den ganzen Tag als Betreuer ausgeharrt hatte.

Vielen Dank an Cedric Knauer für den gespendeten Fünfer und natürlich an das Saarländer Urgestein Günter „Günni“ Klanthe, der für den vierten Platz einen Zwanni gespendet hatte!

Ach und selbstverständlich Glückwunsch an den verdienten Turniersieger „Nudelholz“ aus der Vorrundengruppe A!

Sportfreunde Ickern : Glückauf Dortmund e. V. = 2:1 (0:1)

Ja die Phrase klingt abgedroschen, aber manche Geschichten schreibt scheinbar wirklich nur der Fußball! Vernachlässigte Sporttaschen, eine Rückkehr, ein Comeback, eine (hoffentlich) nicht zu schwere Verletzung und ein enger Heimsieg. All dies waren gestern Themen beim Spiel gegen Glückauf Dortmund. Doch fangen wir innerhalb der Woche an! Merlin Olk vom gestrigen Gegner meldete unter der Woche 8-9 eigene Spieler an, was kein Problem darstellte, hatten bei uns doch insgesamt 18 Akteure zugesagt. Doch wie sollte es anders sein, der Gast hatte mit 10 Spielern die eigene Prognose übertroffen und wir konnten pünktlich zum Anpfiff „nur“ 13 Spieler begrüßen. Später rückten noch zwei Akteure nach, was die Zahl immerhin auf 15 ansteigen ließ. Wir liehen Rückkehrer Frank Messingfeld, der in der letzten Woche nach 10 (ZEHN!) Jahren Abstinenz sein Comeback beim Kleinfeldturnier gegeben hatte, für eine Spielhälfte an die Dortmunder aus. Kevin Zastrow feierte sein Comeback erst als Referee und Mitte der ersten Halbzeit als Keeper. Da wir aktuell keinen eigenen Torwart aufbieten können nötigten wir Alexander Scheidle die vakante Stelle zu besetzen. Mirko Schmitt schickte eine etwas kuriose Startformation ins Rennen und wollte sogar 12 Akteure auflaufen lassen, was dazu führte, dass Gast Marcel Nölke doch erst unten blieb. Ach ja, damit kommen wir auch schon zur nächsten Anekdote! Marcel Nölke war erst sehr spät in Hamm aufgebrochen und merkte erst am Platz in Ickern, dass seine komplette Sporttasche noch am Straßenrand in Hamm stehen müsste (oder schon einen neuen Besitzer gefunden hatte?). Also musste er sich seine Ausrüstung (zu enge Schuhe, keine Orthese, kein Duschzeug) erst zusammenklauben. Nun aber zum Spiel, wir agierten hinten mit einer ungewohnten Viererkette und mit André Krüger im offensiven Mittelfeld. Unsere erste Torchance ergab sich schnell, als Kevin Trappiel durchgestartet war und frei auf den Kasten zulief. Er schloss leider zu zentral ab und der Keeper konnte den Schuss abwehre, schade für uns! Anfangs hatten wir Spiel und Gegner komplett im Griff und merkten, dass die Dortmunder nicht in kompletter Stärke angereist waren. Die Gäste kämpften sich aber mehr und mehr in die Begegnung, was auch an unserer Leihgabe Frank Messingfeld lag, der auf dem linken Flügel einige Kilometer abgespult hatte. Die ersten gefährlichen Eckbälle gehörten den Dortmundern, doch noch konnten wir immer klären. Bei uns fehlte im Spielaufbau die Präzision und dadurch erstickten wir viele gute Aktionen im Keim. Nach einer Viertelstunde musste Mike Pelle dem hohen Tempo Tribut zollen und war bis dahin bestimmt schon gut 3 Kilometer gelaufen. Er wurde von Marcel Nölke ersetzt, der nun mit Philipp Kozub die Sechs bildete. Kevin Trappiel setzte kurz darauf Mitspieler Philipp Kozub in Szene, der flankte direkt auf Benjamin Ottberg, doch dessen harmlosen Schuss konnte der Schlussmann ohne Mühe abwehren. Dann versuchte es unser Spielführer André Krüger allein, statt den vielversprechenderen Doppelpass mit Kevin Trappiel auszuspielen. Stefan Birnbaum spielte den Ball raus zu Philipp Kozub, doch dieses Mal flog die Flanke unerreichbar über Benjamin Ottberg hinweg ins Aus. Die Dortmunder kamen nach gut 25 Minuten erneut zu zwei Eckbällen und bei einer anschließenden Rettungsabwehr kam unser Schlussmann Alexander Scheidle leider verkehrt auf und verdrehte sich das rechte Knie. Für ihn ging es nicht weiter und nach einer Verletzungspause ging es mit Mirko Schmitt an der Pfeife und mit Kevin Zastrow im Kasten weiter. Gute Besserung Alexander Scheidle, melde Dich mal! Danach startete bei uns eine neue Findungsphase. Kevin Trappiel verzog einen weiteren Abschluss, hätte aber auch Anspielstationen in den eigenen Reihen nutzen können. Seinen ersten Zuckerpass durch die gegnerischen Abwehrreihen setzte Marcel Nölke auf Kevin Trappiel ab, doch auch dieses Mal fand die Bogenlampe unseres Angreifers nicht das Tor sondern die Arme des Schlussmannes. Freistoß für Ickern und Philipp Kozub hielt hoch drauf. Der Schlussmann konnte abwehren und der Nachschuss von André Krüger aus der zweiten Reihe wurde leider geblockt. Die anschließende Ecke brachte leider auch nichts ein. Benjamin Ottberg „flankte“ einen Einwurf an den Elfmeterpunkt und Philipp Kozub versuchte es volley, traf den Kasten aber auch nicht. Bei einem der seltenen Konter der Dortmunder standen wir dann viel zu offen und Gast Andreas Kamyk versuchte noch, den Stürmer einzuholen. Der war dadurch scheinbar so irritiert, dass er aus 25 Metern am Kasten vorbeischoss. Gast Sascha Brehme, der im linken Mittelfeld nichts anbrennen ließ, versuchte es aus der zweiten Reihe, schoss aber ebenfalls drüber. Dann starteten die Dortmunder einen weiteren Angriff und gleich drei Angreifer standen sehr abseitsverdächtig, doch Schiedsrichter Mirko Schmitt ließ den Angriff laufen. Die stehengebliebenen Ickerner setzten nun erst wieder nach und Kevin Zastrow im Kasten konnte gleich zwei Mal stark retten, doch schlussendlich vollendeten die Gäste diesen Angriff erfolgreich zur 0:1 Führung in der 43. Spielminute. Noch vor dem Seitenwechsel setzte Sascha Brehme eine scharfe Ecke an, doch leider flog der Ball am langen Pfosten ins Toraus. Eine glückliche aber nicht unverdiente Führung der Dortmunder und alle Akteure labten sich im Schatten am Mineralwasser.
Wir stellten auf einigen Positionen um und holten Frank Messingfeld zurück in unser Lager, gaben dafür Sascha Brehme rüber. Nachrücker David Meyer startete in der Abwehr und stabilisierte die eh schon aufmerksame Defensive. Die neue Formation trug schnell Früchte, obwohl die Spielanteile sich jetzt eher die Waage hielten. Kevin Trappiel startete stark über rechts durch, umkurvte den Schlussmann und hätte den Ball zurück in die Mitte auf Benjamin Ottberg spielen MÜSSEN!!! Er versuchte es allein und blieb schlussendlich hängen und brachte uns so um den sicheren Ausgleich! Im Gegenzug hatten wir Glück, dass Mirko Schmitt eine äußerst knappe Abseitsstellung erkannte. Jetzt hatten die Dortmunder Oberwasser und wir rannten hinterher. Philipp Kozub und Benjamin Ottberg kombinierten sich gut über die Außenbahn durch und passten den Ball zu Kevin Trappiel, der einmal mehr am Schlussmann scheiterte. Nach 62. Minuten musste unser Hammer Gast Marcel Nölke runter und hatte im Mittelfeld solide die Strippen gezogen aber auch offenbart, dass er nach seiner langen Verletzung noch Luft nach oben hat. Frank Messingfeld übernahm seinen Posten und trug somit seit einer Dekade Abwesenheit das Sportfreunde Trikot in einem Großfeldspiel. Benjamin Ottberg hielt keine Minute später aus gut 30 Metern drauf, traf aber leider nur die Latte. André Krüger leitete dann beinahe den Ausgleich ein. Er passte raus zu Philipp Kozub, der unermüdlich Flanken schlug, aber auch dieser Versuch wurde abgewehrt. Doch kurz darauf fiel endlich der Ausgleich zum 1:1. Stefan Birnbaum, der zu den spielstärksten Ickernern gehörte, sah seinen freien Mitspieler starten und lupfte den Ball auf Frank Messingfeld anstatt selbst zu schießen. Frank Messingfeld stieg am Fünfer hoch und nickte nach kaum 10 Minuten im Sportfreunde Dress den 1:1 Ausgleich ins Netz. Cliff Hesselbach plagten ob seiner aktiven Spielweise erste Krämpfe und er ließ sich von Philipp Kozub ersetzen, der selbst kurz zuvor erst für Andreas Kamyk raus gegangen war. Andreas Kamyk wurde auf links des Öfteren übersehen, aber als ein Pass in dann erreichte hielt er aus der Halbdistanz drauf, zog den Ball aber knapp drüber. Auch Martin Rügner hatte kein Glück, ein Kopfball nach Ecke kam nicht ans Ziel und auch sein Schussversuch außerhalb des Sechszehners wurde geblockt. Dann wieder Stefan Birnbaum, der sich leider eine unnötige gelbe Karte für Meckerei und Trikotausziehen einfing. Die Strafe wurde direkt nach dem Match beglichen. Eine 100%-ige Möglichkeit zum 2:1 ließ Philipp Kozub liegen, der nun als zweite Sturmspitze agierend am Schlussmann scheiterte. Für ihn zogen wir Kevin Trappiel zurück ins Mittelfeld. Mike Pelle musste dann nochmal raus und Cliff Hesselbach ersetzte den platten Italiener. David Meyer leistete sich mit seinem Fehlpass zum Gegner den einzigen dicken Bock und wir hatten Glück, dass die Dortmunder das Geschenk in der Schlussphase verschmähten. Einen weiteren Gegenzug setzten die Gäste dann noch über den Kasten von Kevin Zastrow. In den Schlussminuten startete Kevin Trappiel dann doch noch einmal durch, der Keeper verkürzte den Winkel und wieder lauerte Benjamin Ottberg in der Mitte. Doch Kevin Trappiel erzwang den Treffer und brachte seine Farben endlich mit 2:1 in Führung! Der gegnerische Spielführer sah dann auch noch gelb, weil er einige der zahlreichen Abseitspfiffe anders gesehen hatte. Benjamin Ottberg setzte Philipp Kozub in der letzten Spielminute noch einmal in Szene, doch statt auf den vogelfreien Mitspieler Andreas Kamyk zu spielen versuchte es unser kleines Flugzeug selbst und vergab. Mirko Schmitt pfiff die sehr faire Begegnung ab und es gab freundschaftliches Abklatschen an allen Ecken und Enden. Die Vorstellung dürfte auch den anwesenden Spielerfrauen gefallen haben. Nach dem Sieg gab es die Reste der Siegprämienkiste (Platz 3 in der Vorwoche) und ein kleines Genesungsgeschenk für Kevin Zastrow. Vielen Dank an die fairen Dortmunder um Merlin Olk, die Gastspieler und an Frank Messingfeld und Sascha Brehme für den selbstlosen und starken Einsatz im Dortmunder Dress.

Kleinfeldturnier Eintracht Ickern

Ist manchmal schon komisch! Da schaffen wir es zwei Wochen lang nicht, für ein Turnier Ende September 8-10 Spieler zusammen zu bekommen und dann werden wir Freitagmittag spontan als Ersatzteam angefragt und schaffen innerhalb von 4 Stunden 10 Akteure ran. Okay darunter leider nur drei aktuelle Sportfreunde, einen Rückkehrer, einen Neuzugang sowie 5 Gastspieler. Unter den Gästen dann aber wenigstens zwei Langzeitgäste der Ickerner.
Eigentlich als reines Altherrenturnier gedacht sollten 12 Teams in drei Viergruppen um die Pokale für die Ränge 1 bis 3 kicken. Da in Gruppe B die Mannschaft von Schwarz-Rot Duisburg abgesagt hatte wurden wir als Nachrücker verpflichtet. Klar lag unser Altersdurchschnitt weit unter der Altherrengrenze, dafür hatten wir es mit teils sehr erfahrenen Gegenspielern aus den höchsten Spielklassen zu tun.

Unsere 10 Akteure:
Fritz Pascal (Neuzugang) – Scheidle Alexander
Fritz Patrick (Gast) – Scheidle Christopher (Langzeitgast)
Knauer Cedric (Gast) – Schemann Lukas (Gast)
Kozub Philipp © – Schrimpf Robin
Messingfeld Frank (Rückkehrer) – Tripple-T. (Langzeitgast)

Die Ergebnisse:
Vorrunde Gruppe B

Sportfreunde Ickern : TV Brechten = 2:0
Sportfreunde Ickern : YEG Hassel = 3:1
Sportfreunde Ickern : SC Arminia Ickern = 2:0

Viertelfinale
Sportfreunde Ickern : SC Arminia Ickern = 2:2 (4:2 n. E.)

Halbfinale
Sportfreunde Ickern : Westfalia Herne = 1:2

Platz 3 und 4
Sportfreunde Ickern : Eintracht Ickern = 4:3 n. E.

Sportfreunde Ickern : TV Brechten = 2:0 (Tore: Cedric / Tripple-T.)

Da wir leider keinen gelernten Keeper aufbieten konnten erklärte sich Spielführer Philipp Kozub dazu bereit, den Posten zwischen den Pfosten zu bekleiden. Zum Auftakt in der Gruppe B trafen wir auf das Altherrenteam aus Dortmund Brechten. Wir fanden gut ins Spiel und fühlten uns auf dem heimischen Kunstrasen schnell wie Zuhause. Patrick Fritz schloss als erster ab, fand aber nur den Ballfangzaun. Wir hatten deutlich mehr Ballbesitz und daraus resultierend viel mehr vom Spiel. Die erste Ecke erspielten sich die Brechtener, als wir hinten zu statisch agierten und Philipp Kozub per Fußabwehr ins Toraus klärte. Wir verteidigten den Standard gut und Tripple-T. zog über links einen Konter auf. Er ließ den Abwehrspieler ins Leere grätschen und legte das Leder vor dem Kasten quer zu Cedric Knauer. Cedric Knauer hatte dann, trotz der unnötigen Ballannahme, keine Probleme die Vorlage zum 1:0 ins Netz zu drücken. Danach versuchte sich Lukas Schemann aus der zweiten Reihe, scheiterte aber am Schlussmann. Wir wechselten nach und nach alle vier Reservisten ein und alle integrierten sich umgehend. Luks Schemann steckte in der Folge einen Zuckerpass auf Patrick Fritz durch der dann allerdings gefoult wurde und einen Strafstoß zugesprochen bekam. Tripple-T. trat an und verwandelte sicher zum vorentscheidenden 2:0 für die Sportfreunde. Die Dortmunder versuchten es mit einem verzweifelten Distanzschuss der aber deutlich am Kasten vorbei flog. In der Schlussminute fast noch das 3:0. Tripple-T. leitete den Angriff ein und bediente Cedric Knauer auf der Außenbahn. Der wiederum sah in der Mitte Frank Messingfeld und steckte den Ball uneigennützig durch. Doch leider war der Schlussmann zu aufmerksam und schnappte sich das Leder, bevor Frank Messingfeld abschließen konnte. Am Ende ein verdienter Auftaktsieg ohne größere Auffälligkeiten.

Diese Startelf läutete das Turnier ein:
Philipp © / Robin / Cedric / Pascal / Patrick / Alexander / Tripple-T.

Sportfreunde Ickern : YEG Hassel = 3:1 (Tore: 2 x Tripple-T. / Cedric)

Bis auf zwei Positionen gingen wir mit der Siegesformation ins zweite Vorrundenspiel. Einzig Frank Messingfeld und Lukas Schemann starteten für Patrick Fritz und Alexander Scheidle. Der Gegner war arg ersatzgeschwächt angereist und erhielt im Kasten und im Feld Aushilfsspieler vom Turnierausrichter Eintracht Ickern gestellt. Wir lagen schon gut 20 Minuten hinter dem Spielplan und die Verspätungen sollten sich weiter aufsummieren. Direkt die erste Szene brachte uns fast die Führung gegen die gelb gekleideten Gäste ein. Cedric Knauer bediente Tripple-T. aber leider landete der Abschluss neben dem Kasten. Kurz darauf tankte sich Cedric Knauer allein durch, schoss aber ebenfalls vorbei. Nach einem harmlosen Eckball für Hassel klärten wir den Ball auf Kosten eines Einwurfs ins Seitenaus. Cedric Knauer rannte nach der Ausführung dazwischen und stibitze sich den Ball. Er passte lang rüber zu Tripple-T. der dadurch freie Bahn auf das gegnerische Tor hatte und dem Schlussmann keinerlei Abwehrchance ließ. Tripple-T. täuschte kurz an und verwandelte sicher zum 1:0 für die Sportfreunde. Nach seiner Einwechslung eroberte sich Patrick Fritz das Leder in der gegnerischen Hälfte und sicherte sich mit seinem Pass auf Cedric Knauer den Assist. Cedric Knauer nahm die Vorlage an und schaufelte den Ball halbhoch zum 2:0 ins Netz. Leider ließen wir die Zügel etwas schleifen und ermöglichten den Gegnern mit dem ersten richtigen Abschluss den 2:1 Anschlusstreffer. Philipp Kozub konnte den ersten Schuss noch per Fuß nach vor abwehren, gegen den Nachschuss aus kürzester Distanz war der Feldspieler im Kasten dann machtlos. Die Gegner witterten nun Morgenluft und holten beinahe zum Doppelschlag aus. Christopher Scheidle passte dem Stürmer die Kugel ungewollt genau in den Lauf aber zum Glückverfehlte dieser unseren Kasten. Cedric Knauer und Tripple-T. kombinierten sich stark durch aber am Ende blieb Cedric Knauer zu früh stehen und konnte die Torvorlage von Tripple-T. somit nicht mehr erreichen. Robin Schrimpf und Tripple-T. versuchten es kurz darauf per Konter, konnten aber nur einen Eckball herausholen. Die Ecke brachte leider keine Torgefahr mit sich, dafür der nächste Angriff. Frank Messingfeld legte den Ball später raus auf Cedric Knauer, der traf aber leider nur das Außennetz.
Hinten standen wir dann mit zwei gegen zwei eigentlich gut gestaffelt, doch Christopher Scheidle wurde im Zweikampf geschubst und blieb stehen anstatt nachzusetzen. Wir hatten dann Dusel, dass der Stürmer an Philipp Kozub nicht vorbei kam und es weiterhin 2:1 für uns stand. In der letzten Spielminute eroberte Cedric Knauer den Ball und schob selbigen weiter auf Tripple-T.. Unser Torgarant nutze die Chance und schob den Ball ins leere Tor, da der Keeper mit nach vorn geeilt war um den Ausgleich zu erzwingen. Am Ende stand es verdient, dennoch unnötig spannend 3:1 für uns.

Diese Startelf startete in Match 2:
Philipp © / Robin / Cedric / Pascal / Frank / Lukas / Tripple-T.

Sportfreunde Ickern : SC Arminia Ickern = 2:0 (Tore: Lukas / Tripple-T.)

Wir hatten das Viertelfinale sicher gebucht, wollten nun aber auch den Gruppensieg einfahren. Im letzten Vorrundenmatch trafen wir auf viele bekannte Gesichter. Das Ickerner Derby war ein überaus faires und wir gingen direkt in der ersten Spielminute mit 1:0 in Führung. Wieder einmal war es Cedric Knauer, der den Ball im Zweikampf eroberte und dieses Mal für Lukas Schemann vorbereitete. Lukas Schemann nahm die Vorlage dankend an und überwand den Schlussmann zum 1:0 im langen Eck. Kurz darauf setzte sich Tripple-T. gut durch und steckte den Ball weiter zu Patrick Fritz, dem das halbhohe Zuspiel leider versprang. Cedric Knauer bekam den Ball nach einem Freistoß und sah, dass sich sein Mitspieler Tripple-T. in Stellung brachte. Er spielte den Ball mundgerecht in dessen Lauf und Tripple-T. ließ gleich drei Gegenspieler alt aussehend und netzte aus der Drehung zum 2:0 ein. Ein genialer Treffer! Lukas Schemann startete über den linken Flügel durch und setzte Cedric Knauer in Szene, doch dessen Schuss landete mindestens eine Etage über dem Kasten. Christopher Scheidle bewies dann, dass auch er Zuckerpässe in die Tiefe spielen kann und Lukas Schemann schloss ab, wurde aber leider geblockt. Nach langer Abstinenz tauchten die Arminen vor unserem Kasten auf doch der Torschuss landete deutlich neben unserem Kasten. Den nächsten Angriff klärte Robin Schrimpf hinten. Er tunnelte einen Gegenspieler und rannte bis zur Grundlinie über den ganzen Platz, konnte aber nur einen Eckball erspielen. Die Ecke ist hier keine Erwähnung wert und kurz darauf zeigte auch Tripple-T. einmal Nerven. Er vergab eine einhundertprozentige Torchance kläglich, das hätte das 3:0 sein müssen. Kurze darauf war Schluss und wir gewannen unsere Gruppe mit 9 Punkten und 7:1 Toren. Im Viertelfinale drohte uns der beste Gruppendritte als Gegner.

Diese Startformation erkämpfte Gruppensieg:
Philipp © / Robin / Cedric / Pascal / Frank / Lukas / Tripple-T.

Sportfreunde Ickern : SC Arminia Ickern = 2:0 (Tore: Frank / Lukas) 4:2 n. E. (Tore: Tripple-T. / Patrick)

Wie es der Zufall so wollte, durften wir uns im Viertelfinale erneut mit unserem Gruppengegner vom SC Arminia Ickern duellieren. Doch es wurde ein ganz anderes Spiel als kaum eine Stunde zuvor. Hatten wir uns durch den Sieg blenden lassen oder gingen wir nicht mehr vollkonzentriert zur Sache, weil wir in der Verschnaufpause die Freibierrunde von Frank Messingfeld vernascht hatten (DANKE Franky!)?
Auf jeden Fall kamen die Arminen schnell zum ersten Eckball. Lukas Schemann blockte den ersten Schussversuch so unglücklich zum Gegenspieler, dass dieser direkt zum zweiten Mal ausholen konnte. Philipp Kozub sah den Ball zu spät und das Leder zappelte zum 0:1 im Netz. Wir lagen im vierten Spiel zum ersten Mal zurück und dies im KO-Spiel! Doch wir antworteten direkt und egalisierten den Treffer durch unser 1:1. Cedric Knauer tankte sich durch und fand Frank Messingfeld in der Zentrale. Er steckte ihm den Ball zu und Frank Messingfeld markierte nach 10 Jahren Pause seinen ersten Treffer für die Sportfreunde. Leider verletzte er sich im darauffolgenden Zweikampf und musste vom Feld. Bei einem Schuss aus der 2. Reihe hatte Philipp Kozub deutliche Probleme und konnte den Ball erst im Nachfassen sichern. Tripple-T. bereitete dann für Cedric Knauer vor, doch da er zu lange zögerte konnte der Abwehrspieler klären. Hinten standen wir offen wie ein Scheunentor und vier Sportfreunde sahen sich das drohende Unheil von vorn aus an. Pascal Fritz verlor den Zweikampf gegen den Arminen und den quer gelegten Ball konnte der vogelfreie Gegenspieler zum 1:2 in die Maschen nageln. Jetzt wurde es eng, nur noch 120 Sekunden auf der Uhr und die Gegner igelten sich mit allen Mann hinten ein. Cedric Knauer passte zu Lukas Schemann der von links außen aus spitzestem Winkel zum umjubelten 2:2 Ausgleich für uns traf! Plötzlich war der Sieg zum Greifen nah! Tripple-T. setzte sich nach Zuspiel von Patrick Fritz genial durch, wurde aber geblockt und erspielte einen letzten Eckball. Lukas Schemann schlug die Ecke in die Zentrale und Cedric Knauer setzte das Leder über den gegnerischen Kasten. Dann beendete der Schiedsrichter die Begegnung und jeweils drei Schützen mussten zum Siebenmeterschießen antreten. Die Arminen begannen und Philipp Kozub konnte den ersten Schuss gekonnt abwehren. Für uns startete Tripple-T., der zum 3:2 verwandelte. Der zweite Schütze der Arminen schob den Ball am Kasten vorbei und für Patrick Fritz ergab sich so der „Matchball“. Er lief an und überwand den Keeper zum siegreichen 4:2 Endstand. HALBFINALE!!!

Diese Startformation schoss sich ins Halbfinale:
Philipp © / Robin / Cedric / Pascal / Frank / Lukas / Tripple-T.

Sportfreunde Ickern : Westfalia Herne = 1:2 (Tor: Patrick)

Im Halbfinale trafen wir dann gegen den Sieger aus der Gruppe C. Westfalia Herne galt schon vor dem Turnier als Titelfavorit und hatte in den ersten vier Begegnungen nicht einen Gegentreffer hinnehmen müssen. Leider musste unser Interimskeeper Philipp Kozub abreise und wir nominierten Christopher Scheidle vom Feld weg ins Tor. Der Kader der Gegner bestand aus ehemaligen Landesligisten und sogar einem Zweiligaspieler. Im September treten die Herner in Berlin zur deutschen Meisterschaft an, was ein ungleiches Duell. Aber Bange machen war nicht, wir wollten hier was mitnehmen. Direkt nach Spielbeginn hatten wir Dusel, als Christopher Scheidle einen zu kurz geratenen Rückpass in letzte Sekunde klären konnte. Unseren ersten und dann lange einzigen Abschluss setzte Lukas Schemann in den Ballfangzaun. Danach berannten uns die Herne im Minutentakt. Cedric Knauer rettete stark und auf Kosten eines Einwurfs. Einen neuerlichen Abschluss konnte Christopher Scheidle im Kasten per Fußabwehr parieren. Wir hatten viel Glück beim One-Way-Fußball und unser Kasten lag unter Dauerbeschuss. Patrick Fritz setzte sich beim Stande von 0:0 stark durch, doch der Schlussmann rettete zur Ecke, als er den Schuss über die Latte wischte. Die Ecke brachte keine Erfolg ein und einen Herner Konter konnte wir dann nicht mehr verteidigen. Das 0:1 resultierte aus einem Eigentor von Patrick Fritz, dem der abgefälschte Ball an die Fußspitze sprang. Christopher Scheidle war geschlagen und wir langen im Hintertreffen. Als wir uns kurz darauf hinten zu naiv anstellten und den Stürmer ungehindert abschließen ließen, stand es 0:2. Christopher Scheidle sah dabei sehr unglücklich aus, da ihm der Ball beim Rettungsversuch durch die Beine rollte. Eine starke Angriffsszene, leider ohne Torerfolg, lieferten Robin Schrimpf, Cedric Knauer und Patrick Fritz ab. Wenig später dann der erste und einzige Gegentreffer, den der spätere Turniersieger hinnehmen musste. Patrick Fritz fasste sich aus der zweiten Reihe ein Herz und nagelte das Leder zum 1:2 Anschluss in die Maschen. Ging doch noch etwas? Wir wechselten nochmal durch und versuchten alles. Am Ende blieb es aber beim knappen aber verdienten Sieg für Westfalia. Dennoch ein sehr schönes und lehrreiches Match.

Diese Startformation verpasste den Einzug ins Finale:
Christopher / Robin © / Cedric / Pascal / Frank / Lukas / Tripple-T.

Sportfreunde Ickern : Eintracht Ickern = 4:3 n. E. (Tore: Robin / Cedric / Lukas / Patrick)

Da beide Teams nunmehr fünf Spiele in den Knochen hatten und der Zeitplan deutlich hinterherhinkte, entschied die Turnierleitung sich dafür, Platz 3 und 4 nicht mehr auszuspielen sondern vom Punkt aus zu entscheiden. Je Team traten fünf Schützen an, bei uns musste Tripple-T. als letzter gar nicht mehr antreten.
Spielführer Robin Schrimpf, der vor dem Halbfinale die Binde von Philipp Kozub übernommen hatte (KISTE!) trat zur Wahl an und die Eintracht legte vor.
Der erste Schütze verwandelte sicher zum 0:1, für uns sicherte Robin Schrimpf selbst mit seinem satten Schuss in die Mitte das 1:1. Auch der zweite Schütze der Eintracht verwandelte sicher zum 1:2 gegen Christopher Scheidle im Kasten. Für seine Farben glich Cedric Knauer aus und ließ dem Keeper beim Schuss in die Mitte keine Abwehrmöglichkeit, 2:2.
Leider verwandelte auch der dritte Ickerner mit seinem Schuss in den Winkel zum 2:3, obwohl Christopher Scheidle in die richtige Ecke unterwegs gewesen war. Lukas Schemann ließ sich nicht beirren und markierte, ebenfalls zentral, den 3:3 Ausgleich. Dann aber er erste Fehlschuss des Turnierausrichters!
Der Schütze lief lang an und setze den Ball an den Außenpfosten, weiterhin 3:3 und Jubel bei den Sportfreunden, erst Recht als danach Patrick Fritz mit seinem Strahl in die Ecke das 4:3 für uns markierte. Der Keeper war stehen geblieben und hatte auf einen weiteren Schuss in die Mitte gehofft. Nun musste die Eintracht treffen, ansonsten waren wir Turnierdritter! Der Schütze entschied sich für einen flachen Schuss halblinks ins Eck und Christopher Scheidle rettete per Fußabwehr und bescherte uns den dritten Platz!

Am Ende hatten wir mit nur einer Niederlage gegen den Turniersieger ein sehr erfolgreiches Turnier gespielt und alle unsere Schüsse vom Punkt aus verwandelt. Unsere Vertretungskeeper konnten jeweils einen Siebenmeterschuss halten und ließen auch in den Spielen nicht viele Gegentreffer zu.
Nach dem Finale schritten Robin Schrimpf und Alexander Scheidle zur Siegerehrung um den Pott für den dritten Platz sowie die gewonnene Freibierkiste abzuräumen. Danach gab es eine obligatorische Freibierrunde aus der Mannschaftskasse und auch die Freibierkiste trat nicht mehr ganz komplett die Heimreise an.
Vielen Dank an die 10 Akteure, die Fangefolgschaft und unsere beiden verletzten Zaungäste Kevin Zastrow und Patrick Klanthe.

Und Glückwunsch an den verdienten Turniersieger Westfalia Herne!

10. Paplitzer Sommercup 2016

Unsere sechs Vorrundenspiele in der Gruppe C:

V1 Sportfreunde Ickern : Die Oberpfeifen = 1:3
V2 Sportfreunde Ickern : Freiwillige Feuerwehr Karow = 1:3
V3 Sportfreunde Ickern : Blau-Weiß Auma = 2:6
V4 Sportfreunde Ickern : TSG Dos Mas = 1:3
V5 Sportfreunde Ickern : Dynamo Tresen = 1:9
V6 Sportfreunde Ickern : Roter Stern Sudenburg = 5:2

Kurzberichte zu den Vorrundenspielen

V1 Sportfreunde Ickern : Die Oberpfeifen = 1:3 (Tor: Gast Benjamin)

Wie bereits im Tagebuch erwähnt, konnten wir selbst nur genau 4 Feldspieler und 1 Keeper aufbieten. Da wir komplett ohne Reservisten da standen, organisierte der Veranstalter uns zwei Daueraushilfen vom Team MTV Hondelage aus Braunschweig. DANKE NOCHMAL AN DEN VERANSTALTER UND DIE BRAUNSCHWEIGER!
Leider wurden wir gleich im ersten Match eiskalt erwischt und unser ältester Sportfreund, Günter Klanthe, musste im Kasten gleich nach wenigen Sekunden hinter sich greifen. Wir schenkten den Ball im Spielaufbau her und der Angreifer überwand unseren Keeper zum 0:1 in der kurzen Ecke. Unser Gaststürmer Benjamin setze sich dann gelungen über die rechte Seite durch, verfehlte das Gehäuse am Ende knapp. Unsere zweite gute Ausgleichschance vergab Mike Pelle, der das Leder gut annahm aber über den Kasten setzte. Beim 0:2 profitierten die Gegenspieler von einem langen, aber falschen, Einwurf. Der Angreifer nahm die Vorlage volley und Günter Klanthe im Kasten zeigte null Regung und der Ball schlug zum 0:2 ein. Unseren Anschlusstreffer zum 1:2 markierte Gast Benjamin. Er eroberte den Ball in der gegnerischen Hälfte, umkurvte den Schlussmann und nagelte das Leder in die Maschen. Der Jubel an der Seitenlinie war bestimmt noch in Ickern hörbar. Turnierziel eins direkt im ersten Spiel erreicht! Dann fast der Ausgleich, als Gast Jan einen Einwurf von Björn Scheller volley nahm, aber leider nur den Pfosten traf. Beim 1:3 kurz vor dem Abpfiff hatten wir alles riskiert und konnten den Konter nicht mehr verteidigen. Schlussendlich schlug der Schuss aus der Halbdistanz zum 1:3 im Kasten ein. Alle sieben Akteure kamen zu ihrer Spielzeit und unsere Gäste hinterließen direkt einen starken Eindruck.

V2 Sportfreunde Ickern : Freiwillige Feuerwehr Karow = 1:3 (Tor: Gast Benjamin)

Gegen die Freiwillige Feuerwehr wollten wir die Auftaktniederlage eigentlich wieder ausmerzen. Beide Schlussmänner stellten sichtlich die ältesten Gebeine in diesem Spiel und klatschen sich vor dem Anpfiff fair ab. Die erste Szene gehörte dann auch gleich uns. Tomai Pelle setzte Martin Rügner per Einwurf ein, doch der „entjungferte“ Abwehrspieler zielte deutlich am Kasten vorbei. Wenig später eroberte Benjamin den Ball zurück und passte den Ball quer und provozierte fast ein Eigentor des Gegners. Die daraus resultierende Ecke zirkelte Jan ins Zentrum und Benjamin köpfte dem Keeper das Leder in die Fangarme. In der folgenden Szene verhinderte Günter durch beherztes rauslaufen einen gefährlichen Konter. Dann wieder Jan, aber leider flog das Leder knapp am Kasten vorbei. Es ging nun hin und her und Günter parierte einen Schuss aus der Halbdistanz. Leider schlug der nächste Standard ein. Mike Pelle verursachte einen Freistoß im Mittelfeld und der Schütze zirkelte auf den langen Winkel. Leider wurde unser Schlussmann durch die Vorderleute irritiert, kam an den Ball und selbiger schlug zum 0:1 im langen Eck ein. Ein saudummes und überflüssiges Gegentor. Danach rettete der Pfosten gleich zwei Mal für Ickern. Wir hatten das Spiel bis zum 0:1 bestimmt, kamen nach dem Treffer aber kaum noch nach vorn. Kurz vor dem Ende ließen wir uns hinten austanzen und der Angreifer musste den Ball nur noch über die Linie drücken. Benjamin wollte direkt antworten, setzte einen Einwurf von Mike Pelle genau auf den Schlussmann, der zweite Versuch landete abermals am Pfosten. Die Feuerwehr konterte einmal mehr und schraubte das Ergebnis auf 0:3 hoch. Von der Mittellinie aus hielt Benjamin drauf und traf dieses Mal die Latte. Jan und Benjamin stellten in diesem Match die Aktivposten. Nach einem doppelten Doppelpass krönten die beiden ihre Leistung und markierten durch Benjamin den 1:3 Ehrentreffer.

V3 Sportfreunde Ickern : Blau-Weiß Auma = 2:6 (Tore: 2 x Gast Benjamin)

Wir dachten schon, dass 1:3 unser Standardergebnis werden würde, doch im Spiel gegen die blauweißen verdoppelten wir unsere Tor- und Gegentorquote. Wir mussten in Leibchen auflaufen, da sich die Trikots zu sehr ähnelten. Mike Pelle musste sich schnell einen Tunnel gefallen lassen, doch sein Keeper Günter Klanthe rettete für ihn zum Einwurf. Wir spielten in dieser Partie hinten zu unaufmerksam und ließen die Defensivqualitäten nur selten aufblitzen. Günter Klanthe konnte einen satten Torabschluss zwar noch abwehren, doch der Nachschuss zappelte zum 0:1 im Netz. Doch wir kamen zurück! Jan passte das Leder auf Mike Pelle, der auf Benjamin weiter passte. Benjamin schlug einen schnellen Haken und nagelte den Ball zentral zum 1:1 in die Maschen, UNHALTBAR!
Dann verschenkte Günter Klanthe das Leder ohne Not vor dem eigenen Kasten und der Gegner nah das Geschenk gern an. Martin Rügner versuchte den Treffer noch zu verhindern, konnte das Geschoss auch noch erreichen, dennoch schlug die Kugel zum 1:2 ein. Unsere direkte Antwort folgte wieder durch Benjamin. Jan eroberte den Ball an der gegnerischen Torauslinie, legte quer und Benjamin nagelte die Kugel unnachahmlich zum 2:2 Ausgleich ins lange Eck. Als Tomai Pelle das Spielgerät im Mittelfeld eroberte und Benjamin zum Konter auf die Reise schickte, sah es nach der ersten Führung für die Sportfreunde aus, doch daraus wurde nichts. Der Schuss landete knapp neben dem Pfosten im Toraus. Nach der vergebenen Chance fuhren die Gegner einen Überzahlkonter und wir konnten das 2:3 nicht verhindern. Wir wurden ausgehebelt und Günter Klanthe war geschlagen. In den Schlussminuten fingen wir uns erst das 2:4 und dann auch noch zwei weitere Treffer zum 2:5 und 2:6, die jeweils im langen Eck einschlugen. Der Sieg ging natürlich verdient an die Gegner, doch wir schenkten das Spiel am Ende zu deutlich ab. Zudem hatten wir die Sieger mit dem Geschenk zum 1:2 quasi eingeladen.

V4 Sportfreunde Ickern : TSG Dos Mas = 1:3 (Tor: Gast Benjamin)

Obwohl das Team in Match vier von Anfang an den stärksten Eindruck vermittelte und uns kaum zum Atmen kommen ließ, machten wir unsere Sache sehr gut. Wir hielten lange dagegen und stemmten uns gegen den vierten Rückstand im vierten Match. Jan verpasste es, nach einer Flanke aussichtsreich abzuschließen, eroberte das Leder dennoch zurück und legte für Martin Rügner ab. Draußen hatten wir schon den Torjubel auf den Lippen, doch unser Abwehrrecke scheitere am Schlussmann. Doch da der Keeper den Schuss nach vorn abprallen ließ war Knipser Benjamin zur Stelle und markierte Treffer Nummer fünf im vierten Spiel und brachte uns erstmalig in Front! Leider konnten wir die Null nicht lange verteidigen und klärten ungestüm zur Ecke. Die flach und hart hereingespielte Ecke fälschte Jan so unglücklich ab, dass der Ball zum 1:1 im eigenen Tor einschlug. Direkt nach Wiederanpfiff tanzten sich Jan und Benjamin durch die gegnerische Hälfte doch schlussendlich nagelte Jan den Ball über den Kasten. Beim 1:2 aus der zweiten Reihe leistete sich Günter Klanthe einen dicken Bock und griff daneben. Er hatte sich kurz zuvor am Daumen verletzt und konnte nicht mehr richtig zugreifen. Das 1:3 fiel nach einem Einwurf. Günter Klanthe hatte mit seiner Verletzung zu kämpfen und ließ den Ball regungslos zum 1:3 einschlagen. Kurz darauf glänzte er dann doch noch einmal mit einer starken Parade. Man merkte allen Akteuren den exzessiven Alkoholgenuss in den Spielpausen immer deutlicher an. Somit ging auf Spiel vier verloren.

V5 Sportfreunde Ickern : Dynamo Tresen = 1:9 (Tor: Gast Jan)

Gegen eine im Schnitt bestimmt 15 Jahre jüngere Truppe mussten wir zu allem Übel auch noch auf Goalgetter Benjamin verzichten, der unpässlich in seinem Zelt verschwunden war. Den ersten Schuss setzten die, wohl Vereinsspieler, direkt mal an die Latte. Beim 0:1 konnten wir kaum so schnell gucken, wie der Ball durch die gegnerischen Reihen lief und dann auch einschlug. Das 0:2 Sekunden später viel nach einem Doppelpass und Günter Klanthe konnte gegen die beiden freien Angreifer nichts bestellen. Midafiso reichte die arrogante Spielweise der Jünglinge und er wechselte sich ohne Schuhe, Stutzen und Schienbeinschoner für Mike Pelle selbst ein. Jan kam nach gelungenem Zuspiel vorn einen Schritt zu spät, hätte sonst vielleicht auf 1:2 verkürzen können. Beim 0:3 ließen wir Günter Klanthe wieder im Regen stehen und die beiden Angreifer machten sich einen Spaß draus. Das 0:4 fiel durch einen sehenswerten, dennoch arroganten Hakentrick. Beim 0:5 wurde unsere Abwehr ausgespielt und Günter Klanthe per Lupfer überlistet. Midafiso wurde zwischenzeitlich vom Schiri raus gestellt, kam wenig später mit den Schuhen von Mike Pelle aber zurück. Das 0:6 war ein Kopfballgegentreffer, bei dem wir die Gegenwehr vollends eingestellt hatten. Auch beim 0:7 hatten wir einfach keine Chance, wir rannten den Spielern und dem Ball vergeblich hinterher. Vor dem 0:8 wehrte Günter Klanthe eine Ecke gekonnt ab, doch der vogelfreie Gegenspieler staubte zum 0:8 ab. Das 0:9 sah kurz vor dem Abpfiff wie das Endergebnis aus, doch Jan markierte dann doch noch den Ehrentreffer zum 1:9. Die Dynamos hatten ihren Keeper immer wieder mit aus dem Kasten geholt, zum Torerfolg kam er aber nicht. Wir hatten selbst sogar 10 oder 11 Gegentore gezählt, doch der Referee bestätigte das 1:9 gleich mehrfach.

V6 Sportfreunde Ickern : Roter Stern Sudenberg = 5:2 (5 Gästetreffer)

Da wir eigentlich mit der normalen zeitlichen Verzögerung gerechnet hatten, traten wir den Fußweg zum letzten Match äußerst pünktlich an. Tomai Pelle und Midafiso waren sogar noch mit dem Einkauf beschäftigt. Wir kamen am Platz an und die Gegner wollten schon abreisen. Obwohl sie personell sehr angeschlagen und dezimiert waren, traten sie gegen uns noch an. Sehr faire Sportler! So macht Hobbyfußball Spaß! Da Benjamin immer noch schlief und Tomai Pelle einkaufen war, besorgte Jan gleich noch 3 Leihspieler aus dem Lager des MTV Hondelage. In der Summe liefen also vier Sportfreunde und vier Braunschweiger auf. Wir kamen dann durch unsere agilen und jungen Gastspieler schnell zum 1:0 und 2:0. Eine ganz andere Spielkultur. Auch das 3:0 markierte einer der Braunschweiger unter dem Jubel der Ickerner. Wir kombinierten den Gegner phasenweise an die Wand. Die roten Sterne mussten gänzlich ohne Auswechselspieler zurechtkommen, markierten dann aber doch das 3:1. Wir ließen die Zügel unnötig schleifen und machten es mit dem 3:2 wieder spannend. Mike Pelle, Björn Scheller und Martin Rügner vergaben vorn beste Möglichkeiten auf die Vorentscheidung aber die allergrößte ließ Mike Pelle nach Zuckerpass liegen. Er war einfach zu nervös und stolperte sich das Leder gegen das Standbein und schlussendlich ins Toraus. Doch Jan machte es besser. Er hatte ja auch einmal am leeren Tor vorbeigezielt, doch den Treffer zum 4:2 ließ er sich nicht nehmen. Er stimmte natürlich wieder den „Johnny Däpp Däpp Däpp“ an und ließ sich feiern. Als wir auf 5:2 erhöhten gab es auch für Patrick Klanthe kein Halten mehr. Das Trikot hatte er ja den ganzen Tag getragen und so wechselte er sich für den obligatorischen Kurzeinsatz mit Turnschuhen ein. Björn Scheller war ihm den Ball auch gleich zu und so musste sich unser Organisator auch noch in einen Zweikampf begeben. Am Ende ließ Björn Scheller die beste Chance auf einen Sportfreunde Treffer aus. Er trat zum Strafstoß an und nagelte den Ball am Kasten vorbei ins Gebüsch.

Diese „8 Sportfreunde“ kamen ohne eigene Treffer auf eine Bilanz von 11:26 Treffer und 3 Punkte:

1 Klanthe Günter
2 Klanthe Patrick (mit Slapstick-Kurzeinsatz)
3 Pelle Mike
4 Pelle Tomai
5 Rügner Martin (Jungfrau)
6 Scheller Björn
7 Midafiso (mit Slapstick-Kurzeinsatz)
8 Stawvenz Riko (ohne Einsatz)

Diese „5 Braunschweiger“ erzielten alle Treffer für uns:

1 Benjamin (5 Treffer)
2 Jan (2 Treffer)
3 Namen von drei Torschützen nicht bekannt (4 Treffer)

Die Turnierfakten:

Tordifferenz 11:26 nach der Vorrunde

Punkte 3 in der Vorrunde [1 Sieg sowie 5 Niederlagen]

Zeitstrafen/Kartenstrafen Fehlanzeige (wieder einmal mehr als überaus fair)

7 eingesetzte Sportfreunde, 5 eingesetzte Braunschweiger

70 Spielminuten insgesamt

0,5 Punkte pro Spiel erkämpft

1,83 Tore pro Spiel erzielt

4,33 Gegentor pro Spiel eingefangen

2 Dauerfans

Sportfreunde Ickern : HSV RB Wanne-Eickel 0815 = 2:3 (1:0)

Unser Eintrag auf dem Portal www.hobbyfussball.de ist schon einige Jahre alt. Umso erfreulicher dann die Tatsache, dass unser gestriger Gast uns dort gefunden und deswegen kontaktiert hat. Domenik Hientzsch reiste mit seinem Team, einer sehr jungen und agilen Truppe, pünktlich an und als wir in der Kabine noch ein der Startelf bastelten, liefen sich die rot gekleideten Gegenspieler auf dem neuen Kunstrasen von Arminia Ickern warm. Wir warteten noch auf Stürmer Benjamin Ottberg und konnten zu Beginn nur einen Reservisten aufbieten. Leider schlich sich ein Kommunikationsfehler ein und Alexander Scheidle landete auf der Bank, obwohl er für die erste Elf vorgesehen war. Sorry Alex!
Mirko Schmitt stellte die Formation zusammen und griff danach einmal mehr als Schiedsrichter zur Pfeife, danke für beides. Da leider beide Topptorhüter verhindert waren, opferten wir unseren Abwehrchef André Krüger für den Posten zwischen den Pfosten.
Vor ihm postierten wir eine „falsche Viererkette“, wenn es so etwas überhaupt gibt. Nach dem Anstoß ging es ganz schnell und Mike Pelle musste zur ersten Ecke für die Gäste klären, die aber keine Gefahr einbrachte. Unser erstes Duftzeichen setzten Nils Scheidle und Philipp Kozub, nachdem wir den Ball über rechts getrieben hatten schlug Nils Scheidle eine Flanke in den Strafraum, fand aber leider keinen Abnehmer. Gastdebütant Patrick Fritz startete dann in die Tiefe und Nils Scheidle schickte das Leder auf die Reise, leider wurde der Pass zu lang für unseren Mittelfeldspieler. In der neunten Spielminute schlug Keeper André Krüger einen Pass zu kurz aus dem Strafraum heraus und hatte Glück, dass die Direktabnahme des Gegenspielers neben dem Tor auf tickte. 60 Sekunden nach dem Schreck spielte Daniel Babic einen Angriff mit seinem wuchtigen Abschluss zu Ende. Sein erster Versuch wurde geblockt, beim zweiten lenkte der Schlussmann das Geschoss grandios zur Ecke ins Toraus. Philipp Kozub schlug den Eckball hinein und Robin Schrimpf verfehlte das Ziel per Kopf nur knapp. Dann versuchte es Philipp Kozub mal direkt, zielte aber auch am Kasten vorbei. Chancen beinahe im Minutentakt, auch als Nils Scheidle aufs kurze Eck abschloss und am Keeper scheiterte, aber immerhin eine Ecke herausholte. Wir krallten uns in der gegnerischen Hälfte fest und Philipp Kozub nagelte den Ball aus gut 30 Metern mal drauf, doch wieder obsiegte der Schlussmann. Nach langer Ickerner Dominanz gelang den Gästen in der 20. Minute mal wieder ein guter Angriff, doch André Krüger konnte dem Schuss zum Eckball abwehren. Die Ecke wurde zum gefährlichen Geschoss! Andre´ Krüger faustete den Standard nach vor und den zweiten Versuch der Gastelf konnte unser Interimskeeper über die Latte fausten. Wir verteidigten auch diesen Standard und als der Ball im Mittelfeld bei Nils Scheidle landete, schickte er unseren Gast Patrick Fritz auf die Reise. Patrick Fritz ließ die Abwehrspieler alt aussehen und vollendete zum umjubelten 1:0 in der 21. Spielminute. Inzwischen war auch Knipser Benjamin Ottberg eingetroffen und warf sich sein Jersey über. Leider scheiterte Nils Scheidle nach Zuckerpass mit seinem Schuss aufs lange Eck und verpasste das 2:0. In der folgenden Szene kombinierte Robin Schrimpf sich bis zum Strafraum durch, schoss den Ball dann aber leider über den Kasten. Nach einer weiteren Kombination von Nils Scheidle und Philipp Kozub schloss Patrick Fritz artistisch ab, verzog am Ende aber knapp. Dann erspähte Nils Scheidle unseren Defensivspieler Mike Pelle, der in der Endabrechnung einen Schritt zu spät kam und nicht abschließen konnte. Robin Schrimpf und Philipp Kozub tauschten ihre Positionen und mit Benjamin Ottberg kam nach 32 Minuten ein frischer Spieler für Niklas Wesberg ins Spiel. Martin Rügner und Tomai Pelle standen hinten sattelfest und ließen nicht einmal eine Hand voll Chancen zu. André Krüger rettete Philipp Kozub den Hintern, als dieser Pech bei einem Pressschlag gehabt hatte. Seinen ersten Nadelstich setzte Benjamin Ottberg mit seiner Flanke auf Nils Scheidle, der mit dem Kopf aber am Kasten vorbei zielte. Nach 39. Minuten gönnten wir Pascal Fritz nach solider Leistung im Mittelfeld eine kurze Auszeit und wechselten Alexander Scheidle ein. Vor dem Seitenwechsel hatten wir dann noch eine Chance per Ecke, die Benjamin Ottberg ausgeführt hatte. Daniel Babic kam mit dem Kopf dran, doch der Keeper wischte den Versuch an die Latte und von dort aus wurde die Kugel geklärt. Wir gönnten uns eine nur sehr kurze Pause und der Gegner hätte sich über einen höheren Rückstand nach Durchgang eins nicht wirklich beschweren können. Da Patrick Fritz und Daniel Babic abreisen mussten, kamen Niklas Wesberg und Pascal Fritz zurück ins Spiel. Auch die Gegenspieler nutzten den breiten Kader immer wieder um frisches „Blut“ in die sehr faire Partie zu bringen. Direkt nach Wiederaufnahme steckte Nils Scheidle einen genialen Ball auf Benjamin Ottberg durch. Benjamin Ottberg umkurvte den Schlussmann, musste dazu aber weit nach außen ausweichen und wollte Mike Pelle einsetzen, der leider komplett abgeschirmt wurde. Sein Versuch aus spitzem Winkel brachte dann leider keinen Erfolg ein. Im Gegenzug musste Niklas Wesberg per Grätsche eingreifen, und fiel unglücklich im eigenen Strafraum mit dem Unterarm auf den Ball. Klar Handspiel aber unglücklicher geht es kaum. Mirko Schmitt entschied vertretbar auf Handelfmeter und unser Kapitän bereitete sich auf den anlaufenden Schützen vor. Der Schütze lief an und nagelte den Ball zum 1:1 Ausgleich unhaltbar ins Ickerner Netz. Da gerade einmal 48 Minuten gespielt waren, war wirklich noch jeder Spielausgang möglich. Es entwickelte sich nun ein offenes Spiel und die Spielanteile kippten nun mehr und mehr Richtung Gegner. Das Tor beflügelte die Mannen um Spielführer Domenik Hientzsch und wir rannten nun öfters nur hinterher. Doch auch wir versuchten das 2:1 zu erspielen. Nils Scheidle setzte Mike Pelle erneut an, doch der Abwehrspieler blockte den Ball gut ab und Mike Pelle kam nur zu einem schwachen Torabschluss. Nach einer Stunde erspielte Nils Scheidle nach einem Sololauf einen weiteren Ickerner Eckball als am Horizont eine Fata Morgana auftauchte! Nein er war es wirklich! Neu Sankt Augustiner Carsten Sander war heimlich nach Ickern gekommen, hatte aber leider keine Sportsachen dabei. Dennoch war die Wiedersehensfreude groß!
Nils Scheidle trickste das Leder dann mit der Hacke zu Benjamin Ottberg, der sich am Strafraum um seinen Bewacher drehte und mit seinem genialen Schuss leider am Querbalken scheiterte. Der Abpraller landete fast noch an seiner Hacke, doch am Ende konnten die Gäste klären. Einen Schuss von der Außenbahn konnte André Krüger dann gut ins Toraus lenken. In der 67. Minute setzte Starkregen ein und binnen weniger Sekunden wurde aus dem Platz eine Rutschwiese und die 22 Akteure nass bis auf die Knochen. Vor versuchte Benjamin Ottberg es selbst, weil Niklas Wesberg im Rücken nicht rief und so seine deutlich bessere Position verschenkte. Genau 20 Minuten vor dem Abpfiff leistete sich Philipp Kozub einen kapitalen Fehlpass am eigenen Strafraum. Er versuchte noch, seinen Bock auszubügeln, doch der Angreifer reagierte einfach schneller und netzte zum 1:2 und ließ unserem Keeper keine Abwehrmöglichkeit. Der Jubel war groß und unsere Moral schien gebrochen. Doch wir motivierten uns, griffen vereinzelt aber verbal in die falsche Kiste. Benjamin Ottberg schlug die gefühlt 20. Ecke hinein und dieses Mal zielte Robin Schrimpf mit seinem Kopfball genau genug und markierte das 2:2 in der 82. Spielminute. Leider agierten wir kurz darauf hinten zu kopflos und ließen die Angreifer gewähren. So auch beim trockenen Abschluss aus 16 Metern, der aus unserer Sicht ein unverdientes 2:3 einbrachte. André Krüger kam noch an den Ball heran, konnte das dritte Gegentor aber nicht verhindern. Kurz darauf fälschte Martin Rügner einen Torschuss so ungünstig ab, dass er genau ans Lattenkreuz prallte. Die letzte Ecke brachte keinen weiteren Treffer mit sich und vor dem Abpfiff gab es einen alltäglichen Zweikampf zwischen Gemütsmensch Benjamin Ottberg und seinem Gegenspieler. Beide gingen im Mittelfeld an der Seitenlinie zu Boden und verhakten sich ineinander. Beide sprangen auf und Benjamin Ottberg griff nach dem Hals des Kontrahenten und schnell trennten die Mitspieler die beiden. Mirko Schmitt blieb keine Wahl und er verwies unseren Stürmer mit rot des Feldes. In Unterzahl und den verbleibenden Minuten konnten wir die erste Heimniederlage 2016 nicht mehr verhindern. Nach dem Abpfiff klatschten die Akteure fair einander ab und Benjamin Ottberg zeigte sein wahres ich und entschuldigte sich in der Kabine beim Gegenspieler und den sehr gern gesehenen Jungs aus Wanne-Eickel. Wir besangen dann die Freibierkiste von Nils Scheidle und feilten weiter an der Machteburch-Reise, die schon in 14 Tage in vollem Gange sein wird. Danke den drei Aushilfen, von denen Pascal Fritz sich in den kommenden Tagen als volles Mitglied bei uns anmelden wird, herzlich willkommen! Danke auch nochmal an Mirko Schmitt, für die gute Schirileistung.

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