Joykicks : Sportfreunde Ickern = 6:4 (2:0)

Obwohl wir mittlerweile leider nur noch alle 6-8 Wochen zu einem Spiel antreten, war es wieder eine Mammutaufgabe, eine eigene Elf aufbieten zu können. Da ich selbst leider ans Krankenbett gefesselt war und bin, fußt der kurze Spielbericht auf Erzählungen und Nachrichten aus unserer WhatsApp Gruppe. Sollten daher Ergänzungen und/oder Korrekturen notwendig werden, bitte ich Euch um Unterstützung und Rückmeldung. Bevor wir zum Spielgeschehen kommen, wollen wir auch hier nochmals mahnende Worte an unseren Dauergastgeber, die Joykicks, richten. Mittlerweile ist die negative Stimmung in unserer Mannschaft so groß, dass gut 60% überhaupt nicht mehr gegen die Joykicks antreten wollen/werden. Warum? Es liegt nicht an der Fairness und dem guten Verhältnis, dass beide Mannschaften seit Jahren verbinden. Es geht, wie wir schon sooooo oft angesprochen haben um die notorische Unpünktlichkeit (30-45 Minuten sind leider zur Normalität geworden), den unvollständigen Kader (oft nur 8-9 Spieler) und den dadurch fehlenden Schiedsrichter. All diese Dinge summieren sich dann in unserer Kabine auf und führen dazu, dass Spieler unzufrieden als Aushilfen überwandern und andere unfreiwillig die Partie leiten müssen. Wir wollen hier niemanden belehren oder erziehen, aber bitte habt Verständnis, wenn unser Team vielleicht dann nicht mehr eine Stunde nach dem geplanten Anpfiff aufläuft oder ein Spiel erst gar nicht mehr annehmen möchte. Ab einem gewissen Grad geht auch mein Einfluss als Organisator und „geschäftsführender“ Spielführer verloren. So nach dem Wort zum Samstag, am Sonntag, kommen wir endlich zum sportlichen Teil. Stefan Birnbaum, leider selbst noch verletzt, stellte sich in den Dienst beider Mannschaften und leitete die Begegnung, konnte so auch sein Taschengeld aufbessern. Gast und zeitgleich Debütant Dominik Breyer (Cousin von unserem Marco) half dann in den ersten gut 40 Minuten bei den Joykicks aus, die leider selbst nur acht Akteure aufbieten konnten. Somit standen sich in Durchgang eins neun Joykicks den noch zehn verbliebenen Sportfreunden gegenüber. Mit einer satten Verspätung von über einer halben Stunde ging es dann endlich los. Unseren Kasten hütete in Runde eins David Meyer, davor stellten Mike und Tomai Pelle sowie Niklas Wesberg die Deckung. Einzige Sturmspitze war unser Rekordknipser Benjamin Ottberg, der über das Fünfermittelfeld bestehend aus Ex-Sportfreund Daniel Novinc, Pascal Fritz, Gast und Debütant Flo Spottke, Rekonvaleszent Cedric Nelson und Marco Breyer gefüttert werden sollte. Trotz der personellen Überzahl kamen wir überhaupt nicht ins Spiel und konnten kein Kapital aus der zahlenmäßigen Übermacht ziehen. Mit der Spielleitung hatte Stefan Birnbaum keinerlei Probleme, blieb es doch stets fair und freundschaftlich. Die Hausherren gingen dann auch leider mit 1:0 in Führung und konnten diese noch vor dem Pausentee auf 2:0 ausbauen. Um die 40. Spielminute herum hatte Jost Ziegner einen „Zaungast“ überreden können und ihm schnell ein Heimtrikot übergestreift. Somit ging es bis zum Pausenpfiff mit 11:11 und ausgeglichener Personaldecke weiter. Stefan Birnbaum musste den neuen Spieler dennoch direkt mit gelb verwarnen, da er sich weder angemeldet, noch bis zu einer Spielunterbrechung gewartet hatte. Wenig später waren die ersten 45 Minuten gelaufen und das Team labte sich am gesponserten Mineralwasser aus der Privatschatulle von Marco Breyer, tolle Aktion und Danke dafür Marco! In der Pause dann Manöverkritik und einige Umstellungen. Wir holten unsere Leihgabe Dominik Breyer zurück in unsere Reihen, da Gastorganisator Jost Ziegner zwei weitere „Fremdlinge“ verpflichten konnte. Zudem tauschen Niklas Wesberg und David Meyer, wie zuvor abgesprochen, die Positionen. Leider erwischten die neuformierten Hausherren den besser Start und einer der drei „Neuzugänge“ markierte mit seiner ersten Aktion das 3:0 gegen uns. Klare Niederlage? Vorentscheidung? Mitnichten! Die Sportfreunde besannen sich endlich auf Fußball und legten richtig los. David Meyer leitete nach eigener Aussage gleich drei unserer vier Tore ein. Wir trafen durch Benjamin Ottberg, Pascal Fritz und Cedric Nelson erst zum 3:1 Anschluss, verkürzten wenig später auf 3:2 und egalisierten den klaren Rückstand mit dem 3:3 Ausgleich. Mit den drei Toren im Rücken lief es jetzt viel besser und wir hatten das bessere Ende eigentlich im unseren Händen. Doch leider sprang der Ball unserem Abwehrspieler Mike Pelle im eigenen Strafraum an die Hand und Stefan Birnbaum entschied vollkommen vertretbar auf gelbe Karte und Strafstoß. Leider konnte Niklas Wesberg das 4:3 vom Punkt aus nicht verhindern. Scheinbar haderte Mike Pelle immer noch mit dem Handelfmeter, als er einen Angreifer an der Seitenauslinie von den Beinen holte und danach auch noch meckerte. Stefan Birnbaum blieb gar keine andere Wahl, er verwies unseren jungen Italiener mit gelbrot des Feldes. Jetzt standen wir plötzlich in Unterzahl auf dem Merklinder Kunstrasen und kassierten schnell das vorentscheidende 5:3. Zwar kamen wir durch Benjamin Ottberg‘ zweiten Tagestreffer noch einmal auf 5:4 heran, am Ende schwanden dann aber die Kräfte. Spielführer Tomai Pelle reihte sich dann noch als unfreiwilliger Eigentorschütze ein und markierte den 6:4 Endstand für die Heimelf. Kurz vor dem Ende vergab Benjamin Ottberg dann noch die Möglichkeit auf das 6:5, was schlussendlich nur Ergebniskosmetik gewesen wäre. Nach dem Spiel stimmten alle die Geburtstagskiste von Mike Pelle an, der nach eigener Aussage einen eher gebrauchten Samstag verlebt hatte. Aktuell stehen keine weiteren Spiele im Kalender, aber den 30. Juni 2018 sollten sich bitte schon einmal ALLE Sportfreunde vormerken. Dann kicken wir im Traditionsspiel gegen das ehemalige Team des FC Schatulle ’94. Zudem werden wir dann unseren weggezogenen Sportfreund Carsten Sander gebührend und offiziell verabschieden. Und wer weiß, vielleicht gibt es am diesem 30.06.2018 ja noch die eine oder andere Überraschung. Allen Akteuren, die heute unsere Flagge hochgehalten haben, vielen Dank und hoffentlich können wir unsere beiden Debütanten Flo Spottke und Dominik Breyer des Öfteren bei uns begrüßen. Ihr seid herzlich willkommen. Danke auch den beiden Getränkespendern, unserem Referee sowie den beinahe freiwilligen Torleuten. Wirklich schade, dass ich selbst nicht dabei sein konnte.