TuS Niederaden A. H. : Sportfreunde Ickern = 1:3 (0:2)

Dank der aufmerksamen Zeitungsrecherche von Mirko Schmitt im Lüner Raum fanden wir mit den Altherren des TuS Niederaden einen neuen und sehr fairen Gegner. Nur einen Tag nach dem misslungenen Kleinfeldturnier in Habinghorst reisten immerhin fünf Kleinfeldakteure unterstützt von acht weiteren Sportfreunden oder Freunden der Sportfreunde nach Lünen. Die gepflegte Anlage in der Nachbarschaft zur A2 wartete mit einem Ascheplatz und einem Rasenplatz auf. Da der Wettergott die Regenschleusen ausnahmsweise geschlossen hielt, durften die beiden Teams auf dem vereinsinternen A-Ligarasen ran. Die blaugekleideten Hausherren hatten auch einen vereinseigenen Unparteiischen aufgeboten. Zunächst hatten wir nur genau 11 Akteure am Start, darunter eben sechs Ickerner und fünf Gäste aus unserem Freundeskreis. Als Zuschauer reisten zwei Spielerfrauen und unseren zwei knieverletzten Akteure Kevin Zastrow und Patrick Klanthe nebst Neffen mit an. Dazu gesellten sich Ur-Sportfreund Günter Klanthe sowie fast Geburtstagskind Fiona mit Mama Daniela und knielädiertem Papa Mirko. Patrick Klanthe bastelte eine schlagkräftige Aufstellung zusammen und musste nahezu auf eine gesamte Stammformation verzichten. Spielführer André Krüger postierte er als klassischen letzten Mann vor Gastkeeper Sascha Schöner. Auf den Außenbahnen ließ er Martin Rügner und Debütant Christoph Stinnesbeck verteidigen. Die Sechser mimten die Gäste Niklas Wesberg und Neuling Pascal Fritz. Im vierter Mittelfeld agierten Cliff Hesselbach, Alexander Scheidle, Robin Schrimpf und zum zweiten Mal Sascha Brehme. Einsame Sturmspitze, aber nicht mindergefährlich, unser Jahrhunderttorschütze Benjamin Ottberg. Um genau 16.05 Uhr gab der Unparteiische den Ball frei und wir gaben in unseren rotschwarzen Trikots sofort Gas. Alexander Scheidle hätte schon in Minute eins netzen können, vergab aber kläglich. Nach vorsichtigem Abtasten schlug Pascal Fritz eine erste Flanke Richtung gegnerisches Tor und Robin Schrimpf nahm den Ball sehenswert vor der Torauslinie an und überlupfte zeitgleich seinen Bewacher. Er hob das Leder zurück auf Benjamin Ottberg, der das maßgerechte Zuspiel per Kopf zum 0:1 in der siebten Spielminute im langen Eck verwandelte. Auch nach der frühen Führung berannten wir das gegnerische Gehäuse ohne Unterlass. Sascha Brehme starte auf der linken Seite durch, legte das Leder am Abwehrspieler vorbei und flankte die Murmel ins Zentrum. Leider war der Schlussmann wachsam und wehrte die Hereingabe zur Ecke ins Toraus ab. Den fälligen Eckball ließen wir ohne Torerfolg verstreichen, dafür wurde es hinten erstmals gefährlich. André Krüger wollte, unseren bis dato beschäftigungslosen, Keeper mit ins Spiel einbeziehen und passte ihm das Leder zu. Leider unterschätze er dabei den herannahenden Angreifer und nur weil Christoph Stinnesbeck eine riskant und genau getimte Grätsche auspackte, resultierte aus dem Fauxpas nur eine Ecke und kein Gegentor. Auch der erste Eckball der Niederadener blieb ohne Folgen. Kurz darauf startete unsere einzige Sturmspitze Benjamin Ottberg zum Sololauf. Er tankte sich bis zur Grundlinie durch, sah seine Mitspieler Robin Schrimpf und Pascal Fritz am Elfmeterpunkt lauern, um kurvte dann einen weiteren Abwehrspieler und entschied sich für den eigensinnigen Abschluss aus spitzestem Winkel. Der Keeper fiel nicht auf die Finte herein und vereitelte die Großchance, aus der mit einem Pass zurück unter Garantie das 0:2 resultiert hätte! Alexander Scheidle schlug die nächste Ecke in den gegnerischen Strafraum und Robin Schrimpf nickte den Ball auf das Tor, scheiterte aber am Schlussmann, den Abpraller verpasste Benjamin Ottberg um nur wenige Zentimeter. Wieder eine Ecke später trat Benjamin Ottberg die Kugel vor das Tor und fand in Minute 20 wie zuvor Alexander Scheidle den Mitspieler Robin Schrimpf. Robin Schrimpf kam nochmal erfolgreich mit der Stirn an den Ball und nickte in dieses Mal unter Mithilfe des Innenpfostens zum 0:2 ins Netz. Die Standards entwickelten sich heute zu unserer stärksten Waffen, aber leider scheiterte Pascal Fritz nach Ecke von Benjamin Ottberg am Schlussmann. Die erste dicke Chance für die TuS nach etwa einer halben Stunde, doch der Kopfball landete zum Glück neben dem Kasten im Ballfangzaun. Cliff Hesselbach versuchte sich im Mittelfeld als Freistoßschütze, verzog den Ball dabei aber so sehr, dass der Schlussmann der Heimelf per Faustabwehr eingreifen konnte. Die 100 %-ige Chance auf das 0:3 ließ Robin Schrimpf nach Zuckerpass von Benjamin Ottberg liegen. Alexander Scheidle blieb unglücklich im Rasen hängen und wir gönnten ihm kurz darauf eine Verschnaufpause. Für ihn schickten wir Christopher Radhoff ins Rennen, der etwas verspätet nachgereist kam. Christopher Radhoff fügte sich nahtlos ins agile Angriffsspiel der Sportfreunde ein und gab einen guten Rechtsaußen ab. Gast Niklas Wesberg nahm eine der vielen Ickerner Ecken mit vollem Risiko volley, doch der gute Schlussmann verhinderte einen höheren Rückstand für seine Farben. Die Spielanteile in Durchgang eins lagen klar bei uns, was natürlich auch am deutlich niedrigeren Altersdurchschnitt lag. In der Pause suchten alle den erholsamen Schatten auf und erfrischten sich am gesponserten Mineralwasser der Hausherren, danke dafür!
Urgestein Günter Klanthe hob mit seiner Einwechslung den Altersdurchschnitt deutlich an, denn der 59-jährige übernahm von unserem kaum geprüften Schlussmann Sascha Schöner die Torwartposition. Sascha Schöner kickte in Durchgang zwei im Feld und Niklas Wesberg blieb zunächst unten. Auch Cliff Hesselbach mussten wir durch Alexander Scheidle ersetzen, da unsere „Mücke Pieks“ noch hinter dem Ballfangzaun auf der Suche nach unserem Freund aus Leder war.
Alexander Scheidle hatte, wie zu Beginn des Spiels die erste Chance, zog aber weit am Kasten vorbei. Dann kombinierten sich die Niederadener sehenswert durch, steckten einen Pass in unseren Fünfmeterraum durch, wurden aber durch die knappe Abseitsentscheidung des Schiedsrichters zurückgepfiffen. Alexander Scheidle bereitete wenig später für Benjamin Ottberg vor, dessen Zweikampf aber in einem Freistoß für die TuS mündete. Bruder Leichtfuß schlich sich allmählich in unsere bis dahin fehlerfreie Abwehr ein und nur weil der Angreifer freistehend vorzog stand unsere Null noch! Überhaupt kippten die Spielanteile in Durchgang zwei deutlich in Richtung Heimelf, unser Spiel lief zusehends unrunder. Vorn passte Benjamin Ottberg dann genau in den Lauf von Sascha Schöner, der frei auf das gegnerische Gehäuse zulief und dem der Ball just in dem Moment versprang, als er abschloss. Leider landete der Ball im Toraus, statt im Netz. Hinten musste Alt-Star Günter Klanthe sein ganzes Können aufbieten um, auch mit etwas Glück, zur Ecke zu klären. Nach einer Stunde reichte es Sascha Brehme erst einmal und Cliff Hesselbach kam zurück aufs Spielfeld. Als Günter Klanthe ein Abstoß vollkommen verunglückte, hatten wir einmal mehr Dusel, dass der Angreifer das Geschenk vergab. André Krüger sicherte sich dann einen „fetten“ Assist! Er schlug einen langen Ball aus der eigenen Hälfte punktgenau auf Benjamin Ottberg. Unser Kugelblitz schüttelte seine Verfolger ab und überwand den Schlussmann mit seinem Torschuss aufs lange Eck zum 0:3 nach gut 65 Spielminuten. Robin Schrimpf zollte dem immensen Laufpensum Tribut und ging für Niklas Wesberg runter. Auch auf der Gegenseite wurde häufig durchgemischt. Als uns ein Stürmer enteilt war, flankierte und störte Abwehrspieler Christoph Stinnesbeck den Ballführenden und Günter Klanthe konnte den Abschluss zur Seite abwehren. Bei einem Distanzschuss bewies Günter Klanthe „Auge“ und ging erst gar nicht zum Ball, der dann auch im Toraus landete. Als Christopher Radhoff aus der zweiten Reihe draufhielt landete der Ball im Zaun, nicht im Netz. Kurz darauf belohnten sich die fairen Gastgeber selbst und verkürzten auf 1:3. Der Gegenspieler hielt humorlos und zentimetergenau drauf und obwohl Günter Klanthe noch mit den Fingerspitzen dran war, schlug das Leder am langen Innenpfosten ein. Einen Abseitspfiff später atmeten wir kräftig durch, denn wenn, dann war es hauchzartes Abseits des Angreifers. Leider ging Christoph Stinnesbeck bei einem Duell an unserer Grundlinie etwas ungestüm zur Sache und foulte den Ballführenden. Folgerichtig gab es Elfmeter für Niederaden und Günter Klanthe wollte das 2:3 unbedingt verhindern. Der Schütze lief an, Günter Klanthe bot einfach keine Ecke an und reagierte erst, als der Schütze das Leder losgeschickt hatte. Der Ball flog zum Glück über den Kasten und es waren nur noch wenige Minuten zu überstehen. Eine Ecke schenkten wir noch her, doch den hoch hereingeflankten Ball nickte der Angreifer nur an die Latte. Da der Nachschussversuch per Fallrückzieher ausgeführt wurde, pfiff der Referee diesen Versuch in der Schlussminute ab. Am Ende siegten wir durch eine starke erste Hälfte und eine geschlossene Teamleistung verdient mit 1:3. Nach dem Spiel sponserte die Heimelf noch eine Kiste Freigetränke, für die wir uns mit einem ordentlichen Dankesgesang revanchierten. Vielen Dank nochmals für die Einladung, das sehr faire Kräftemessen und die Freigetränke in der Pause und nach dem Abpfiff! Danke auch unseren Aushilfskräften und fleißigen Zuschauern. Wir freuen uns schon heute auf ein Wiedersehen in Lünen oder in Ickern.

H-Sport Hobbycup 2016 – VfB Habinghorst e. V.

Unsere vier Gruppenspiele:
SF Ickern : FC Torlos Recklinghausen = 0:0
SF Ickern : SSV Winkel = 0:3
SF Ickern : Henrichenburger Jungs = 0:2
SF Ickern : Glasbier Rangers = 0:2

Spiel um Platz 9
SF Ickern : Castroper Kickers = 0:0 (3:1 n. E.)

Die vierte Teilnahme am alljährlichen Kleinfeldturnier der Jugendabteilung des VfB Habinghorst geriet zum Debakel. In diesem Jahr gingen, wie bereits 2015, zehn Mannschaften in zwei Gruppen an den Start. Wir wurden in Gruppe B gelost und konnten nur mit sehr viel Mühe genau 10 Spieler aufbieten. Als 11 reiste Philipp Kozub gegen Ende der Vorrunde noch nach. Leider beendeten wir die Vorrunde mit nur 1 vom 12 möglichen Punkten und einer Tordifferenz von NULL 0:8 Toren!

Kurzberichte zu den vier Vorrundenspielen (Spielzeit je 1 x 12 Minuten – 6 Feldspieler plus Torwart)

Sportfreunde Ickern : FC Torlos Recklinghausen = 0:0

Spiel eins war in der Summe sogar noch unser stärkstes. Keeper Alexis Pouroutidis erreichte nur Augenblicke vor dem Anstoß den Habichthorst und Spielführer André Krüger führte seine Mannschaft an. Wir kamen nach dem Anstoß zunächst besser ins Match und versuchten auf die Führung zu gehen. Unseren ersten Torschuss setzte Defensivspezialist Martin Rügner ab, verfehlte am Ende aber den Kasten. Die erste Großchance der Recklinghauser entschärfte unser Schlussmann sensationell in der kurzen Ecke. Nach drei Minuten fanden Cliff Hesselbach und Stefan Birnbaum unseren Gastspieler Tobias Richardt, doch der hämmerte das Leder neben das Tor. Gast Marvin Gorzny kam dann für Cliff Hesselbach ins Spiel. Unser Abwehrbollwerk stand sicher und ließ kaum etwas zu. Stefan Birnbaum verursachte einen Freistoß, obwohl beide Spieler mit hohem Bein zu Werke gegangen waren. Bei dem Freist0ß konnte Schlussmann Alexis Pouroutidis sein ganzes Können aufbieten. Erst wehrte er den satten Schuss ab, dann lenkte er den Nachschuss aus kürzester Distanz an die Latte. Tobias Richardt und Christopher Radhoff gingen raus und Alexander Scheidle sowie Gastspieler Jahn Birnbaum ersetzten die beiden. Stefan Birnbaum passte dem wiedereingewechseltem Mitspieler Cliff Hesselbach die Kugel zu, aber dessen Pass konnte der ebenfalls wieder aktive Gast Tobias Richardt trotz Sprint nicht mehr erreichen. Am Ende mussten wir noch um den Punkt zittern, da die frischen Einwechselspieler der Torlosen noch mal ordentlich aufgedreht hatten.

Diese Startelf ging als erstes ins Rennen: Alexis Pouroutidis, André Krüger (c), Christopher Radhoff, Stefan Birnbaum, Cliff Hesselbach, Martin Rügner, Tobias Richardt (Gast). Reserve: Marvin Gorzny (Gast), Jahn Birnbaum (Gast) und Alexander Scheidle.

Sportfreunde Ickern : SSV Winkel = 0:3

Im Vorjahr hatten wir dem SSV Winkel sportlich noch die Ohren langgezogen, dieses Mal setzte es eine deutliche Revanche. Mit identischer Startelf kickten wir die Begegnung gegen die Dattelner an und erlebten schnell unser blaues Wunder. Lag es an den fast identischen weißen Trikots? Oder an den von uns ausgeliehenen Torwarthandschuhen? Auf jeden Fall landete der erste lange Ball der Gegner gleich im Tor. Alexis Pouroutidis und Martin Rügner sprachen sich nicht deutlich genug ab und gingen beide nur halbherzig zum Ball. Der Stürmer staunte dann nicht schlecht, als der Ball frei vor unserem Kasten liegen blieb. Etwas überheblich aber ohne Mühe netzte er mit der Hacke zum 0:1 ein. Nur Sekunden nach dem Wirkungstreffer zog Tobias Richardt eine Ecke auf Christopher Radhoff ins Feld, doch leider kam der Keeper mit der Faust zuerst an den Ball. Nach fünf Spielminuten wieder ein langer Ball hinein in unsere Hälfte und wieder klingelte es. Martin Rügner versuchte den Angreifer zu blocken, aber der Stürmer setzte sich geschickt durch und überwand Alexis Pouroutidis aus spitzem Winkel und nagelte den Ball zum 0:2 ins lange Eck. Stefan Birnbaum vergab direkt danach aus aussichtsreicher Position und trotz der größeren Spielanteile lagen wir 0:2 hinten. Der SSV spielte immer wieder auf Zeit und der Referee ließ den Gegner gewähren. Einen Freist0ß im Mittelfeld führten die Dattelner schnell aus und netzten zum demütigenden 0:3 ein. Das der Innenpfosten nun auch noch gegen uns zu sein schien, war nicht mehr als eine Randnotiz. Auch unsere Einwechselspieler konnten schlussendlich keinen Treffer mehr beisteuern. Die beste Chance vergab am Ende noch Alexander Scheidle. André Krüger kassierte dann die einzige gelbe Karte des Turniers, muss aber keine Geldstrafe fürchten, da er sich für das Team einsetzte und einen Konter unterband.

Diese Startelf begann auch in Runde zwei: Alexis Pouroutidis, André Krüger (c), Christopher Radhoff, Stefan Birnbaum, Cliff Hesselbach, Martin Rügner, Tobias Richardt (Gast). Reserve: Marvin Gorzny (Gast), Jahn (Birnbaum (Gast) und Alexander Scheidle.

Sportfreunde Ickern : Henrichenburger Jungs = 0:2

Aller guten Dinge sind drei? Dieses Mal leider nicht, denn auch dieses Match schenkten wir ab. Wir tauschten einzig Tobias Richardt gegen Alexander Scheidle, ansonsten blieb die Startformation dieselbe. Anfangs tasteten sich beide Teams vorsichtig ab, ohne größeres Risiko zu gehen. Christopher Radhoff versuchte es nach Zuspiel von Stefan Birnbaum als erstes, traf aber nur den aufmerksamen Schlussmann. Auch Martin Rügner setzte aus der Distanz an, scheiterte aber wieder an der eigenen Zielgenauigkeit. Dann, na klar, mal wieder ein langer Ball, der uns ins Hintertreffen brachte. Gast Marvin Gorzny agierte trotz zahlreicher Zurufe von außen zu harmlos und dem Stürmer reichte ein Ballkontakt um den Ball nach vier Minuten im langen Eck unterzubringen. Das 0:2 kassierten wir direkt nach Wiederanpfiff, weil wir hinten einfach zu kopflos zu Werke gingen. Wir gingen einfach zu zaghaft in die Zweikämpfe und ließen Alexis Pouroutidis oft im Regen stehen. Auch beim 0:2 aus kürzester Distanz war der beste Ickerner machtlos. Somit blieben wir auch nach zahlreichen personellen Wechseln auch nach dem dritten Spiel ohne eigenen Treffer.

Diese Startelf ging in Runde 3 an den Start: Alexis Pouroutidis, André Krüger (c), Christopher Radhoff, Stefan Birnbaum, Cliff Hesselbach, Martin Rügner, Alexander Scheidle. Reserve: Marvin Gorzny (Gast), Jahn Birnbaum (Gast) und Tobias Richardt (Gast).

Sportfreunde Ickern : Glasbier Rangers = 0:2

Für die letzte Vorrundenbegegnung reiste Philipp Kozub extra nach, konnte die neuerliche Nullnummer im Sturm aber auch nicht verhindern. Nachdem wir den obligatorischen Wimpel von den Glasbier Rangers angenommen hatten, war es mit den Geschenken an uns allerdings vorbei. Wir hatten gegen den stärksten Gegner der Vorrunde keine Chance und rannten fast nur hinterher. Einzig als ein zu kurzer Abschlag bei Tobias Richardt landete, roch es kurz nach einem Tor für uns, doch leider wurde daraus nichts. Als die Gegner einen Freistoß zugesprochen bekamen reagierte Stefan Birnbaum blitzschnell und stibitzte den aufgelegten Ball vor dem Gegenspieler. Kurz darauf vergab Tobias Richardt nach Zuarbeit von Stefan Birnbaum und Christopher Radhoff einen vielversprechenden Konter. Dann der „Aufreger“ der Partie! Alexis Pouroutidis rettete einen Schuss grandios und wehrte den Ball ins Toraus ab. Doch da die Gegenspielerin einfach weiterspielte und das Leder zurück vor unseren Kasten passte, ließ der Referee die Begegnung laufen und der Stürmer schob ungehindert zum 0:1 ein. Alle Proteste nützten nichts, das Tor in Spielminute vier zählte. Bis kurz vor dem Ende verflachte die Begegnung und beide Mannschaften neutralisierten sich. In der Schlussphase warfen wir alles nach vorn und die Ranger nutzten die offene Deckung zum entscheidenden 0:2. Martin Rügner versuchte vergeblich den Konter zu unterbinden, doch die beiden Gegenspieler ließen weder ihm noch Schlussmann Alexis Pouroutidis den Hauch einer Chance. Vier Spiele und kein Ickerner Treffer! Ganz anders als letztes Jahr.

Diese Startelf vergeigte auch Spiel Nummer vier: Alexis Pouroutidis, André Krüger (c), Christopher Radhoff, Stefan Birnbaum, Cliff Hesselbach, Martin Rügner, Alexander Scheidle. Reserve: Philipp Kozub, Marvin Gorzny (Gast), Jahn Birnbaum (Gast) und Tobias Richardt (Gast).

Spiel um Platz 9:

Sportfreunde Ickern : Castroper Kickers = 0:0 (3:1 n. E.)

Was in der Vorrunde nicht gelang, das klappte auch nicht in der Loser-Runde gegen die Stadtrivalen. Die beiden schwächsten und torlosen Teams der Vorrunde bekämpften sich mit allen fairen Mitteln, konnten aber auch in den zusätzlichen 12 Minuten keinen Treffer erzwingen. Auch eine komplett durchgewürfelte Startelf schaffte es nicht, dem Gegner einen einzuschenken. Hinten musste Alexis Pouroutidis in einer 1 gegen 1 Situation wieder einmal für uns retten. Vorn hatte André Krüger nach einem Eckball von Philipp Kozub die beste Chance des Tages, doch der Schlussmann konnte den Kopfball unseres Spielführers aus dem kurzen Eck kratzen. Den direkten Gegenzug konnte Cliff Hesselbach gerade noch so unterbinden. Vorn versuchte sich in der Mitte der Partie Philipp Kozub, doch sein Lupfer schlug ebenfalls nicht im Netz ein. Stefan Birnbaum setzte André Krüger mit einem Zuckerpass in Szene, doch beim Abschluss zögerte unser Abwehrchef einen Moment zu lange und wurde geblockt, holte immerhin einen Eckball heraus. Jahn Birnbaum hielt aus der Halbdistanz drauf, doch mehr als eine unfreiwillige Rückgabe kam dabei nicht herum. Am Ende blieben beide Mannschaften nach insgesamt 60 Spielminuten Kleinfeldfußball ohne eigenen Treffer.

Also musste das Elfmeterschießen entscheiden. Die Gegner traten zuerst an und wir hatten hier einfach die besseren Nerven.


0:0 – 1. Schuss pariert von Alexis Pouroutidis
1:0 – 1. Schuss stark von André Krüger im unteren Eck verwandelt.
1:1 – 2. Schuss unhaltbar unter der Latte eingeschlagen.
2:1 – 2. Schuss und Keeper Alexis Pouroutidis überwand den gegnerischen Schlussmann.
2:1 – 3. Schuss wieder unnachahmlich von Alexis Pouroutidis entschärft.
3:1 – 3. Schuss stark von Christopher Radhoff zur Vorentscheidung verwandelt.
3:1 – 4. Schuss und Katze Alexis Pouroutidis hält auch den Dritten Elfer!

Dank unserer sicheren Schützen und unseres überragenden Schlussmannes mussten die letzten beiden Ickerner (Cliff Hesselbach und Philipp Kozub) nicht mehr antreten.

Diese Startelf rettete sich wenigstens ins Elfmeterschießen: Alexis Pouroutidis, Tobias Richardt (Gast), Cliff Hesselbach, André Krüger (c), Christopher Radhoff, Philipp Kozub, Martin Rügner.
Reserve: Stefan Birnbaum, Marvin Gorzny (Gast), Jahn Birnbaum (Gast) und Alexander Scheidle.

Und sonst?

Nach der Pleitenserie verschlangen wir dann die obligatorische Freibierrunde und versuchten den Frust runterzuspülen, was mit nur mäßigem Erfolg gelang. Den ersten Platz sicherte sich eine Söldnertruppe bestehend aus einigen Castroper Vereinsspielern, was für die echten Hobbymannschaften einfach immer wieder ein Ärgernis ist. Gegen ein bis zwei Vereinspieler sagt niemand was, wenn aber kein Spieler unterhalb Kreisliga A aktiv ist oder war, dann kann keiner von einer Hobbytruppe sprechen.

Vielen Dank einmal mehr an Sven und den VfB Habinghorst für die Organisation und die neuerliche Einladung. Wir werden natürlich auch 2017 wieder teilnehmen und hoffentlich erfolgreicher spielen!

Diese 11 „Sportfreunde“ kamen leider nicht über die Vorrunde hinaus:
1 Jahn Birnbaum (Gast) — 7 Alexis Pouroutidis (Gast)
2 Stefan Birnbaum — 8 Christopher Radhoff
3 Marvin Gorzny (Gast) — 9 Tobias Richardt (Gast)
4 Cliff Hesselbach — 10 Martin Rügner
5 Philipp Kozub (c) — 11 Alexander Scheidle
6 André Krüger (c)

Ohne Einsatz:
Daniel Babic, Benjamin Ottberg.

Verletzt dabei:
Patrick Klanthe

NULL Tore im gesamten Turnierverlauf!

3 Elfmeter im Entscheidungsspiel verwandelten:
1 Treffer André Krüger (c)
2 Treffer Alexi Pouroutidis (Gast)
1 Treffer Christopher Radhoff

Die Turnierfakten:
Tordifferenz = 0:7

Punkte = 1 (1 Remis in der Vorrunde)

11 eingesetzte Spieler

60 Spielminuten

0,2 mickrige Punkte pro Spiel

0! Tore pro Spiel erzielt

1,4 Gegentore pro Spiel eingefangen

5 erwachsene Dauerfans und 3 Spielerkinder

Fußballfreunde Oberaden 2003 : Sportfreunde Ickern = 3:5 (3:1)

Heute ging die Reise der Sportfreunde nach Kamen zu den Fußballfreunden Oberaden 2003. Als erstes muss man erwähnen, dass unser altgedienter Pepe sein Comeback versucht hatte, später mehr dazu. Mit einigen verletzten Spielern und zwei Spielerfrauen im Gepäck huldigten wir den genialen Rahmen für ein faires Freundschaftsspiel. Kevin Zastrow, leider heute nicht aktiv, sponserte sogar eine Freibierkiste für den Fanblock!
Das Spiel begann mit fünf Minuten Verspätung, da der Schiedsrichter noch fehlte. Sportfreunde Ickern beginnt die erste Halbzeit mit dem Anstoß. In den ersten Minuten gab es von beiden Mannschaften mehr ein leichtes Abtasten um zu sehen was der jeweilige Gegner so auf dem Kasten hatte. Doch bereits in der 4. Spielminute hatte der Torwart von Oberaden einen Abstoß von seinem Fünfmeterraum direkt in die Füße von Tripple-T. gespielt. Dieser hatte keine Mühe mit der Ballannahme und legte direkt quer auf Nils Scheidle, der ebenfalls keine Mühe hatte und trocken gegen die Laufrichtung des Torwartes zur 0:1 Führung netzte. In der 8. Spielminute fuhren die Hausherren dann auch ihren ersten gefährlichen Angriff. Ein langer Ball aus der eigenen Hälfte kam auf das Ickern Tor zu, allerdings hatte Alexis keine Mühe den Ball locker abzufangen. Immer wenn die Hausherren die schnellen Angreifer per gezielter Zuspiele in die Schnittstelle unserer Abwehr in Szene setzte, wurde es für Martin Rügner, André Krüger und Robin Schrimpf ganz schwer. Tomai Pelle rettete in höchster Not zur Ecke, den geschlagenen Eckball konnte unser Schlussmann dann aus der Gefahrenzone fausten. Zum großen Teil fand das Spiel in den ersten 15 Minuten im Mittelfeld statt und Ickern konnte das Spiel kontrollieren. Das Spiel war lange nicht so platt wie der Spielball es zu Beginn noch war. Nils Scheidle konnte sich 25 Meter vor dem eigenen Kasten nur mit einem Foul behelfen, doch den regelkonformen Freistoß köpfte Tripple-T. gleich zwei Mal postwendend zurück, aber mit dem Nachschuss von der Strafraumgrenze aus waren wir dann doch bedient! Robin Schrimpf zögert beim 1:1 eine Sekunde zu lang und der Torschütze nahm die Kugel elegant an und schloss erfolgreich ab. Für Alexis Pouroutidis im Kasten gab es durch die verstellte Sicht nichts zu halten. Es dauerte gut fünf Minuten bis die Ickerner sich von dem Ausgleichsschreck erholt hatten. Einen schönen Diagonalball von Benjamin Ottberg auf Nils Scheidle konnte der Torwart aber leider gut zur Seite parieren. Ickern war jetzt wieder am Drücker und holte eine Ecke nach der anderes heraus. Martin Rügner versuchte sich nach einer Ecke per Kopf, verfehlte das Ziel aber knapp. Da das Wetter heute sehr warm war, beschloss der Schiedsrichter nach etwa 30 Minuten eine kleine Trinkpause für beide Teams einzulegen, eine sehr gute Idee! Alexander Scheidle nutzte die Gunst der Stunde und spendete dem Ball eine Prise Luft aus der Ballpumpe. Nach der Trinkpause legte Oberaden los wie die Feuerwehr. Ein Angriff nach dem anderen, jedoch war Alexis Pouroutidis stets auf dem Posten. Trotzdem hat es dann in der 33. Minute zugunsten der Oberadener geklingelt. Die drei Angreifer kombinierten gut am 16er und knallten den Ball anschließend in den Winkel. Ein wirklich schönes Tor, das muss man neidlos anerkennen. Zum Anstoß wechselte Ickern dann doppelt. Für Martin Rügner und Gastdebütant Sascha Brehme wurden die Gastspieler Nils Weber und Kerim Steinchen ins Spiel gebracht. Es dauert bis zur 42. Minute als Oberaden sich erneut vor das Tor der Ickerner kombinieren konnte. Den Schuss konnte Alexis Pouroutidis zuerst halten, jedoch war der Angreifer im Sitzfußballduell der etwas Glücklichere und sein Nachschuss leider drin. Somit stand es 3:1 gegen uns. Kurz vor der Halbzeitpause bekam Ickern noch einen Eckball zugesprochen. Nils Scheidle schlug eine schöne Ecke in den 16-ner und das gestrige Geburtstagskind Robin Schrimpf schraubte sich hoch und netzte per Kopf zum 3:2 Anschluss ein!
In der Verschnaufpause wurde die verbale Kritik der ersten 45 Minuten weitergeführt und leider entschied Spielführer André Krüger sich dafür, die Aufstellungsgestaltung an die Ex-Spielführer Mirko Schmitt und Patrick Klanthe abzutreten. Die beiden steckten die Köpfe zusammen und die Binde wanderte an den Arm von Patrick Klanthe. In der 46. Spielminute folgte, auf den Tag genau nach einem Jahr sein Comeback! „…Pepe war zurück und hatte noch vor dem Spiel seine Rückennummer 3 gegen die geliebte 7 getauscht, danke Mike Pelle!!!“ Er ersetzte André Krüger und wir stellten um. Durch die Optimierung der Formation fanden wir besser ins Spiel als die Hausherren, doch leider kam der letzte Pass zu selten an. Oberaden hatte zwar einige Torversuche zu verbuchen, aber Alexis Pouroutidis war stets auf dem Posten und hatte keine Mühe mit den Abschlüssen. Martin Rügner kam für Tomai Pelle zurück und auch Gast Andreas Kamyk ersetzte Cliff Hesselbach auf links und durfte sich endlich beweisen. Stefan Birnbaum war noch in Durchgang eins für Mike Pelle ins Spiel gekommen und hatte direkt einige gute Szenen. Die beste vergab er nach Zuspiel von Nils Scheidle, der sich zuvor bis zur Grundlinie durchgetankt hatte. Eine weitere nutzte er dann aber zum 3:3 Ausgleich. Er wollte den Ball von der rechte Seite hereinflanken, wurde vom Abwehrspieler aber hart angegangen und zu Boden geblockt. Doch nur durch diesen Einsatz rutschte die Flanke so glücklich ab, dass sie sich zum 3:3 über den Schlussmann hinweg und unter Mithilfe des Innenpfostens ins Netz senkte. Dann folgte leider die erste von zwei ganz schlechten Nachrichten! In der 70. Minute wurde Patrick Klanthe gut 20 Meter vor dem Tor der Oberaden angerempelt, als er den Ball abschirmte und knickte über das eben erst genesene Knie so unglücklich um, dass er das Spielfeld verletzt verlassen musste. Hoffentlich ist es nicht wieder etwas Schlimmes und hoffentlich bist Du schnell wieder mit dabei. Für Patrick Klanthe kam „der Solinger“ auf das Feld. „der Solinger“ hatte sich erst Donnerstag den Rücken verknackst und wechselte sich, trotz der mahnenden Worte seiner erfahrenen Mitspieler, selber ein. Nur „gut“ fünf Minuten war er auf dem Feld, als er gänzlich ohne gegnerische Einwirkung im Mittelfeld im Kunstrasen hängen blieb. Er verdrehte sich das Knie komplett, sodass er unter starken Schmerzen vom Platz getragen werden musste. Leider ergaben die ersten Untersuchungen am Montag, dass der Verdacht auf eine Ruptur des vorderen Kreuzbandes zu befürchten ist. An dieser Stelle auch an Dich die besten Genesungswünsche! Wir brauchen Dich und wollen auf keinen Fall ohne Dich nach Machteburch fahren! Nach dem Ickerner Doppelschreck ordnete der Schiedsrichter eine erneute Trinkpause an. Nach der neuerlichen Trinkpause kombinierten Nils Scheidle, Nils Weber und Kerim Steinchen einige Male gut und kamen zu guten Abschlüssen. Benjamin Ottberg bejubelte gemeinsam mit seinen Mitspielern nach Zuspiel von Nils Weber das 3:4, doch der Referee entschied auf Abseits. Aus unserer Sicht leider falsch, da der Schussmann und die Nummer 24 deutlich näher an der Torlinie verweilten als unser Torschütze. In der 80. Minute kombinierten die Drei gerade genannten Sportfreunde dann erneut und Kerim Steinchen war es dann, der im gegnerischen 16-ner gefoult wurde. Ickern bekam den Strafstoß zugesprochen. Ein ganz sicherer Schütze schnappte sich den Ball. Sicher? Ja eigentlich schon, doch leider scheiterte Benjamin Ottberg vom Punkt aus kläglich am gegnerischen Torwart. Den zentral und sehr schwach geschossenen Ball konnte der Keeper locker abwehren. Im direkten Gegenzug konterte Oberaden und traf „Gott sei Dank“ nur den Innenpfosten, weil Alexis Pouroutidis noch stark mit den Fingern an den Ball kam. Er rettete Robin Schrimpf dadurch den Hintern, der durch seine schlechte Stellung zum Angreifer den Konter überhaupt erst ermöglicht hatte. Das war die letzte erwähnenswerte Aktion von Oberaden, weil danach bei Ihnen die Luft raus war. Die letzten 10 Minuten war Ickern die ganze Zeit drückend überlegen und wollte das 3:4 erzwingen. So kam es dann auch! Nils Weber schlug von rechts eine schöne Flanke auf Benjamin Ottberg, der dieses Mal keine Mühe hatte den Ball im Tor unterzubringen. Geht doch Otte, der 11-er wäre trotzdem einfacher gewesen! Ickern wechselte dann noch einige Male aus um frische Kräfte in das Spiel zu bringen um den Sieg mit nach Hause zu nehmen. Wir bekamen kurz vor Abpfiff noch eine Ecke zugesprochen, die es dann in sich hatte. Nils Scheidle schlug die Ecke von links auf Kerim Steinchen, der den Ball an der Strafraumkante lauernd direkt nahm und zum 3:5 Endstand ihn in die Maschen knallen konnte! Geiles Dingen Olle!!! Auch der direkte Freistoß von Nils Weber kurz zuvor hätte einen Treffer verdient gehabt, doch leider sprang der Ball von der Unterkante der Latte zurück ins Spielfeld und nicht ins Tor! Darauf beendete der sehr umsichtige und neutrale Schiedsrichter die Begegnung und sicherte uns so in einem immer fairen Duell den 3:5 Sieg. Nach dem Spiel gab es auf Kosten der Allgemeinheit noch eine weitere Freibierkiste sowie frisch gegrillte Bratwürstchen mit warm aufgebackenen Brötchen! Danke an ALLE! Spielführer André Krüger überreichte dem frischen 20-ger Robin Schrimpf noch das obligatorische Geburtstagsgeschenk. Am Ende verweilten einige Ickerner noch auf dem Vereinsgelände und fachsimpelten in den sonnigen Frühlingsabend hinein. Leider kam Gastspieler Marcel Nölke nicht über das Warmup-Programm hinaus und musste sein Comeback nach zahlreichen Knieoperationen in 2016 zunächst verschieben. Vielleicht reist er dann wenigstens mit uns nach Machteburch, wir würden uns sehr darüber freuen!
Vielen Dank allen Unterstützern, Fans, Gastspielern und auch den sehr hilfsbereiten Oberadenern, die uns mit Kühlauflagen und sogar einer kostenlosen Physiountersuchung versorgten. Ich bedanke mich für die warmen Worte vor und nach meiner neuerlichen Verletzung und natürlich bei Kevin Zastrow, der wie Mike Pelle zuvor das Amt des Berichterstatters übernahm und seine Sache mehr als ordentlich verrichtet hatte.

Kleinfeldturnier – 15-Jahre-Stramme Jungs

Nachdem wir uns im Januar den vierten Platz gesichert hatten, wollten wir heute im Montan-Hydraulik-Stadion nachlegen. Genau hier verletzte sich unser damaliger Spielführer ohne Fremdeinwirkung so schwer, dass er auch heute noch nicht wieder spielen kann. Heute hätte er sowieso passen müssen, denn er lag mit einer dicken Erkältung im Bett, hielt aber stetig Kontakt über die digitalen Medien.
In Summe reisten 11 Spieler, 1 Spielerfrau, 2 „aktive Fans“ und 2 Spielerkinder zum Jubiläumsturnier der Strammen Jungs. Insgesamt gingen 15 Teams in drei 5-er Gruppen ins Rennen. Wir fanden uns nach der Auslosung in Gruppe B wieder und trafen auf neue aber auch bekannte Gesichter. Wie in der Halle waren uns also vier Vorrundenspiele sicher. Doch wir wollten wenigstens als einer der beiden besten Gruppendritten weiterkommen, wenn nicht sogar wie im Vorjahr als Gruppenzweiter!

Die 11 Akteure:
Hesselbach Cliff / Schmitt Daniela / Kozub Philipp © / Schrimpf Robin / Rügner Martin / Tripple-T (Gast) / Pouroutidis Alexis (Gast) / Trappiel Kevin / Scheidle Alexander / Zastrow Kevin / Scheidle Nils
Die Ergebnisse:
Sportfreunde Ickern : Natural Born Kickers = 0:2
Sportfreunde Ickern : BV Unna 2015 = 0:1
Sportfreunde Ickern : Schienbein Hengsen = 0:0
Sportfreunde Ickern : Deine Mudda = 5:0 (2 x Nils / Philipp / Kevin Z. / Kevin T.)

Sportfreunde Ickern : Natural Born Kickers = 0:2

Zum Auftakt trafen wir in eben Gruppe B auf das Team mit dem aussagekräftigen Namen „Natural Born Kickers“.
Leider kamen wir nicht so gut in die Puschen wie erhofft und konnten in den ersten 13 Spielminuten überhaupt keinen eigenen Treffer beisteuern, mussten selbst aber 2 Stück hinnehmen.
Den Kurzbericht hierzu lieferte Mike Pelle, der als Fan und Berichterstatter mit vor Ort war:

Unser Gastkeeper, obwohl er ja mehr enger Freund der Mannschaft als Gast ist, Alexis Pouroutidis klärte den Ball mit einem guten Reflex zur Ecke für den Gegner. Die Ecke brachte keinen Torschrei mit sich. Doch kurze Zeit später fiel das 0:1 für den Gegner dann doch. Durch einen Querpass durch die Mitte, den wir nicht verteidigt bekamen war es geschehen. Breits 5 Minuten später klingelte es wieder im Kasten der Sportfreunde. Ein Distanzschuss des Gegenspielers aus gut 13 Metern schlug im unteren Eck ein, keine Chance für unseren guten Torhüter. Endlich kam auch mal was Gutes von den Sportfreunden! Ein gut herausgespielter Ball von Kevin Zastrow landete bei Gastspieler Tripple-T der trotz Verletzung Kevin Trappiel fand. Aber leider hatte unser Feldspieler keine Chance gegen den aufmerksamen Torhüter. Schade, da hätten beinahe die beiden Einwechselspieler den ersten Treffer eingeleitet. Mit einem 1:2 wäre vielleicht noch was drin gewesen. Kurz vor Ende der Begegnung parierte Alexis Pouroutidis einen Ball mit einer schönen Parade.

Diese Startelf läutete das Turnier ein:
Alexis / Martin / Philipp © / Nils / Robin / Kevin Z.

Sportfreunde Ickern : BV Unna 2015 = 0:1

Da wir das erste Spiel verloren hatten, wollten wir im zweiten Match endlich unsere ersten 3 Punkte holen. Das Team von BV Unna 2015 kannten wir noch vom Hallenturnier. Damals endete die hitzige Begegnung 1:1 und erst im entscheidenden Siebenmeterschießen gewannen wir deutlich mit 2:0.
Die Partie fing gut an, bis einer der Gegner auf unser Tor zulief und zum Glück nicht an unserem besten Mann, Torhüter Alexis Pouroutidis, vorbei kam. Alexis Pouroutidis parierte den Schuss grandios.
Dann ein Ballverlust von uns, den wir aber schnell wieder ausbügeln konnten. Kurz danach kamen wir auch endlich in Fahrt und hatten eine gute Chance durch. Erst durch Daniela Schmitt, die einen Querpass von Kevin Zastrow zugespielt bekam, aber den Ball nicht im Tor unterbringen konnte. Dann gab es ein Freistoß für uns der uns vielleicht zur 1:0 Führung hätte verhelfen können. Tripple-T wurde vor dem 16-er gefoult und er trat selber zum Freistoß an, doch leider setzte er den Ball in die Mauer. Der Abpraller kam wieder auf ihn zurück geflogen und ein Gegenspieler fälschte den zweiten Versuch zur Ecke für die Sportfreunde ab. Ecke aber leider keine Torgefahr. Dann gab es einen Freistoß für den Gegner doch an unserem Keeper kamen sie einfach nicht vorbei. 2 Minuten später klingelte es doch noch in unserem Kasten, 0:1 für die Gegner. Kurz vor Ende hatten wir noch eine große Chance durch Nils Scheidle, der den Ball mit Karacho an den Pfosten knallte, da wäre der Ausgleich fast noch drin gewesen. Eine unnötige Niederlage, in einer Partie in der wir mindestens ein Remis verdient gehabt hätten.

Diese Startelf startete in Match 2:
Alexis / Robin / Cliff / Kevin T. / Nils / Kevin Z.

Sportfreunde Ickern : Schienbein Hengsen = 0:0

Da es auch im zweiten Spiel nicht zum ersten Dreier kam, hofften wir nun, dass es jetzt endlich klappt! Zudem hatten wir ja auch noch keinen eigenen Treffer erzielt. Den Gegner „Schienbein Hengsen“ konnten wir im vergangenen Jahr durch das goldene Tor von Philipp Kozub knapp mit 1:0 in der Vorrunde besiegen und ähnliches wollten wir auch dieses Mal versuchen. Damals war es eine sehr ruppige und körperbetonte Angelegenheit, heute wurde es ein friedliches Duell unter erneuten Tribünennachbarn.

Wir begannen in den ersten Minuten richtig stark und hatten die erste gute Chance durch Nils Scheidle, der einen Pass von Kevin Trappiel bekam, aber leider nicht im Tor unterbrachte. Unser Keeper hatte die ersten Minuten rein gar nix zu tun, bis er dann plötzlich geprüft wurde. Einen ersten Torschuss konnte er nahezu perfekt parieren. Wieder kamen wir durch einen schönen Schuss von Nils Scheidle zum Torabschluss, doch der Ball flog aber am Tor vorbei. Jetzt ging es rund in diesen dritten Vorrundenspiel! Beide Teams waren mit der Punkteteilung nicht zufrieden und spielten auf Sieg. Alexis Pouroutidis hatte mal wieder etwas im Kasten zu tun und parierte wieder sensationell. Er hielt den Kasten mit 2 Superparaden sauber, klasse Junge! Dann hatten wir auch Superchancen in Führung zu gehen. Durch Kevin Trappiel, der gleich zwei Mal einen Querpass von Nils Scheidle nicht rein machte bzw. die der Keeper halten konnte. Die Schlussphase kam langsam immer näher und wir kamen noch einmal mit Tempo, doch am Ende mussten wir mit dem Unentschieden ebenso leben, wie unsere rotgelben Gegner.
Immerhin der erste Punkt für uns!

Diese Startformation erkämpfte den ersten Punktgewinn:
Alexis / Philipp © / Martin / Nils / Cliff / Kevin Z.

Sportfreunde Ickern : Deine Mudda = 5:0 (2 x Nils / Philipp / Kevin T. / Kevin Z.)

Nach dem ersten Punktgewinn für uns im 3. Spiel wollten wir das letzte Gruppenspiel unbedingt gewinnen. Denn mit ein wenig Schützenhilfe von BV Unna 2015 war der Dritte Platz in Gruppe B noch möglich. Zudem hätten dann aber auch die anderen beiden Gruppendritten nicht besser dastehen dürfen als wir. Also hieß die Devise für uns, 3 Punkte für den 3. Gruppenplatz einspielen!

Zuvor mussten wir im Spiel BV Unna 2015 gegen Schienbein Hengsen Daumendrücken. Und am Ende stimmte das Ergebnis, BV Unna siegte 4:0, jetzt lag es an uns.

Wir fingen sehr gut an, als Nils Scheidle mit dem Ball nach vorne lief, den Ball schlussendlich aber doch nicht im Netz unterbringen konnte. Patrick Klanthe fieberte am Handy mit und lauerte auf gute Nachrichten aus der Ferne. Eine Minute später klingelte es im Tor des Gegners! Endlich, endlich, endlich! Nils Scheidle schoss den Ball in die linke Ecke und der Torwart war noch leicht dran, konnte den Einschlag zum 1:0 und somit zum ersten Ickerner Tagestreffer nicht mehr verhindern. Dann kamen die Gegner auf unser Tor zu, Nils Scheidle rannte mit nach hinten und verhindert den Ausgleich für die „Mütter“. Danach folgte eine Superreaktion von Alexis Pouroutidis, der den Ball gut parierte und unseren Kasten weiter sauber hielt. Nach einem schönen Pass von Nils Scheidle der Kevin Trappiel erreichte, konnte Kevin Trappiel den Querpass ohne Mühe zum 2:0 ins Tor schieben. Nur eine Minute später klingelte es wieder im Tor der „Mütter“! Kevin Trappiel brachte den Ball herein, der Torwart berührte das Leder und Philipp Kozub vollendete per Kopf zur 3:0 Führung für Ickern. Die ersten 3 Punkte waren uns sicher! Das 4:0 durch Kevin Zastrow war dann schon gleichbedeutend mit einer Tordifferenz von +1 in der Abrechnung. Und es bleib spannend. Einen Pass von Robin Schrimpf auf Nils Scheidle nutze unser treffsicherster Schütze zum 5:0 Endstand. Die Schlussphase begann und unser Keeper Alexis Pouroutidis verteidigte mit seinen beiden guten Paraden unser Kasten und somit unsere NULL! Wir waren hungrig auf mehr Tore und ein Konter von Kevin Zastrow hätte das 6:0 einbringen müssen, doch er hämmert das Leder an den Pfosten, schade!

Diese Startformation spielte sich endlich in einen Rausch:
Alexis / Daniela / Martin / Cliff / Robin / Nils

Wir hatten am Ende alles gegeben und auch die Schützenhilfe in unserer Gruppe passte. Wir erklommen mit nur 4 Punkten und einer Tordifferenz von 5:3 den dritten Rang in Gruppe B. Die Vorrundenspiele neigten sich dem Ende und danach wurde ausgewertet. Leider lagen die beiden anderen Dritten aus den Gruppen A und C mit 7 und 6 Punkten deutlich vor uns. Als mussten wir als rechnerischer Neunter das Feld räumen. Irgendwie ärgerlich, denn außer in Spiel 1 waren wir mindestens gleichwertig, meistens sogar das bessere Team, eben nur mit zu wenigen Toren. Nur in Spiel vier zeigten wir, was möglich gewesen wäre.

Dennoch ein gelungener und sonniger Tag, den Robin Schrimpf mit seinem Freibiermeter als Torwandschütze versüßt hatte. Philipp Kozub setzte sogar einen drauf, er erschoss mit 5 von 6 möglichen Treffern den zweiten Meter und sicherte sich wahrscheinlich den Tagessieg. Doch leider konnte er bis zur Verleihung nicht mehr bleiben und auf Mails unseres Organisators Patrick Klanthe hat der Ausrichter bislang nicht reagiert. Denke mal der BVB-Pullover ist an den zweitbesten Schützen vergeben worden.

Für den Support auf der Tribüne danken wir unseren Frauen und Kindern! Sowie den beiden aktiven Fans Mike Pelle und Mirko Schmitt. Mike Pelle hat zudem für die vier Spielberichte besorgt. Danke auch Nils Scheidle, der sich als Mannschaftsreferee gleich vier Mal in die Bresche geworfen hatte.
Vielen Dank Cliff Hesselbach für den übernommenen Fahrdienst und Robin Schrimpf für den Trikottransport (leider nur hin, die Trikots stehen immer noch in Holzwickede!) :-). Danke Tripple-T, dass Du uns trotz Deiner Verletzung ausgeholfen hast.

Natürlich auch danke den beiden edlen Torwandschützen für die Bierchen und Mirko Schmitt für die Organisation vor Ort! Wie berichtet wurde kamen alle Spieler zu gleichmäßigen Spielanteilen, es wurde super gewechselt und auch so nie gemeckert!

Zum Man of the Sportfreunde kürten die Anwesenden unseren Freund Alexis Pouroutidis, der grandios aufgelegt war und an den drei Gegentreffern nichts machen konnte.

Jetzt schmerzt es umso mehr, dass ich nicht dabei sein konnte!

Sportfreunde Ickern : Glückauf Kicker = -:-

Stell Dir vor, es ist ein Spiel und keiner geht hin! Naja ganz so war es nicht, denn wir waren ja da! Am Monatsletzten stand eigentlich das Kennenlern-Spiel zwischen uns und dem Gelsenkirchener Team „Glückauf Kicker“ auf dem Spielplan. Unter der Woche sah es auch sehr gut aus, die Wettervorhersage versprach bestes Fußballwetter, der Ickerner Kunstrasen war fest gebucht und auch unser Personalkontingent konnte sich mit 13 Akteuren mehr als sehen lassen. Peter von den Gelsenkirchenern hatte unter der Woche auch noch auf eine schlagkräftige Elf gehofft. Doch leider ließen ihn gleich mehrere Spieler hängen und wenige Stunden vor dem Spiel hatte er nur noch 7 Zusagen. Wir baten das Team dennoch anzureisen, doch die restlichen Gelsenkirchener ließen ihn auch noch „im Regen stehen“. Ganz Sportsmann machte er sich mit seinem einzig verbliebenen Spieler auf den Weg nach Castrop um persönlich abzusagen, sich fürs Team zu entschuldigen und wenigstens eine kleine Entschädigung vorbei zu bringen. Eine große Geste, die so wenigstens die Chance auf einen baldigen Neuversuch zulässt. Immerhin hat er die „Schelte“ fürs gesamte Team kassiert und wer macht dies schon freiwillig, wenn er nicht an einem Spiel interessiert ist. Ob der Problematik haben wir das eigentliche Rückspiel am 15.05.2016 aber auch erst einmal gecancelt und werden uns auf einen späteren Termin verständigen. Da wir nun schon einmal da waren und, bis auf Kevin Trappiel und Ahmet Kadioglu, auch nichts anderes vor hatten, zogen wir die Trikots und die geliehenen Leibchen über und teilten uns in zwei Mannschaften auf. Gekickt haben die 11 Sportfreunde dann quer über den Platz auf die kleineren 5x2m Tore. Vor dem Auftakt stimmte Spielführer André Krüger noch die Geburtstagsschachtel von Günter Klanthe an, die dieser persönlich aus dem Saarland angeliefert hatte. Da er und Alt-Sportfreund bzw. Urgestein Achim Klanthe ein ordentliches Tempo an der Kiste vorlegten, war die Kiste nach dem Training mit Hilfe der kickenden Zunft auch schnell Geschichte. Kurzum entschied sich Patrick Klanthe, seine Geburtstagskiste auch noch schnell anzukarren. Vize-Kapitän Philipp Kozub stimmte dessen Schachtel an und auch diesen Rahmen leerten wir restlos. In heutigen Zeiten schon fast ein Novum, vor einigen Jahren waren es auch mal 3 oder 4 Kisten pro Spieltag. Am Ende ein geretteter Samstag, den wir dennoch viel lieber mit einem 90-minütigem Spiel zelebriert hätten. Trotzdem vielen Dank an alle aktiven und passiven Sportfreunde sowie an die beiden edlen Spender. Ganz nebenbei wurden auch die ersten „Machteburch“ Moneten eingesammelt. Bis zur Reise sind es ja auch nur noch knapp 7 Wochen!!!

Domspatzen Buer ’66 : Sportfreunde Ickern = 5:0 (4:0)

Erst einen gelungenen Auswärtskick abliefern und danach gemütlich mit 13-15 Willigen einen gemeinsamen Teamabend beim „Mongolen“ verbringen. Das war der theoretische Plan für den gestrigen Samstag. Kam dann auch so, mit kleineren Abstrichen allerdings. Wir haben uns über die Einladung der Domspatzen mehr als gefreut, schließlich lag das letzte Duell 21 Monate zurück. Damals konnten wir auf dem Rasen einen 0:2 Rückstand in einen 4:2 Auswärtssieg drehen. Gestern gelang uns erstmals seit dem 18.01.2014 (!) kein eigener Treffer. Will sagen wir schafften es nach 27 Monaten erstmals nicht, das gegnerische Netz zum wackeln zu bringen. Die Voraussetzungen waren auch nicht die besten. Mit Mühe und Not und nur dank der Unterstützung von 3 Gastspielern sollten wir zu zwölft anreisen. Da Alexander Scheidle aber erst 25 Minuten vor dem Treff anmerkte er müsse abgeholt werden, was dann nicht mehr klappte, schmolz der Kader auf genau 11 zusammen. Zudem verspätete sich Cliff Hesselbach leicht und wir mussten die ersten Minuten in Unterzahl agieren. Da die Hausherren keinen Schiri stellen konnten bzw. wollten, sprang Mirko Schmitt abermals verletzt in die Bresche und leitete die Partie zum x-ten Mal, DANKE! Ein sehr erfreuliches Wiedersehen gab es dann an der Seitenlinie. Unser „alter“ Weggefährte und langjähriger „Gegner“, mehr Freund der ehemaligen Annes Kicker aus Gladbeck, Peter Steffes, war der Einladung gefolgt und sah sich die erste Halbzeit an. Es wurde gefachsimpelt wie früher aber leider kannte er bis auf 2-3 Ickerner keinen mehr. Eben der Lauf der Zeit. Da zum pünktlich zum Spielbeginn die Sonne ihren Weg durch die dunklen Wolken bahnte, wurde es wenigstens etwas wärmer als befürchtet. Die Hausherren nahmen schnell das Heft in die Hand und man fragte sich, welche Mannschaft eigentlich regelmäßig spielt und welche nur 1-2 Mal im Jahr! Nach einem sehr zerfahrenen Beginn hatte Benjamin Ottberg die erste Ickerner Chance bzw. er leitete sie ein. Er gewann das Duell gegen seinen Gegenspieler und setzte Nils Scheidle mit einem Querpass gut in Szene, doch leider zog unser Angreifer das Leder knapp am Kasten vorbei. Die Domspatzen spielten einfach frischer und deutlich ballsicherer als wir. Das Team hatte sich auf einigen Positionen auch verjüngt, was vor allem im Angriff deutlich wurde. Bei einem Lupfer auf unseren Kasten hatten wir viel Glück. Alexis Pouroutidis kam nicht mehr an den Ball und der Pfosten rettete für uns. In der 10- Spielminute behaupteten sich zwei Gelsenkirchener gegen vier Sportfreunde und der ballführende Angreifer legte auf seinen Mitspieler ab. Dieser hielt trocken aus 14 Metern drauf und überwand Alexis Pouroutidis im Kasten zum 1:0. Danach fast der Doppelschlag, doch unser Schlussmann hielt stark. Nils Scheidle stabilisierte die Abwehr und schickte Ahmet Kadioglu, der kurz zuvor gefoult wurde und nicht mehr ganz rund lief, ins Angriffszentrum. Ahmet Kadioglu hatte wenig später seine erste Torraumszene, konnte den Schlussmann mit seinem harmlosem Schuss aber nicht wirklich fordern. Nach einer Viertelstunde flog Alexis Pouroutidis in den Winkel und kratzte einen gezielten Schuss noch ins Toraus. Dank des gut aufgelegten Keepers stand es bisher „nur“ 1:0 für die Heimelf. Nach vorn fehlten uns einfach die spielerischen Mittel und wir konnten kaum für Entlastung sorgen. In der 36. Spielminute hatten wir den Torschrei schon auf den Lippen. Nils Scheidle schlug einen Freistoß aus dem Mittelfeld auf den langen Pfosten und Davor Suker stieg hoch und köpfte auf das kurze Eck. Doch leider war sich der gegnerische Keeper in die Ecke und klärte zur selbigen. Nach der vergeigten Ecke berannten uns die Hausherren und wir standen hinten zu offen. Alexis Pouroutidis versuchte beim Herauslaufen noch die Winkel zu verkürzen, wehrte den ersten Schuss stark ab, doch der mitgelaufene Mitspieler traf ohne Probleme zum 2:0. Wenig später wurde es ganz ruhig auf dem Kunstrasen. Daniela Schmitt kassierte aus 3 Metern einen ungewollten Bauchtreffer. Der Lederball landete genau in der Körpermitte, doch unsere Doppelmami gab schnell Entwarnung, zum Glück nichts passiert. Direkt danach erreichte ein Fehlpass Cliff Hesselbach nicht aber Martin Rügner konnte mit einer beherzten Grätsche das sichere 3:0 verhindern. Leider klingelte es vor dem Seitenwechsel dann doch noch zwei weitere Male. In der 40. Minute schlug ein humorloser Schlenzer aus 25 Metern genau im Knick ein. Alexis Pouroutidis streckte sich der Länge nach, konnte den genialen Treffer zum 3:0 aber nicht mehr verhindern. Vor dann mal wieder ein Standard. Cliff Hesselbach fand mit seiner guten Ecke unseren Spielführer André Krüger, der mit dem Kopf eigentlich auf 3:1 verkürzen musste. Doch auch unser Kapitän hatte nicht seinen besten Tag und nickte das Leder neben den Kasten. Ein unnötiger Ballverlust von Ahmet Kadioglu im Spielaufbau ebnete kurz vor dem Seitenwechsel den Weg zum 4:0. Die Heimelf schaltete blitzschnell und erst konnte Alexis Pouroutidis den ersten Schuss noch abwehren doch wie beim 2:0 staubte der mitgelaufene Angreifer zum 4:0 ab. Den Schlusspunkt der ersten sehr schwachen Hälfte setzte Benjamin Ottberg, der aus der zweiten Reihe über den Kasten schoss. Nils Scheidle baute die Startformation in der Pause komplett um und er beließ eigentlich nur 2 oder 3 Spieler auf den bisherigen Positionen. Durch die Umstellungen verschafften wir uns hinten deutlich mehr Sicherheit und Ruhe. Leider lahmte das Spiel nach vorn weiter vor sich hin. Gast Niklas Wesberg, der angeschlagen weiterspielte, rettete gemeinsam mit unserem Torwart in der 55. Minute auf der Linie, PUH! Nach einer guten Stunde lieferten wir unsere beste Phase ab, konnten dennoch keine zwingenden Torchancen herausspielen. Niklas Wesberg scheiterte aus 10 Metern kläglich, als er das Leder nicht richtig traf. Davor Suker versuchte es kurz darauf aus 20 Metern, traf aber nur den Ballfangzaun. Auch Daniela Schmitt versuchte sich als Torschützin, mehr als ein Rückpass sprang dabei aber nicht heraus. Nach einem Foul an Mike Pelle sprang ein vielversprechender Freistoß heraus. Scharfschütze Davor Suker versuchte die Mauer und den Schlussmann mit einem Schlenzer zu überlisten, doch leider senkte sich der Ball erst hinter dem Kasten. Nach einem langen Ball Flanke von links stand ein Gegenspieler in unserem Sechzehner total allein und konnte den Ball in aller Ruhe annehmen. Er hielt drauf und als Alexis Pouroutidis schon auf dem Weg ins richtige Eck war fälschte Niklas Wesberg den Ball unhaltbar ab. Die daraus resultierende Bogenlampe schlug zentral zum 5:0 im Kasten ein. Eigentlich der erste echte Torschuss in Durchgang zwei, den wir zugelassen hatten. Wenig später rettete unser Schlussmann wieder stark und die anschließende Ecke brachte keine Gefahr mit sich. Einen gut getimten Kopfball konnte Alexis Pouroutidis in der Schlussphase nochmals stark an den Pfosten lenken. Vorn vereitelte der gegnerische Keeper den Ehrentreffer, als er alles riskierte und beim Abschluss von Nils Scheidle sogar mit seiner Parade an den Pfosten knallte. Schlussendlich ging der Sieg, auch in der Höhe, verdient an die Gastgeber und bis auf unseren Schlussmann erreichte kein Sportfreund Normalform. Wir hoffen, dass gestern alle Fehlpässe aus den Schuhen geflogen sind und für das restliche Sportjahr nur noch Zuckerpässe folgen! Nils Scheidle kassierte nach einem Foul an ihn noch gelb, weil er den unnötigen Kommentar eines unbeteiligten Gegenspielers wiederrum unnötig mit einer Beleidigung kommentierte. Noch an der Seitenlinie versuchte Spielführer André Krüger die „rote-Karte-Kiste“ von Nils Scheidle aus dem Spiel gegen Roundhousekicker anzustimmen, scheiterte aber genauso wie alle Ickerner heute auf dem Feld. Davor Suker sprang ein und lauthals bedankten wir uns für die Brause in grünen Flaschen. Danach ging es schnell in die Kabine und in der Summe mit 9 Erwachsenen und einem Baby zum mongolischen Buffet nach Datteln. Warum der Organisator des Abends mit seiner Freundin und seinem Bruder fernblieb konnten wir gestern und auch heute nicht beantworten. Für die Anwesenden war es ein gelungener Teamabend, der mit überfüllten Bäuchen und leer gefutterten Buffettischen endete.

Joykicks : Sportfreunde Ickern = 2:8 (0:4)

Auswärtsspiel Zuhause? Heute war es mal wieder so weit. Wir reisten als Gast zum Duell gegen die Joykicks an die Ickerner Uferstraße. Trotz oder gerade wegen der späten Anstoßuhrzeit konnten wir nicht nur 14 Sportfreunde und 3 Gastspieler sondern auch gleich 4 Spielerfrauen, 4 verletzte Zuschauer und 5 Spielerkinder begrüßen. Bei bestem Fußballwetter trafen wir, leider fast schon erwartungsgemäß, auf verspätete und unvollzählige Gastgeber. Zum Glück brachte Christopher Radhoff seinen Kollegen Marvin Gorzny, der an selber Stelle auch schon mal für uns aufgelaufen war, als Schiedsrichter mit. Stefan Birnbaum stellte sich in den Dienst der Mannschaft und half uneigennützig beim Gastgeber aus. Spielführer André Krüger hatte seine Startelf gebastelt und setzte Alexander Scheidle, Daniela Schmitt, Mathias Lamczyk sowie die Gastspieler Marco Breyer und Niklas Wesberg zunächst auf die Reservebank. Die Anfangsphase der Begegnung rissen wir dann auch direkt an uns und dominierten mit auffallend hohem Ballbesitz. Die erste echte Torchance der Partie vergab dann Stefan Birnbaum, der im Jersey der Joykicks auf Alexis Pouroutidis zulief und zum Glück am Kasten vorbei zielte. Bei wunderschönem Frühlingswetter rettete uns unser Aushilfskeeper bei einem erneuten Konter der Kicks das 0:0. Die Spielanteile kippten allmählich in Richtung der Joykicks, weil wir dies durch unsere Fehlpässe und oft zu komplizierten Spielzüge zuließen. Christopher Radhoff riskierte bei einer beherzten Grätsche am eigenen Strafraum alles und rettete gegen den pfeilschnellen Angreifer. Cliff Hesselbach schickte dann Nils Scheidle mit einem genialen Pass in die Tiefe auf die Reise, doch leider strich der Abschluss von Nils Scheidle schlussendlich am zweiten Pfosten vorbei, weil der Keeper die Hand noch an den Ball brachte. Nach der wenig erfolgreichen Ecke eroberte André Krüger den Ball im rechten Mittelfeld und steckte auf Nils Scheidle durch. Der gewann das Duell gegen den Abwehrspieler und netzte mit seinem scharfen Schuss zur 0:1 Führung im kurzen Eck. Der Treffer fiel nach genau einer Viertelstunde und wenig später hatte Alexis Pouroutidis Glück. Er verschätzte sich beim Herauslaufen und foulte einen Gegenspieler beim Klärungsversuch in der Luft. Doch da beide zu Boden gingen, entschied der Referee auf Freistoß für unseren Schlussmann. Danach schraubte unser Kapitän unsere Führung eigentlich auf 0:2 in die Höhe. André Krüger nahm eine Flanke gekonnt an und schloss trotz drei Gegenspieler direkt ab und markierte einen schönen Treffer mit links. Da die Joykicks trotz aller Schwüre anderer Meinung blieben, schenkten wir das Tor wegen eines nicht vorhandenen Handspiels ab. Also weiterhin nur 0:1 für Ickern. Nach 21 Minuten verletzte sich ein Gegenspieler und Mathias Lamczyk stellte sich ebenso wie Stefan Birnbaum in den Dienst der Kicks. Drei Minuten später klingelte es dann nochmals zum 0:2 und dieses Mal fand der Treffer den Weg in die Statistik. Philipp Kozub passte rechts raus auf Nils Scheidle, der aus dem Stand maß genau auf den zweiten Pfosten flankte und dort den vogelfreien Dauerknipser Benjamin Ottberg fand. Benjamin Ottberg, nicht gerade als Hüne bekannt, stieg hoch und nickte das Leder zum 0:2 ins kurze Eck. Nach dem Tor ließen wir die Zügel erneut schleifen und baten die Gastgeber zurück ins Spiel. Nils Scheidle setzte einen fulminanten Schuss an den Pfosten, den abschließenden Nachschuss nagelte Benjamin Ottberg ins Toraus. Eine Ecke später zog Cliff Hesselbach den Ball in die Mitte und Robin Schrimpf war mit aufgerückt, wurde beim Schuss aus fünf Metern aber geblockt. Puh! Durchatmen war angesagt, als Leihgabe Stefan Birnbaum allein auf Alexis Pouroutidis zueilte und abermals verzog, weil unser Schlussmann geschickt die Winkel verkürzte. Nils Scheidle hatte schon zwei Gegenspieler stehen gelassen, als der letzte Mann ihn im Strafraum per Grätsche zu Fall brachte. Klare Sache Elfmeter für uns, doch wieder fingen die nicht endenden Diskussionen an und schlussendlich schenkten wir auch den Elfmeter her um unsere Ruhe zu haben. Dennoch trafen wir wenig später zum 0:3 und zeigten genau die richtige Reaktion. Mike Pelle nahm den von Christopher Radhoff geflankten Ball sehenswert am gegnerischen Sechzehner an und vollstreckte aus zentraler Position zum 0:3. Beim Jubel in der 43. Minute wuchs er mindestens einen halben Meter in die Höhe! Kurioses dann nur Sekunden später, denn der ältere Bruder tat es dem jüngeren gleich und schraubte die Pausenführung auf 0:4 hoch. Tomai Pelle leitete den Angriff mit seinem Zuspiel auf Benjamin Ottberg selbst ein. Benjamin Ottberg ließ am Strafraum drei Gegenspieler stehen, passte auf Nils Scheidle, der dann mit seinem nächstens Assist mundgerecht für Tomai Pelle vorbereitete. Nils Scheidle legte vor dem Kasten quer und Tomai Pelle drückte den Ball über die Linie! Kurz vorher hatten sich Tomai Pelle und Benjamin Ottberg beim Torschuss noch gegenseitig über den Haufen „getreten“. In der Pause wechselten Cliff Hesselbach und Mathias Lamczyk die Seiten und da ein Gegenspieler seinen verletzten Kollegen ins Krankenhaus fuhr, gaben wir auch noch Mike Pelle als Aushilfe rüber. Wir wünschen dem Gegenspieler an dieser Stelle alles Gute und hoffen, dass er sich, wohl ohne Fremdeinwirkung, nicht zu schwer verletzt hat.
Ins Spiel kamen Daniela Schmitt, Alexander Scheidle sowie die Gäste Marco Breyer und Niklas Wesberg, letzterer sogar als Debütant. Raus gingen für die vier Spielführer André Krüger sowie Kevin Zastrow, Christopher Radhoff und Mike Pelle. Nach dem Seitenwechsel machten wir wieder da weiter, wo wir zuvor aufgehört hatten. Die Anfangsphase ging klar an uns, was natürlich auch am deutlich niedrigeren Altersdurchschnitt in unserer Elf lag. Philipp Kozub schickte Nils Scheidle dann in der 51. Minute über rechts auf den Weg Richtung Gegnertor und Nils Scheidle ließ sich auch vom äußerst spitzen Winkel nicht am 0:5 hindern. Das der gegnerische Schlussmann dabei ganz schlecht aussah, war uns natürlich mehr als egal. Als Benjamin Ottberg dann keine 60 Sekunden danach mustergültig für Nils Scheidle auflegte, schnürte dieser seinen dritten Tagestreffer Nils Scheidle tankte sich durch in den Strafraum und schloss mit seinem satten Schuss zum 0:6 ab. Eine gelungene Flanke von Gast Marco Breyer nahm Mathias Lamczyk volley und verfehlte den Kasten denkbar knapp. Dann versuchte es Benjamin Ottberg aus 18 Metern mit einem Kunstschuss, doch irgendwie kam der Schlussmann an den Schuss in den Winkel noch dran und wischte das Leder ins Toraus. Nach einer Stunde liefen wir abermals in einen Konter und zwei Angreifer standen einem Ickerner gegenüber. Alexis Pouroutidis war schon geschlagen, als Gast Niklas Wesberg sein gutes Debüt krönte und den Ball vor der Linie ins Seitenaus kratzte. Als Stefan Birnbaum dann ein stehendes Bein von Philipp Kozub im eigenen Strafraum als Geschenk ansah, lief er in unseren Abwehrspieler hinein und erwarb so einen Foulelfmeter. Mike Pelle trat gegen seinen griechischen Freund Alexis Pouroutidis an und überwand ihn sicher zum 1:6 Ehrentreffer. Philipp Torres gab die Spielführerbinde nach nur 15 Minuten weiter an Robin Schrimpf, der dafür natürlich eine Kiste geben darf! Wir brachten Christopher Radhoff für Philipp Kozub zurück aufs Feld. Wenig später kehrte auch André Krüger zurück ins Spiel und Benjamin Ottberg ging leicht angesäuert an der Reservebank vorbei. In der 72. Minute sicherte sich Mike Pelle dann auch noch einen Assist im gegnerischen Dress. Er legte eine Hereingabe per Kopf zurück und sein Mitspieler netzte zum 2:6 ins kurze Eck. Marco Breyer lederte dann mal aus der Halbdistanz drauf, traf aber leider nur den Außenpfosten. Nils Scheidle machte dann Platz für Kevin Zastrow und Daniela Schmitt mühte sich mindestens so mit Mathias Lamczyk, doch eigene Treffer sprangen für beide nicht dabei raus. Daniela Schmitt zeigte dann aber einen gelungenen Trick und zog den Ball gekonnt mit der Sohle zurück und ließ so gleich zwei Gegenspieler ins Leere laufen. Einen Blitzangriff der Heimelf spielte Leihstürmer Stefan Birnbaum zu Ende, fand in Alexis Pouroutidis aber erneut seinen Meister, als dieser wieder grandios rettete. In der 87. Minute zirkelte Kevin Zastrow einen schönen Schuss auf den gegnerischen Kasten, doch auch er scheiterte am Pfosten. Kurz darauf markierte auch der älterer unserer beiden Italiener seinen zweiten Tagestreffer. Tomai Pelle ließ sich beim Abschluss alle Zeit der Welt und markierte den wahrscheinlich schönsten Treffer des Spiels. Er zirkelte den Ball millimetergenau ins lange Eck, neuer Zwischenstand eine Minute vor dem Ende 2:7. Zwischenstand? Ja, denn einen hatten wir noch! Nils Scheidle hielt in der Schlussminute noch einmal drauf, doch sein Schuss wurde abgewehrt. Der Abpraller landete vor Daniela Schmitt und André Krüger, doch unser Capitano war gedankenschneller und markierte mit seinem Tor den 2:8 Endstand. Getrübt wurde die Spielfreude nur noch durch ein rüdes Einsteigen von Nils Scheidle in der Schlussphase der Partie. Er hatte sich mehrfach verbal und körperlich mit seinem Gegenspieler beharkt und ließ sich dann zu einem kartenwürdigen Foul hinreißen. Dass wir dann aber wegen dieser einen Szene, die wir nachträglich intern diskutiert haben, als unfair bezeichnet wurden ist dann deutlich zuviel. Immerhin stellten wir als Gast einen Schiedsrichter, liehen insgesamt vier Spieler an die Heimelf aus, schenkten einen regelkonformen Treffer her und nahmen einen klaren Elfer zurück! Dies soll das überflüssige Foul nicht kleinreden, doch unser Spieler hat mehrfach betont, dass sein Gegenüber über weite Strecken provoziert hatte und auch einen „Wischer“ mit der Hand im Gesicht unseres Angreifers angebracht hatte. Nach dem Spiel stimmte Ehrengast Benjamin Reiß die Geburtstagskiste von Mike Pelle an, danach folgte der unfreiwillige Lobgesang von Robin Schrimpf für die Geburtstagskiste von André Krüger. Gute Nachrichten dann, als mit Cliff Hesselbach und Christopher Radhoff gleich zwei Ex-Sportfreunde zurück in den aktiven Kader rückten. Schlechte allerdings auch, da Stefan Birnbaum vorerst sein letztes Spiel bestritt, da ihm einige Dinge momentan nicht passen und er aktuell den Spaß bei den Sportfreunden zu spielen verloren hat. Schade Stefan und willkommen zurück Cliff und Christopher!
Vielen Dank allen Gästen, den Ickernern die beim Gegner aushalfen, unseren edlen Kistenspendern und unserem Schiedsrichter Marvin Gorzny, der sich seinen ersten „Arbeitstag“ auch einfacher vorgestellt hatte.

Sportfreunde Ickern : Roundhousekickers = 5:5 (0:2)

Genau 14 Tage nach dem Kennenlernen fand gestern das Rückspiel gegen die Jungs aus Duisburg statt. Leider hatte eines der Autos keine Lust bis Ickern durchzuhalten und blieb auf der A2 kurz vor Henrichenburg liegen. Die Duisburger mussten umdisponieren und als die erste Elf auf dem Kunstrasen stand begannen wir das Match mit etwa 15 Minuten Verspätung. Als Referee stellte sich Mirko Schmitt zur Verfügung und Philipp Kozub führte seine Sportfreunde zum zweiten Mal in diesem Jahr als Kapitän aufs Feld. Er musste seine stehende Startformation dann kurz vorher noch einmal umstricken, da Nils Scheidle mit einer Entscheidung nicht ganz zufrieden war und sich dann selbst auf die Bank gesetzt hatte. Auch Daniela Schmitt musste erst passen, da die kleine Summer Fay erst noch „essen“ wollte. Nach freundlicher Begrüßung und der von uns gewonnenen Seitenwechsel ging es bei milden 15 Grad und strahlendem Sonnenschein los. Der erste Abschluss gehörte dann den Gästen, aber zum Glück strich der Ball am Außenpfosten vorbei. Unsere erste Möglichkeit vergab Benjamin Ottberg kläglich, anstatt Kevin Zastrow in aussichtsreicherer Position einzubinden. Nach sechs Minuten verursachten wir einen Eckball und selbiger flog an Ickernern und Duisburgern vorbei und Marc Mavridis musste in höchster Not vor der Linie lauernd klären. Es waren kaum 10 Minuten gespielt und wir schwammen in der eigenen Hälfte. Die Gäste setzten uns massiv unter Druck und wir fanden nicht in unser Spiel. In der 11. Spielminute rutschte ein Ball zentral durch und Mike Pelle konnte ihn nicht mehr klären. Ein Gegenspieler steckte das Rund durch und der Angreifer netze ohne zu zögern zum 0:1 flach ins lange Eck. Unser langjähriger Gastkeeper Alexis Pouroutidis war chancenlos. Nach einer Viertelstunde wurde es nicht besser und kam sogar noch schlimmer. Der mangelnden Abstimmung zwischen Torwart und Abwehr war es letztendlich geschuldet, dass wir uns das 0:2 am Ende selbst als verfrühtes Osterei ins Netz legten. Die Duisburger hatten uns im eigenen Strafraum schwindelig gespielt und Mathias Lamczyk nagelte den Ball beim überhasteten Rettungsversuch zum 0:2 ins eigene Tor. Inzwischen waren die fehlenden vier Gegenspieler angereist und es gab ein taktisches Timeout. Die Roundhousekicker wechselten bunt durch und nahmen eine funktionierende Startelf auseinander. Wir reagierten ebenfalls und schickten Nils Scheidle für den unglücklich agierenden Mike Pelle aufs Feld. Nils Scheidle bezog den Stürmerposten und Spielführer Philipp Kozub rückte in die Abwehr. Nur eine Minute später ging Kevin Zastrow etwas erschöpft vom Feld und brachte Debütant Kerim Steinchen ins Spiel. Mirko Schmitt zeigte einem Gegenspieler gelb, als dieser nach einem Pfiff den Ball unmotiviert weggeschlagen hatte. Wir ließen den Gegenspielern viel zu viel Freiraum und konnten dies auch trotz unserer frischen Einwechselspieler nicht abstellen. Nils Scheidle steckte dann stark auf Benjamin Ottberg durch, doch leider scheiterte unser Rekordknipser aus zentraler Position am aufmerksamen Torwart. Daniela Schmitt hatte die Nahrungsversorgung abgeschlossen und kam für Kevin Trappiel aufs Spielfeld und auch Mathias Lamczyk nahm sich eine Auszeit und wurde von Alexander Scheidle ersetzt. Kevin Zastrow zirkelte einen guten Freistoß in den gegnerischen Strafraum aber Robin Schrimpf verzog seine Volleyabnahme schlussendlich. Als ein Gegenspieler humorlos aus 25 Metern abzog hatten wir Glück, dass er nur den Pfosten traf. Kurz vor dem Pausenpfiff vergeigte Benjamin Ottberg unsere zweite gute Chance, als er einen Fehlpass vom Abwehrspieler zum Torwart erlief und dann selbst draufhielt anstatt Marc Mavridis anzuspielen. Mit den zwei Toren Rückstand ging es dann in die Pause und wir stellten ein wenig um. Nach dem Seitenwechsel blieben Mathias Lamczyk, Kevin Trappiel, Daniela Schmitt und Alexander Scheidle unten. Wir stießen an und wollten den Anschlusstreffer erzwingen. Nils Scheidle ließ zwei Gegenspieler aussteigen, wurde aber zu weit nach außen abgedrängt. Beim zweiten Versuch passte Kevin Zastrow auf Benjamin Ottberg, der abermals aus kürzester Distanz am Schlussmann scheiterte. Mit dem direkten Gegenzug kamen die Duisburger dann leider zum 0:3. Ein Gegenspieler tankte sich bis zur Grundlinie durch und passte zurück in den Rücken unserer Abwehrspieler. Der mitgelaufene Stürmer ließ unserem Keeper keine Abwehrmöglichkeit und vollstreckte sicher zum 0:3. Noch waren 40 Minuten übrig, um das Spiel vielleicht doch noch umzuwerfen. Marc Mavridis schlug einen langen Ball in die Sturmspitze und fand Benjamin Ottberg und Cliff Hesselbach. Letztendlich war es Cliff Hesselbach, der mit seiner Abnahme in der 52. Spielminute zum 1:3 Anschluss einnetzen konnte. Keine 60 Sekunden danach klingelte es zum zweiten Mal im gegnerischen Kasten. Der Anstoß wurde nach hinten gespielt, Benjamin Ottberg und Kevin Zastrow setzten sofort nach und durch einen Fehlpass kam Kevin Zastrow ans Leder. Er legte rüber zu Benjamin Ottberg, der seinen dritten Versuch nutzen und auf 2:3 verkürzen konnte. Was für ein Doppelschlag! Als Nils Scheidle sich kurz darauf bis zur Grundlinie durchsetzen konnte und mit seinem Zuspiel Marc Mavridis fand war eigentlich sogar der Ausgleich drin. Doch leider blockte Mitspieler Cliff Hesselbach den wohl sicheren Treffer ungewollt ab. Cliff Hesselbach versuchte es nach Zuspiel von Kevin Zastrow kurz darauf selbst, scheiterte aus der Drehung aber knapp. Doch das 3:3 fiel dennoch! Marc Mavridis erzielte es im Alleingang. Er erkämpfte den Ball im Mittelkreis, ließ gleich vier Gegenspieler stehen und überwand am Ende auch noch den Schlussmann und wir durften das 3:3 nach einer Stunde Spielzeit bejubeln. Was für eine Moral! Nach 65 Minuten nahmen wir Benjamin Ottberg runter und brachten Kevin Trappiel zurück ins Spiel. Alexis Pouroutidis verlebte bis dahin eine eher ruhigere Phase des Spiels, war bei einem Distanzschuss dennoch hellwach und rettete mit seiner Parade zur Ecke. Die Ecke hätte Kevin Zastrow klären können und müssen. Doch er zögerte eine Sekunde zu lange und der vom Gegenspieler zurückgelegte Ball landete nach der Volleyabnahme seines Mitspielers genau und unhaltbar im Winkel. 3:4 und wir lagen erneut hinten. Mathias Lamczyk ersetzte Tomai Pelle in der Abwehr und wir rannten wieder einem Rückstand hinterher. Nils Scheidle glänzte wieder als Vorbereiter, doch auch Kevin Trappiel konnte die gute Vorlage nicht in sondern nur neben den Kasten schieben. Dennoch kamen wir erneut zum Ausgleich. Robin Schrimpf startete aus der eigenen Deckung heraus und lief die linke Flanke hinunter. Er passte zurück auf Kevin Trappiel, der diese Vorlage endlich ummünzte und das 4:4 erzielte. Der Treffer wurde von Protesten der Gegenspieler begleitet, da diese den Ball entgegen der Meinung unserer Spieler und des Referees im Toraus gewähnt hatten. Mike Pelle kam noch einmal für Daniela Schmitt ins Spiel und beide Teams spielten auf Sieg. In der 78. Minuten sah es so aus, als würden die Gäste den Sieg mit nach Hause nehmen. Wir ließen einen Gegenspieler ungehindert flanken und am zweiten Pfosten stiegen nur die Gegenspieler und keine Verteidiger hoch. So war es für den Stürmer ein leichtes, das 4:5 per Kopfball zu erzielen. Doch wir wollten uns auch nach dem dritten Rückstand nicht geschlagen geben. Nils Scheidle entschied einen körperbetonten Zweikampf im gegnerischen Strafraum für sich und netzte zum 5:5 ins lange Eck. Wir bejubelten den Treffer an der Seitenlinie, doch am Ende einigten sich beide Teams auf Freistoß für die Duisburger. Also weiterhin 4:5 und nur noch 8 Minuten zu spielen. Nach einer Einwurf Entscheidung zu unseren Gunsten bewarf einen Gegenspieler Kevin Trappiel mit dem Ball und Nils Scheidle schritt schützend ein. Er forderte eine Karte und ganz stringent ausgelegt wäre sogar rot drin gewesen. Mirko Schmitt entschied sich dann doch nur für gelb, nicht zuletzt weil unser Mitspieler Kevin Zastrow ihn dazu ermunterte. Darüber war Nils Scheidle so sauer, dass sich ein Wortgefecht zwischen unseren beiden Mitspielern entfachte und darin mündete, dass Nils Scheidle seinen Mitspieler Kevin Zastrow schubste und dann selbst mit rot vom Platz flog. Ein Bärendienst! Matias Lamczyk übernahm die Spielführerbinde und handelte sich dadurch die Ehre einer zu gebenden Freibierkiste ein. Die Gegner reagierten mehr als fair und baten uns, einen anderen Spieler aufs Feld zu schicken um mit 11 gegen 11 zu Ende zu spielen. Tomai Pelle betrat den Kunstrasen und komplettierte unseren Kader. Alexis Pouroutidis hielt uns in der 85. Minute im Spiel und verhinderte einen sicheren Gegentreffer. Als fast alle Hoffnungen dahin waren schnappte sich Kerim Steinchen den Ball im Mittelfeld, ließ drei Gegenspieler wie Slalomstangen stehen und drang in den Sechzehner ein. Als er gerade einschieben wollte grätschte ein Gegenspieler in die Szenerie und bracht unseren Angreifer zu Fall. Natürlich waren die Gegner mit dem Elfmeterpfiff nicht einverstanden, doch uns wurde die Chance auf einen sicheren Ausgleich genommen. Da unsere etatmäßigen Schützen draußen saßen, fasste sich Kevin Trappiel ein Herz und legte sich das Leder auf den Punkt. Er lief in Minute 90 an und überwand den Schlussmann gekonnt zum 5:5 Ausgleich. Wir waren zum Dritten Mal zurückgekommen und glichen erneut aus. Mirko Schmitt pfiff noch einmal an und die Duisburger kamen noch einmal vor unseren Kasten, konnten die letzte Möglichkeit aber nicht mehr nutzen. Am Ende ein gerechtes Remis mit vielen sehenswerten Aktionen und kleineren Fouls und Verbalscharmützeln. Alles in Allem aber ein angenehmer und fairer Gegner. Wir werden auf jeden Fall in Kontakt bleiben und möglichst noch zwei weitere Duelle in 2016 austragen. Nach dem Spiel stimmte Philipp Kozub die „Einstandskiste (!?)“ von Summer Fay Schmitt an und kurz darauf folgte der Lobgesang von Mathias Lamczyk für die wahre Einstandskiste von Alexander Scheidle. Prost und vielen Dank den edlen Spendern!

Roundhousekicker : Sportfreunde Ickern = 7:3 (0:1)

Nachdem es im Januar zum ersten Match gegen eine Duisburger Elf kam, stand am vergangenen Samstag unser erstes Spiel in Duisburg überhaupt an. Der Gegner war jedoch ein anderer und so lernten wir nach den Sasa Kickers nun auch die Roundhousekicker kennen. Bis Mitte der Woche sah es personell gar nicht gut aus und roch stark nach Absage. Doch nach einer ehrlichen und beherzten Ansage unseres Ex-Spielführers Patrick Klanthe rauften sich die Sportfreunde zusammen und einige Akteure verschoben ihre anderweitigen Termine. Dennoch reichte es nicht für eine komplette Elf, denn es kamen nur 6 Stammspieler zusammen. Zum Glück sagten mit Ahmet Kadioglu und Cliff Hesselbach gleich zwei Ehemalige zu. Fehlten nur noch drei! Dank des Supports von vier Gästen aus dem Freundeskreis der Sportfreunde reisten schlussendlich 12 Akteure und 1 Zuschauer die 40 Kilometer nach Duisburg. Bei strahlendem Sonnenschein und annehmbaren Temperaturen (in der Sonne) wurden wir auf dem Ascheplatz freundlich empfangen. Die Kabinen und sanitären Anlagen hatten ihre besten Zeiten zwar hinter sich, dennoch war es eine nette Anlage mit überdachten Sitzplätzen. Zu unserer Verwunderung gab es trotz einiger Ersatzspieler bei den Hausherren anscheinend keinen Freiwilligen, der als Schiedsrichter Verantwortung übernehmen wollte. Entgegen unserer eigentlichen Einstellung begannen wir die Partie dann ganz ohne Referee und konnten gerade noch so durchsetzen, dass wenigstens mit Abseits gespielt wurde. Da wir aktuell auch keinen Torwart in unseren Reihen aufbieten können waren wir mehr als froh darüber, dass Gastspieler Marc Mavridis die Handschuhe überstreifte und eine mehr als respektable Leistung auf der Linie ablieferte. Kevin Zastrow vertrat die drei gewählten und allesamt entschuldigt fehlenden Spielführer als dienstältester anwesender Sportfreund. Die ersten Momente der Partie gehörten den Hausherren, doch keine 180 Sekunden waren vorbei als Branimir sich stark über die rechte Seite durchtanken konnte und Kevin Zastrow im Rücken erblickte. Er passte von der Torauslinie zurück und Kevin Zastrow scheiterte mit seinem Schuss aufs lange Eck am agilen Schlussmann. Die Ecke von Kevin Zastrow wurde direkt vor die Füße von Martin Rügner geklärt, dessen Schuss leider im Ballfangzaun hängen blieb. Der zu kurze Abstoß landete dann direkt bei Kevin Zastrow der wieder am guten Schlussmann scheiterte. Kevin Trappiel spulte ein immenses Laufpensum ab und setzte Branimir mit einem Pass stark in Szene. Doch auch unser Torschützenkönig 2015 zielte zwar genau, leider knapp am Kasten vorbei. Ein Duisburger Gegenzug mündete in einem hohen Schussversuch den Marc Mavridis aber aufmerksam abfangen konnte. Einen verdienten Freistoß zirkelte Kevin Zastrow in den gegnerischen Sechzehner und fand Robin Schrimpf, der per Kopf auf Branimir ablegen konnte. Branimir führte das Leder erneut bis zur Grundlinie und passte zurück auf Alt-Ickerner Cliff Hesselbach, dessen Schuss knapp am langen Pfosten vorbei rauschte. Dann scheiterte Kevin Trappiel über rechts anstatt den besser postierten Mitspieler Branimir mit einzubinden. Nach 20 Minuten versuchte es Cliff Hesselbach per Volleyabnahme, verfehlte das Ziel leider erneut. Als der Duisburger Sturm fünf Minuten später nach einem langen Ball und einem sehr gelungenen Torabschluss das 1:0 feierte, gab es nur eine sehr kurze und faire Diskussion. Unser Zuschauer Patrick Klanthe hatte bereits beim Zuspiel lautstark darauf hingewiesen, dass der Empfänger mindestens drei Meter im Abseits stand. Die Heimelf erkannte dies zu Recht an und es ging bei 0:0 mit einem Freistoß für uns weiter. In Minute 27 kam es zum abgesprochenen Wechsel und Debütantin Fabienne Gabisch ersetzte Daniela Schmitt auf der Sechs. Also ein Wechsel Spielerin gegen Spielerin. Keine vier Minuten später zappelte der Ball zur 0:1 Führung im gegnerischen Netz. Erst ein dicker Fauxpas der Heimmannschaft ermöglichte unseren Treffer. Der letzte Mann und der Keeper waren sich uneins und Kevin Zastrow sprintete hellwach dazwischen und markierte mühelos das 0:1. Leider musste Fabienne Gabisch kurz darauf einen Dampfhammer einstecken. Ein Klärungsversuch des Abwehrspielers landete nicht bei seinem Mitspieler sondern genau im Gesicht unserer Mitspielerin. Ein Schuss aus kürzester Distanz, der so einige Kerle schachmatt gesetzt hätte, doch sie schüttelte sich nur kurz und spielte unbeirrt weiter, RESPEKT! Dann hatten wir hinten Dusel! Eine starke Flanke der Duisburger senkte sich am zweiten Pfosten und der Stürmer köpfte gegen den Lauf von Marc Mavridis aufs lange Eck. Der Ball sprang zum Glück gegen den Innenpfosten und von dort in die Fänge unseres Schlussmannes. Die Schlussphase der ersten Halbzeit gehörte klar den Gastgebern und Martin Rügner, Sven Battefeld, Ahmet Kadioglu und Steven Eichmann klärten einige Male in höchster Not. In der Verschnaufpause tauschten unsere „Mädels“ wieder und Fabienne Gabisch spürte ihren Wangentreffer erst jetzt so richtig. Leider kamen die Roundhousekicker deutlich wacher in die verbleibende Spielzeit und nur 120 Sekunden nach Wiederanpfiff mussten wir den 1:1 Ausgleichstreffer schlucken. Marc Mavridis hatte beim Schuss aus kürzester Distanz leider nicht den Hauch einer Chance. Als direkt danach fast das 2:1 fiel waren wir endgültig schockiert. Cliff Hesselbach rettete auf der Linie für unseren geschlagenen Schlussmann auf Kosten einer weiteren Ecke. Leider leistete Cliff Hesselbach sich wenig später einen dicken Bock am eigenen Strafraum. Anstatt den Ball ungestüm hinten raus zu schlagen, wollte er es spielerisch lösen und schenkte die Kugel im Zweikampf her. Der Stürmer bedankte sich und schaufelte das Leder über den Innenpfosten zum 2:1 ins lange Eck. Eine gute Stunde war gespielt, als es für Dauerläufer Kevin Zastrow erst einmal nicht weiter ging. Also mussten nun beide Mädels parallel auf dem Feld dagegen halten, was und natürlich körperliche Defizite einbrachte. Branimir, der nun mit der Binde am Arm agierte, gelang dann eine der seltenen Offensivaktionen und er war schon an Gegenspieler und Schlussmann vorbei, als sein Schuss doch noch vor der Linie abgefangen werden konnte. Der Abpraller landete zwar wieder bei ihm, doch sein zweiter Versuch kullerte am Pfosten vorbei ins Toraus. Als wir in der 65. Minute Robin Schrimpf nach einem unglücklichen Treffer seines Gegenspielers an der Wade verloren, musste Kevin Zastrow angeschlagen wieder zurück aufs Spielfeld. Die Kräfte schwanden nun deutlich und wir konnten einfach nichts mehr entgegensetzen. Nur eine Minute später leistete sich unsere Abwehrmauer Martin Rügner einen leichten Ballverlust und sein Stockfehler leitete das 3:1 ein. Sein Gegenspieler flankte das Leder direkt in die Mitte und sein Mitspieler netzte eiskalt ein. Zwanzig Minuten vor dem Ende keimte kurzzeitig noch einmal Hoffnung auf. Wir fuhren den bis dahin besten Angriff der zweiten Hälfte, doch der Abschluss wurde geblockt. Auf Umwegen landete die Murmel bei Steven Eichmann, der im grätschen noch ans dran kam und den Ball zum 3:2 im langen Eck unterbringen konnte. Doch Spielminute 75 brachte die endgültige Entscheidung mit sich. Martin Rügner verhinderte das 4:2 mit einer beherzten Grätsche aber den direkten Nachschuss aus der zweiten Reihe konnten weder er noch Keeper Marc Mavridis erreichen. Dann verletzte sich auch noch Cliff Hesselbach und tauschte seine Position mit Marc Mavridis. Etwa 10 Minuten vor dem Ende der Begegnung war auch Cliff Hesselbach zum ersten Mal geschlagen und musste das 5:2 hinnehmen. Nur 60 Sekunden später zappelte der Ball zum 6:2 im Netz und unsere Moral war gänzlich gebrochen. Wir versuchten uns gegen die Tore zu stemmen, hatten aber einfach zu wenig Reserven und zu viele Verletzte auf dem Feld. Cliff Hesselbach verhinderte mit zwei waghalsigen Manövern noch Schlimmeres, doch in der Schlussphase erhöhten die Platzherren zum 7:2 nachdem wir gleich zwei Mal blocken konnten. Doch den Schlussakkord spielten wir. Kevin Trappiel staubte einen zu kurzen Abschlag ab und ließ sich nicht zwei Mal bitten. Er nahm die Vorlage dankend an und erzielte den 7:3 Endstand für seine Farben. Auch die Gegner hatten bei Stande von 5:2 oder 6:2 einen Torwartwechsel vorgenommen, was aber kaum noch ins Gewicht fiel. Nach dem Schlusspfiff stimmte Kevin Zastrow die „dankedassihrmichalsspielführervorgeschlagenhattetaberichbinnochnichtlangegenugdabeiundverzichte-Kiste“ von Martin Rügner an, die wir fast ganz entleeren konnten. Ein dickes Dankeschön geht an die Aushilfskräfte und Ex-Sportfreunde und ein Lob an alle 12 Akteure. Ihr habt eine starke erste Halbzeit mit leider nur einem Tor abgeliefert und seid auch trotz der verdient hohen Niederlage in Runde zwei immer ruhig und fair geblieben. Vielen Dank an Benjamin Ludwar und die Roundhousekicker für die Einladung! Bereits in der kommenden Woche kommt es auf Ickerner Kunstrasen mit Abseits und Schiedsrichter zum Rückspiel. Unseren angeschlagenen Akteuren an dieser Stelle gute Besserung und eine schnelle Genesung, wir brauchen jedes Bein!

KGV Grullbad : Sportfreunde Ickern = 3:3 (2:2)

Was für eine schwere Geburt, und damit meine ich nicht die von Summer Fay Schmitt! Denn obwohl der Gegner, Platz und die Uhrzeit schon 14 Tage vorher feststanden, plätscherten die Ab- und Zusagen eher verhalten dahin. Donnerstag wussten wir, dass wir einige Ex-Sportfreunde um Hilfe bitten müssen, um nicht nur zu neunt anzureisen. Der Plan ging auf, denn obwohl Mike Pelle heute noch kurzfristig absagen musste, standen unseren neuen Spielführern 14 Akteure zur Verfügung. Leider wieder kein Torwart, also opferte Special-Bay sich trotz seinem labilem Kniegelenk. Die Bank schmückten Gast Dennis Meyer, freiwillig Kevin Trappiel und nach ihrer Babypause Daniela Schmitt. In der Kabine überreichte Spielführer André Krüger das Geschenk der Mannschaft an die doppelte Mami und auch für Geschwisterkind Fiona hatten wir eine Kleinigkeit dabei. Nach einem kurzem Aufwärmprogramm und fairer Begrüßung auf und neben dem Platz pfiff der HFG-Referee die Begegnung auf der Recklinghauser Asche an. Bei strahlend blauem Himmel störte Spieler und Fans nur der eisigkalte Wind! Nach einem eher verhaltenen Beginn mit vorsichtigem Abtasten erspielten sich die Hausherren allmählich die Oberhand. In der siebten Spielminute blieb der erste Pass noch in unserer Deckung hängen, doch der zweite Versuch erreichte den Adressaten. Alt-Sportfreund Ahmet Kadioglu stand tiefer als seine Mitspieler und hob so eine eventuelle Abseitsstellung auf. Zwei Angreifer hatten vor Special-Bay dann leichtes Spiel und dem Pass nach Außen folgte der logische Abschluss zum 1:0 ins kurze Eck. Wir antworteten schnell und Kevin Zastrow erarbeitete sich vorn den Ball und holte am Ende eine Ecke für uns heraus. Die suboptimale, halbhohe Ecke konnte problemlos geklärte werden, doch der Ball landete bei unserem aufgerücktem Abwehrspieler Martin Rügner, der satt draufhielt und nur dank der grandiosen Parade des Keepers nicht zum 1:1 ausgleichen konnte. Die Grullbader agierten deutlich ruhiger und geordneter als wir und nach einer Viertelstunde hatten wir sehr viel Glück, dass gleich zwei gute Angriffe der Hausherren neben dem Kasten landeten. Nach 20 Minuten startete Kevin Zastrow einmal mehr auf der Außenbahn durch, passte weiter zu Benjamin Ottberg, der von der Außenbahn in die Mitte passte und Robin Schrimpf fand, der sich den Frust der kurz zuvor eingefangenen gelben Karte von der Seele ballerte und zum 1:1 ausglich. Doch das Remis konnten wir nicht zu lange verteidigen. Die Heimelf trug den Ball über den Flügel und keiner deckte den Akteur auf unserer linken Abwehrseite. Wir standen mit fünf Spielern in der Zentrale und ließen die Flanke zu. Den ersten Ball konnten wir zwar noch klären, doch beim zweiten Versuch wirkten wir irgendwie lustlos und schafften es nicht, den Einschuss zum 2:1 ins lange Eck zu verhindern. Die dann von uns vorgetragenen beiden Angriffe pfiff der Referee auf Zuruf zurück. Mindestens einmal standen unsere Angreifer aber nicht im Einsatz, aber der Unparteiische hatte so entschieden. Robin Schrimpf versuchte es noch einmal und setzte sich gegen drei Gegenspieler durch, hatte dann aber nicht mehr genug Zugkraft um den Schlussmann mit seinem Schuss zu überwinden. Kurz darauf schlug Kevin Zastrow eine mehr als brauchbare Ecke in den Strafraum und Robin Schrimpf sowie Philipp Kozub behinderten sich gegenseitig. Dennoch setzte Philipp Kozub zum Seitfallzieher an und überwand den Schlussmann zum 2:2, doch da der Keeper den Ball im Flug noch aus dem Netz ins Toraus kratzte, gab der Referee den Treffer nicht und entschied auf Eckball. Sehr fair gestanden die außerhalb des Platzes stehenden Anhänger der Grullbader, dass der Ball hinter der Linie gelandet war, doch der Treffer wurde nicht gegeben. Den zweiten Eckball konnte der Schlussmann dann locker auffangen und somit entschärfen. In der 33. Minute gab es einen berechtigten Freistoß für uns. Kevin Zastrow schlug das Leder über die Abwehr hinweg auf den zweiten Pfosten und Benjamin Ottberg köpfte vor dem Kasten quer auf André Krüger, der sich den Ausgleich zum 2:2 nicht mehr nehmen ließ. Er stocherte dem Schlussmann den Ball durch die Hosenträger ins Netz. Wenig später glänzte Gast Steven Eichmann, der mit seinem Zuckerpass Kevin Zastrow auf die Reise schickte. Kevin Zastrow ließ sich wieder nicht aufhalten und legte die Kugel vor der Torauslinie halbhoch in die Mitte auf und Benjamin Ottberg hätte den sonst immer verwertet, doch heute leider nicht. Aus knapp zwei Metern vollendete er nicht zur ersten Führung für die Sportfreunde. Die Endphase der ersten Hälfte gehörte klar uns und wir schnürten die Gastgeber hinten ein. Leider hatte es der Referee sehr eilig und beendete die Begegnung nach 43 Minuten beim Stande von 2:2.
Wir wechselten zwei Mal aus, auch wenn die beiden Spielführer dazu nicht viele Worte ans Team richteten. André Krüger ging nach einem Schlag gegen die Wade selbst raus und reichte die Binde an Philipp Kozub weiter. Für ihn betrat Gast Dennis Meyer das Feld und für Alt-Ickerner Ahmet Kadioglu ging nach laufintensiver Halbzeit für Kevin Trappiel vom Feld. Der KGV kam deutlich besser aus der Pause und wir fanden trotz der frischen Kräfte in der Offensive gar nicht statt. Die erste Ecke der Grullbader landete denkbar knapp neben dem Kasten von Special-Bay und auch die folgenden Angriffe hatten Potential auf das 3:2. Wir hatten von einer Viererkette auf den klassischen Libero umgestellt, den Christopher Scheidle zusammen mit Vorstopper Philipp Kozub und den beiden Außen Tomai Pelle und Martin Rügner mimte. Special-Bay leistete sich bei einem zu kurzen Abwurf auf den Gegenspieler einen Lapsus, doch Kevin Trappiel konnte den Ball zur Ecke blocken. Eine Viertelstunde war ohne Ickerner Torschuss verstrichen und auch das Spielgeschehen fand zu 85% in unserer Spielhälfte statt. Unsere Defensive bekam einfach keine Entlastungspausen. Kurz darauf pennten wir hinten und Special-Bay verletzte sich beim Herauslaufen erneut am lädierten Knie. Er lag noch am Boden, als der Angreifer mühelos zum 3:2 ins leere Netz traf. Special-Bay humpelte vom Feld und Kapitän André Krüger streifte sich den Torwartjersey über. Wir bewiesen auch nach dem dritten Rückstand Moral und kämpften uns zurück. Es gab, bis auf ein verbales Techtelmechtel zwischen Philipp Kozub und Robin Schrimpf, nicht einmal Stress in den eigenen Reihen. In der 65. Minute fuhren wir den eigentlich ersten Angriff in Durchgang zwei und der endete gleich mit dem neuerlichen Ausgleich. Wieder warf Kevin Zastrow den Motor auf dem Flügel an, überstand sogar einer Grätsche des Abwehrspielers und spielte den Ball dann in den Rücken der gegnerischen Abwehr. Dort lauerte Steven Eichmann, der sich das 3:3 mit seinem Schuss ins kurze Eck nicht mehr nehmen ließ. Eine Minute später ging der Torschütze erschöpft vom Feld und es kam zum Babypausen-Comeback von unserer „Dani“ Daniela Schmitt, herzlich willkommen zurück! Wenig später hatte Benjamin Ottberg den Big Point nach Zuckerzuspiel von Dennis Meyer auf dem rechten Schlappen, doch bevor er einschießen konnte, machte der starke Keeper sich lang und länger und schnappte ihm das Leder von dem Latschen, schade! Nach der ausgelassenen Chance und der ein oder anderen Abseitsentscheidung nahmen wir Benjamin Ottberg runter und wechselten Ahmet Kadioglu nochmals ein. Das Spiel stand auf der Kippe und jedes Team hätte die Entscheidung erzielen können, doch einen Verlierer hatte die Begegnung nicht verdient. Kevin Zastrow fand dann Dennis Meyer, doch leider kam der zu spät ans Leder und setzte den Ball leider daneben. Als Kevin Zastrow kurz darauf allein auf den Schlussmann zu eilte, rettete der Keeper den Hausherren mit einer Glanztat den Hintern. Den Abpraller setzte Kevin Trappiel dann leider weit vorbei. Doch auch Kevin Trappiel sollte noch einmal auffallen. Er setzte sich in der Zentrale gegen drei Gegenspieler durch und nahm auch das Foul gegen sich nicht an und strauchelte weiter auf den Schlussmann zu. Er um kurvte noch zwei Gegner, blieb dann aber am sechsten Gegenspieler hängen. In der 87. Minute konnten wir es nicht glauben! Tomai Pelle stellte seinen Gegenspieler einmal mehr, doch dieser ließ sich geschickt in unseren Abwehrspieler hineinfallen und erhielt dafür einen vertretbaren Elfmeter. Doch da wir unseren neuen Elferkiller André Krüger auf der Linie hatten und der gefoulte selbst schoss, war uns das 3:3 geblieben. André Krüger ahnte die richtige Ecke und wehrte das Geschoss zur Seite ab. Am Ende ergaben sich bis zum Abpfiff in der 92. Spielminute Chancen für beide Mannschaften, doch es blieb beim gerechten Remis. Daniela Schmitt hatte einen soliden Einsatz hinter sich, alle Gastspieler lieferten gute Szenen ab und unterstützten uns immens. Am Ende war André Krüger unser Man-of-the-Match. Immerhin erzielte er das 2:2 selbst, verhinderte das 4:3 vom Elfmeterpunkt und warf in der Kabine auch noch seine Kapitänskiste, die sein Stellvertreter Philipp Kozub mehr als ordentlich angestimmt hatte. Nach dem Spiel gesellten sich noch einige Gegenspieler und Organisator Sven Striemann zu uns in die Kabine und gemeinsam wurde noch etwas gefachsimpelt.

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