Sportfreunde Ickern: HSV RB Wanne-Eickel 0815 = 10:6 (4:2)

Schon wieder 11 Monate waren vergangen, zwischen dem ersten Kennenlernspiel und dem heutigen Re-Match. Der Platz war einst wie heute der neue Kunstrasen des SC Arminia an der Recklinghauser Straße in Ickern. Wir konnten mit 15 Spielern einen sehr offensivstarke Kader stellen, mussten aber erneut ohne echten Keeper und mit wenigen Abwehrrecken auskommen. Es waren Schauer und starke Gewitter angesagt, aber es bleib ein sonniger und sehr schöner Samstagnachmittag. Alexander Scheidle sprang als Referee für Durchgang eins in die Bresche und die übrigen Sportfreunde atmeten lautstark auf. Gast Cedric Nelson sowie die Nachrücker Benjamin Ottberg und David Meyer machten es sich neben dem Spielfeld in der Sonne gemütlich. Nach freundschaftlicher Begrüßung stießen die Gäste in rot-schwarz an. Es entwickelte sich ein munterer und sehr fairer Kick, mit leichten Vorteilen für uns. Wir erarbeiteten uns etwas mehr Ballbesitz und auch die ersten Torchancen, scheiterten aber noch am guten Schlussmann. Tripple-T. vergab dabei die dicke Möglichkeit zu Spielbeginn. Bei der anschließenden Ecke konnte der Schlussmann auch den Kopfball von Tripple-T. fangen. Auf rechts spielten Gast Gregor Riedel und Patrick Klanthe sich per Doppelpass durch und am Ende scheiterte Gregor Riedel am Schlussmann. Als die Herner dann einen Gegenangriff neben den Kasten setzten, legte Daniel Babic sich den Ball an unseren Fünfer und schlug den Abstoß über das gesamte Spielfeld und fand Tripple-T.. Der schüttelte alle Verfolger ab, spielte drei Gegenspieler schwindelig, konnte den Treffer aber nicht markieren. Nach 25 Minuten gab Patrick Klanthe die Spielführerbinde an den Türkeirückkehrer Martin Rügner weiter und ging für Benjamin Ottberg vom Feld. Einen fälligen Eckball zog Marco Breyer vor das gegnerische Tor und Daniel Babic verfehlte den Kasten per Kopfball nur knapp. Hinten standen wir eigentlich gut, aber nicht immer sattelfest. Wie im Hinspiel gab es dann einen Handelfmeter für die Bullen. Pierre Wolf hatte die Kugel mit der Faust geklärt und wir das Vergehen fair zugegeben, da unserem Referee die Sicht versperrt war. Der Schütze lief an und verlud Kevin Zastrow zum 0:1. Die Führung kam etwas überraschend, aber nicht unverdient. Als Tripple-T. vorn nur per Foul zu bremsen war, schlug Daniel Babic den fälligen Freistoß am Kasten vorbei. Nach gelungenem Zuspiel versuchte es Benjamin Ottberg dann volley, traf aber auch nicht zum Ausgleich. Niklas Wesberg ging nach einer halben Stunde für Cedric Nelson vom Spielfeld. Ersatzkeeper Kevin Zastrow schlug das Leder aus der Hand ab und wieder enteilte Tripple-T. den Defensivspielern, leider entschied Alexander Scheidle, wohl falsch, auf Abseits. Den Gegenangriff der Herner konnte Kevin Zastrow dann im Kasten zunichtemachen. Max Hyzyk rieb sich läuferisch im Mittelfeld auf und gewann viele Zweikämpfe. Nach dem Rückstand ließen wir stark nach, wenn wir von wenigen Einzelaktionen mal absahen. Gregor Riedel war auf den rechten Flügel ausgewichen und Benjamin Ottberg ins Sturmzentrum gezogen. In der 37. Minute startete Gregor Riedel dann über rechts durch und fand mit seiner Maßflanke Tripple-T., der das Leder gekonnt annahm und mit Wucht unhaltbar zum 1:1 im Netz unterbrachte. Wir nahmen Handspieler Pierre Wolf raus und schickten Routinier David Meyer zum zweiten Mal in 2017 ins Rennen. Direkt nach unserem Wechsel hämmerte Benjamin Ottberg den Ball aus 18 Metern auf den Kasten, der Schlussmann war wachsam und lenkte die Kugel noch an den Querbalken. Gregor Riedel passte in der Folge stark raus zu Benjamin Ottberg, der sah Tripple-T. einlaufen, fand mit dem Zuspiel allerdings Marco Breyer der gegen den Lauf des Keepers zum 2:1 einschießen konnte und endlich seinen Debuttreffer beisteuern konnte (KISTE!). Wir fuhren ab der 40. Minute wieder auf der Siegesstraße. Kurz nach dem Führungstreffer legte Tripple-T. für Benjamin Ottberg auf, der die geniale Vorarbeit mit einer Körpertäuschung und dem Treffer zum 3:1 adelte. Nur 60 Sekunden später war es dann Tripple-T., der den Ball eroberte und Gregor Riedel auf die Reise schickte. Natürlich ließ sich Gregor Riedel diese gute Chance nicht mehr streitig machen und nagelte zum 4:1 im langen Eck ein. Mike Pelle stand auf links solide und gab keinen Ball verloren, bevor er es nicht auch war. Leider entwickelte sich in der Folge ein Ballverlust durch David Meyer und der HSV fand die Schnittstelle in unserer Abwehr. Der Angreifer hielt drauf und Kevin Zastrow hätte das Leder wahrscheinlich gefangen, doch ein Gegenspieler fälschte drei Meter vor dem Kasten unhaltbar zum 4:2 Pausenstand ab. In der Halbzeit labten wir uns an der Wasserspende von Mike Pelle und ersetzten den edlen Spender auf dem Feld durch Pierre Wolf.
Mal wieder wollte keiner als Referee antreten, sodass sich Alexander Scheidle schweren Herzens auch in Runde zwei zur Verfügung stellte. Keine Minute war die zweite Hälfte alt, da wurde Tripple-T. im Strafraum um gesenst und es gab Foulelfmeter für die Sportfreunde. Bereits vor dem Spiel hatte Kevin Zastrow sich als Schütze angeboten und rannte vom eigenen Kasten bis zum Punkt und revanchierte sich mit dem 5:2 bei den Hernern. Als Marco Breyer sich über den rechten Flügel nach vorn geschlichen hatte, fand er mit seiner Hereingabe Benjamin Ottberg, doch der verstolperte die Murmel im gegnerischen Fünfer. Doch in Minute 52 war es dann doch soweit und wir erhöhten auf 6:2. Gregor Riedel rannte über die linke Flanke bis zur Grundlinie, bog dann Richtung Tor ab und fand in der Zentrale Tripple-T., der den Ball im zweiten Versuch mit der Hacke im Kasten unterbrachte. Wieder Gregor Riedel mit einer Zuarbeit und leider schlug der Torpedo-Flugkopfball von Benjamin Ottberg nicht im Kasten ein. Einen der folgenden Eckbälle konnte der Schlussmann fangen, warf dann aber genau vor die Füße von Gregor Riedel, der mit seinem Volleyschuss alles vom Schlussmann abverlangte, doch leider parierte er erneut zur Ecke. In unserer Spielhälfte warfen die Gegner ein und Alexander Scheidle ließ den „einbeinigen“ Einwurf laufen. Der Schütze hielt nach dem Zuspiel direkt drauf und Kevin Zastrow ließ die Kugel durch die Handschuhe rutschen. Der Innenpfosten hatte sich dann auch noch gegen ihn verschworen und es stand nur noch 6:3. Nach kurzem aber starkem Intermezzo musste Gast Cedric Nelson raus und Patrick Klanthe kam zurück auf den Kunstrasen. Es dauerte eine Weile, doch dann sicherte sich Benjamin Ottberg seinen zweiten Assist. Er fand mit seinem Zuspiel Tripple-T., der seinen dritten Treffer bejubeln durfte, neuer Spielstand 7:3. Auch Daniel Babic, der sich mit seinen Freistößen heute keinen Namen machen konnte, war nach einem Eckball erfolgreich und staubte zum 8:3 ab, nachdem der erste Ickerner Versuch noch abgewehrt werden konnte. Da Daniel Babic dann ein Herz hatte, übernahm er für die verbleibenden 20 Minuten die Spielleitung und Alexander Scheidle kam doch noch zu seinem Wunscheinsatz. Unseren Treffer zum 9:3 markierte dann Max Hyzyk, der endlich in der Zentrale mitgenommen wurde, nachdem er zuvor gleich drei Mal vergeblich mitgelaufen war. Er nagelte das Zuspiel von Gregor Riedel direkt unter die Latte. Unseren kistenpflichtigen zehnten Treffer machte Tripple-T. dann im Sololauf. Er wich einer gefährlichen Grätsche aus verlud den Schlussmann beim Schuss zum 10:3. Niklas Wesberg kam noch einmal für Gregor Riedel zurück und in der Folge ließen wir mehrere Chancen liegen. Hinten standen wir nach der Auswechselung von Martin Rügner lange nicht mehr so sattelfest und ließen viel zu viele Gegentreffer zu. Erst stärkten wir die Gegner durch unsere Passivität beim 10:4, einem trockenen Schuss gegen den Innenpfosten, dem wieder ein Ballverlust von David Meyer vorausgegangen war. Als 5 Minuten vor dem Abpfiff nach einer Ecke der Ball zum 10:5 einschlug, suchte Kevin Zastrow die Grube, die sich unter ihm aufgetan hatte und den Ball durchrutschen ließ. Auch der Treffer zum 10:6 Endstand war an mangelnder Gegenwehr nicht mehr zu überbieten. Wir ließen die Herner schalten und walten und gegen den Kopfball aus kürzester Distanz ins kurze Eck war Kevin Zastrow ohne Abwehrmöglichkeit. Am Ende verdienten sich die fairen Gäste die Treffer, doch ohne unsere Inaktivität wäre es garantiert nicht mehr so eng geworden. Nach dem Spiel labten wir uns an der angesungenen Freibierkiste von Daniel Babic und ließen den Nachmittag in der Sonne ausklingen. Danke an unsere Gegner, die Leihspieler in unseren Reihen und die beiden Schiedsrichter. Selbstverständlich auch dem uneigennützigen Alkoholspender. In der kommenden Woche legen wir dann eine Spielpause ein und frönen dem 34. Bundesligaspieltag, an dem die letzten Europatickets und der Relegationsplatz vergeben werden.

Sportfreunde Ickern : FC Schatulle ’94 = 11:3 (5:0)

Wenn 14 Tore fallen und am Ende ein zweistelliger Heimsieg den fünften Erfolg in Folge bringt, ist das manchmal trotzdem alles zweitrangig. Und heute war „manchmal“! Denn heute haben wir unserer Daniela „Dani“ Schmitt einen wunderschönen Abschied aus dem aktiven Hobbyfußball kredenzt. Leider zwangen sie große Knieprobleme zu diesem unfreiwilligen Schritt, aber ganz ohne Abschiedsspiel wollten wir dies dann doch nicht hinnehmen. So arrangierten wir, hinter ihrem Rücken, ihren großen Tag. Klar wusste sie um das Freundschaftsspiel zwischen ihrer damaligen Mannschaft und ihrer aktuellen, aber sie ahnte zu keiner Sekunde, dass sie heute im Rampenlicht stehen würde. Beide Mannschaften hatten sich im Vorfeld abgesprochen und hielten dicht! Wir überreichten unserer sichtlich überraschten Mitspielerin vor dem Anpfiff ein customized Trikot, bestehend aus zwei Hälften der beiden Mannschaften, eine tolle Fotocollage, Blumen, einen Pokal sowie eine Falsche Sekt. Aber auch die Spielführerbinde, damit sie ihre Sportfreunde im letzten Match anführen konnte. Sehr ergriffen und zu Tränen gerührt versuchte sie dann ihre Frau zu stehen und führte die freundschaftliche Begrüßung durch. Noch der dem Zeremoniell hatten wir, dank der Unterstützung und der Drohne unseres Webmasters Daniel Rückert eine tolle Showeinlage arrangiert. Beide Mannschaften hatten sich zu lebenden Buchstaben auf den Kunstrasen gelegt und ein tolles „SF I vs. FC S“ aufgeboten.
Dann stießen wir an und übernahmen gegen die älteren Gegner schnell das Regiment. Wir berannten den Schlussmann der Selmer im Minutentakt und versuchten immer wieder unsere Dani im Sturmzentrum einzusetzen. Leider klappte es trotz bester Chancen zunächst nicht. Schiedsrichter Stefan Birnbaum hätte nach einem Zweikampf sogar auf Strafstoß für Ickern entscheiden können, doch nach seiner Aussage fiel Dani zu leicht zu Boden.
Dann rappelte es zum ersten Mal im gegnerischen Kasten und Daniela Schmitt sicherte sich mit dem Zuckerzuspiel auf Benjamin Ottberg einen Assist. Sie legte den Ball vor dem Kasten quer und Benjamin Ottberg schloss zum 1:0 ab und bedankte sich anständig. Wir ließen erste Wechsel folgen und kaum auf dem Feld angekommen, netzte Gastspieler Justin Reschkowski in seinem ersten Einsatz für uns zum 2:0. Er nahm den Ball im Halbfeld mit und schloss aus etwa 20 Metern unhaltbar ins lange Eck ab.
Die große Stunde von Daniela Schmitt schlug dann, nachdem Alexander Scheidle hinten zwar getunnelt worden war, den Anschlusstreffer aber dennoch verhindern konnte. Benjamin Ottberg tanzte sich beim anschließenden Gegenstoß durch den Strafraum der Schatullen und wartete und wartete und wartete auf Daniela Schmitt. Er musste gleich mehrere Spieler aussteigen lassen und als die Sonne fast untergegangen war, stand Daniela Schmitt anspielbereit im Fünfer und versenkte den Pass von Benjamin Ottberg zum 3:0 Zwischenstand und somit zum dritten Treffer in ihrer Sportfreunde Karriere. Der Jubel kannte keine Grenzen! Wir wechselten weiter munter durch und nach guten, nein sehr guten 35 Minuten ging unsere Dani zum allerletzten Mal für die Sportfreunde vom Feld. Patrick Klanthe übernahm die Spielführerbinde und nur wenige Augenblicke später startete Benjamin Ottberg erneut durch und traf unter Zuhilfenahme des Innenpfostens zum 4:0 für die Sportfreunde. Wir hatten heute in Tomai Pelle eigentlich nur einen echten Abwehrspieler dabei, doch Neuling Max Hyzyk sowie die Gäste Lars Schwarz und Lukas Sabra lieferten eine sehr gute Defensivpartie ab. In der Zentrale wechselten sich Marc Schünemann und Mirko Schmitt auf der Doppelsechs ab, die Außen besetzten Patrick Klanthe und nicht wirklich zufrieden Kevin Zastrow.
Noch vor dem Pausentee flankte Max Hyzyk das Leder von links in den gegnerischen Fünfer und Mirko Schmitt nickte die Maßflanke per Kopf zum 5:0 ins Netz. Alexander Scheidle musste kaum noch eingreifen, da Tomai Pelle gleich zwei Mal per Grätsche retten konnte. Leider konnten wir aus unseren Eckbällen heute noch kein Kapital schlagen.
In der Pause wurde wild durchgemischt und Daniela Schmitt lief für ihr ehemaliges Team auf. Tomai Pelle bezog den Posten des Schlussmannes und Alexander Scheidle nahm im Feldspielerdress auf der Bank Platz. Patrick Klanthe war kurz vor dem Seitenwechsel runter gegangen, in der Pause folgten Marc Schünemann und Benjamin Ottberg. Wir kamen grandios aus der Pause und markierten keine 30 Sekunden später, nun unter der Leitung eines Selmers, zum 6:0. Cedric Nelson war über die rechte Seite durchgestartet und fand in der Zentrale Kevin Zastrow, der sich das 6:0 nicht mehr nehmen ließ. Plötzlich tauchte Daniela Schmitt allein vor Tomai Pelle auf, scheiterte aber leider kläglich. In der Folge rettete der nachgereiste Abwehrspieler Niklas Wesberg gleich zwei Mal per Grätsche am eigenen Fünfer. Als Stefan Birnbaum von der Mittellinie aus gestartet war, hätte er netzen müssen. Hätte, doch er fand im Schlussmann seinen Meister und konnte nur einen Eckball rausholen. Unser Eckball verpuffte, aber der Eckball auf der Gegenseite schlug im Kasten ein. Die Schatullen führten flach und kurz aus, der Angreifer drehte sich im Strafraum um die eigene Achse und hielt drauf. Tomai Pelle tauchte im kurzen Eck ab, leistete sich aber einen Bock und ließ die Murmel zum 6:1 Anschluss durchrutschen. Doch wir stellten den alten Abstand schnell wieder her. Mirko Schmitt lieferte die Vorarbeit und Kevin Zastrow eilte allein auf den Keeper zu und markierte das 7:1. Als Benjamin Ottberg dann einen Seitfallzieher ansetzte, raunte es über das gesamte Spielfeld, leider flog der Kunstschuss am Ziel vorbei. Unser Feldspieler zwischen den Pfosten verhinderte dann zunächst das 7:2, doch Minuten später schlug der Ball dann doch ein. Es war Daniela Dani Schmitt, die auch für ihre ehemaligen Farben vollstrecken konnte. Sie nahm das Zuspiel ihres Mitspielers an und vollendete zentral zum 7:2, einfach eine geile und schöne Geschichte. Vorher hatten wir viel Glück, als ein Gegenspieler aus kürzester Distanz nur den Querbalken traf.
Stefan Birnbaum schien heute einen eigenen Treffer verweigern zu wollen, denn er traf selbst aus besten Positionen nicht oder nur Aluminium. Doch das Geschenk von Benjamin Ottberg konnte er dann nicht mehr vergeigen. Benjamin Ottberg hätte mindesten zwei Mal selber einschieben können, passte dann aber auf Stefan Birnbaum, der dann das 8:2 markieren konnte. Das superfaire Spiel bog auf die Zielgerade ein und plötzlich hatte Stefan Birnbaum seinen Torriecher wiedergefunden. Er traf mit seinem zweiten Tor zum 9:2 und verarbeitete dabei die gute Vorleistung von Daniel Babic und Benjamin Ottberg. Den kistenträchtigen zehnten Treffer erzielte Lars Schwarz in seiner ersten Partie für die Ickerner. Benjamin Ottberg zirkelte einen Eckball auf den langen Pfosten und Lars Schwarz stand sträflich frei und drückte die Kugel zum 10:2 in die Maschen.
In Hälfte eins einen Assist und einen eigenen Treffer erzielt, in Hälfte zwei nur einen eigenen Treffer? Ne so geht es ja nicht, daher legte Daniela Dani Schmitt ihrem Mitspieler das 10:3 auf, der dann ins Eck vollstrecken konnte. Der Schlusspunkt gehörte dann den Sportfreunden. Kevin Trappiel passte zu Stefan Birnbaum, der dann weiter auf Alexander Scheidle leitete. Kaum ein paar Minuten auf dem Spielfeld, rannte Alexander Scheidle auf den Kasten zu und brachte den Ball zum 11:1 Endstand im Netz unter. Den Treffer feierte der Schütze mit unserem Grillmeister in einer einstudierten und hässlichen „Bauch an Bauch“ Choreografie. Kevin Trappiel hätte noch einen drauflegen können, doch der Ball versprang ihm und er traf nur die Kronjuwelen des gegnerischen Torwarts. Dann waren die letzten 90 Minuten von Daniela Dani Schmitt um und beide Mannschaften labten sich an fünf Kisten Bier und sechzig Bratwürsten im Brötchen. Für die Kids gab es sogar noch leckeres Eis und für die Autofahrer Malzbier sowie Softdrinks.
Vielen vielen Dank an alle edlen Spender, darunter die Schmitts, Max, Stefan, Martin in Abwesenheit sowie Alexander. Danke auch an unseren Grillmeister Philipp Kozub, die gegnerische Mannschaft, unseren Webmaster Daniel und allen Spielern und Zuschauern, die diesen Samstag zu einem wunderschönen Event gemacht haben.
Ich bin als Spielführer heute mächtig stolz auf die SPORTFREUNDE ICKERN! Wenn wir was rocken, dann rocken wir richtig. Ein sehr schöner Samstag mit Freudentränen, feuchten Kehlen und vollgestopften Bäuchen.

Joykicks : Sportfreunde Ickern = 4:7 (1:4)

Die Serie hält weiter an! Vier Siege in Folge können kein Zufall sein. Somit verloren wir nur das Jahresauftaktspiel, danach ließen wir den Gegnern keine Chance. Bei bestem Fußballwetter traten wir gegen die Gastgeber Joykicks an. Wir konnten einen vierzehnköpfigen Kader aufbieten, die Hausherren einen zwölfköpfigen. Darunter mit Michele auch ein alter Bekannter, hatte er uns in der Vergangenheit oft nahezu im Alleingang geschlagen.
Vor dem Anpfiff überraschte das gesamte Team den verletzten Spielführer Patrick Klanthe mit einer singenden Glückwunschkarte und einem Korb mit Leckereien zu seinem 40. Geburtstag! Jungs vielen Dank noch einmal, für die gelungene Überraschung.
Dann ging es raus auf den Rasen und die Aufstellung stand. Auf die Bank setzten wir Gast Marcel Mark, Alexander Scheidle und „Nochgast“ Marco Breyer. Alexander Scheidle verdiente sich ein klitzekleines Taschengeld und pfiff die erste Spielhälfte. DANKE ALEX!
Tomai Pelle führte die Sportfreunde als Spielführer an und nahm sogleich die Begrüßung vor. Wir hatten zunächst mehr vom Spiel, was natürlich auch am geringeren Altersdurchschnitt lag. Unseren ersten Schuss gab Kevin Zastrow ab, verfehlte den Kasten allerdings. Ein zu kurzer Abschlag des heimischen Keepers landete bei uns, doch wir nahmen das Geschenk nicht an und Robin Schrimpf schoss vorbei, anstatt Kevin Zastrow einzubinden. Michele im Dress der Hausherren ließ früh seine alte Ballsicherheit und Schnelligkeit aufblitzen, wurde von uns aber oft auch neutralisiert. Bei einer guten Flanke von Pascal Fritz entschied Referee Alexander Scheidle auf Abseits und bremste Kevin Zastrow mit seinem Pfiff aus. Max Hyzyk versuchte es dann mit einem Solo, schoss den Ball aber leider über den Kasten. Im nachfolgenden Gegenzug standen wir in der Zentrale zu offen, spekulierten auf Abseits und kassierten das 1:0. Alexis Pouroutidis im Kasten war gegen die beiden Angreifer machtlos und nach dem Spiel gestand unser Schiri seinen Fehler auch ein, es war tatsächlich Abseits gewesen. Egal Mund abputzen und weiter, es waren ja erst 14 Minuten gespielt. Nach 16 Spielminuten musste Kevin Zastrow seinem Knie eine Pause gönnen und wurde von Marco Breyer ersetzt. Auch die Hausherren wechselten erstmalig. Vorn holte Abwehrspieler Tomai Pelle dann einen Eckstoß für seine Farbe raus. Benjamin Ottberg schlug den Eckball herein, doch Pascal Fritz hämmerte den Ball aus dem Hinterhalt drüber. Einen Freistoß zirkelte Robin Schrimpf dann in die Gefahrenzone, doch in der Mitte wurden unsere Schüsse gleich drei Mal geblockt, auch der von Max Hyzyk. In der 25. Minute konnten wir dann ausgleichen. Robin Schrimpf setzte ein Solo an, tankte sich durch die Mitte bis zum Strafraum durch und blieb erst kurz vorher am Gegenspieler hängen. Da der Abpraller aber genau vor scheinen Füßen landete, konnte er das Leder mit voller Wucht zum 1:1 ins lange Eck nageln. Kurz darauf standen wir hinten wieder zu weit von den Gegenspielern weg, doch Tomai Pelle konnte dem Angreifer den Ball stark ablaufen. Nach einer guten Kombination zwischen Robin Schrimpf, Tobias Richardt und Benjamin Ottberg schoss Letzterer den Ball leider am Tor vorbei. Pascal Fritz durfte dann eine gelbe Karte wegen Meckerns verbuchen. Bei den meisten Gegenangriffen standen die gegnerischen Angreifer 3-4 Meter im Abseits. Die Defensive um Tomai Pelle, Mike Pelle, Pascal Fritz und Gast Sascha Parolin stand jetzt sehr sattelfest. Eine Flanke von Tomai Pelle nahm Max Hyzyk volley, traf sein Ziel aber leider nicht. Einen Konter der Joykicks machte Alexis Pouroutidis zunichte, in dem er aus dem Strafraum geeilt war und klären konnte. In der 35. Minute sandte Sascha Parolin einen Zuckerpass ab und fand Robin Schrimpf, der den Ball ungestört runternehmen und nach einer Körpertäuschung am Schlussmann zum 1:2 ins Tor schießen konnte. Als der Schlussmann kurz darauf wieder unkoordiniert aus dem Kasten geeilt war, war das 1:3 möglich, doch Benjamin Ottberg konnte das Zuspiel von Robin Schrimpf nicht ausnutzen. Doch in der 38. Minute fiel das 1:3. Pascal Fritz sicherte sich mit seiner Flanke über 50 Meter den Assist und Benjamin Ottberg nahm den Ball erst runter und verlud den Schlussmann dann mit seinem Treffer ins kurze Eck. Nur 120 Sekunden später fast das 1:4, doch das Zuspiel von Robin Schrimpf nach einem Abwehrfehler verpasste Benjamin Ottberg denkbar knapp. Tobias Richardt schlug den Ball in den Sechszehner, Robin Schrimpf stieg hoch aber köpfte nicht genau genug. Auch Max Hyzyk scheiterte wenig später am Schlussmann. Den Kopfballversuch von Benjamin Ottberg konnte der Keeper noch zur Ecke über die Latte wischen. Max Hyzyk zog den Eckball an den kurzen Pfosten und Marc Schünemann durfte vollkommen ungedeckt hochsteigen und per Kopf zur 1:4 Pausenführung einnicken. In der Pause fingen die gegnerischen Diskussionen um den Schiri wieder an, doch schlussendlich griff Jost Ziegner wieder selbst zur Pfeife. Wir nahmen Benjamin Ottberg und Tobias Richardt runter und brachten Marcel Mark und Kevin Zastrow ins Spiel. Die erste Torchance gehörte den Gegnern, doch Alexis Pouroutidis konnte parieren. Unseren ersten Eckball in Durchgang zwei schlug Kevin Zastrow hinein und Robin Schrimpf köpfte drüber. Es entwickelte sich nun eine ausgeglichenere Partie, was wohl auch an der taktischen Umstellung der Heimelf lag. Nach zehn Minuten verkürzten die Kicks auf 2:4 und profitierten dabei von der aufgerückten Ickerner Abwehr. Tomai Pelle grätschte noch dazwischen, doch der Angreifer ließ sich die Gelegenheit nicht mehr streitig machen. Alexis Pouroutidis eilte dem Angreifer entgegen und wurde sehenswert überlupft. Als Tomai Pelle dann erneut stark im eigenen Sechszehner grätschte und den Ball traf, entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß. Doch da die Gegner absolutes Fair Play an den Tag legten, wurde der Pfiff zurückgenommen. In der 61. Minute grätschte unser starker Abwehrspieler Sascha Parolin den Ball am eigenen Strafraum ab und leitete direkt den Gegenangriff ein. Robin Schrimpf, Benjamin Ottberg und Sascha Parolin ließen eine starke Kombination folgen,die Sascha Parolin schlussendlich mit seinem Schuss ins Eck zum 2:5 nutzen konnte. Nach einem Foul an Robin Schrimpf schlug Mike Pelle den Ball herein und Marco Breyer verfehlte den Torwinkel äußerst knapp. Leider gaben wir den Ball kurz darauf vorn verloren und ließen uns mit einem Konter über unsere linke Seite aushebeln. Tomai Pelle musste allein verteidigen und noch scheiterte der Angreifer an Alexis Pouroutidis, doch den Abpraller brachte sein Mitspieler zum 3:5 im Kasten unter. Wir konnten uns einfach nicht mehr absetzen. Kevin Zastrow ging wieder vom Feld und Benjamin Ottberg kam zurück ins Spiel. Dann musste auch Marcel Mark durchschnaufen und wir wechselten mit Alexander Scheidle unseren letzten frischen Spieler ein. Noch waren 20 Minuten zu spielen und Pascal Fritz nahm aus der Halbdistanz Maß, schoss leider drüber. Alexander Scheidle und Max Hyzyk kombinierten dann im Strafraum, konnten aber nur einen weiteren Eckball erzwingen. Was heißt nur Mike Pelle trat an und ignorierte die Rufe seines Bruders Tomai Pelle, kurz zu spielen. Er hob die Ecke in den Strafraum und Robin Schrimpf konnte mit dem Kopf und seinem dritten Tor auf 3:6 erhöhen. Eine gute Aktion der Gegner flog am Kasten vorbei. Der Stürmer hatte es nach einer Maßflanke per Seitfallzieher versucht. Fünf Minuten vor Spielende versuchte sich Benjamin Ottberg durch die Mitte, aber auch ohne Erfolg. Hinten rettete uns Alexis Pouroutidis den Hintern, doch leider schlug der Folgeangriff zum 4:6 im Ickerner Kasten ein. Nur Minuten vor dem Abpfiff zog Marcel Mark ab, traf aber nur das Außennetz. Den Schlusspunkt setzten Mike Pelle und Robin Schrimpf mit einer exakten Kopie. Wieder ignorierte Mike Pelle die Zuspielbitte seines Bruders und wieder fand er in der Mitte den Kopf von Robin Schrimpf, der mit dem 4:7 gleichsam seinen vierten Treffer bejubeln durfte. Kurz darauf war die Partie durch und wir labten uns nach lautstarkem Dank an der Geburtstagskiste von Marc Schünemann. In der Kabine stimmte Tomai Pelle dann die Geburtstagskiste seines Bruders Mike Pelle an, die wir morgen dann restentleeren werden. Sorry sagt Patrick Klanthe hier noch einmal für die ungeplante Wurstwasserattacke auf Sascha Parolin, schuldige Sascha, wollte wirklich nicht Dich taufen!!!
Allen Spendern und Spielern vielen Dank und bitte morgen mit bester Laune und den versprochenen Getränken zur Planwagenfahrt einfinden. Wir wollen mal wieder die Kuh fliegen lassen. Nein Muh-tin nicht Dich!

P. S. Herzlichen Glückwunsch FC Bayern München zur vorzeitigen Titelverteidigung!

Fußballfreunde Oberaden 2003 : Sportfreunde Ickern = 1:5 (0:1)

Wenn unsere Freunde aus Oberaden einladen, dann lassen wir uns nicht lange bitten. Von uns aus könnten gern auch deutlich mehr als die zwei obligatorischen Spiele pro Kalenderjahr stattfinden. Da unser Schreiberling gestern nicht live dabei sein konnte, basiert der Spielbericht zum Auswärtssieg auf dem sehr ausführlichen WhatsApp Liveticker von Alexander Scheidle, nochmal vielen Dank dafür! Insgesamt reisten 12 Sportfreunde unterstützt von vier Gastspielern über die A2 an. Vier Gastspieler? Naja eigentlich sogar sechs, aber Alexis Pouroutidis und Marco Breyer wollen sich nach reiflicher Testphase nun endlich komplett den Sportfreunden anschließen! Wir sagen sehr gern und natürlich herzlich willkommen. Der einzige Skandal des Tages bereits vor dem Spiel. Pascal Fritz hatte eine Flasche aus der Einstandskiste entleert, obwohl diese noch gar nicht angesungen worden war! Nun aber zum Spielgeschehen. Auf der Bank nahmen zunächst Kevin Trappiel, Niklas Wesberg, Alexander Scheidle sowie zwei Gäste Platz. Die Spielleitung übernahm traditionell ein Referee der Oberadener. Und traditionell hatte er mit der Leitung keine Probleme, da beide Teams eine lange Freundschaft verbindet und es nur aus Versehen zu seltenen Fouls in den Begegnungen kommt. Den Anstoß vollzog die Heimelf in den weißen Jerseys von rechts nach links spielend. Bereits in den Anfangsminuten kassierten wir fast den schnellen Gegentreffer, doch unser Schlussmann Alexis Pouroutidis hielt stark und uns das 0:0 fest. Wir liefen zwar mehr als die Heimelf, diese präsentierte sich dafür aber sehr ball- und kombinationssicher. Dann setzten wir Sturmspitze Benjamin Ottberg mit einem langen Ball in Szene. Benjamin Ottberg eilte auf den Schlussmann zu, doch der Keeper entschied das erste Duell für sich. Kurz darauf flankte Philipp Kozub einen Ball auf den zweiten Pfosten doch Benjamin Ottberg verpasste um eine Fußlänge. Wir drückten und erspielten uns den ersten Eckball, doch die Hausherren konnten klären. Die zweite Ecke landete dann bei Philipp Kozub, der den Ball von der Strafraumgrenze aus neben das Gehäuse setzte. Wieder leitete Philipp Kozub einen Angriff ein und sein Zuspiel nagelte Robin Schrimpf drauf, doch der Keeper konnte retten. Eine erneute Ecke von Philipp Kozub fand leider keinen Ickerner im Strafraum, schade. Doch dann klingelte es im Kasten, 0:1 für Ickern! Dachten alle, doch der Referee entschied folgerichtig auf Abseits, also weiterhin 0:0. In dieser Szene hätte Robin Schrimpf besser selbst netzten sollen, doch er passte zu Benjamin Ottberg, der dann im Abseits stehend einschoss. Wir drängten weiter auf den Führungstreffer, doch Max Hyzyk traf leider auch nur den Pfosten. Als die Oberadener dann einen Konter fuhren, rutschte Gast Marcel Mark aus und Alexis Pouroutidis rettete uns die Haut mit einer Glanzparade. Kurzzeitig musste Niklas Wesberg den Liveticker übernehmen, weil Alexander Scheidle für Marcel Mark eingewechselt wurde. Nahezu zeitgleich nagelte Robin Schrimpf das Leder aus etwa 20 Metern zum 0:1 für seine Farben ins gegnerische Tor. Er profierte von einem zu kurzen Abschlag des Schlussmannes auf den Abwehrspieler, den er dann trocken zum 0:1 ins linke Eck schieben konnte. Dann der beschriebene Wechsel und nur 60 Sekunden später ging Alexander Scheidle wieder runter, doch zu starke Rückenschmerzen, und ließ Kevin Trappiel ins Spiel einsteigen. Also Alexander tickerte weiter und berichtete kurz darauf von Pausenpfiff. Philipp Kozub blieb dann zunächst für Niklas Wesberg unten und hockte sich an die Seitenlinie. Kevin Trappiel tankte sich in der Folge durch, verpasste aber das Abspiel und vergab dadurch das mögliche 0:2. Kevin Zastrow zirkelte dann einen Eckball in den Sechzehner und Pascal Fritz sah beim Kopfballversuch etwas unbeholfen aus. Doch auf Benjamin Ottberg war mal wieder verlass, denn er erzielte nach Vorarbeit von Kevin Trappiel das 0:2. Kevin Trappiel hielt drauf, der Keeper wehrte das Geschoss ab und Benjamin Ottberg stand goldrichtig und nagelte die Kugel zum 0:2 in die Maschen. Etwas Pech hatte Niklas Wesberg, dessen Schuss von einem Abwehrspieler leider geblockt wurde. Der Nachschuss landete dann knapp neben dem Kasten. Eine Sportfreunde Ecke köpfte Pascal Fritz aufs Tor, doch der Torwart fing den Versuch ab. Eine dicke Chance für die Oberadener konnten wir noch vereiteln, doch kurz darauf war auch Alexis Pouroutidis geschlagen und die FFO-ler verkürzten verdient auf 1:2. Kevin Zastrow wurde durch einen unserer Gastspieler ersetzt und gönnte sich eine kurze Verschnaufpause. Dann fiel auch schon das 1:3! Niklas Wesberg steuerte den Assist bei und Robin Schrimpf traf bereits zum zweiten Mal am heutigen Samstag. Dass es nicht schnell zum 2:3 kam verdanken wir Alexis Pouroutidis, der eine eins-zu-eins Situation für sich entscheiden konnte. Kevin Zastrow lebte den Fair Play Gedanken dann vor und streifte sich ein Oberadener Shirt über, da die Gäste einen ausscheidenden Spieler nicht mehr ersetzen konnten. Bei uns machte Spielführer Martin Rügner dann für unseren letzten Gastspieler Platz, da sich sonst kein Freiwilliger fand. Ein Gastspieler, nämlich Cedric Nelson war es dann auch, der in seinem ersten Spiel für die Sportfreunde auch gleich netzen konnte. Er nahm die Vorarbeit von Kevin Trappiel dankend an und schloss den Angriff erfolgreich ab. Einen weiteren Torwartfehler ließ sich Robin Schrimpf schmecken, indem er den Treffer zum 1:5 Endstand markierte. Sein dritter Tagestreffer, den er nach Spielschluss mit einer entsprechenden Pose zelebrierte. Schlussmann Alexis Pouroutidis war der Garant dafür, dass die kämpfenden Oberadener und auch Kevin Zastrow im gegnerischen Dress nicht zum zweiten Tor kamen. Das ruhige und sehr faire Spiel bog auf die Zielgerade ein und wir wechselten noch einige Male durch. Benjamin Ottberg vergab die letzte Großchance. Nach einer Flanke von Kevin Trappiel setzte er das Leder aus acht Metern über das Tor. Auch Max Hyzyk blieb das Pech am Schuh kleben, als er kurz vor dem Abpfiff nur die Latte traf. In den Schlusspfiff hinein entschied der gegnerische Schlussmann das letzte Duell gegen Benjamin Ottberg für sich. Stark spielte Debütant Sascha Parolin auf, den unser Schlussmann mitgebracht hatte. Wie immer souverän gekickt hat wieder einmal unser Bochumer Marco Breyer, den wir dann demnächst als vollwertiges Mitglied neben Alexis Pouroutidis aufnehmen werden. Vielen Dank allen Aushilfen, den Gastgebern und selbstverständlich dem edlen Spender Max Hyzyk, der die dann angesungene Kiste in die Runde warf. Herzlich willkommen Max! Am Ende war es der dritte Sieg in Folge und das dritte Spiel mit exakt einem Gegentor, darauf lässt sich aufbauen! Am kommenden Wochenende dann gleich zwei Highlights, denn erst kicken wir Samstag gegen die Joykicks, dann starten wir am Sonntag unsere Planwagenfahrt mit einem ausgiebigen Umtrunk.

Sportfreunde Ickern : FC Buercelona = 2:1 (1:0)

Genau zwei Monate nach dem ersten Aufeinandertreffen, fand heute das Rückspiel gegen die Jungs und das Mädel vom FC Buercelona statt. Das Hinspiel absolvierten die Teams bei nasskaltem Regen auf matschiger Asche. Heute war es ein supersonniger Frühlingstag und der Merklinder Kunstrasenteppich wunderbar bespielbar. Beide Mannschaften konnten auf eine breite Personaldecke zurückgreifen und Sven Striemann vom Gast hatte auch noch einen HFG-Schiedsrichter mitgebracht. Danke dafür an beide! Die violetten Recklinghäuser gewannen die Seitenwahl und wir stießen an. Auf der Bank fanden sich zunächst Björn Scheller, Niklas Wesberg, Christopher Klaas und später die Nachrücker Benjamin Ottberg und Debütant Marco Nimmer wieder. Leider fehlten uns heute einige unserer schnellen Edeltechniker und auch einige Abwehrstützen, dafür konnten wir endlich mal wieder auf viele Alterfahrene Sportfreunde bauen. Unseren Kasten hütete einmal mehr Alexis Pouroutidis. Nach dem Anstoß lief es zunächst ganz gut für uns und wir setzen früh erste Akzente. Aber durch überhastete und ungenaue Zuspiele machten wir die Gegner stark und gaben nach und nach die Spielanteile aus der Hand. Patrick Klanthe wurde in der 12. Minute auf der rechten Außenbahn freigespielt, hatte viel Zeit und sah, dass Gast Max Hyzyk in den Strafraum hineinlief. Er setze eine Maßflanke an den Sechzehner und Max Hyzyk schnappte sich mit seiner Kopfballverlängerung auf Philipp Kozub seinen ersten Assist. Die Kopfballvorlage ließ Philipp Kozub nicht mehr streitig machen und aus dem gegnerischen Fünfer heraus markierte er die 1:0 Führung für uns. Leider ließen wir danach durch Kevin Trappiel und Philipp Kozub weitere Chancen liegen. Auch Mirko Schmitt, der wieder unermüdlich als hängende Spitze ackerte, hatte keinen Treffer im Köcher. Hinten rettete Alexis Pouroutidis mehrfach den Hintern und wehrte auch stramme Geschosse zu diversen Eckbällen ab. Der Referee hatte mit der superfairen Partie gar keine Mühe. Unseren einzigen Eckball führten wir kurz aus, ohne Kapital zu schlagen. Buercelona kam über die 90 Minuten auf mindestens 15 Eckbälle, doch wir konnten jeden einzelnen verteidigen. Mal mit Glück und mal mit Geschick. Kevin Trappiel ging vom Feld und Benjamin Ottberg rückte nach. Später ersetzte Niklas Wesberg dann Philipp Kozub. Auf links agierten Marc Schünemann und Max Hyzyk, auf rechts wechselten sich Marco Breyer und Patrick Klanthe ab. Die Innenverteidigung stellten Routinier Martin Rügner und Gast Marcel Nölke. Beide ließen kaum etwas anbrennen und gewannen die Mehrzahl der Zweikämpfe. Leider schraubten wir die Fehlpassquote im Kollektiv immer weiter nach oben und das 1:0 war langsam sehr schmeichelhaft. Die Gäste hätten den Ausgleich nunmehr deutlich verdient gehabt, doch unser Schlussmann hatte entschieden etwas dagegen. Bis zum Pausentee gaben wir das Spielgeschehen nun komplett ab und retteten die schmale Führung in die Halbzeit. Die Mineralwasserflaschen sorgten dafür, dass die Flüssigkeitsverluste kompensiert werden konnten und durch drei frische Spieler wollten wir uns die Spielleitung zurückholen. Christopher Klaas, Björn Scheller und zum ersten Mal Marco Nimmer ersetzten Max Hyzyk, Marc Schünemann und Pascal Fritz. Leider hielten wir nur kurz das Tempo hoch und vor allem Marco Breyer und Christopher Klaas versuchten es über den rechten Flügel. Leider gaben wir den Ball in der gegnerischen Hälfte verloren und liefen in einen lupenreinen Konter. Der Angreifer ließ sich auch von Martin Rügner und Marcel Nölke nicht mehr beirren und überwand Alexis Pouroutidis mit einem Schuss in den Winkel zum 1:1 Ausgleich, der mehr als verdient war. Hätten wir in Durchgang eins die dicken Chancen von Kevin Trappiel genutzt, wäre es jetzt nur ein Anschlusstreffer und nicht der Ausgleich gewesen. Aber durch die dankbare Mithilfe und ein dickes Geschenk der Gäste trafen wir nur wenige Minuten später zur erneuten Führung. Christopher Klaas hatte sich wieder einmal auf rechts bewiesen und eine Flanke in den Sechszehner geschlagen. Zwar konnte der Keeper die Flanke sichern, doch durch einen dicken Lapsus kam Benjamin Ottberg doch noch einmal an den Ball und netzte dieses Geschenk zum 2:1 ins lange Eck. Wir lagen wieder vorn und wussten in der Folge nicht warum. Die Gegenspieler ließen beste Chancen liegen und setzten vielversprechende Angriffe über den Kasten oder neben das Tor. Auch die vielen Standards fanden zum Glück nie den Weg ins Ziel. Björn Scheller musste ganz schön durchschnaufen, gewann aber viele Kopfballduelle und klärte mehrfach in höchster Not. Dann musste Mirko Schmitt passen und wir alle hoffen, dass es nicht wieder im Knie knack gemacht hat! Er wurde von Max Hyzyk ersetzt. Kurz darauf ging auch Patrick Klanthe vom Feld, der vor den Wechseln noch einmal mundgerecht auf Mirko Schmitt geflankt hatte. Leider setzte Mirko Schmitt die Chance vor seiner Verletzung volley über den Kasten. Dann wurde es hinten kurios! Martin Rügner musste einen Ball klären, bracht aber nur eine Bogenlampe aufs eigene Tor. Alexis Pouroutidis musste sich ganz lang strecken und lenkte das „Friendly Fire“ noch unter die Latte und nur, weil Niklas Wesberg schnell und hellwach war, konnte er das Leder vor der Torlinie wegschlagen. Debütant Marco Nimmer fügte sich auf der linken Abwehrseite gut ein und agierte später auch im linken Mittelfeld ordentlich. Leider missglückten auch ihm einige Pässe. Kevin Trappiel war dann gleich zwei Mal allein durch, einmal legte er sich die Kugel zu weit vor, ein weiteres Mal brachte er sich selbst zu Fall und vergab diesen Hochkaräter. So blieb es spannend bis zur letzten Minuten. Björn Scheller hielt leider keine komplette Halbzeit durch und musste nach einer unsanften Landung mit Rücken- und Knieproblemen aufgeben. Wir brachten alle Akteure aus Durchgang eins noch einmal zurück ins Spiel und dosierten unsere Kräfte sinnvoll. Die Gäste um Sven Striemann hätten ein Remis wirklich verdient gehabt, aber unser neuer Championsleague Ball flog zum Glück nicht mehr ins Netz und wir siegten mit dem Glück des Tüchtigen am Ende 2:1! Nach dem Spiel wurden wir von den Gästen eigentlich zum gemeinsamen Bierchen eingeladen, doch da unsere Spieler zu schnell an Benjamin Ottbergs Geburtstagskiste hingen, war es dafür zu spät. Wir besangen die Bierspende und auch die Buerceloneraner stimmten ihre Schachteln ordentlich an. Mit etwas Glück erhalten wir einige Schnappschüsse aus der Kamera der Gästefotografin und auf jeden Fall erhalten wir Verstärkung, denn Max Hyzyk wird sich uns als Neuzugang anschließen. HERZLICH WILLKOMMEN MAX und danke an Benjamin Ottberg für die Bier- und Pfandspende. Danke auch an Mirko Schmitt für die Wasserversorgung sowie an unsere Aushilfskräfte und Chauffeure. Schön war es auch, endlich mal wieder einige Spielerfrauen und Spielerkinder dabei gehabt zu haben. So machen die Sportfreunde richtig Spaß und mit so fairen Gästen kann man auf und neben dem Platz Gas geben!

Joykicks : Sportfreunde Ickern = 1:4 (1:1)

Endlich, endlich, endlich rollte der Ball wieder!!! Erst unter der Woche terminiert, fand heute im Merklinder Dauerregen das erst zweite Spiel 2017 statt. Wir konnten auf 26 fitte Beine bauen, die Hausherren auf deren 24. In der Kabine wurde kurz über das BuLi-Derby gesprochen und entschieden, dass bereits terminierte eigene Spiel deswegen abzusetzen. Schade aber nicht zu ändern. Auch die Planwagenfahrt am 30. April wurde noch einmal in Erinnerung gerufen, wir sind mal gespannt!
Zum Spiel: Spielführer Patrick Klanthe gab nach gut 1,5 Jahren sein Startelfcomeback und ebenso wie bei ihm hielt auch das Knie von Mirko Schmitt, der im Sturm auflief. Im Kasten durften wir endlich mal wieder auf die Dienste von Alexis Pouroutidis bauen. Auf der Bank fand sich, freiwillig, Gast Patrick Fritz wieder, später setzte sich Nachrücker Benjamin Ottberg bis zum Seitenwechsel dazu. Nach lautstarker Begrüßung stießen wir unter der Leitung von Jost Ziegner von den Joykicks an. Schnell erspielten wir uns die ersten Torraumszenen, vor allem über die pfeilschnellen Robin Schrimpf und Kevin Zastrow. Wir hatten heute wieder einmal mehr offensive als defensive Spieler auf dem Platz und mussten Tomai Pelle und André Krüger somit Pascal Fritz und Gast Max Hyzyk auf die Außenbahnen stellen. Es entwickelte sich ein munteres, schnelles und faires Match mit etwas mehr Übergewicht für uns. Die Joykicks wurden immer dann gefährlich, wenn der Ball lang in die Tiefe gespielt wurde. Einige Male musste Alexis Pouroutidis aus dem Kasten eilen und den Ball aus der Gefahrenzone schlagen oder selbigen unter sich begraben. Dann schlug der Ball zum ersten Mal in den gegnerischen Maschen ein. Der gegnerische Schlussmann hatte einen zu kurzen Abschlag genau auf Kevin Zastrow geschlagen, der mit dem ersten Schussversuch noch am Abwehrspieler scheiterte. Doch da der Ball genau zu ihm zurückprallte, konnte er im zweiten Versuch für Mirko Schmitt auflegen, der nach Knieverletzung unhaltbar zum 0:1 einnetzte. Im Zentrum kämpfte Niklas Wesberg unermüdlich und eroberte viele Bälle. Leider vertändelte er durch seine zu nervöse Spielweise auch ebenso genauso viele. Auf der linken Seite startete Gast Marco Breyer ebenso oft durch, wie auf rechts Patrick Klanthe und Max Hyzyk. Obwohl wir mehr Offensivszenen aufweisen konnten, mussten wir nach einem Standard den 1:1 Ausgleich hinnehmen. Ein Eckball von links segelte in den Fünfer und unser Schlussmann rief „Torwart“. Leider wurde er beim Fangversuch leicht angerempelt und kam deswegen nicht ans Leder heran. Der Stürmer, den Max Hyzyk am langen Pfosten aus den Augen verloren hatte, schoss die Kugel ins lange. Noch vor dem Pausentee hätten wir wieder in Front gehen müssen, doch leider scheiterten Kevin Zastrow, Robin Schrimpf und Mirko Schmitt am Schlussmann oder an der vielbeinigen Abwehr. Auch hinten passierte nichts mehr, da die Abwehr einen sehr guten Tag erwischt hatte und Alexis Pouroutidis sich nicht mehr überwinden ließ. In der Pause wurde kurz durchgeatmet und wir brachten Benjamin Ottberg und Patrick Fritz für Niklas Wesberg und Mirko Schmitt ins Spiel. Letzterer „opferte“ sich, da wieder niemand den Dienst an der Pfeife übernehmen wollte. Sehr schade und danke Mirko!
Nach Wiederanstoß dauerte es keine volle Minute und die beiden frischen Spieler waren entscheidend am 1:2 beteilig. Patrick Fritz setzte einen Zuckerpass rechts raus auf Robin Schrimpf, der rannte bis zur Grundlinie durch, zog die Flanke vor den Kasten und da weder der Abwehrspieler, noch der Schlussmann an den Ball kamen, freute sich Benjamin Ottberg, der mit dem !KOPF! zum 1:2 einnetzen durfte. Was er garantiert nicht ahnte, er sicherte sich nach dem 2.000 Treffer im Jahr 2014 nun auch den Jubiläumstreffer zum 2.200 Tor der Sportfreunde vom Jahr 2000 bis heute. GLÜCKWUNSCH!
Die Vorentscheidung zum 1:3 markierte Kevin Zastrow mit seinem allerersten Treffer mit links (eigene Aussage!). Robin Schrimpf flankte das Leder von der rechten Seite wieder einmal gut in den Strafraum und leider vereitelte ein Abwehrspieler den Schussversuch von Patrick Klanthe. Der Ball wurde noch einige Male im Sechzehner hin und her geprallt, landete dann am Strafraumeck bei Kevin Zastrow, der mit seiner linken Klebe einnetze.
Kurz nach dem 1:3 hätte Benjamin Ottberg einen weiteren Treffer nachlegen können, doch er konnte das geniale Zuspiel durch die Mitte zwar am Keeper aber nicht am Pfosten vorbeisetzen. Den Pfostenpraller nahm er dann wieder mit und legte die Kugel quer, doch auch daraus erwuchs kein weiteres Tor.
Die Heimelf hielt munter dagegen und setzte immer wieder auf Konter, doch Pascal Fritz, Tomai Pelle und André Krüger ließen sich nicht überwinden, ganz starke Vorstellung heute! Leider ging es bei Patrick Fritz nicht mehr weiter und Niklas Wesberg kam zurück ins Spiel. Als nur noch 20 Minuten zu spielen waren, tauschten Mirko Schmitt und Patrick Klanthe die Rollen. Der eine übernahm die Spielführerbinde, der andere die Spielleitung an der Pfeife. Mit der Spielleitung hatten alle drei Schiedsrichter keine Probleme, man kennt sich mittlerweile ja auch schon einige Jährchen. Den Schlussakkord spielte Gast Max Hyzyk, der einen bereits verteidigten Eckball mit einem Schuss von der Strafraumgrenze ins kurze Eck nagelte, Glückwunsch zum zweiten Treffer im zweiten Spiel. Marco Breyer versuchte sich auch noch einmal als Torschütze, verfehlte den Kasten aber knapp. Kevin Zastrow packte auch noch einen satten Schuss aus, doch ausgerechnet den kratzte der Keeper aus dem Winkel. Der Sieg hätte sogar noch deutlicher ausfallen können, doch Benjamin Ottberg versuchte es selbst, anstatt seinen besser postierten Nebenmann Kevin Zastrow einzubinden. Am Ende ging der Sieg verdient an uns, weil wir mehr zusetzten konnten als die engagierte Heimelf. Noch am Spielfeldrand stimmte Kapitän Patrick Klanthe die Geburtstagskiste von André Krüger an, die wir in der Kabine dann auch FAST leer bekommen hatten. Vielen Dank auch an dieser Stelle noch einmal an alle Gastspieler sowie die Chauffeure Niklas Wesberg und Tomai Pelle sowie die beiden Ickerner Referees. In der kommenden Woche kicken wir als Hausherr abermals in Merklinde. Zu Gast ist dann der FC Buercelona aus der HFG Recklinghausen. Im Hinspiel unterlagen wir klar mit 1:6.

Stramme Jungs – 21. Rein mit die Kirsche 2017

Bestärkt durch das spielerisch gute Auftreten und dem letztendlich beachtlich guten 4. Platz aus dem Vorjahr, reisten wir in 2017 mit einer durchweg jungen Truppe an. Wir wollten den 4. Platz bestätigen oder sogar noch verbessern. Das es nachher mal wieder ganz anders kam, war nahezu ein sportlicher Offenbarungseid. Wieder loste uns die Fee der Gruppe A zu und wieder reisten nicht alle Teams an, also nur 10 statt der geplanten 12 Mannschaften rangen in der Vorrunde um Tore und Punkte. Wir maßen uns dabei mit „NBK“, dem Ausrichter „Stramme Jungs“, „BV Unna 2015“ und „Irgendeine Mannschaft“. Wie im Vorjahr über eine Spielzeit von jeweils 12 Minuten.
Leider fanden gegenüber den 12 Akteuren aus 2016 dieses Mal genau 8 Spieler zum Hallenzauber, was sich leider auch schnell in den fehlenden spielerischen Alternativen bemerkbar machte. Auch an einem gelernten Schlussmann fehlte es uns, also opferte sich Feldspieler Niklas Wesberg für den Einsatz zwischen den Pfosten.

1. Vorrundenspiel – Sportfreunde Ickern : Natural Born Kickers (NBK) = 1:7 (Tor: Robin)

Wir bestritten als Team A1 kurz nach der Anreise das Eröffnungsspiel und gerieten hier gleich gehörig unter die Räder. Pascal Fritz, Alexander Scheidle und Cedric Knauer bildeten zu Beginn die Reserve, der Rest ergab sich auf dem Feld relativ schnell. Da wir heute nur die neuen weißschwarzen Trikots eingepackt hatten und auch der Gegner in ähnlichen Trikots auflief, mussten wir in gelben Leibchen agieren. Wir stießen an, gaben den Ball leider sehr schnell verloren und Niklas Wesberg musste zur ersten Ecke abwehren. Mirko Schmitt leistete sich dann einen Bock a la „Vestergaard“, Niklas Wesberg konnte diesen aber ausbügeln. Keine 120 Sekunden später schlug der Ball zum 0:1 im Winkel ein. Wir wechselten komplett durch und nahmen Cliff Hesselbach, Patrick Fritz und Mirko Schmitt runter. Leider schenkte die neue Formation den Gegnern das 0:2, als wir uns mit einfachsten Pässen ausspielen ließen. Beim 0:3 ließen wir Niklas Wesberg allein, nachdem wir vorn einen Ball hergeschenkt hatten. Unser erster guter Spielzug wurde dann leider vor dem Abschluss geblockt. Beim 0:4 sah es bereits im ersten Spiel nach Selbstaufgabe auf, als zwei Sportfreunde nach Ballverlust einfach in der gegnerischen Hälfte stehen blieben. Den 1:4 Ehrentreffer schenkten uns die Jungs von NBK dann auch noch. Der Gegner agierte am eigenen Kasten zu behäbig und Robin Schrimpf nagelte die unfreiwillige Vorlage ins Netz. Cedric Knauer hätte dann mit dem 2:4 noch einmal Hoffnung aufkommen lassen können, doch nach starkem Solo scheiterte er am Schlussmann. Im Gegenzug obsiegten drei Angreifer gegen zwei Sportfreunde und erhöhten auf 1:5. Beim 1:6, einem Schuss von der Seitenauslinie, sah Niklas Wesberg nicht gut aus und hätte den Treffer verhindern müssen. In der Schlussminute vertändelte Alexander Scheidle den Ball im Spielaufbau und der Gegner überwand Niklas Wesberg zum 1:7 Endstand.

2. Vorrundenspiel – Sportfreunde Ickern : Stramme Jungs = 2:3 (Tore: Robin / Cedric K.)

Etwas unglücklich fanden wir die Schiedsrichteransetzung, denn es leitete ein Spieler von NBK aus der spielenden Gruppe unsere zweite Begegnung. Aber das nur als Randnotiz. Wir schickten die selbe Startelf wie zuvor ins Rennen und auch dieses Mal kamen wegen der Trikotgleichheit Leibchen zum Einsatz, die Gegenspieler mussten dieses Mal zusätzliche Textilien überstreifen. Gegen den aktuellen Gegner hatten wir letztes Jahr das kleine Finale noch mit 1:7 vergeigt, heute wollten wir es besser machen. Leider klingelte es dann doch schnell für die Gegner. Niklas Wesberg eilte zwar noch aus seinem Kasten heraus um die Fehlerkette seiner Vorderleute auszubügeln, doch der Schütze nutze den Abpraller zur 0:1 Führung. Patrick Fritz versuchte es dann aus der Distanz, doch fand den Weg ins Netz nicht. Beim zweiten Versuch fehlten dann nur noch wenige Zentimeter. Dann endlich der 1:1 Ausgleichstreffer! Robin Schrimpf und Cedric Knauer hebelten die Abwehr mit einem Doppelpass aus und Robin Schrimpf schob den Querpass dann letztendlich über die Torlinie. Hinten rettete Niklas Wesberg mit einer starken Parade aber auf Kosten einer Ecke das Remis, als Mirko Schmitt und Cliff Hesselbach bereits ausgespielt waren. Die Ecke der Jungs fingen wir ab und setzten zum Konter an. Cedric Knauer scheiterte zwar am Pfosten, doch der satte Abpraller fand den Weg vom Gegenspieler zum 2:1 ins Tor. Kurz darauf rettete unser Pfosten die enge Führung. Als nur noch vier Minuten zu spielen waren, versteiften wir uns aufs Ergebnisverwalten und kassierten folgerichtig den 2:2 Ausgleich. In der letzten Spielminute schenkten wir den einen Punkt auch noch her. Niklas Wesberg und Mirko Schmitt waren sich uneins und der Gegner sprintete zwischen die beiden und schob den freiliegenden Ball zum 2:3 Endstand ins Tor. So saudumm haben wir wirklich noch nie verloren!

3. Vorrundenspiel – Sportfreunde Ickern : Irgendein Team = 0:4 (Tore: FEHLANZEIGE)

Im vorletzten Vorrundenspiel wäre nur mit einem hohen Sieg noch so etwas wie Hoffnung auf ein Weiterkommen drin gewesen. Alexander Scheidle ging ins Tor und Niklas Wesberg auf den Platz, da er sich den Ellenbogen beim zweiten Match verletzt hatte. Wir versuchten eine alternative Startelf und standen gegen den spielerisch stärksten Gegner überraschend sattelfest. Es entwickelte sich ein ansehnliches Spiel mit offenen Visieren. Cliff Hesselbach hielt zuerst drauf, verfehlte den Kasten aber. Kurz darauf nagelte auch ein gegnerischer Angreifer einen satten Schuss knapp am Tor vorbei. Die Hälfte der Begegnung war rum, als wir dann doch mit 0:1 ins Hintertreffen gerieten. Nach einem Ballverlust gingen nicht alle den beschwerlichen Weg nach hinten und so wurden wir im drei gegen eins ausgespielt und nahmen das 0:1 hin. Beim 0:2 wurde ersichtlich, dass nun auch die Moral gebrochen war. Es lief nun gar nichts mehr zusammen. Das 0:3 kassierten wir keine 60 Sekunden später. Vorn scheiterte Cedric Knauer noch zwei Mal am Schlussmann und konnte keine Ergebniskosmetik mehr betreiben. Niklas Wesberg holte nach Zuspiel von Robin Schrimpf dann immerhin einen Eckball raus, der leider wirkungslos verpuffte. Das 0:4 kurz vor dem Abpfiff fiel abermals durch eine Überzahlsituation der Gegner, die einfach wendiger auf lauffreudiger auftraten als wir.

4. Vorrundenspiel – Sportfreunde Ickern : BV Unna 2015 = 1:7 (Tor: Robin)

In der letzten Partie kam es zum Aufeinandertreffen der Vorrundenlooser. Beide Teams standen noch ohne Punktgewinn da und leider blieb es bei uns auch gegen den schwächsten Gegner so. Wir gingen in einem desaströsen Spiel komplett unter. Kaum 60 Sekunden nach Spielbeginn schlug ein langer Ball zum 0:1 im langen Eck ein. Vorn versuchte es Niklas Wesberg nach einem Doppelpass mit Pascal Fritz, doch leider schoss er weit am Ziel vorbei. Nach einem Ballverlust am gegnerischen Kasten blieben wieder einmal fast alle Sportfreunde stehen und Alexander Scheidle konnte gegen die drei Gegner das 0:2 nicht mehr verhindern. Auch das 0:3 nahezu eine Kopie, Ballverlust, Gegenzug und drei gegen einen. Das 0:4 war eine lächerliche Produktion unsererseits, der Gegner hatte uns uralt aussehen lassen. 30 Sekunden später das 0:5!
Beim 0:6 ließen wir vorn einen Hochkaräter liegen und kassierten das halbe Dutzend ohne Gegenwehr. Robin Schrimpf hämmerte dann einfach mal aus der zweiten Reihe drauf und traf zum 1:6 Ehrentor. Den 1:7 Endstand schoben die Gegner nach einem Pfostenabpraller locker über die Linie. Ein Desaster, dabei hatten wir den Gegner 2016 noch nach einem 1:1 per Siebenmeterschießen aus dem Turnier geworfen.

Wir zogen als Turnierletzter mit 0 !NULL! Punkten und einer Tordifferenz von 4:21 von dannen. So ein Debakel hatte keiner für möglich gehalten. Wir waren mit einer sehr jungen, am Ende vielleicht zu grünen und unerfahrenen Mannschaft angetreten. Einziger Glanzpunkt war die Übergabe der Geschenke für unseren abwesenden Torwandkönig Philipp Kozub, der im Sommer beim Kleinfeldturnier fünf von sechs Schüssen verwandelt hatte.

FC Buercelona : Sportfreunde Ickern = 6:1 (2:0)

Mit 6:1 bezwangen nicht nur die Domstädter den SV Darmstadt, nein auch wir gerieten mit selbigem Ergebnis im ersten Match 2017 unter die Räder. Geladen hatte zum ersten Mal der HFG-Ligist FC Buercelona, das Team um Sven Striemann, den wir jahrelang als Organisator beim KGV Grullbad kannten. Gekickt wurde auf der sehr wintergeschädigten Asche an der Hochstraße in Recklinghausen, bei sonst besten Wetterbedingungen. Unter der Woche machten uns wieder ärgste Personalsorgen Probleme und auch zwischen Freitag und Samstag schwankte die Zahl der Zusagen im Bereich von 9 bis 14 gewaltig. Letzten Endes reisten wir dann aber mit 11 Sportfreunden und den Gastspielern David Meyer, Niklas Wesberg und Sascha Brehme an die Hochstraße. Die Begegnung startete, bedingt durch unsere späte Anreise, mit einer leichten Verzögerung. Die Hausherren liefen in lila, wir in dunkelblau auf. Da wir immer noch keinen festen Torwart verpflichten konnten, stellte sich Gast Niklas Wesberg zwischen die Pfosten und zeigte viel Licht aber auch Schatten. Auf der Bank nahmen Kevin Trappiel und Patrick Klanthe Platz, den Part des Spielführers übernahm Martin Rügner in der Abwehr. Die Gastgeber kamen erst besser ins Spiel und wir hatten in der Anfangsphase das Nachsehen. In unserer ersten Offensivszene rannte Benjamin Ottberg sich fest, anstatt Pascal Fritz auf links mit ins Spiel einzubinden. Bei einem gut vorgetragenen Angriff der Buerceloner hatten wir Glück, denn der Ball strich knapp am langen Pfosten vorbei ins Toraus. Dann der erste Wechsel bei den Hausherren. Wir ließen dann leider das mögliche 0:1 liegen. Robin Schrimpf startete über rechts durch und legte quer zu Benjamin Ottberg, der durch die widrigen Platzverhältnisse nur einen Schuss über den Kasten hinbekam. Hinten rettete uns Niklas Wesberg gleich mit zwei starken Paraden den Hintern und das 0:0. Daniel Babic musste nach einem Zweikampf erst einmal Luft schnappen und ging für Kevin Trappiel vom Feld. Komplett unnötig schenkten wir dann die Vorarbeit zum 1:0 für die Heimelf her. In der Zentrale waren sich Sascha Brehme und André Krüger uneins und der Gegenspieler stahl sich das Leder und schickte seinen Mitspieler auf die Reise. Der Angreifer lief allein auf Niklas Wesberg zu und schloss das Duell leider mit der 1:0 Führung im langen Eck ab. Kurz darauf verschenkte auch der letzte Mann der „Lilanen“ den Ball, doch Robin Schrimpf rutschte auf dem seifigen Geläuf weg und schloss schlecht ab, anstatt Benjamin Ottberg anzuspielen. Kevin Zastrow brauchte dann auch eine Auszeit und Daniel Babic kam zurück ins Spiel. Ecke für den FC und Niklas Wesberg kam nur mit den Fingerspitzen ran, doch Kevin Trappiel konnte den folgenden Schuss des Angreifers ins Toraus abblocken. Die Ecke brachte keine Gefahr mit sich und vorn flankte Philipp Kozub einen Ball in den Sechszehner und Robin Schrimpf schraubte sich zum Kopfball hoch, scheiterte aber leider am Schlussmann. Dann erhöhten die Gastgeber auf 2:0 und wieder brachen sie zentral durch. Ein Angreifer drehte sich geschickt um unseren Abwehrspieler herum und ließ selbigen stehen. Wieder stand Niklas Wesberg dem Angreifer allein gegenüber und wieder unterlag unser Schlussmann im Duell. Kevin Zastrow kam noch in der ersten Halbzeit zurück aufs Feld, weil Philipp Kozub um eine Auszeit bat. Vorn versuchte sich dann Robin Schrimpf erneut als Flankengeber, doch der Keeper fing den Ball ab, den Benjamin Ottberg sonst garantiert verwandelt hätte. Vor dem Pausenpfiff dann fast noch Gegentreffer Nummer drei, doch der Pfosten war auf unserer Seite. In der Pause stellten wir ein wenig um und Kevin Trappiel ging für David Meyer raus, der kurz vor dem Halbzeitpfiff verletzt rausgegangen war. Die Heimelf musste die verbleibende Spielzeit zu zehnt weitermachen, schlug unser Angebot, auch einen Mann runter zu nehmen, aber dankend aus. Die erste Chance gehörte uns und Robin Schrimpf tankte sich über rechts durch, setzte das Leder aber leider knapp am langen Pfosten vorbei. In der 55. Spielminute dann endlich der Anschlusstreffer und somit das erste Tor in 2017 für die Sportfreunde! Robin Schrimpf bereitete gelungen vor und Kevin Zastrow verwandelte im Sechszehner mit Ruhe und Übersicht zum 2:1 Anschluss. Aufatmen und aufholen? Leider nein, denn kaum 120 Sekunden später kassierten wir hinten das 3:1 gegen 10 Gegenspieler. Der Angreifer nahm den Ball, flankiert von unseren Abwehrspielern, im Strafraum mit der Brust an und spitzelte ihn an unserem Schlussmann vorbei zum 3:1 ins Netz. Der alte Abstand war wieder hergestellt und nach einem Zusammenprall musste ein Akteur der Recklinghäuser kurz raus, also nur noch Neun gegen Elf. Doch wir kamen mit der personellen Überzahl überhaupt nicht zurecht und schenkten den dezimierten Gegnern das 4:1 auch noch. André Krüger wollte den Ball abschirmen und Niklas Wesberg sollte aus dem Kasten eilen um die Murmel zu sichern, doch der Angreifer war gedankenschneller, sprintete dazwischen und spitzelte das Leder über die Torlinie. Wir hatten nur noch 20 Minuten und immer noch einen Mann mehr, doch das sah man nur selten. Kevin Zastrow und Daniel Babic versuchten es aus der Distanz, doch immer stand ein Gegenspieler im Weg und blockte die Geschosse. Hinten mühten sich Martin Rügner, Andre´ Krüger, Sascha Brehme und seit seiner Einwechselung in Durchgang eins auch Mirko Schmitt, meist aber in Unterzahl. Wir offenbarten riesige Lücken im Mittelfeld und harmonierten nur sehr selten im Spiel zwischen Defensive und Offensive. So stark Niklas Wesberg in Durchgang eins gehalten hatte, so schwach war er dann aber in Runde zwei. Beim 5:1 war er quasi der „Depp des Tages“ (Däp däp däp Johnny Johnny…, Tschuldigung!). Die Gegner schlugen einen Freistoß aus dem Halbfeld harmlos und eigentlich zu lang auf unseren Kasten, doch Niklas Wesberg rutschte beim Rettungsversuch weg und schaufelte sich die Kugel irgendwie selbst zum 5:1 in die Maschen. Vorn kassierte Robin Schrimpf kurz darauf gelb, als er zwar getroffen wurde, den Ball aber mit der Hand aufnahm, obwohl der Referee nicht gepfiffen hatte. Die gelbe Karte für seine Meckerei wurde auch gleich dem Bargeldkonto belastet. Daniel Babic geriet in der einzigen rüden Szene des gesamten Spiels mit seinem Gegenspieler aneinander. Daniel Babic hatte ein taktisches Foul im linken Mittelfeld gezogen und sein Gegenspieler fuhr daraufhin den Ellenbogen aus. Es wurde etwas hektisch, doch Mirko Schmitt glättete als Spielführer schnell die Wogen. Noch in der Schlussminute übersah der ansonsten aufmerksame Referee eine deutliche Abseitsstellung und die Heimelf schraubte das Endergebnis per Kopfball auf 6:1 in die Höhe. Zuvor vergaben Robin Schrimpf und Benjamin Ottberg die Chance auf Treffer Nummer zwei, weil wieder ein gegnerisches Bein zur Ecke rettete. Die letzte Aktion war dann ein Freistoß von Robin Schrimpf auf Benjamin Ottberg, doch der kam leider nicht vor dem Schlussmann an den Ball. Der Keeper rettete noch einmal zur Ecke, doch auch diese brachte keine Ergebniskosmetik mehr mit sich. Am Ende hatten wir durch viele Gastgeschenke den deutlichen Sieg erst ermöglicht, bei drei Pfostentreffern der Heimelf aber auch das Glück auf unserer Seite. Die Kontrahenten klatschen einander fair ab und Patrick Klanthe verzichtete ob der widrigen Platzverhältnisse auf seinen Einsatz, war aber in der Kabine seine Spielführerkiste in die Runde. Nach ordentlichem Gesang von Mirko Schmitt, mit einem kleinen Versprecher, leerten wir die komplette Kiste, was auch nicht immer gelingt. Daniel Babic und sein Gegenspieler räumten die vorerwähnte Situation dann im Kabinengespräch aus und alles war wieder geregelt. Vielen Dank an Sven Striemann und seine faire Truppe, wir freuen uns schon auf das Rückspiel. Dankeschön auch unseren Gastspielern sowie den Sportfreunden, die noch nachgeeilt kamen.

Soccer5 – Trainingseinheit

Noch vor dem Ende der kurzen Bundesliga Winterpause ließen wir am heutigen Samstag den runden Freund aus Leder rollen. Insgesamt 11 Sportfreunde wurden von zwei Gästen unterstützt und mühten sich 90 Minuten lang unter dem Henrichenburger Hallendach auf Court 5.
Die beiden Teams duellierten sich äußerste fair und leider ohne Stammkeeper. So wurde die alte Regel angewandt und jeder musste mal zwischen die Pfosten. Den ersten Treffer erzielte unser Neu-Papa und ehemaliger Spielführer André Krüger bereits nach wenigen Spielzügen. Gerüchten zufolge hat Pascal Fritz gleich 7, 8 oder 9 eigene Treffer erzielt aber so richtig glaubhaft klang das nicht.

Es lag bestimmt an der Freibierrunde unseres alten, neuen Vizekapitäns Mirko Schmitt, dass der ein oder andere Pass ins Leere lief oder beim Gegenspieler landete. Die Präzision wird hoffentlich bis nächsten Samstag zurückkehren, denn dann steht das erste Feldspiel 2017 gegen FC Buercelona auf dem Plan. Ein für uns gänzlich unbekannter Gegner aus der HFG Recklinghausen.

Erwähnen müssen wir an dieser Stelle noch den genialen „Tunnel“ von Daniel Babic an Alexander Scheidle! Doch nur Sekunden später kassierte Daniel Babic selbst einen noch genialeren von Robin Schrimpf. Tja Schadenfreude ist okay, wenn man auch danach über sich selbst lacht, was er dann direkt getan hat.

Am Ende war es ein schöner Jahresstart mit einem gelungenen Clubabend und einer runden Trainingseinheit. Auch die Gastspieler Marco Breyer und Jan Babic hatten sichtlichen Spaß. Ein „Gschmäckle“ hatte die ganze Einheit nur, weil mir die schnelle aber harmlose „Meckerei“ untereinander aufgefallen war. Der läuft nicht, der spielt nicht ab, der macht alles alleine…
Wir sind doch alle zum Spaß hier und ein Haufen voller Freunde und Kollegen, einfach denjenigen direkt und freundlich ansprechen und manchmal hilft ja auch ein Tipp oder ein guter Rat. Die „besseren“ oder erfahreneren Spieler können die „schwächeren“ und unerfahreneren jeden Tag stärker machen und somit das Team voranbringen.

Ist hier keine Jahresanfangskritik, einfach ein netter Hinweis von der Seitenlinie aus. Ich wäre selbst sehr gern auf dem Feld dabei gewesen.

Besondere Freude bereitete uns die Rückkehr von Mirko Schmitt auf den Kunstrasen, er hat schnell gezeigt, dass die Verletzungspause kein Talent gekostet hat. WILLKOMMEN ZURÜCK!

Joykicks : Sportfreunde Ickern = 2:5 (1:3)

Nein es handelt sich hier nicht um eine Doublette, der Gegner im letzten Spiel des Jahres hieß tatsächlich wieder Joykicks und das Spiel endete genauso wie am 05. November! Die Jungs vom Fuchsweg luden uns zum Jahresausklang ein und reisten selbst zu zehnt an. Da wir in der Summe 10 Sportfreunde und 5 Gastspieler aufbieten konnten, liehen wir erst Alexander Scheidle und später Cliff Hesselbach an die Hausherren aus. Da sich beim Thema Schiedsrichter immer nur dieselben Spieler melden, versuchten wir es eine halbe Stunde lang gänzlich ohne Unparteiischen. Auf der Bank platzierten wir die Debütanten Max Hyzyk und Christian Meyer sowie unseren Frührentner Patrick Klanthe. Leider standen auch die gewählten Spielführer nicht zur Verfügung und so übernahm der Dienstälteste in der Startformation, Tomai Pelle, die Binde und die Begrüßung. Da wir heute gleich zwei Freibierschachteln verzehren durften, wurde die Torkiste von Pierre Wolf gleich auf dem Parkplatz angesungen und dort sowie in der Kabine entleert. Danke der Pierre! Nun zum Spielgeschehen, fair blieb es über die gesamte Spieldauer und strittig wurde es nur, wenn die jeweiligen Abwehrreihen auf Abseits entschieden hatten. Alexander Scheidle gab auf der linken Außenbahn für die gegnerische Elf Vollgas und wurde zusehends müder. Er hatte es ja auch mit aufmerksamen Sportfreunden zu tun. Unseren ersten Eckball zirkelte Benjamin Ottberg halbhoch und kaum verwertbar in den Strafraum. Den ersten Torschuss setzte Robin Schrimpf ab, statt die besserpostierten Mitspieler einzubeziehen. Gast Niklas Wesberg lieferte mit seinem „Schwanensee Barbie“ Einwurf wohl den Lacher des Tages ab. Er stand auf einem Bein wie ein Flamingo im Tiefschlaf. Das müssen wir 2017 auf jeden Fall verbessern. Alexander Scheidle vergab dann die erste Chance für die Joykicks und Kevin Zastrow musste im Ickerner Kasten noch nicht eingreifen. Einen gut inszenierten Angriff von Robin Schrimpf und Benjamin Ottberg vergab Robin Schrimpf, als er sich im Gegenverkehr festlief. Als die Kicks gut gestaffelt auf unseren Kasten zu rannten, musste Martin Rügner eine beherzte Grätsche auspacken um den Abschluss gegen eine Ecke einzutauschen. Im direkten Gegenzug an die verteidigte Ecke zog Robin Schrimpf den Torschuss aus spitzestem Winkel knapp am langen Pfosten vorbei. Auch seinen Schuss aus der zweiten Reihe konnte der Schlussmann halten. Nach 14 Minuten lief Benjamin Ottberg mit dem Ball am Schuh quer den Sechzehner entlang und schloss entgegen der Laufrichtung des Feldspielers im Kasten ab, traf aber leider genau das Lattenkreuz. Robin Schrimpf und Benjamin Ottberg waren auch am nächsten Torschuss beteiligt, den ein Joykicker leider vor der Linie klären konnte. Einen harmlosen Eckball gegen uns konnte Kevin Zastrow dann ohne Mühe abfangen. Als der aufmerksame Libero und Doppelpapa David Meyer hinten zu leichtsinnig agierte musste Cliff Hesselbach eingreifen und rettete uns so das 0:0. Alexander Scheidle setzte einen Zuckerpass in unsere Hälfte hinein und Martin Rügner klärte abermals zur Ecke ins Toraus. Nach 25 Minuten klingelte es dann zum 1:0 gegen uns. Ein deutlich im Abseits startender Angreifer nahm das Zuspiel gekonnt mit und ließ Kevin Zastrow im Kasten beim satten Schuss ins lange Eck keine Abwehrmöglichkeit. Wir haderten zwar kurz mit dem Treffer aber unser Spielführer Tomai Pelle sprach den Hausherren den Treffer zu, in erster Linie um Fußball zu spielen und die Diskussionen zu beenden. Leader-Qualitäten!
Wir brachten mit Max Hyzyk für Niklas Wesberg und mit Christian Meyer für Stefan Birnbaum gleich zwei Neulinge ins Spiel. Niklas Wesberg hatte sich sehr engagiert aber auch sehr nervös präsentiert, Stefan Birnbaum reichte es einfach und er stellte sich abermals als Referee in den Dienst der Mannschaft. DANKE STEFAN!
Nur 120 Sekunden nach seiner Einwechselung nahm Max Hyzyk das Zuspiel seines Nachbarn Pascal Fritz an, erkannte die Lücke und nagelte den Ball aus 25 Metern zum 1:1 Ausgleich ins untere kurze Eck. Der wahrscheinlich schnellste Treffer eines Debütanten im Sportfreunde Dress! Stefan Birnbaum war nun auch soweit und agierte fortan als Schiedsrichter in seinem gelben Neondress. Als Max Hyzyk nach kaum mehr weiteren drei Minuten sehenswert vorbereitete, mussten Benjamin Ottberg und Robin Schrimpf das 1:2 einfach markieren. Benjamin Ottberg passte das Leder auf seinen „Rivalen“ und Robin Schrimpf versenkte den Ball dann endlich im langen Eck.
Der Doppelschlag hatte die Gastgeber ordentlich verunsichert und so stoppte die Abwehr unseren Knipser Robin Schrimpf in der 33. Minute per Foul im Strafraum. Martin Rügner verweigerte die Ausführung und Kevin Zastrow überließ den Schuss dem stolzen Papa David Meyer. Der Vater lief an und netzte vom Punkt aus zum 1:3 ins rechte Toreck, klar das der Treffer seinem neugeborenen Sohn gewidmet wurde. Martin Rügner sorgte abermals per getimter Grätsche dafür, dass ein gefährlicher Angriff der Gegner im Sande verlief. Vorn ließen Benjamin Ottberg und Robin Schrimpf sehr viele Bälle ungenutzt verstreichen und übersahen vor allem Pierre Wolf auf der linken Außenbahn. Cliff Hesselbach sah dann noch einen kostenpflichtigen gelben Karton, als er sich mit einer Entscheidung von Stefan Birnbaum nicht einverstanden zeigte. Mitten im Spiel lobte Pascal Fritz eine Freibierkiste aus, wir werden noch versuchen zu ergründen, wofür er diese spenden wird. Die letzte Chance gegen uns vernichtete David Meyer mit einer waghalsigen Grätsche im eigenen Strafraum, die aber nur Leder und keinen Gegenspieler traf.
Wir wechselten nach genau 45 Minuten die Seiten und Cliff Hesselbach ging für Alexander Scheidle rüber zu den Gastgebern. Kevin Zastrow streifte sich ein Feldspielertrikot über und Alexander Scheidle übernahm die Position zwischen den Pfosten. Keine 30 Sekunden waren in Durchgang zwei gespielt, als Pascal Fritz knapp am Kasten vorbei schoss. Unser Keeper Alexander Scheidle leistete sich einen haarsträubenden Abschlag, aber die Gegenspieler nahmen das Geschenk nicht an. In der 51. Minute versuchte es Benjamin Ottberg per Hacke, anstatt den satten Abschluss zu wählen. Pascal Fritz ging runter und Niklas Wesberg kam zurück aufs Feld. Doch da sich in der 60, Minute ein Gegenspieler verletzte und raus musste, half Pascal Fritz ebenfalls im blauweißen Trikot aus. Einen guten Eckball setzte Robin Schrimpf dann leider per Kopfball über den Querbalken, weiterhin 1:3. Die Dämmerung setzte ein und „Sportinvalide“ Patrick Klanthe betrat nach langem Aufwärmprogramm für David Meyer das Feld. Leider konnte er nur geringfügige Akzente setzen und David Meyer nicht annähernd ersetzen. Auf den Außenbahnen wurden Pierre Wolf und May Hyzyk nun deutlich besser eingesetzt als in Hälfte eins und es wurde direkt immer gefährlich. Kevin Zastrow belebte als Sechser den Spielaufbau und auch Abwehrspieler Christian Meyer, genau der Bruder von Doppelpapa, spulte ordentliche Kilometer auf links ab, interpretierte die Rolle allerdings sehr offensiv. Leider wurde Patrick Klanthe vor dem 2:3 Anschlusstreffer mit einem hohen Ball überspielt und auch Tomai Pelle konnte den Angreifer nicht mehr am Zuspiel auf seinen Mitspieler hindern. Dieser nahm den Pass volley und Alexander Scheidle und auch der Innenpfosten waren beim Einschlag ohne Abwehrchance. Plötzlich wackelten wir hinten. Doch als Pierre Wolf sich stark auf der Außenbahn durch setzte und Benjamin Ottberg fand, erhöhte dieser kurz vor dem Ende auf 2:4 und lag im Rennen um die Torjägerkrone wieder einen Treffer vor Robin Schrimpf. Da es immer dunkler wurde und das Flutlicht nicht zur Verfügung stand, einigten wir uns auf nur 40 Minuten für Durchgang zwei. David Meyer kam noch einmal für Tomai Pelle aufs Feld und die Spielführerbinde wanderte an den Oberarm von Patrick Klanthe. Quasi mit dem Schlusspfiff nahm Robin Schrimpf ein Zuspiel von Kevin Zastrow direkt und nagelte den Ball zum 2:5 Endstand in den Winkel. Ein geiler Treffer, der ihn auf der Zielgeraden zum alleinigen Torschützenkönig 2016 macht! Kurz vorher hatte er es noch per Fallrückzieher versucht und war gescheitert. Stefan Birnbaum pfiff die letzte Partie des Jahres ab und in der Kabine gab es ein Lobgesang auf den Nachwuchs bei den Meyers und natürlich dann die leckeren Freigetränke von David und seiner Familie. Vielen Dank allen Gästen, Aushilfen, dem Referee und den beiden Bierspendern, so macht Hobbyfußball richtig Spaß. Ich hoffe 2017 werden wir wieder öfters auf dem Platz zu finden sein. Bis dahin allen Sportfreunden und Familien ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Sportjahr 2017!

1 2 3 4 5 6 55