Sportfreunde Ickern : FC Buercelona = 2:5 (0:1)

Soccer5 zum Jahresauftakt ist ja eine schöne Sache, aber Großfeld mit 11 gegen 11 an der frischen Luft genau dass, wofür wir Sportfreunde stehen. Obwohl es noch kurzfristige Absagen in unseren Reihen gegeben hatte, fanden schlussendlich 18 (ACHTZEHN!) Spieler den Weg nach Ickern. Begleitet wurden sie von vier Spielerfrauen/Spielerfreundinnen.
Unser Gast vom FC Buercelona hatte auch ein paar Fans, aber anders als wir „nur“ 12 oder 13 Spieler dabei, was dazu führte, dass auch Coach Sven Striemann aktiv mitwirken musste/durfte.
Da wir auch in 2018 keinen stets anwesenden Keeper haben werden sprang diese Woche Neuzugang Nils Wisniewski in die Bresche und mimte einen sehr starken Schlussmann. Die erste Elf war schnell gefunden und mit Niklas Wesberg, Daniel Novinc, Patrick Grunert, Cliff Hesselbach, Christopher Radhoff, Philipp Kozub und erstmalig Daniel Winkler standen gleich sieben Reservisten bereit.
Wir gewannen die Seitenwahl, der Gast stieß nach sehr fairer Begrüßung unter der Leitung des Recklinghäuser Referees an.
Anfangs waren bei Seiten auf einen kontrollierten Spielaufbau bedacht und versuchten den Ball in unserem ersten Pflichtspiel des Jahres durch die eigenen Reihen laufen zu lassen. Wir bestimmten die Geschwindigkeit und das Geschehen, die Gegner konterten ballsicher und pfeilschnell.
Echte Hochkaräter ließen aber auf beiden Seiten auf sich warten. Die beiden Schlussmänner mussten erst kaum eingreifen und ließen bei zaghaften Abschlüssen keine Gefahr aufkommen.
Leider setzten die Gäste nach einem Ballverlust im Spielaufbau einen Blitzkonter, den sie über drei Stationen zum sehenswerten 0:1 abschlossen. Wir wurden über unsere linke Abwehrseite ausgehebelt und konnten die halbhohe Hereingabe nicht mehr verhindern. Leider fand das Zuspiel den eingelaufenen Stürmer, der gegen die Laufrichtung von Nils Wisniewski zum 0:1 einnetzen konnte. Nix zu halten für unseren Aushilfskeeper. Nach dem Gegentor verloren wir den Faden komplett. Es kam kaum noch ein Zuspiel beim Mitspieler an und nur durch die Zweikampfstärke in unserer Abwehr und einen guten Schlussmann konnten wir das knappe 0:1 verwalten. Erst eine Viertelstunde später hatten wir uns gefangen und wieder zurück gemeldet. Pierré Wolf musste mit Luftproblemen verschnaufen und Christopher Radhoff ersetzte ihn auf links. André Krüger rettete haarscharf und in letzter Sekunde, sonst hätte der Stürmer wahrscheinlich das 0:2 erzielt. Dann vergab Christopher Radhoff vorn die dickste Chance auf den 1:1 Ausgleich. Eine geniale Kombination von André Krüger, Gast Marcel Nölke und Robin Schrimpf nah Christopher Radhoff freistehend im Strafraum an, schaffte es aber tatsächlich, den Ball aus kaum 10 Metern über den Kasten zu schießen. Vielleicht hätte er den Ball nochmal zurück zu Marcel Nölke passen sollen, der sich ebenfalls freigelaufen hatte. Als wir nach einem Ballverlust in der Zentrale alle abgeschaltet hatten, rannte einzig David Meyer dem Angreifer hinterher und irritierte ihn beim Abschluss so sehr, dass Nils Wisniewski den Schuss und auch den Nachschuss abfangen konnte.
Den Nachschuss fischte er dabei sogar aus dem Winkel, was dem Gegner eine Ecke aber eben keinen Treffer einbrachte. Patrick Klanthe hatte nach solider aber unauffälliger Leistung den Platz für Cliff Hesselbach verlassen und die Spielführerbinde an Stellvertreter Tomai Pelle abgetreten. Leider folgte wenige Minuten später Gast Marcel Nölke, der in der Anfangsphase einen Schlag gegen sein lädiertes Knie kassiert hatte. Ihn ersetzte Niklas Wesberg auf der Sechs.
Die letzte Aktion nach einer Glanzparade von Nils Wisniewski gehörte uns, doch mitten in den Konteraufbau bat der Referee uns in die Pause.
Es standen einige Wechsel an und da sich kein freiwilliger Schlussmann für Durchgang zwei fand blieb Nils Wisniewski im Kasten. Wir brachten Debütant Daniel Winkler für Mike Pelle, Patrick Grunert für Robin Schrimpf und Daniel Novinc für Tomai Pelle in die Partie. Den Part des Spielführers übernahm fortan Martin Rügner. Wieder war es Christopher Radhoff, der eine gute Ausgleichschance liegen ließ und am ebenso starken Gästekeeper scheiterte. Leider machte es der FC deutlich besser und effektiver. Direkt der erste „Wurf“ saß. Wir agierten in der Zweikampfführung im eigenen Strafraum gleich dreimal zu passiv und der Gegenspieler konnte nahezu ungehindert auf 0:2 erhöhen. Waren es doch zu viele Umstellungen in zu kurzer Zeit? Wir mussten uns auch in Durchgang zwei erst wieder finden und fangen. Dann zeigte Martin Rügner, dass die Spielführerbinde ihn zu beflügeln schien. Er nahm ein Zuspiel von Gast Daniel Winkler im Mittelkreis mit, lief Slalom durch die Zentrale und ließ drei oder vier Gegenspieler alt aussehen bevor er erfolgreich zum 1:2 Anschluss ins kurze Eck traf. Ein sehr schöner und zudem besonderer Treffer. Denn es war überhaupt erst der erste für Martin Rügner und das in seinem 33. Spiel für seine Sportfreunde. Herzlichen Glückwunsch und wie wir immer zu sagen pflegen „KISTE“!!! Wir waren wieder dran und drehten mächtig auf. Zwar hatten wir hinten bei einem Pfostentreffer zunächst etwas Dusel, doch dann legten wir direkt nach. Gast Patrick Grunert, der auf der Zuschauertribüne genau in diesem Moment Thema war, fasste sich nach Zuspiel von Pascal Fritz ein Herz und nagelte das Leder aus etwa 17 Metern zum 2:2 Ausgleich in die gegnerischen Maschen. Ein verdienter Ausgleich, hatten wir doch bis auf Kontersituationen eigentlich nicht viel zugelassen. Auch für Patrick Grunert war es der erste Treffer für die Sportfreunde in einem „Pflichtspiel“, er brauchte dafür sieben Einsätze.
Doch auch die Gegenspieler ließen sich jetzt in einem offenen Spiel nicht lange bitten, scheiterten aber gleich dreimal an unserem Keeper Nils Wisniewski. Leider unterlief unserem Kapitän Martin Rügner nach einem Zuspiel per Einwurf ein katastrophaler Fehler, den er nicht mehr beheben konnte. Der Stürmer luchste ihm den Ball im Zweikampf ab und eilte auf unseren Kasten zu. Er schüttelte alle Verfolger ab und überwand Nils Wisniewski mit einem schönen Schlenzer im langen Eck zum 2:3. Wir lagen wieder hinten, stemmten uns aber noch gegen die drohende Niederlage. Daniel Novinc zog kurz drauf vorne ab, doch der Ball wurde geblockt und per Befreiungsschlag zum Zuckerpass für den sauschnellen Stürmer. Obwohl Pierré Wolf den Turbo eingelegt hatte, konnte er den Stürmer nicht mehr am starken 2:4 hindern. Wir resignierten nun etwas und konnten auch durch die vielen Wechsel kaum noch neue Impulse senden. Einzig ein direkter Freistoß von Philipp Kozub, der inzwischen im Spiel war, bliebe noch zu erwähnen. Er hatte leider zu gut gezielt, denn der Innenpfosten hatte was gegen das 3:4 und ließ die Murmel zurück ins Spielfeld prallen. Der Schlusspunkt zum 2:5 Endstand entsprang dann auch einem dicken Bock. David Meyer hatte beim Versuch einen hohen Ball an der Mittellinie anzunehmen den heraneilenden Stürmer übersehen, der ihm das Leder abjagte und ungehindert auf unseren Schlussmann zu laufen und schlussendlich zum 2:5 einnetzen konnte.
Bis auf Tomai Pelle (Adduktorenprobleme) und Marcel Nölke (Kniebeschwerden) kamen alle Auswechselspieler noch einmal ins Match.
Nach dem Abpfiff klatschen sich alle Akteure fair wie immer ab und wir haderten mit der unnötigen und viel zu hoch ausgefallenen Niederlage.
In der Kabine entleerten wir nach lautstarkem Dankesgesang die Einstandskiste von Nils Wisniewski, der jetzt wirklich ein echter Sportfreund und mehr als ein Notnagel im Kasten ist. Nochmals herzlich willkommen! Vielen Dank unseren Gastspieler und allen angeschlagenen Spielern gute Besserung!

Der letzte Dank geht an Sven Striemann und seine faire Truppe sowie an den unsichtigen und neutralen Schiedsrichter.

Soccer5 – Trainingseinheit

Nicht nur die Bundesliga startete früh in das Sportjahr 2018, auch wir nahmen am heutigen Samstag die Aktivitäten wieder auf. Wir trafen uns, fast schon traditionell, zum Jahresauftakt in der Soccer5 Halle in Henrichenburg.
Dem Ruf folgten zehn Sportfreude, die durch gleich vier Ex-Sportfreunde bzw. Dauergäste verstärkt wurden.

Schnell wurden zwei etwa gleichstarke Teams gewählt und es ging mit vier Feldspielern und einem Torwart pro Mannschaft los. Auf beiden Seiten standen somit gleich zwei Reservisten zur Verfügung. Es entwickelten sich schnelle, faire und teils ansehnliche Spielzüge. Aber auch kuriose und haarsträubende Fehlpassstafetten.

Alle drei Partien entschied „Team Bunt“ um Spielführer Tomai Pelle für sich. Dabei siegten sie mit 10:7, 10:4 und schlussendlich 15:10 recht deutlich.

Doch am wichtigsten war die Tatsache, dass sich kein Ickerner verletzte und alle Spaß an der aktiven Bewegung hatten. Jeder kam zu seinen Einsatzzeiten und eigentlich netzten auch alle Spieler ein- oder mehrmals ein. Als aktivste Torschützen fielen Martin und Mike für „Team Gelb“ sowie Nils und Stefan für „Team Bunt“ auf.

Noch vor der Trainingseinheit verpflichteten wir Nils Wisniewski, der nun als offizielles Mitglied zur Sportfreunde Familie gehört. Wir sagen HERZLICH WILLKOMMEN! Nils Wisniewski wird uns sowohl sportlich als auch menschlich bereichern, was er in den vergangenen Monaten bereits unter Beweis gestellt hat.

Neben dem sportlichen Teil überraschten wir gleich zwei Geburtstagskinder mit kleinen Geschenken. Wir überreichten Benjamin Ottberg nachträglich zu seinem 30. Geburtstag und Niklas Wesberg nachträglich zu seinem 20. Geburtstag eine kleine Aufmerksamkeit aus unseren Reihen.
Beiden noch einmal HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH NACHTRÄGLICH!

Joykicks : Sportfreunde Ickern = 5:4 (4:3)

Zum voraussichtlich letzten Spiel im Sportjahr 2017 reisten wir bewusst erst kurz vor dem Anpfiff nach Merklinde. Eigentlich wollten wir dem notorisch unpünktlichen Gastgeber mal eine erzieherische Maßnahme auferlegen. Klappte leider nicht, denn dieser reiste erst um kurz vor 15 Uhr an, obwohl wir um 15 Uhr bereits anstoßen wollten. Wir versuchten uns bei knapp über Null Grad mit einem Warmup vorzubereiten und Spielführer Patrick Klanthe ging derweilen auf „Ballsuche“. Hatten wir in den vergangenen Wochen doch mehrere Lederfreunde in den Brombeersträuchern verloren. Leider verletzte sich Christopher Scheidle nach einem Luftzweikampf mit Daniel Bevc so schwer, dass er erst minutenlang auf dem nasskalten Boden liegen bleiben wollte und sich dann eingestehen musste, dass heute kein Einsatz mehr möglich war. Immerhin konnte er seinen Zustand soweit stabilisieren, dass er als Referee die Spielleitung übernehmen konnte. Da die Hausherren nur zehn Spieler dabei hatten, mussten wir leider wieder das gesamte Spiel pfeifen und gingen als faire Gäste auch nur zu zehnt an den Mittelkreis. Nach kurzer Begrüßung stießen wir an und übernahmen schnell die Spielgestaltung. Die schwarzgelb gekleideten Joykicks liefen zu Beginn nur hinterher und konnten unsere Ballstafetten nur selten unterbrechen. Es dauerte auch nicht lange, da wurde Kevin Zastrow aus unserer Zentrale heraus freigespielt und nagelte den Ball ansatzlos aus der Halbdistanz ins kurze Eck. Wir lagen 0:1 vorn und kombinierten weiter. Auf der Bank sahen Gastspieler Patrick Grunert, Ex-Sportfreund Daniel Bevc und freiwillig Mirko Schmitt zunächst zu. Bis auf ganz wenige Angriffsversuche kamen die Gegner vorerst nicht in unsere Spielhälfte und Gastkeeper Alexander Schaepe hatte bei seinem Debut in den ersten 20 Minuten kaum einen Ballkontakt. Die Dreierabwehr bestehend aus Martin Rügner, David Meier und Nils Wisniewski ließ nichts zu und stoppte jeden Vorstoß der Heimmannschaft. Erneut erspielten wir aus dem Zentrum heraus einen Angriff und Pascal Fritz schickte unseren Mitspieler Cedric Nelson auf den Weg. Cedric Nelson setzte zum Sololauf an und ließ weder der Abwehr, noch dem Schlussmann bei seinem Treffer zum 0:2 eine Abwehrchance. Wir hatten Spiel und Gegner mehr als im Griff und ließen unzählige Chancen ungenutzt verstreichen oder agierten in der einen oder anderen Szene zu eigensinnig. Inzwischen durfte auch Alexander Schaepe mal eingreifen. Christopher Scheidle hatte mit der Spielleitung rein gar keine Probleme, da beide Mannschaften sehr fair agierten. Niklas Wesberg eroberte wieder einmal sehr viele Bälle, gab leider aber auch beinahe genauso viele wieder verloren. Mal Genie und mal Wahnsinn. Auf beiden Seiten häuften sich jetzt die Fehlpässe und das Spiel wogte mittlerweile hin und her. Doch wir legten noch einen Treffer nach und schraubten die Führung nach etwa 25 Minuten auf 0:3 hoch. Patrick Klanthe bekam den Ball im rechten Mittelfeld und sah, dass Benjamin Ottberg auf links ins Zentrum zog. Er leitete ihm den Ball weiter in den Lauf und Benjamin Ottberg vollstreckte eiskalt zum 3:0. Da das Abspiel zeitgleich zum Sprint von Benjamin Ottberg abgesetzt wurde, protestierten die Joykicks und wollten eine Abseitsstellung erkannt haben. Doch der Referee gab das Tor und auch unser Angebot zur Rücknahme des Treffers wurde ausgeschlagen. Da die Joykicks sich direkt nach Wiederanpfiff mit wenigen Pässen direkt vor unser Tor kombinieren und aus vergleichbarer Abseits- oder Nichtabseitsstellung auf 1:3 verkürzen konnten, verstummten die Proteste auf beiden Seiten. Es hatte beinahe den Anschein, als hätten wir den Gegentreffer absichtlich hingenommen, was aber nicht wirklich so war. Kevin Zastrow ging für Mirko Schmitt vom Feld und auch Niklas Wesberg machte für Patrick Grunert Platz. Mit dem Gegentor und den Auswechselungen kippten die Spielanteile und wir verloren unsere Souveränität. Beim 2:3 wenig später ließen wir uns auskontern und verloren die Zuteilung in der Defensive. Die Gegenspieler hebelten uns aus und markierten ihren zweiten Treffer. Doch es kam vor dem Pausenpfiff noch deutlich schlimmer für uns. Nach einem Bilderbuchkonter über wenige Stationen lief der Angreifer allein auf unseren Schlussmann zu und vollstrecke gegen dessen Kauf zum umjubelten 3:3 Ausgleich ins lange Eck. Parallelen zum Revierderby aus der Bundesliga keimten auf, nur dass wir nicht einmal das Unentschieden retten konnten. Die Heimelf schaltete nach Ballgewinn blitzschnell um und überrannte uns zunehmend. Die 4:3 Halbzeitführung markierten die gegnerischen Angreifer dann über unsere rechte Abwehrseite. Bei diesem Gegentreffer sah unser Schlussmann nicht so gut aus, denn der Ball rutschte ihm nah an seinem Körper durch ins Netz. In der Pause labten wir uns am heißen und sehr leckeren Früchtetee von Daniela „Dani“ Schmitt, die uns so zusätzliche Energie für den zweiten Durchgang lieferte. Im Gegensatz zu den Joykicks sind wir draußen geblieben und nicht erst in die warmen Kabinen geeilt. Wir wollten den Rückstand umgehend in eine 4:4 verwandeln, doch weder Patrick Grunert, noch Benjamin Ottberg, Cedric Nelson und auch nicht Kevin Zastrow waren erfolgreich. Nils Wisniewski spielte in Durchgang zwei deutlich offensiver und Daniel Bevc kam als frischer Abwehrspieler für Pascal Fritz ins Spiel. Wir drängten auf den Ausgleich, hatten nach fahrlässigen Ballverlusten aber mehrfach Glück, nicht noch höher in Rückstand geraten zu sein. Einmal rettete der Innenpfosten und mehrfach Alexander Schaepe für uns. Dann endlich der Treffer zum 4:4. Nils Wisniewski schlug eine Ecke von links in den Strafraum, aber den Ball konnten die Abwehrspieler klären. Der Ball landete bei Patrick Grunert, der sich den Assist sicherte und mit seinem Zuspiel auf Benjamin Ottberg das 4:4 einleitete. Benjamin Ottberg nahm das Leder in Ruhe an und verwandelte in den Winkel im kurzen Eck zum Ausgleich. Daniel Bevc musste wenig später erschöpft runter und wurde von Cedric Nelson ersetzt. Wir stellten um und Mirko Schmitt agierte fortan als letzter Mann. Leider auch beim Ballverlust um Spielaufbau, als die Heimelf uns abermals auskonterte und der Angreifer humorlos zum 5:4 einschoss. Wir lagen zum zweiten Mal hinten und hatten noch gut 20 Spielminuten um erneut zurückzukommen. Als Patrick Grunert dann etwas zu ungestüm in den Schlussmann hinein gerutscht war, musste dieser sich erst langsam berappeln und wir brachten Niklas Wesberg für Patrick Grunert zurück ins Spiel. Wir versuchten alles und ließen dadurch große Lücken entstehen, die immer wieder für Konter der Gegner genutzt wurden. Mitten in einen Angriff hinein wurden ohne Vorwarnung die Flutlichter ausgeschaltet, obwohl noch gut einer Viertelstunde zu spielen gewesen wäre. Wir versuchten den Platzwart noch zu überreden, doch dies war eh sinnlos, denn nach dem Ausschalten brauchen die Lichter mehrere Minuten für einen Neustart. Somit gingen wir nach 75 Minuten mit einer 5:4 „Niederlage“ in die Kabine und haderten einmal mehr mit der Unpünktlichkeit der Gastgeber, die uns so um einen möglichen Ausgleich gebracht hatten. In der Kabine stimmten wir dann die Geburtstagskiste von Daniela „Dani“ Schmitt an und übersandten Ihr die Grüße via Handy. Christopher Scheidle überbrachte uns am späten Samstagabend dann die niederschmetternde Diagnose, Bänderriss und Knöchelanbruch. Auch Kevin Zastrow muss sich von einem Kapselriss in im Mittelfinger erholen. Beiden gute Besserung und eine schnelle Genesung. Vielen Dank nochmals an Dani für den Tee und das Freibier, an unseren Gastkeeper Alexander Schaepe und an Christopher Scheidle, der trotz Verletzung als Referee durchhielt! In der kommenden Woche ist definitiv kein Spiel, eventuell dann eines am 16. Dezember, ersatzweise eine Soccer5-Einheit, wenn sich genügend Interessenten finden. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Sportfreunde Ickern : TUS Dortmund 04 = 18:1 (4:0)

Zum allerersten Aufeinandertreffen zwischen uns und dem TUS Dortmund 04 kam es am heutigen Samstag bei bestem Novemberwetter. Die Rahmenbedingungen hätten nicht besser sein können. Traumwetter, super Kunstrasen und beide Teams mit mehr als genügend Spielern. Dankenswerterweise hatten die Gäste auch noch einen Unparteiischen dabei, der die Begegnung ohne größere Probleme leitete, vielen Dank dafür!
Auch unserer Reservebank nahmen vorerst unsere drei Gastspieler Daniel Novinc, Tripple-T. und Patrick Grunert die Sitzplätze ein. Auch die Fanlager waren gut besucht. Auf unserer Seite zwei Spieler und sechs Spielerfrauen, bei den Gästen sogar geschätzte 20 Zaungäste. Der Referee pfiff die Begegnung nach freundlicher Begrüßung mit fünfminütiger an und kaum hatte die Begegnung begonnen, da stand es schon 1:0 für uns. Was war passiert? Wir spielten einen langen Ball in die Spitze und der Schlussmann der Gäste hatte einen imaginären Abseitspfiff vernommen. Er passte den Ball genau zu Benjamin Ottberg, der zwar erstaun dreinschaute, das Geschenk aber humorlos zum 1:0 ins Netz schob. Wirklich kurios diese Szene. Kurz darauf schlug Nils Wisniewski eine Flanke von rechts in den Strafraum aber Benjamin Ottberg setzte den Ball weit über den Ballfangzaun ins Toraus. Ein Abwehrspieler ließ wenig später eine sehr faire Geste folgen und sprach uns einen Einwurf zu, obwohl der Referee bereits gegen uns entschieden hatte. Daumen hoch!
Cedric Nelson schlenzte in der Folge einen guten Ball auf den zweiten Pfosten, der Schlussmann unterlief selbigen und Mirko Schmitt schaffte es nicht, den Ball über die Linie zu drücken. Benjamin Ottberg schickte Sturmpartner Robin Schrimpf mit einem Steilpass auf die Reise, doch leider wurde er kurz vor dem Strafraum mit einer fairen Grätsche gestoppt. Eine Mirko Schmitt Flanke verunglückte, landete dennoch bei Benjamin Ottberg, der das Tor aber deutlich verfehlte. Nach genau 13 Minuten durfte André Krüger im Sportfreunde Kasten zum allerersten Mal den Ball in die Hand nehmen, so lange hatte es bis zum ersten Torabschluss der Gäste gedauert. André Krüger reagierte mit einem Blitzabwurf auf Mirko Schmitt, der direkt auf Benjamin Ottberg weiterleitete. Benjamin Ottberg legte das Leder zurück an den Sechzehner und Robin Schrimpf bedankte sich artig mit dem Treffer zum 2:0. Nils Wisniewski versuchte sich aus der zweiten Reihe, verfehlte das Ziel um nur wenige Zentimeter. Eine Ecke von Stefan Birnbaum wurde erneut ins Toraus geklärt und den folgenden Eckball zirkelte Nils Wisniewski von rechts rein und Robin Schrimpf wuchtete die Hereingabe per Kopf zum 3:0 ins kurze Eck. Danach gönnten wir unserem Doppeltorschützen eine Verschnaufpause und ersetzten ihn nach 20 Spielminuten durch Daniel Novinc. 120 Sekunden später nahem wir Niklas Wesberg runter, der sich als linker Abwehrspieler sehr gut verkauft hatte runter und wechselten einen sehr offensiven Patrick Grunert auf selbiger Position ein. André Krüger durfte dann den zweiten Ballkontakt feiern und leitete mit einem langen Ball auf Benjamin Ottberg den nächsten Angriff ein. Leider stoppte der gegnerische Schlussmann unseren Goalgetter an der Strafraumgrenze. Den Abpraller nahm Kevin Zastrow direkt und es schien so, als hätte der Abwehrspieler den Ball mit der Hand ins Toraus geklärt. Der Referee folgte unseren Beschwerden und sprach uns den Elfmeter zu. Da wir aber einsahen, dass es kein Handspiel war, trat Kevin Zastrow sehr fair als Schütze an und passte dem Schlussmann den Ball zu. Auch unsererseits eine sehr faire Geste!
Nach einer halben Stunde klärte David Meyer hinten dann auf Kosten des ersten Eckballs für die Dortmunder, nachdem er zuvor gleich mehrere Bälle gekonnt abgelaufen hatte. Die Ecke verpuffte wirkungslos und wir brachten nach 35 Minuten Tripple-T. für Cedric Nelson ins Mittelfeld. André Krüger hielt unseren Kasten dann mit einer Glanzparade beim Abschluss gegen die Laufrichtung sauber, verletzte sich dabei allerdings an der Schulter. Er tauschte kurzerhand mit Mirko Schmitt Trikot und Position und es lief die Schlussphase der ersten Halbzeit. Kurz vor dem Pausenpfiff schenkte uns der gegnerische Schlussmann einen weiteren Treffer, als er einen aufgenommenen Ball direkt auf Kevin Zastrow warf. Kevin Zastrow ließ sich dieses Gastgeschenk nicht nehmen und überlupfte den bedauernswerten Keeper zum 4:0 Pausenstand. Vor dem Seitenwechsel musste Patrick Grunert erschöpft raus und Robin Schrimpf bezog Stellung in der Abwehr.
In der Pause opferte sich Abwehrchef David Meyer und ging ins Tor, Niklas Wesberg kam dafür zurück ins Spiel. Zudem brachten wir Cedric Nelson für Stefan Birnbaum ins Mittelfeld. Einer raus und zwei rein, was eigentlich unmöglich klingt, ist uns dennoch passiert und wir agierten einige Minuten unbewusst mit 12 Spielern, korrigierten unseren Fehltritt aber schnellstmöglich, sorry Jungs!
Hälfte zwei gestalteten die schwarz-weiß gekleideten Gäste zunächst ausgeglichener und kamen zu zaghaften Torabschlüssen. Dennoch schraubten wir die Führung in der 49. Minute auf 5:0 in die Höhe. Kevin Zastrow war über rechts durchgestartet und legte quer auf Benjamin Ottberg, der sich das 5:0 nicht mehr verwehren ließ. Nur 60 Sekunden später lieferten sich Tripple-T. und Benjamin Ottberg einen schnellen Doppelpass und Benjamin Ottberg düpierte den neuen Keeper der Dortmunder binnen 120 Sekunden zum zweiten Mal und somit zum 6:0 Zwischenstand. Die gute Anfangsphase des TUS war dadurch erstmal dahin und wir zogen unser Spiel auf. In der 53. Minute lief Kevin Zastrow nach Zuckerpass von Tripple-T. allein auf den Schlussmann zu und vollendete mit seinem Treffer zum 7:0 im kurzen Winkel. Das 8:0 fiel dann nach einem Standard. Spielführer Mirko Schmitt zirkelte einen Eckball auf den zweiten Pfosten und Robin Schrimpf nickte abermals per Kopfball zum 8:0 ein. Der TUS versuchte es mit vereinzelten Kontern, aber noch musste David Meyer im Kasten nicht eingreifen. Eine Maßflanke von Cedric Nelson ebnete Robin Schrimpf den Weg zum 9:0. Robin Schrimpf tauchte auf Kniehöhe ab und schickte den Ball per Flugkopfball ins Netz. Nun wechselten die Gäste den Schlussmann bereits zum dritten Mal. Doch den kistenpflichtigen Treffer zum 10:0 durch Benjamin Ottberg konnte auch dieser nicht verhindern. André Krüger hatte die Flanke hereingeschlagen und Benjamin Ottberg schloss erfolgreich ab. Direkt nach Wiederanstoß liefen die Gegner durch die Zentrale und Pascal Fritz trat über das Leder. Niklas Wesberg kam nicht mehr an den Ball heran und auch David Meyer musste sich zum 10:1 Ehrentreffer geschlagen geben. Die Gegenspieler feierten den verdienten Treffer euphorisch und blieben zu jederzeit äußerst fair. Wenig später dann das wohl schönste Tor des Tages. André Krüger setzte einen Eckball von links direkt ins rechte obere Toreck und ließ sich zu Recht für das 11:1 feiern. Hinten rettete Niklas Wesberg in höchster Not und verhinderte für seinen geschlagenen Schlussmann das 11:2. Kurz darauf setzten die Angreifer der Dortmunder den Ball gegen unseren Querbalken. Beim 12:1 lupfte Robin Schrimpf einen hergeschenkten Ball direkt und ansatzlos über den Schlussmann ins leere Tor. Daniel Novinc, der erst Altherrenfußball zeigte, in Durchgang zwei aber an alte Sternstunden erinnerte, ging runter und wurde von Patrick Grunert ersetzt. Tripple-T. leitete mit seinem Pass rechts raus auf André Krüger die Vorarbeit zum 13:1 ein. André Krüger fand mit seiner Flanke in der Zentrale unseren Abwehrspieler Pascal Fritz, der sich mit seiner Volleyabnahme auch als Torschütze feiern ließ. Ein besonderer Treffer, war es doch der allererste überhaupt für seine Sportfreunde! Unser Knipser vom Dienst Benjamin Ottberg schloss dann erfolgreich zum 14:1 ab und profitierte davon, dass Stefan Birnbaum, der auch wieder eingewechselt worden war, den Ball passieren ließ und nicht abstaubte. Beim 15:1 gönnte sich Tripple-T. dann endlich selbst mal einen Treffer. Der Dauervorbereiter ließ gleich zwei Gegenspieler aussteigen und markierte aus der Drehung heraus einen sehenswerten Treffer. Das 16:1 drückte dann Benjamin Ottberg über die Linie, wurde aber zu Recht wegen einer Abseitsstellung zurückgepfiffen. Pascal Fritz schoss nach einem Ickerner Eckball aufs Tor und Stefan Birnbaum kam auch noch ans Leder, fälschte die Kugel aber nur gegen die Latte. Beim 16:1 klappte es dann besser. Tripple-T. startete genial über den linken Flügel durch und fand Stefan Birnbaum, der mühelos zum 16:1 einschießen konnte. Noch waren 10 Minuten zu spielen und Benjamin Ottberg netzte nach Zuspiel von der Außenbahn zum 17:1 ein. Den Schlussakkord setzten Tripple-T. mit seinem Pass per Hackentrick durch die Beine des Abwehrspielers und Stefan Birnbaum, der das geniale Zuspiel aus kürzester Distanz zum 18:1 Endstand einschießen konnte. Der Referee beendete die Begegnung dann vielleicht ein bis zwei Minuten zu früh, dennoch hatte er zu keiner Zeit Probleme mit den beiden fairen Teams und musste nicht eine gelbe Karte zücken. Vielen Dank an die Dortmunder, die trotz der deutlichen Begegnung immer fair kickten, durchhielten und nochmals sorry, dass wir einige Minuten mit einem Mann mehr gespielt hatten. Vielen Dank auch hier noch einmal an den souveränen Schiedsrichter, der sich sogar zu einem Kaffee überreden lassen musste.

Joykicks : Sportfreunde Ickern = 4:3 (1:2)

Sieben spielfreie Samstag lagen hinter uns und der Sommer inzwischen dem Herbst gewichen. Nach einigen erfolglosen Versuchen in der Zwischenzeit, schafften wir heute es endlich mal wieder eine komplette Mannschaft aufzubieten. Mehr sogar noch, wir reisten mit insgesamt 17 (!) Spielern zum Auswärtsmatch nach Merklinde. Hätten morgens nicht noch drei Sportfreunde abgesagt, wären es am Ende sogar 20 Sportfreunde geworden. Da Benjamin Reiß sich auch mal wieder in unseren Dienst stellen konnte, durften wir endlich mal wieder auf einen echten Keeper zwischen den Pfosten bauen. Auch die schwarzgelben Gastgeber hatten 16-17 Akteure an Bord, ließen uns aber leider wieder einmal mehr als 30 Minuten auf dem Feld warten. Leider eine Unsitte, die sich über Jahre eingebürgert hat. Vielleicht müssen wir mal mit derselben Egalität zurückschlagen.
Jost Ziegner mimte dann zu Beginn den Referee und verzichtete auf große Begrüßungen und Seitenwahlen. Die Spieleröffnung gestalteten beide Mannschaften offen und auf Augenhöhe. Wir profitierten immer wieder von Fehlpässen im gegnerischen Aufbauspiel, konnten aber noch kein Kapital draus schlagen. Beide Teams ließen bei schnellen Kombinationen ihr Können aufblitzen und schalteten im Spiel nach vorn schnell um.
Die nicht unverdiente, dennoch in dieser Szene glückliche 0:1 Führung leitete Abwehrspieler Nils Wisniewski über rechts ein. Er zog den Ball von der Außenbahn in die Mitte auf Kevin Zastrow, der nach Verletzungspause humorlos draufhielt. Zu unserem Glück patzte der Schlussmann und ließ den sehr zentralen Ball zum 0:1 in die Maschen passieren. Leider musste er nach dem Gegentor verletzt runter und sein Nachfolger rettete in der Folge gleich zwei Mal bärenstark. Wir drängten auf das 0:2 und standen hinten mit Tomai Pelle, Stefan Birnbaum, Nils Wisniewski und Pascal Fritz sehr sattelfest. Leider pennten wir dann ein einziges Mal und der frisch eingewechselte Angreifer traf aus abseitsverdächtiger Position zum 1:1 Ausgleich. Beim Ausgleich blieb Benjamin Reiß im Kasten keine Abwehrchance. Im Zentrum spulte Niklas Wesberg eine sehr agile Leistung ab, lief ungemein viel und gab keinen Zweikampf verloren. Vorn wirbelten Robin Schrimpf und immer wieder Benjamin Ottberg. Das Spiel wogte nun hin und her und nach etwa 25 Minuten ging Stefan Birnbaum, wie abgesprochen runter und wurde von Pierre Wolf ersetzt. Kurz darauf übernahm Stefan Birnbaum dann die Spielleitung von Jost Ziegner. Es dauerte etwa fünf Minuten, da durfte Stefan Birnbaum das 1:2 für uns notieren. Pascal Fritz schlug einen Eckball von rechts in den Strafraum und fand Benjamin Ottberg, dessen guten Kopfball der Schlussmann genau vor die Beine von Marc Schünemann abwehrte. Marc Schünemann stand goldrichtig und nagelte das Leder aus kürzester Distanz zum 1:2 ins kurze Eck. Patrick Klanthe machte nach solider aber unaufgeregter halben Stunde Platz für Christoph Stinnesbeck. Stefan Birnbaum zeigte dem quirligen aber etwas übereifrigen Angreifer dann gelb, da er sich verbal über den Referee ausgelassen hatte. Es wurde etwas ruppiger, blieb aber immer fair. Benjamin Reiß ließ sich nach einem Konter dann nicht von einem Lupfer beirren und fing das Leder locker ab. Robin Schrimpf setzte sich vorn stark durch die Mitte durch und nach Zuspiel auf Kevin Zastrow bekam ein Abwehrspieler den Fuß noch dran und lenkte die Kugel ins Toraus. Die Ecke schlug er dann selbst halbhoch rein und erhielt durch den Rettungsversuch des Abwehrspielers die zweite Chance. Leider geriet der zweite Ball zu lang und Nils Wisniewski musste erst einen Abwehrspieler tunneln, schoss in der Folge aber am Kasten vorbei. Dann war die erste Spielhälfte vorüber und im Ickerner Lager wollten vier frische Spieler eingewechselt werden. Marc Schünemann und Christoph Stinnesbeck gingen freiwillig raus, Pascal Fritz und Niklas Wesberg gesellten sich auf Bitte des Spielführers dazu. Neu hinein kamen David Meyer als Abwehrspieler, Debütant Jan Tekath im Mittelfeld sowie Andre Meyer und Patrick Grunert auf den Außenbahnen. Leider verloren wir dadurch den Spielfluss der ersten Hälfte und stärken die Hausherren unfreiwillig. Benjamin Ottberg kassierte im Sturmzentrum einen Tritt in die Ferse und musste tief durchatmen, konnte aber weiterspielen. Nach Foul von Jan Tekath im Halbfeld gab es einen berechtigten Freistoß für die Heimelf. Der Ball flog in den Strafraum und alle Sportfreunde pennten im Kollektiv. Leider schlief auch Schlussmann Benjamin Reiß und klebte nach einem kurzen zucken auf der Linie fest. Der Gegenspieler nahm den Freiraum dankend an und markierte in der 50. Minute per Kopf den 2:2 Ausgleich. Der Doppelschlag wurde dann in der 54. Minute komplettiert, als wir nach einem Ballverlust im Spielaufbau durch Andre Meyer eiskalt ausgekontert wurden. Der Stürmer ließ Verfolger David Meyer stehen und vollendete gegen Benjamin Reiß zum 3:2.
Wenig später, David Meyer hatte zwei Mal deftig einstecken müssen, räumte er den Angreifer an der Strafraumgrenze ab und hatte Dusel, dass Stefan Birnbaum nur auf Freistoß entschied. Das am Ende dennoch das 4:2 dabei heraussprang, passte zum Bild der zweiten Halbzeit. Der Freistoß landete als Kullerball am zweiten Pfosten und Andre Meyer agierte zu passiv, dadurch hatte der Gegenspieler keine Mühe, die Kugel zum 4:2 ins Netz zu schieben. Nils Wisniewski und Tomai Pelle mussten verletzt raus und wurden von Niklas Wesberg und Pascal Fritz ersetzt. Da Kevin Zastrow auch abgereist war, kam auch Christoph Stinnesbeck zu seiner zweiten Einsatzzeit. In der Schlussphase kam Nils Wisniewski dann nochmal im Angriff zum Zuge und wurde dann leider abseitsstehend zurückgepfiffen. Benjamin Ottberg verpasste es dann nach haarsträubendem Fehlpass der Gegner, auf 4:3 zu verkürzen. Doch wir kamen noch einmal näher ran. Robin Schrimpf sicherte sich mit seinem direkten Freistoß den Assist beim Anschlusstreffer. Der Keeper ließ den Ball nach vorn abklatschen und Nils Wisniewski reagierte gedankenschnell und netzte zum 4:3 ein. Kurz darauf Ecke von Benjamin Ottberg und der gute Abschluss von Pascal Fritz am langen Pfosten wurde leider geblockt. Wir warfen alles nach vorn und stellten hinten auf eine Dreierkette um. Die Hausherren konterten, aber kamen nicht mehr gefährlich genug vor unseren Kasten. Pierre Wolf und Benjamin Ottberg behinderten sich dann bei einem Freistoß gegenseitig und vergaben die Möglichkeit auf das 4:4. Wenig später beendete Stefan Birnbaum die Begegnung, die eigentlich keinen Verlierer verdient gehabt hätte.
Schade mal wieder die Tatsache, dass unsere Materialien, dieses Mal ein fast neuer Ball, über den Zaun geschossen wurde und einfach dort liegengelassen worden ist. Kostet ja alles kein Geld!

In der Kabine stimmten wir dann die Geburtstagskiste von Tomai Pelle an, die wir leider nicht komplett geleert bekamen.

Sportfreunde Ickern : HSV RB Wanne-Eickel 0815 = 2:6 (1:2)

Gegenüber dem deutlichen Heimsieg im Mai 2017 mussten wir unsere Startelf auf insgesamt 5 Positionen ändern. Überhaupt standen uns am gestrigen Samstag nur sieben etatmäßige Sportfreunde zur Verfügung. Nur dank der Aushilfe von fünf Gastspielern und zwei ehemaligen Sportfreunden, war es uns überhaupt möglich, aufzulaufen. Der HSV reiste auch mit 14 Akteuren an und hatte einige „neue Gesichter“ dabei. Domenik Hientzsch hielt Wort und leitete die erste Spielhälfte als Schiedsrichter, die zweite übernahmen wir dann.
Leider kamen die Gäste viel besser mit den fantastischen Rahmenbedingungen, feinster Kunstrasen und bestes Wetter, zu Recht als wir. Da wir leider auch keinen Torwart aufbieten konnten, waren wir sehr sehr dankbar über die freiwillige Bereitschaft von Daniel Babic, als Schlussmann zu starten. Er war es auch, der uns zu Beginn noch ohne Gegentor spielen ließ. Doch nach einem überflüssigen und haarsträubenden Fehlpass von Mike Pelle am eigenen Strafraum war auch er geschlagen. Der Gegenspieler nahm den „Zuckerpass“ mit und leitete auf seinen freien Mitspieler weiter. Der Stürmer hatte dann keine Mühe mehr, dass frühe 0:1 zu erzielen. Abputzen und weitermachen wäre die einzige Devise gewesen, doch wir verloren uns in Kleinigkeiten und kamen überhaupt nicht in Torraumnähe. Unser einziges Mittel waren lange Bälle auf unseren ehemaligen Stürmer Robin Schrimpf, der dankenswerterweise aushalf. Doch entweder landeten die Abspiele bei den Gegnern, oder Robin Schrimpf sah sich chancenlos einer personellen Übermacht in der Abwehr gegenüber. Nur selten konnten er und Mirko Schmitt Löcher in die Deckung der Roten reißen. Als wir vorn einen vielversprechenden Ball verloren gaben, stand Patrick Klanthe schlecht zu seinem Gegenspieler, der ihn dadurch im Mittelfeld überlaufen konnte. Auch Daniel Bevc musste zurückziehen und den schnellen Läufer gewähren lassen. Leider erreichte das scharfe Zuspiel den mitgelaufenen Stürmer, der in den Ball hineingrätschte und so vor Daniel Babic ans Leder kam und zum 0:2 im kurzen Eck unterbrachte. Auch die wenigen Eckbälle oder Freistöße in der sehr fairen Begegnung konnten wir nicht in Tore ummünzen. Doch einmal sollten wir erfolgreich durchbrechen. Wieder schlug unser aufmerksamer Ersatzkeeper Daniel Babic einen langen Ball aus der Hand auf den rechten Flügel und Mirko Schmitt flankte das Leder nach schnellem Lauf in die Zentrale. Dort lauerte Robin Schrimpf im Hintergrund, der die Kugel perfekt annahm und zum 1:2 in die Maschen drosch. Wir wurden nun stärker und hätten durch Mirko Schmitt beinahe den Ausgleich erzielt, doch die Flanke von Robin Schrimpf setzte er aus sieben Metern über den Kasten. Auch ein Solo von Robin Schrimpf sah vielversprechend aus, doch leider drängte ihn der Abwehrspieler beim Abschluss weg und der Schuss landete neben dem Kasten. Robin Schrimpf verlor dabei das Gleichgewicht und forderte einen Strafstoß ein, aber auch ich sah es wie der Referee. Beide hatten gerangelt und geschoben und es war eine der „Kann man geben, muss man nicht“ Elferentscheidungen. Da der Referee auf der anderen Seite auch ein Handspiel gegen uns nicht geahndet hatte, war es sowas wie ausgleichende Gerechtigkeit. Bis zur Pause standen die Abwehrrecken Martin Rügner, Mike Pelle, David Meyer und Pierre Wolf sicher und ließen nichts mehr anbrennen. Leider konnten wir aber auch keinen Treffer mehr erzielen und es blieb beim knappen Rückstand. In der Pause brachen dann wieder Diskussionen los. Wer pfeift, der geht ins Tor und wer vom Feld auf die Bank. Daniel Babic hatte sich als Referee gemeldet, doch wir wollten ihn nach der Torwarthalbzeit auch einem auf dem Feld gönnen. Schlussendlich ignorierten einige Sportfreunde die Probleme wieder und so stellte sich Mirko Schmitt zum einhundertsten Mal in den Dienst der Mannschaft und opferte sich nach starker erster Hälfte für den Posten im Kasten. Schade, denn eigentlich wollten wir die subjektiv stärkste Elf in Halbzeit zwei auflaufen lassen.
Als stellten wir um, Mirko Schmitt ging ins Tor, Daniel Babic lief als Achter auf und von der Bank kamen Ex-Sportfreund Ahmet Kadioglu sowie die Gastspieler Pierre Wolf und Patrick Grunert. Unten blieben dafür die Gastspieler Daniel Bevc, Andre Meyer und Sportfreund Niklas Wesberg.
Kurz vor Wiederanpfiff stellte sich Gast Andre Meyer als Referee zur Verfügung, ein feiner Zug von einem Gastspieler, vielen Dank nochmal!
Hälfte zwei begann und wir drängten von Beginn an auf den Ausgleich. Zwar mit mehr Ballbesitzt und verbesserte Zweikampfquote, aber ohne den letzten Funken Durchschlagskraft. Christopher Radhoff, der auch in Durchgang eins viel gelaufen war und Daniel Babic vergaben gute Einschussmöglichkeiten. Einen langen Ball von Christopher Radhoff konnte Patrick Klanthe zwar per Sprint erreichen, verlor den anschließenden Zweikampf aber zu billig. Die Herner konterten direkt über unsere linke Seite und nach Flanke in die Mitte scheiterte der Angreifer erst noch an der schnellen Fußabwehr von Mirko Schmitt, konnte im zweiten Versuch aber zum 1:3 einschießen.
Leider vergab Robin Schrimpf dann einen Big Point auf das 2:3. Daniel Babic hatte das Leder über die Abwehr genau in den Lauf von Robin Schrimpf geschlagen und anstatt das Leder am Schlussmann vorbei ins Eck zu nageln, versuchte es Robin Schrimpf per Lupfer und der Ball landete neben dem Kasten im Toraus. Wenig später markierten die Gäste dann das vorentscheidende 1:4, abermals nach einem Ballverlust unsererseits und einem Konterlauf. Wieder konnten wir das Bollwerk nicht stoppen und Mirko Schmitt war zum zweiten Mal bezwungen.
Wir gaben zwar nicht auf, fanden aber keine geeigneten Ideen mehr. Wir verloren uns in Einzelaktionen und spielten viel zu spät ab. Statt über Sololäufe hätten wir es besser über Teamplay lösen sollen. Wie es besser geht, zeigten uns die Gäste immer wieder. Sie ließen Bälle tropfen, spielten in die Breite und bezogen alle Spieler mit ein. Ein Angreifer düpierte uns dann hinten gleich mehrfach und scheiterte mit seinem Schuss erst an der Rettungstat eines Sportfreundes, der auf der Linie rettete. Doch wenige später dann Ickerner Tiefschlaf. Patrick Klanthe ließ seinen Gegenspieler unbehelligt ziehen und auch die Ickerner Abwehr konnte den Schützen zum 1:5 nicht mehr stoppen. Vorn ließ sich Robin Schrimpf dann zu einer Eselei hinreißen und trat unmotiviert nach, als der Abwehrspieler den Ball clever abgeschirmt hatte. Patrick Klanthe ging vom Feld und Niklas Wesberg kam noch einmal ins Spiel. Wir betrieben in der Schlussphase noch ein wenig Ergebniskosmetik und kamen durch Daniel Babic zum 2:5. Leider stand er dabei, auch von außen betrachtet, verdächtig im Abseits, doch der Referee sprach uns den Treffer zu. Patrick Grunert versuchte es kurz darauf aus der Distanz und seinem sehenswerten Schuss wischte der Keeper ebenso sehenswert über die Latte zur Ecke. Es kann nun unnötige Hektik auf und beide Seiten schaukelten sich in einer fairen Partie etwas auf. Unser Schiedsrichter Andre Meyer hätte vielleicht eher durchgreifen sollen, was aber nicht als Vorwurf zu verstehen ist. Christopher Radhoff lief unermüdlich die Außenbahn rauf und runter und schlug eine Flanke nach der anderen. Martin Rügner, Mike Pelle, Pierre Wolf und letzter Mann David Meyer ließen nun auch nur noch wenig zu. Robin Schrimpf setzte sich im Angriff stark gegen einen Abwehrspieler durch und legte zurück auf Daniel Babic, doch dessen Schuss verfehlte sein Ziel. Hinten rettete dann der Außenpfosten für uns und es blieb beim 2:5. Leider vergab Niklas Wesberg nach gutem Zuspiel gleich zwei Mal und scheiterte mit beiden Schüssen am aufmerksamen Schlussmann. Hinten rettete Patrick Grunert erst stark, doch am Ende schlug der Ball dennoch zum 2:6 im Netz ein. Ein schöner aber vermeidbarer Treffer. In der 89. Minute wurde Pierre Wolf hinten überlaufen, zog seinen Gegenspieler dann am Bein zu Boden, der dadurch unglücklich aufkam und im Affekt nachtrat. Leider ging Pierre Wolf im dann an den Kragen und es bildete sich ein Rudel. Zum Glück schlichteten beide Teams, so wie es auch sein soll und Andre Meyer entschied vollkommen richtig und stellte beide Akteure mit roten Karten vom Platz. Die Gemüter fuhren wieder runter und in den verbleibenden Spielsekunden passierte nichts mehr Nennenswertes. Nach dem Schlusspfiff gab es nach kurzen Diskussionen ein faires abklatschen und alle Akteure gingen fair miteinander um. Auch die beiden Streithähne reichten sich die Hände und vertrugen sich wieder. In der Kabine sprach Spielführer Patrick Klanthe die Geschehnisse noch einmal an und auch am Abend kommunizierten die beiden Kapitäne Domenik Hientzsch und Patrick Klanthe lange und kamen zu der übereinstimmenden Ansicht, dass es ein sehr faires Spiel mit zwei bis drei unnötigen Szenen war. Ein erneutes Aufeinandertreffen sehen beide aber als nicht gefährdet an und freuen sich auf ein Wiedersehen. Die Herner haben auch zahlreiche Fotos geschossen und uns zur Verfügung gestellt. Vielen Dank auch dafür und noch einmal Entschuldigung dafür, dass wir vom gesponserten Wasser von Mike Pelle nichts an die Gegner abgegeben hatten. War nicht unsere Absicht, aber der Platzwart hatte dankenswerter Weise ja aus eigener Tasche ausgeholfen. Danke auch unseren beiden Schiedsrichtern und unseren zahlreichen Gästen und Ex-Sportfreunden.

Joykicks : Sportfreunde Ickern = 4:2 (2:2)

Nach einer langen Siegesserie unsererseits hatten die Joykicks im letzten Aufeinandertreffen vor gut acht Wochen den Sieg davon getragen. Umso galliger waren wir vor dem Spiel, eine neue Serie starten zu wollen. Leider ließ die Personaldecke keine Bestbesetzung zu und leider hatten wir wieder einmal keinen Keeper dabei. Dennoch waren insgesamt 14 Spieler dabei und so konnten wir zunächst Christopher Radhoff, Ex-Sportfreund Daniel Novinc und Gast Andre Meyer auf die Bank setzen. Auch die schwarzgelben Gastgeber hatten einige Ersatzspieler und, wie wir meinen, einige Gastspieler aufgeboten. Den Unparteiischen mimte in Durchgang eins Jost Ziegner von den Hausherren, die zweite mal wieder unser Stefan Birnbaum. Für den Kasten durften wir uns in Halbzeit eins auf den fast freiwilligen Schlussmann David Meyer verlassen, der dadurch natürlich in der Abwehr vermisst wurde. Leider kamen die Gastgeber besser ins Spiel und drängten die Elf um Spielführer Patrick Klanthe schnell hinten rein. Wir spielten viel zu viele Fehlpässe und unser Spiel nach vorn lahmte von Beginn an. Niklas Wesberg fightete um jeden Ball und erarbeitete sich eine grandiose Zweikampfquote, lieferte aber auch mit die meisten Abspielfehler. Unsere Defensive stand eine gute halbe Stunde sattelfest, doch mit zunehmender Spielzeit konnten auch Nils Wisniewski, Tomai Pelle, Mike Pelle und Martin Rügner nicht mehr alle Löcher stopfen. David Meyer rettete uns im Kasten mehrfach das 0:0 und einmal musste Nils Wisniewski sogar auf der Linie retten. Aus dem sprichwörtlichen Nichts heraus gingen wir dann mit 0:1 in Führung. Die Joykicks verteidigten einen Konterlauf auf Kosten einer Ecke und Benjamin Ottberg lief zu selbigem an. Er erkannte, dass der Schlussmann relativ weit am zweiten Pfosten lauerte und deshalb schnippelte unser Goalgetter die Ecke direkt und mit viel Effet ins Netz. Zwar kam der Keeper noch an den Ball heran, doch verhindern konnte er den Treffer zum 0:1 nicht. Auch nach der überraschenden Führung berannten uns die Joykicks unerbittlich, doch wir blieben standhaft. Ein weiterer schneller Konter brachte uns dann sogar das 0:2 ein. Über drei Stationen kombinierten wir uns über die rechte Seite nach vorn und schlussendlich legte Benjamin Ottberg auf und Philipp Kozub umkurvte den Schlussmann und schob dann zum umjubelten Treffer ein. Das Ergebnis spiegelte den Spielverlauf nicht wieder, was uns zu diesem Zeitpunkt aber mehr als egal war. Da der Druck der Heimelf nicht nachließ fiel fast folgerichtig, leider aus klarer Abseitsstellung heraus das 1:2. Wir stellten die Gegenwehr ein und David Meyer hatte gegen den herannahenden Angreifer dann keine Chance mehr, den Anschluss zu verhindern. Unsere Proteste nützten nichts, der Treffer zählte. Wir verlegten uns nun mehr und mehr auf Diskussionen und gegenseitige Vorwürfe und stellten den Spielbetrieb dadurch immer mehr in den Schatten. Leider profitierten die Kicks dann von einem Missverständnis zwischen Tomai Pelle und Stefan Birnbaum. Der Pass fiel viel zu kurz aus und ging somit an den lauernden Gegenspieler. Der setzte seinen Stürmer in Szene und dieser ließ sich die Möglichkeit zum 2:2 nicht mehr nehmen. Eine weitere Großchance vereitelte David Meyer, als er das Leder aus dem Winkel fischte. Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel ging Mike Pelle für Christopher Radhoff runter. Christopher Radhoff bezog zunächst Stellung in der Abwehr und fügte sich nahtlos ein. Mit dem Remis ging es in die Verschnaufpause und wir stellten etwas um. Stefan Birnbaum übernahm wie erwähnt das Amt des Unparteiischen, David Meyer kam vom Tor in die Abwehr und Nils Wisniewski warf sich die Torwartsachen über. Ex-Sportfreund Daniel Novinc ersetzte Patrick Klanthe im rechten Mittelfeld und Andre Meyer kam für Stefan Birnbaum in den Sturm. Nach dem Seitenwechsel kamen wir etwas besser ins Spiel als zu Beginn, die Spielanteile blieben aber nahezu unverändert bei den Gastgebern. Stefan Birnbaum griff gleich mit klaren Pfiffen durch und Daniel Novinc ließ auf der rechten Außenbahn alte Zeiten aufblitzen. Benjamin Ottberg und Daniel Novinc kamen dann auch zu unseren ersten Chancen, konnten aber beide nicht vollstrecken. Einen ersten Schuss aus der zweiten Reihe lenkte Nils Wisniewski stark über den Querbalken zur Ecke. Unsere Wechsel belebten das Spiel und wir liefen deutlich mehr als in Durchgang eins. Hinten stellten wir die Kicks dann auch erfolgreich ins Abseits und Martin Rügner lief dem Angreifer nach einem schnellen Konter den Ball ab. Kurz drauf wickelte Nils Wisniewski einen weiteren Abschluss über die Latte und ließ uns staunen. Leider streckte Tomai Pelle dann einen Gegenspieler im Strafraum nieder und obwohl der Pfiff ausgeblieben war, sprachen wir den Gegnern den Elfmeter fair zu. Großer Sport Tomai Pelle! Zu unserem Unglück überwand der Schütze unseren Ersatzkeeper Nils Wisniewski zum 3:2, Spiel gedreht. Vorn setzte sich Benjamin Ottberg stark gegen drei Bewacher durch, lief sich am Ende aber brotlos am vierten fest. Nils Wisniewski glänzte dann wieder, leider auf Kosten einer Ecke. Marco Breyer, der sich auf dem linken Flügel aufgerieben hatte, ließ sich dann nach 65 Minuten für Mike Pelle auswechseln. Durch die Führung beflügelt, spielten uns die Gegner wieder hinten rein und wir kamen nur durch Konter gefährlich vors Tor. Wir stellten um und beorderten Mike Pelle wieder in die Abwehr und schoben Christopher Radhoff ins Mittelfeld. Philipp Kozub scheiterte dann aus der Halbdistanz am Schlussmann und auch Andre Meyer traf aus der zweiten Reihe nicht. Durch einen Sonntagsschuss bzw. eine verunglückte Flanke, hätte Niklas Wesberg uns fast das 3:3 beschert, doch am Ende verfehlte das Leder den Kasten. Patrick Klanthe kam dann noch einmal für Tomai Pelle aufs Feld, der leicht umgeknickt war und verletzt runter humpelte. Mike Pelle war es dann, der einen Konter der Heimelf unterband und zur Ecke klären konnte. Leider riskierten wir in der Schlussphase alles um noch zum 3:3 zu kommen, was uns nicht mehr gelang. Durch eine gelbrote Karte gegen Andre Meyer dezimierten wir uns dann auch noch personell. Erst sahen er und sein Gegenspieler jeweils gelb für gegenseitige Beleidigungen, dann kassierte er in der nächsten Szene gelbrot für zu rüdes einsteigen in einen Zweikampf. Die Überzahl und unsere entblößte Defensive nutzten die Kicks dann zum 4:2 Todesstoß aus. Wir standen einfach zu weit weg von den Gegenspielern und einen nach hinten in den Rücken unserer Abwehr gepassten Ball schoss der Angreifer für Nils Wisniewski nicht mehr haltbar zum Endstand ins Netz. Wenig später war die Messe gelesen und wir hatten eine verdiente Niederlage eingefahren. Vielen Dank an unsere freiwilligen Keeper und unseren Schiedsrichter Stefan Birnbaum. Natürlich geht auch ein dickes Dankeschön an Mike Pelle, der uns auf seine Kosten mit Mineralwasser versorgt hatte.
Mir persönlich nicht gefallen hat die Meckerei und Nörgelei innerhalb beider Mannschaften sowie die blitzschnelle Kritik an den Unparteiischen bei jedem zweiten Pfiff. Dagegen hilft nur ein Jungs: „Einfach mal selber pfeifen“!

In der kommenden Woche treten wir im Heimspiel gegen den HSV RB Wanne-Eickel 0815 an und bitten um zahlreiche Zusagen, da mindestens vier Spieler der heutigen Startelf nicht zur Verfügung stehen.

Sportfreunde Ickern : FC Buercelona = 5:3 (1:2)

Genau 14 Tage nach der 1:2 Heimniederlage standen sich beide Teams an selbiger Spielstätte zum Re-Match gegenüber. Nach der sehr freundschaftlichen Begrüßung pfiff ein altbekanntes Gesicht aus der HFG die Begegnung an. Okay man musste schon zwei Mal hinsehen, denn der Referee hatte in knapp vier Monaten mehr als 20 Kilogramm an Körpermasse abgelegt. Wir begannen in einem typischen 4-4-2 System, noch ohne unseren etatmäßigen Dauerknipser Benjamin Ottberg. Die „Lilanen“ kamen viel besser als wir in die Partie und übernahmen schnell die Spielgestaltung. Bei uns schlichen sich mehr Fehlpässe als gelungene Zuspiele ein und an einen gezielten Angriffsaufbau war in der Anfangsphase nicht zu denken. Auch unsere langen Zuspiele in die Spitze waren von Stefan Birnbaum und Philipp Kozub kaum zu erreichen. Unseren Kasten hütete unser angeschlagener Offensivspieler Kevin Zastrow, der uns gleich mehrfach vor einem frühen Rückstand bewahrte. Wir standen defensiv zwar sehr diszipliniert, befreiten uns aber oft mit zu kurzen Bällen. Dem 0:1 ging ein glasklares Foul im eigenen Strafraum voraus. Spielführer Patrick Klanthe rief seinem Abwehrspieler David Meyer noch zu, dass er auf KEINEN FALL GRÄTSCHEN soll, doch er streckte den Angreifer mit eben einer dieser Grätschen nieder. Der vollkommen gerechtfertigte Elfmeterpfiff war dann nur logisch. Der Schütze zielte zentral, aber eben halbhoch auf den Kasten und überwand Kevin Zastrow zum 0:1. Direkt nach dem Rückstand hätten wir fast das 0:2 schlucken müssen. Danach wachten wir endlich aus der Lethargie auf. Wir schlugen gute Eckbälle in die Mitte, doch oft wurden diese durch zu beherzten Körpereinsatz gegen die Abwehrspieler abgepfiffen. Stefan Birnbaum, Philipp Kozub und Gast David Benkhäuser hatten nacheinander gute Torraumszenen, scheiterten aber am Schlussmann oder an der eigenen Ungenauigkeit. Patrick Klanthe ging nach einer halben Stunde vom Feld und wechselte Stürmer Benjamin Ottberg ein. Dadurch rückte Philipp Kozub zurück ins offensive Mittelfeld. Schnell kam unser „Kugelblitz“ zur ersten Chance, leider noch ohne Erfolgserlebnis. Die vielversprechendste vergab er aus abseitsverdächtiger Stellung. Stefan Birnbaum bereitete dann für David Benkhäuser vor, doch der vergab kläglich. Dann aber endlich der 1:1 Ausgleich. Wieder leitete Stefan Birnbaum den Angriff mit seinem Pass auf Philipp Kozub ein. Philipp Kozub, heute mit Gareth Bale Gedächtnisfrisur, sicherte sich den Assist und Benjamin Ottberg vollstreckte dessen Zuspiel nach guter Körpertäuschung gegen den Lauf des Schlussmannes. Leider fingen wir uns keine fünf Minuten später, wieder nach einem Standard, das 1:2. Wir verursachten einen diskutablen Freistoß in 25 Metern Torentfernung und spekulierten, wie Sekunden zuvor, auf einen direkten Abschluss. Doch dieses Mal schlug der Schütze den Ball auf den zweiten Pfosten und alle Abwehrspieler verließen sich auf den „Torwart“ Ruf von Kevin Zastrow. Leider kam er nicht ans Leder heran und der dadurch vogelfreie Angreifer konnte mühelos zum 1:2 im kurzen Eck einnicken. David Benkhäuser wurde eine Verschnaufpause verordnet und nach genau 609 Tagen gab Daniel „Wade“ Bevc sein Comeback als Gastspieler. Zuletzt hatte er am 12.12.2015 für die Sportfreunde auf dem Feld gestanden. In der 44. Minute leitete Daniel Bevc mit einem Steilpass einen Angriff ein und anschließend legte Philipp Kozub das Leder scharf vor den gegnerischen Kasten und Benjamin Ottberg verpasste den Ausgleich um nur wenige Zentimeter. Auf der mit sechs Mann stark besetzten Bank leistete Niklas Wesberg sich einen Lapsus, als er vorschlug in einem 4-2-4-1 System spielen zu lassen (PLUS TORWART!). Quasi mit dem Pausenpfiff scheiterte Benjamin Ottberg erst am Abwehrspieler, dann am starken Schlussmann. Das Stefan Birnbaum aussichtsreich frei gestanden hatte, hatte unser Angreifer scheinbar übersehen.
Auffällig war, dass wir erst ab dem Moment besser gespielt hatten, an dem Alexander Scheidle aufgehöhrt hatte das Spiel zu filmen.
In der Pause ersetzten wir Stefan Birnbaum durch Gast Christopher Stinnesbeck, Philipp Kozub durch Gast Patrick Grunert und Kevin Zastrow durch Niklas Wesberg. Allerdings ging Niklas Wesberg ins Feld und Abwehrspieler André Krüger nahm den Posten des Schlussmannes ein. Direkt beim ersten Ickerner Angriff nach dem Seitenwechsel gab Daniel Bevc Fersengeld und berannte mit Benjamin Ottberg den letzten Mann. Der war dadurch so irritiert, dass Benjamin Ottberg ihm den Ball abluchsen konnte. Benjamin Ottberg legte an den Sechzehner zurück und Daniel Bevc nagelte die Pille mehr als sehenswert zum 2:2 in die Maschen!
Nur drei Minuten später rettete André Krüger stark, als sein Abwehrspieler den Ball am langen Pfosten schon abgeschenkt hatte. Er leitete den direkten Gegenangriff ein und Cedric Nelson tankte sich über die rechte Außenbahn bis zum gegnerischen Strafraum durch. In der Mitte lief Benjamin Ottberg unbehelligt mit und vollendete das mundgerechte Zuspiel von Cedric Nelson zur 3:2 Führung. Spiel in kaum acht Minuten gedreht. Niklas Wesberg eroberte das Leder und Patrick Grunert nahm dessen Zuspiel mit in die Spitze, doch leider war der aufmerksame Libero am Ende eine Nummer zu groß. Dann setzte Patrick Grunert per Pass Daniel Bevc ein, doch dieses Mal landete der Schuss weit neben dem Kasten. Nach einem harmlosen Zweikampf musste unser Ausgleichsschütze Daniel Bevc dann vom Feld humpeln, gute Besserung! Doch wir stürmten unbeirrt weiter. Benjamin Ottberg startete nach einem langen Ball durch, Patrick Grunert lief sich frei, doch auch Benjamin Ottberg scheiterte im Zweikampf am Libero. Einen Schuss der Gäste aus der zweiten Reihe entschärfte André Krüger stark zur Ecke, die keine Gefahr einbrachte. Dann setzte Abwehrspieler David Meyer einen langen Ball ab und Benjamin Ottberg wurde beim ersten Versuch noch geblockt, netzte dann aber im zweiten Anlauf per Schuss auf den langen Pfosten. Der gute Schlussmann kam zwar noch dran, konnte den Einschlag aber nicht verhindern. Hinten rettete André Krüger durch beherztes rauslaufen und den zweiten Schuss lenkte David Meyer zur Ecke. Martin Rügner und Tomai Pelle dirigierten das Abwehrgeschehen und ließen deutlich weniger zu als in Durchgang ein. Cedric Nelson musste nach einigen Kilometern leider mit Rückenschmerzen runter und Philipp Kozub kam zurück ins Spiel. Nur Sekunden später leistete sich Philipp Kozub einen tödlichen Rückpass in den Lauf des Stürmers, doch André Krüger rettete ihm den Hintern. Tomai Pelle schickte Benjamin Ottberg auf die Reise, dieses Mal ließ er den letzten Mann aussteigen und lupfte das Leder genial am Schlussmann vorbei ins lange Eck. Sein Treffer zum 5:2 besiegelte damit seinen lupenreinen Hattrick, nicht der erste! Alexander Scheidle ersetzte dann Nils Wisniewski, der wieder eine sehr solide Partie abgelieferte hatte, dieses Mal aber kein Traumtor beisteuern konnte. Wie sollte es auch anders sein, den 5:3 Endstand kassierten wir nach einem STANDARD! André Krüger konnte den direkten Freistoß noch abwehren, doch da alle Sportfreunde im Kollektiv schliefen, konnte der Angreifer im Nachsetzen zum 5:3 abstauben. Kurz darauf war die Partie um und es gab freundschaftliches Abklatschen unter allen Akteuren. Nach dem Spiel mussten sich unsere Gegner noch eine Standpauke des Coaches abholen und in unserer Kabine wurde über zu viele und zu riskante Grätschen in Hälfte zwei von unserer Seite diskutiert. Alles in allem aber wieder eine sehr faire und freundschaftliche Begegnung. Dann folgte der gemütliche Teil des Tages. Wie abgesprochen, stellten beide Teams ihre Bierkisten zusammen, stimmten diese lautstark an und entleerten beide Rahmen gemeinsam und fachsimpelten über das abgelaufene Spiel. Zudem wurde für den 09.09.2017 bereits das nächste freundschaftliche Duell terminiert. Vielen Dank an die Gäste vom FC Buercelona, den Gastreferee und unsere Aushilfsspieler.

Sportfreunde Ickern : FC Buercelona = 1:2 (0:1)

Vor dem gestrigen Spiel war die Bilanz der noch jungen Freundschaft ausgeglichen. In Recklinghausen hatte der FC gewonnen, in Merklinde dann wir. Einzig die Tordifferenz sprach deutlich für die „Veilchen“. Für den dritten Kräftevergleich hatten wir nun vor unsere Haustüre in Ickern geladen und gutes Fußballwetter bestellt. Die Gäste brachten den versprochenen Referee mit, für dessen gute und ruhige Spielleitung wir uns hier auch noch einmal bedanken. Einzig unsere eigene Personaldecke hatte bis Freitagabend einige Löcher. Wir mussten fast auf die komplette Offensive und auch auf unseren Torwart verzichten. In Summe standen am Samstag dann acht Sportfreunde und schlussendlich sieben Gastspieler aus unserer großen Familie zur Verfügung. Darunter mit David Benkhäuser und Dave Riechers gleich zwei Debütanten. Alexander Scheidle stellte sich kurz nach seiner OP als Keeper zur Verfügung, was in der Nachbetrachtung leider keine gute Idee gewesen war. Die Spielführerbinde übernahm Mirko Schmitt, da Patrick Klanthe sich selbst neben Andre Meyer und Patrick Grunert auf die Bank gesetzt hatte. Nach freundlicher Begrüßung kickten die 22 Mannen los und es dauerte leider keine fünf Minuten, bis wir nach einem Rückpass auf Alexander Scheidle und seinem Zuspiel auf David Meyer mit 0:1 in Rückstand gerieten. Die Angreifer stürmten dazwischen, eroberten das Leder und ließen unserem humpelnden Schlussmann keine Chance beim Schuss ins lange Eck. Patrick Klanthe erkannte nun die Schwere der Verletzung und bat seinen Mitspieler Tomai Pelle mehrfach, unseren Spielführer oder den Referee über einen erwünschten Wechsel zu informieren. Warum er diese Info vorerst nicht weitergab, bleibt ein Rätsel. Wir versuchten uns in ersten zaghaften Offensivaktionen, aber noch hingen unsere Stürmer Stefan Birnbaum und Mirko Schmitt in der Luft. Hinten rollte dann ein weiterer Konter auf unseren Handicap-Keeper zu und im Strafraum versuchte Tomai Pelle für seine Farben zu retten, traf mit seiner Grätsche aber leider den Gegenspieler. Klare Sache, dass der Referee auf Strafstoß entschied und leider hatten wir den verletzten Keeper immer noch im Kasten. Leider? Nee zum Glück, denn Alexander Scheidle hielt auch den dritten gegen ihn verhängten Elfer stark und uns im Spiel. Doch dann schritt Patrick Klanthe von der Seitenlinie ein und beorderte David Meyer nach kurzer Rücksprache ins Tor. Alexander Scheidle humpelte vom Feld und wir brachten mit Andre Meyer eine frische Kraft in Minute 20 ins Spiel. Leider wechselte in dieses Chaos hinein auch noch Dave Riechers, doch wir merkten es nicht, dass wir keinen Ersatzspieler für ihn reinschickten. Das Spiel lief für uns also in Unterzahl weiter, doch wir entwickelten uns langsam zu einem gleichwertigen Gegner. David Meyer verschuldete dann eine dumme Ecke, anstatt das Leder ins Aus rollen zu lassen, sprang ihm der Ball gegen die Hand und von dort ins Toraus. Der Gegenspieler zirkelte die Ecke über unseren Schlussmann hinweg auf den langen Pfosten und hätte Nils Wisniewski dort nicht geistesgegenwärtig gelauert und per Kopf geklärt, wäre ein sehr schönes 0:2 die Folge gewesen. Dann verletzte sich leider ein gegnerischer Feldspieler ohne Gegnerkontakt, als er beim Klärungsversuch im Kunstrasen hängen geblieben war. Auch an dieser Stelle noch einmal GUTE BESSERUNG! Kurz darauf schlug ein Gegenspieler unseren neuen Championsleague Ball aus der Gefahrenzone über den Ballfangzaun in einen angrenzenden Garten, wir befürchten, dass wir die Kugel nicht mehr wiedersehen werden. Stefan setzte sich über die rechte Seite stark bis zur Grundlinie durch, passte zurück, doch leider konnten die Defensivspieler unsere Chance vereiteln. David Benkhäuser spulte bei seinem Debut eine gute Leistung herunter, musste der jahrelangen Pause aber dann Tribut zollen und erstmal durchatmen. Ihn ersetzte Patrick Grunert im Mittelfeld. Gast Cedric Nelson eroberte den Ball auf links, passte zielgerichtet in den Sechzehner und einem grätschenden Abwehrspieler prallte der Ball dabei gegen den Arm. Auch hier entschied der Schiedsrichter zielsicher auf Elfmeter. Nach kurzer Beratung auf dem Feld übernahm Kapitän Mirko Schmitt die Verantwortung, drosch das Leder aber leider über den Querbalken Richtung A2, also stand es weiterhin 0:1 gegen uns. Eine kurze Ecke führte Mirko Schmitt dann kurz aus und Cedric Nelson ließ mit seinem Solo gleich zwei Mann alt aussehen, vergeigte die gute Szene aber schlussendlich im gegnerischen Strafraum. Stefan Birnbaum steckte kurz darauf auf Andre Meyer durch, doch der Schlussmann entschied das Duell für sich. Die daraus resultierende Ecke von Patrick Grunert verpuffte ohne Wirkung. Zur allgemeinen Verwunderung und dennoch großen Freude, rückte Benjamin Ottberg mit Sporttasche nach, obwohl er eigentlich als verletzt galt. Einen gefährlichen Konter, nach Pass in unsere Schnittstelle unterband David Meyer, der schnell herausgeeilt war und den Ball vor dem Angreifer sichern konnte. Auch kurz darauf hielt er mit zwei Fußabwehraktionen den Kasten sauber. Wir nahmen Patrick Grunert raus und brachten Benjamin Ottberg ins Spiel, dafür ließ sich Mirko Schmitt ins Mittelfeld zurückfallen. Patrick Grunert war die Kniescheibe raus aber auch direkt wieder reingesprungen, passiert ihm öfters! Mit einer Mischung aus einem Abschluss und einer Flanke war Mirko Schmitt dann fast aus 30 Metern erfolgreich, aber der Torwart schnappte auch diesen Ball. Benjamin Ottberg jagte kurz darauf einen Freistoß eine Etage über den Kasten. Erst jetzt merkten wir, dass wir in Unterzahl agierten und Patrick Klanthe komplettierte den Kader in der 42. Spielminute. In der Halbzeit stellten wir ein wenig um und überredeten David Meyer, den Posten zwischen den Pfosten weiter auszufüllen. Nach dem Seitenwechsel ging es beinahe genauso los wie zu Spielbeginn. Wir fingen uns nach Ballverlust einen Konter, standen hinten aber mit 5 gegen 2 in Überzahl. Dennoch konnten wir die scharfe Hereingabe von unserer linken Abwehrseite nicht unterbinden und am zweiten Pfosten konnte der vogelfreie Angreifer zum 0:2 einschießen. Doch der neuerliche Gegentreffer weckte uns auf und wir rissen das Spiel nahezu komplett an uns. Wir erspielten zahlreihe Gegenstöße und eine Vielzahl von Eckbällen. Leider sprang noch nichts zählbares dabei raus. Von draußen drückten die ausgewechselten Ickerner Niklas Wesberg, David Benkhäuser und Dave Riechers alle Daumen. Dann endlich der verdiente Anschluss. Benjamin Ottberg zog eine der vielen Ecken auf den zweiten Pfosten und ein Abwehrspieler köpfte das Leder weiter auf Patrick Klanthe. Der erhörte die Rufe seines Mitspielers Nils Wisniewski, der den zugespielten Ball dann volley aus vollem Lauf und etwa 20 Metern in den langen Winkel unterbringen konnte. Ein geiler Treffer zum 1:2, der die Hoffnungen auf ein Remis oder Heimsieg weiter anfachte. Nur kurz nach dem Tor fast das 2:2, doch einen harten Schuss von Patrick Grunert aus der Drehung konnte der Schlussmann mit einem Superreflex über die Latte klären. Bis auf eine Schuss an unseren Außenpfosten fand die gegnerische Offensive nicht mehr statt. Die Ickerner Abwehrrecken Martin Rügner, Nils Wisniewski, Tomai Pelle, Mirko Schmitt und auch Cedric Nelson, der am allermeisten lief, ließen nichts mehr zu. Es wurde nun auch leider mehr gegrätscht, aber eigentlich immer fair gegen den Ball und nicht in den Gegner. Das Eckenverhältnis musste inzwischen bei 20:2 für uns gelegen haben, doch die fairen Gäste stemmten sich gegen das 2:2. In der Schlussminute vergab Benjamin Ottberg eigensinnig den Big Point. Er versuchte es zu lange allein, anstatt in der Mitte Stefan Birnbaum vor dem leeren Tor auszuspielen. Auch Sekunden vor dem Abpfiff blieb er aus spitzem Winkel am Schlussmann hängen, wollte aber wohl abspielen. Sei es drum, am Ende ging der Sieg an unsere fairen Gäste, die sich diesen hart erarbeitet hatten. Gegen ein verdientes Remis hätten sie wahrscheinlich auch wenige Argumente gefunden. Direkt nach dem Spiel verständigte man sich auf ein weiteres Match am 12.08., dann auch wieder in Castrop. Nach diesem Spiel sollen dann auch gemeinsam zwei Kisten Bier auf die Freundschaft und den Hobbyfußball geleert werden. Hoffen wir auf schönes Wetter und natürlich nicht ganz uneigennützig auf einen Heimsieg! Danke allen Gästen, die wir hoffentlich mit dem Sportfreunde-Virus infizieren konnten und danke auch Alexander Scheidle und David Meyer für den Einsatz im Kasten!

Joykicks : Sportfreunde Ickern = 5:1 (3:1)

Geplant war ein Gastspiel bei der dritten Mannschaft von Eintracht Ickern, welches schlussendlich aber verschoben wurde. Die Joykicks sprangen kurzfristig ein und organisierten den Platz. Da wir bis zum Mittwoch gerade einmal eine Hand voller Zusagen hatten, wollten wir das Match eigentlich canceln. Doch da unser scheidender Sohn Carsten Sander seine Teilnahme zugesagt hatte, wurde der Termin aufrechterhalten und die Zusagen stiegen rapide auf 13 an.
Da die Planungen für ein richtiges, offizielles Abschiedsspiel binnen 3 Tagen nicht mehr realisierbar waren, entschieden wir uns für einige spontane Aktionen. Wir überraschten unseren Wahl Sankt Augustiner mit einem „Abschiedsshirt“ sowie einigen Spirituosen und einer Sportzeitschrift.
Ebenso richtete unser Spielführer Patrick Klanthe am Mittelkreis einige lobende Worte an unseren Casi und überreichte ihm für die 90 Minuten ehrenhalber die Spielführerbinde.
Zudem war es ein Samstag der Prämieren. Die Hausherren traten erstmalig in den neuen schwarz-gelben Trikots an, die sehr an die Alemannia aus Aachen erinnerten. Dazu war es unsere erste Begegnung auf dem Schweriner Kunstrasen. Einzig Patrick Klanthe hatte als Sportfreund auf dem damaligen Naturrasen am Grafweg gekickt, was aber mehr als 20 Jahre her ist.
Die Spielleitung legten wir in die Hände unseres Zuschauers Uwe Tillwikat, der mehr als Zeitnehmer, denn als Referee agierte. Nur selten musste er unter den befreundeten Teams einschreiten. Wir liehen unseren Gastspieler Dave Riechers an die Heimelf aus, obwohl wir ihn sehr gern in unseren Reihen gesehen hätten. Die Partie begann und wir nahmen über die junge Gilde Marco Breyer und Max Hyzyk schnell Fahrt auf. Die beiden setzten unsere Stürmer Benjamin Ottberg und Mirko Schmitt schnell in Szene. Es dauerte daher auch nicht allzu lange, bis wir durch einen schön herausgespielten Treffer mit 0:1 in Führung gegen konnten. Den Angriff hatte Max Hyzyk eingeleitet und Mirko Schmitt fand mit seinem Zuspiel Benjamin Ottberg in der Zentrale. Erst hatte Benjamin Ottberg Probleme den Ball zu verarbeiten, doch schlussendlich netzte er wieder mit seinem linken Fuß zur 0:1 Führung ein. Auch danach hielten wir die Gegner in Schacht und setzten uns oft vor dem gegnerischen Gehäuse fest. Mike Pelle spulte ein immenses Laufpensum ab, setzte aber leider auch einige Fehlpässe. Hinten standen die Routiniers Martin Rügner, Tomai Pelle, David Meyer und eben Carsten Sander sehr sattelfest. Niklas Wesberg im Kasten musste zunächst nur selten eingreifen. Patrick Klanthe hielt sich aus Zweikämpfen meist dezent raus, wodurch dann auch eine Großchance der Joykicks resultierte. Wir gaben den Ball verloren und der Angreifer nagelte das Rund mit voller Wucht gegen den Querbalken. Für ungeliebte Pausen sorgte der sehr niedrige Ballfangzaun auf der Außenbahn. Denn erst schaffte es Niklas Wesberg, den Ball auf die Pferdekoppel zu klären, später zogen diverse Akteure nach. Die erste Rückholaktion führ Kletterer Mike Pelle nach seiner Auswechselung, später dann Gastkletterer Dave Riechers. Cedric Nelson war inzwischen für Mike Pelle im Spiel und kurz darauf verursachte Martin Rügner eine Ecke gegen uns. Der Ball segelte durch den Fünfer und fiel komplett duselig vor die Knochen von Jost Ziegner, der den glücklichen Ausgleich für seine Farben erzielte. Patrick Klanthe ging runter und wechselte Nachrücker Sven Battefeld ein. Vorn startete Benjamin Ottberg dann durch, doch leider wurde er per Grätsche am Fünfer geblockt. Dummerweise ließen wir die Zügel schleifen und stärkten dadurch die lauf- und ballfreudigeren Gastgeber. Ein Angriff lief über unsere linke Abwehrseite und der Angreifer hielt von der Strafraumkante einfach mal drauf. Niklas Wesberg konnte den Ball nur noch halbseiden nach vorn abklatschen, wo der mitgeeilte Angreifer lauerte und zur 2:1 Führung für die Kicks abstauben konnte. Zu allem Übel musste unser Knipser Benjamin Ottberg dann verletzt runter und Mike Pelle kam zurück ins Spiel. Nach einem guten Zuspiel von eben Mike Pelle schoss Cedric Nelson den Ball weit drüber. Kurz darauf beinahe der Ausgleich, doch nach guter Einzelaktion hämmerte Max Hyzyk den Ball an die Unterkante der Latte, aber eben nicht ins Tor. Dann flankte Mike Pelle von rechts und Cedric Nelson schon den Ball harmlos auf den Schlussmann. Als Cedric Nelson sich dann als Vorlagengeber anschickte versprang Mirko Schmitt der Ball leider. In unsere Drangphase hinein konterten uns die Joykicks aus und obwohl Carsten Sander die klare Abseitsstellung per Handzeichen anzeigte, ließ der Referee die Angreifer gewähren und wertete das 3:1. Schade, dass der Schütze sich auch noch im Recht wähnte anstatt die Abseitsstellung zuzugeben. Dann war eine Verschnaufpause angesagt und wir nahmen Niklas Wesberg ins Feld, schickten den erkälteten Mitspieler David Meyer dafür ins Tor. Hälfte zwei begann mit einer Ecke für uns, als die Kicks fair zugaben, dass zuletzt einer ihren am Ball gewesen war. Max Hyzyk schlug die Ecke herein, doch der Abschluss von Sven Battefeld fiel eindeutig zu harmlos aus. Kurz darauf scheiterte Max Hyzyk aus etwa 18 Metern. Hinten griff Mike Pelle rettend ein, als David Meyer einen Torschuss prallen ließ. Leider landete der Befreiungsschlag am Sechszehner beim Gegenspieler, der traf am Ende aber nur den Ballfangzaun. Mit dem zweiten Torschuss im zweiten Durchgang schraubten die Gastgeber die Führung auf 1:4 in die Höhe. David Meyer musste zur Rettung seine Linie verlassen, wurde dann überlupft und kam nur noch mit den Fingerspitzen an den Ball. Der Ball trudelte auf das leere Tor zu und leider kam die beherzte Grätsche von Abwehrspieler Mike Pelle einen Meter zu spät. Cedric Nelson versuchte es dann von der rechten Seite aus, doch der Schlussmann parierte per Fußabwehr ins Toraus. Tomai Pelle hielt nur Minuten nach der erfolglosen Ecke aus der zweiten Reihe drauf und verfehlte den Kasten um wenige Zentimeter. Wir brachten Benjamin Ottberg zurück ins Spiel und nahmen Marco Breyer runter. Leider ließen wir auch weitere Chancen vorn liegen und so war es abermals ein langer Ball, den wir schlecht verteidigten und der zum 5:1 Endstand einschlug. Wieder schien eine Abseitsstellung den Kicks einen Vorteil verschafft zu haben, aber wir wollen hier nicht jammern. Mike Pelle erhielt in der Folge gleich zwei Torschussgelegenheiten, doch beide Male zog er das Leder genau auf den Keeper. David Meyer hielt den Ball dann mit einer Glanzparade von unserem Tor fern. Grund zum Ärgern gab es dann in der 87. Minute, als die Flanke von Cedric Nelson den Kopf von Benjamin Ottberg fand, der den Ball dann zum 5:2 ins kurze Eck nickte. Ärgern? Ja, weil der Referee genau da, leider auch folgerichtig, auf Abseits entschied. Nur Sekunden später eine nahezu identische Aktion, doch dieses Mal köpfte Benjamin Ottberg die Kugel knapp daneben. Ein hitziges Wortgefecht gab es in der Schlussminute zwischen Benjamin Ottberg und seinem Gegenspieler, doch am Ende blieb es bei lauten Worten. Den Schlussgong schlugen die Sieger, als der Ball in der 90. Minute von der Latte zurück ins Feld prallte.

Nach dem Abpfiff stimmte Carsten Sander die Freibierkiste von Martin Rügner an, die er für seinen ersten Turniertreffer aus der vergangenen Woche gesponsert hatte. Danach labten wir uns auch noch an der Vereinsschachtel und signierten das Shirt für unseren Casi.

Lieber Casi, es war wirklich schön, einmal wieder an Deiner Seite auf dem Feld stehen zu können. Wir hoffen, dass Du das offizielle Abschiedsspiel noch in die Planung für 2017 einbringen kannst und uns auch danach als jährliche Aushilfe erhalten bleibst. Nach 17 Jahren kann doch noch nicht Schluss sein! Oder?
Vielen Dank an unsere Gastspieler, den edlen Bierspender, die kostenlosen Mineralwässer von Mike Pelle und Mirko Schmitt sowie an Dave Riechers, der „leider“ eine sehr gute uns solide Leistung in der Abwehr der Joykicks abgespult hatte. Beim nächsten Mal gibt es ein Ausleihverbot und wir hoffen, dich schnell wieder begrüßen zu dürfen.

Danke auch unserem Referee Uwe Tillwikat und unserem Zuschauer Michael Hadamzyk. Aber nochmal wird nicht ohne Tasche angereist!

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